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Autor Thema: William Morris als Kletterrose?  (Gelesen 588 mal)

Greyhound369

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William Morris als Kletterrose?
« am: 15. April 2017, 20:06:37 »

Habe heute noch einen Rosenbogen im Angebot ergattert - konnte nicht daran vorbei gehen....Bin der Rosensucht hoffnungslos verfallen, aber nicht genug Platz für unendlich viele Strauchrosen. Die Hunde müssen noch rennen können, also müssen die geliebten Pflänzchen in die Höhe!!!  ;D
Meine Frage - habt ihr Erfahrungen mit William Morris als Kletterrose? Habe letztes Jahr zwei als Strauch gepflanzt und bin total begeistert von ihrer Blütenfarbe und ihrer Wüchsigkeit! Schon einen Monat nach der Pflanzung (erst Anfang Juli) sind sie in die Höhe geschossen und haben ohne Ende geblüht!  :) Sie würde sich farblich auch ganz gut machen denke ich, in nächster Umgebung wächst eine Jude the Obscure als Hochstamm mit Lavendel und Ziersalbei, eine Glamnis Castle (noch immer ein sehr zartes Pflänzchen, aber ich hoffe das wird noch), ein Obelisk mit Crown Princess Margareta und Katzenminze, dahinter eine Graham Thomas, und am Rosenbogen The Pilgrim. Also etwas gelb-kupfer-orange lastig. Bräuchte jetzt noch eine passende Kletterrose für den zweiten Rosenbogen. Ein Rosaton würde mir gefallen und da bietet sich die William Morris an, da sie ein Apricot-Rosa hat. Oder doch was Weisses? Claire Austin? Wie ihr sehen könnt - ich bin eine Freundin der romantischen Rosen, vor allem der Austin Rosen - würde aber auch was anderes in diese Richtung, wenn möglich öfterblühend, probieren! A Shropshire Lad (glaube die hat auch fast keine Stacheln, was von Vorteil wäre, da man durch diesen Bogen gehen muss und der Rosenbogen ein eher kleinerer ist - also ungeeignet für überbreite Rambler oder so) wäre vielleicht auch noch was, die hat auch ein Pfirsich-Rosa und könnte dazu passen!
Hier bei Bellaflora gäbe es gerade die William Morris, angepriesen als Strauch ODER Kletterrose, auf der Austinseite lese ich nur was von Strauchrose und bin mir nicht sicher, ob das mit dem Rosenbogen klappen würde?
Habt ihr Erfahrungen oder eine andere Idee was sich dazu fügen könnte?

Und natürlich - euch allen FROHE OSTERN!!!

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laguna

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Re: William Morris als Kletterrose?
« Antwort #1 am: 16. April 2017, 18:31:17 »

Nachdem Du die William Morris schon im Garten hast, wäre eine andere Rose vielleicht besser:
Eine meiner Lieblingsrosen ist die Polka von Meilland.
Auch die Rosarium Uetersen oder die neue Kiss me Kate von Kordes sind empfehlenswert.
Ganz wunderschön und mit Duft, die Chippendale von Tantau. Die benötigt einige Zeit bis sie den Bogen erobert hat.
Ich suche mal einige Fotos raus:

Eden Rose, Meilland


Polka, Meilland


Chippendale, Tantau


Chippendale, Tantau


Giardina, Tantau

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Rosige Grüße von laguna

Vulkanrose

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Re: William Morris als Kletterrose?
« Antwort #2 am: 21. April 2017, 16:21:48 »

Ich hatte die Rose einmal im Garten und wollte sie auch als Kletterrose einsetzen. Sie lebt in der Zwischenzeit nicht mehr. Auch wenn viele mich jetzt vielleicht wieder steinigen. Austin-Rosen und das Klima hier im Vogelsberg passt nicht.  ;D

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hemerocallis

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Re: William Morris als Kletterrose?
« Antwort #3 am: 21. April 2017, 19:49:20 »

Ich habe inzwischen mehrere Austins am Bogen - alle begeistern mich inzwischen mehr als jede gewöhnliche Kletterrose zuvor.

Für den Bogen eignen sich stachelarme Sorten - hier ist James Galway in rosa einfach umwerfend (wüchsig, blüht ab 30 cm Höhe und erreicht locker eine Trieblänge von 4 m); empfehlenswert sind die Leander-Hybriden von Austin ohnehin, weil sie so stachelarm sind und besonders lange Langtriebe machen - die Mutter dieser Sorten - Leander ist ebenso gut geeignet.

Jude The Obscure macht sich ebenfalls gut am Bogen - die hast Du aber ohnehin schon. Teasing Georgia detto - aber nicht rosa. William Morris wird von Austin NICHT als Kletterer empfohlen, die Wuchshöhe wird nur mit ca. 140 cm angegeben. Ich hätte Bedenken, ob sie jemals den Bogen schafft.

Schau mal hier http://www.davidaustinroses.co.uk/english-roses/english-rose-climbers - die deutsche Seite ist meist weniger aussagekräftig (es werden auch nur 17 statt 20 Sorten angegeben).
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Hemerocallis

Vulkanrose

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Re: William Morris als Kletterrose?
« Antwort #4 am: 23. April 2017, 16:58:04 »

Hallo hemerocallis,

das glaube ich Dir gerne. Nur kannst Du mich nicht überzeugen. Hier im kalten Vogelsberg habe ich meine Erfahrungen mit Austin-Rosen gemacht und werde dafür kein Geld mehr ausgeben.

Ein paar Kilometer von hier ist das Klima etwas besser. Da gedeihen diese Rosen, wovon ich mich immer wieder gerne überzeugen lassen. Wir liegen aber in einem Kälteloch und da sieht es dann anders aus.

Ich finde es schade, kann es aber nicht ändern.

Sogar eine Westerland friert bei mir bodennah zurück, obwohl sie als sehr winterhart eingestuft ist. Die istzwar nicht von Austin, zeigt aber die Situation.

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hemerocallis

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Re: William Morris als Kletterrose?
« Antwort #5 am: 24. April 2017, 11:40:47 »

Ich will Dich auch gar nicht überzeugen - bei so extremen klimatischen Bedingungen sind Rosen einfach schwer zu halten (an Deiner Stelle würde ich es mal mit den schottischen Züchtungen versuchen - ohne Scherz, die sind wesentlich härter im Nehmen). Austins kommen gut mit hoher Luftfeuchtigkeit und Sommerwärme zurecht (letzteres finde ich erstaunlich für britische Züchtungen) - hier bei uns sind es die deutschen Züchtungen, die nicht überzeugen.  ;)
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Hemerocallis

biene100

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Re: William Morris als Kletterrose?
« Antwort #6 am: 27. April 2017, 18:14:07 »

Also die Höhe erreicht William Morris schön um den Bogen zu beranken. Ich halte sie als Kletterrose ungefähr auf drei m breit mal drei m höhe, damit wirs nicht finster haben in der Laube. Sie würde höher wachsen wenn ich sie liesse.

Allerdings würde ich an einen Rosenbogen nur Ramblerrosen pflanzen. Es ist halt nunmal einfacher Ramblertriebe zu leiten.
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