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Autor Thema: Hobbyprojekt rund um den Kompost  (Gelesen 12973 mal)

Hyla

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #30 am: 04. Oktober 2018, 10:37:26 »

In eine ähnliche Richtung verliefen dann auch unsere Überlegungen - a la Komposttoilette in die Heizungsanlage integriert.

Funktioniert das denn?
Ich habe mal was über 'warme' und 'kalte' Dünger gelesen (Gärtner Pötschke?) und könnte mir vorstellen, daß die Ausscheidungen mancher Tiere schon zu stark ausgezehrt sind, als daß sie noch für eine gute Gärung taugen würden.
Kuhmist z.B. wurde ja schon in der Kuh vergoren, Pferde sind hingegen als schlechte Futterverwerter bekannt.
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Beneide niemanden, denn du weißt nicht, ob der Beneidete im Stillen nicht etwas verbirgt, was du bei einem Tausche nicht übernehmen möchtest.  Johan August Strindberg

Carlosia

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #31 am: 04. Oktober 2018, 21:27:57 »

Kompostheizungen mit einem großen Haufen außerhalb des Hauses gibt es tatsächlich schon so einige. Aber gibt es die andere Variante wirklich schon? Ich meine, ein Silo innerhalb des Hauses?

Mir scheint, diese interne Variante ist wesentlich einfacher zu handhaben. Kein regelmäßiges Neuverlegen der Wasserrohre, keine Zirkulationspumpe, kein Ausräumen des fertigen Komposts. Auch die Menge der benötigten Biomasse ist wahrscheinlich geringer, weil nichts von der entstehenden Wärme verloren geht.
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dmks

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #32 am: 04. Oktober 2018, 21:46:24 »

kein Ausräumen des fertigen Komposts.

Wo bleibt die Materie ???
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Quendula

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #33 am: 04. Oktober 2018, 22:02:05 »

Ist komplett abgebaut:
Zitat
..., denn bei genügend hoher Feuchtigkeit wird das Material nach und nach vollständig in Kohlendioxid, Wasser und sonstige flüssige bzw. gasförmige Stoffe umgesetzt.
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Hyla

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #34 am: 04. Oktober 2018, 22:12:23 »

Du mußt doch trotzdem irgendwo den Rest entsorgen? ???
Persönlich würde ich das nicht im Haus haben wollen. Wenn doch was schief geht, kriegt man den Gestank nie wieder weg. Siehe Brennnesseljauche und Gülle.
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Carlosia

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #35 am: 05. Oktober 2018, 08:27:49 »

Der Rest, der beim normalen Komposthaufen anfällt, ist kein Sand, sonder besteht immer noch zu 100% aus Biomasse, vorausgesetzt, es werden nur rein organische Bioabfälle hineingetan. Der Rest, das sind feinkrümelige Klümpchen von abgestorbenen Pflanzenteilen und jede Menge Kot von Kompostwürmern und den andenen Tierchen, die da so herumkrabbeln. Auch dieser Rest wird immer weiter abgebaut, bis schließlich keine Biomasse mehr übrig ist. Es bleiben tatsächlich nur noch (im Wasser gelöste) anorganische Stoffe übrig, und das CO2 entweicht durch das Entlüftungsrohr.

Übrigens, was ist schlimmer: Eine undichte Gasleitung an einer Gastherme oder eine undichte Stelle am Kompostsilo?
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Staudo

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #36 am: 05. Oktober 2018, 08:34:17 »

Was ist wahrscheinlicher, dass eine professionell gebaute Gasleitung undicht wird oder eine selbstgebastelte Abluftleitung?  ;)
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Hyla

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #37 am: 05. Oktober 2018, 11:18:54 »

Zitat von: Carlosia
Übrigens, was ist schlimmer: Eine undichte Gasleitung an einer Gastherme oder eine undichte Stelle am Kompostsilo?
Die Frage stellt sich mir nicht, wir heizen mit Holz.

Ich habe mir gerade noch die http://de.pluspedia.org/wiki/Kompostheizung reingedröselt.
Sorry, diese Projekte finde ich sehr interessant, aber sie müssen sich auch amortisieren.
Es ist dasselbe Problem wie mit der Außenwanddämmung: Wenn eine in zwanzig Jahren veraltete Anlage nicht innerhalb dieser Zeit ihre Anschaffungskosten wieder reingebracht hat, wird sie keiner einbauen. Hier stehen die Kosten für die Beheizung eines Niedrigenergiehauses denen zum Bau der Anlage und des Kellers und Wartung und Betriebskosten gegenüber.
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Quendula

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #38 am: 05. Oktober 2018, 14:09:23 »

Das mit dem Amortisieren ist immer wichtig, Hyla, klar.
Deshalb, denke ich, ist es ja auch ein Low-Budget-Projekt, bei dem der Nutzen hoffentlich höher ist, als die Investition.

PS: Herzlich willkommen bei den Gartenverrückten, Carlosia :D! Und bevor hier jmd rumnörgelt, kannst Du Dich ja auch noch kurz da vorstellen, wenn Du magst.
« Letzte Änderung: 05. Oktober 2018, 14:16:29 von Quendula »
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Carlosia

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #39 am: 05. Oktober 2018, 21:30:06 »

Der Kompostheizungssilo ist nicht teuer, wenn man ihn selbst baut. Für den Prototypen habe ich insgesamt weniger als Euro 200,-- an Materialkosten gehabt. Das sollte sich also bei den heutigen Energiepreisen bereits nach zwei Jahren rechnen. Mit den HT-Rohren ist es auch für den Laien recht einfach, das ganze so aufzubauen, dass es dicht ist wie beim Profi.
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Hyla

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #40 am: 05. Oktober 2018, 22:27:00 »

Ich weiß auch nicht. Mein Bauch sagt nein, es ist keine optimale Lösung, und meist hat er Recht. ::)
Vielleicht ist mir die Sache zu arbeitsintensiv und zu unflexibel.
Für Altbauten ohne Fußbodenheizung wie unsers ist das mal wieder nichts.
Die Leute hier, die neu gebaut haben, sind weit jenseits von Öko. Die stellen sich in ihr sauteures Haus keine Kompostheizung.

Ich sehe die Zukunft eher in einer sehr großen Anlage für z.B. Hochhäuser.
Da fallen die nötigen Mengen an Bioabfällen an und man kann es gleich als Schacht im Haus einbauen.
Ob man dafür allerdings einen Monteur findet, wage ich zu bezweifeln.
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Carlosia

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #41 am: 07. Oktober 2018, 08:19:21 »

Bis jetzt ist es ja nur ein Prototyp, mit dem ich das Prinzip erforsche. Sieht nicht besonders schick aus. Deshalb steht er auch noch nicht im Wohnzimmer, sondern im Keller. Mit seinen 300 Litern Volumen ist er auch zu klein, um wirklich einen substantiellen Teil der Wärmeversorgung im Haus zu übernehmen.

Mein Plan sieht den Aufbau eines etwa zwei oder drei Kubikmeter großen Silos aus wasserdichten Beton in der Mitte des Hauses vor, so dass mehrere angrenzende Räume von der Wärme profitieren (Küche, Bad und Wohnzimmer), wie bei einem klassischen Kachelofen. Das ganze wird mit Fliesen beklebt, wegen der Optik. Von innen wird eine Dichtschlämme aufgetragen, damit wirklich alles, was drin bleiben soll, auch drin bleibt. Ob ich das damit erzeugte Warmwasser in den vorhandenen Heizkreislauf einspeise, weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich nicht. Unser Haus ist übrigens auch schon alt, d.h. ohne Fußbodenheizung.

Wenn alles fertig ist, beschränkt sich der Arbeitsaufwand auf das jährlich einmalige Befüllen des Silos im Herbst, zu Beginn der Heizperiode. Das scheint mir weniger zu sein als beim Heizen mit Holz.

Was ich jetzt schon nutze und genieße, ist die Möglichkeit, den täglich anfallenden Küchenabfall direkt in den Silo einzuwerfen. Besonders, wenn es draußen regnet, und ich den Gang zum Komposthaufen quer durch den nassen Garten vermeiden kann. Der Geruch beim kurzzeitigen Öffnen des Deckels ist dabei minimal, denn ein gut belüfteter Kompost wie dieser stinkt nicht. Meine Frau hat sich nach anfänglicher großer Skepsis jedenfalls noch nicht beschwert. Und das will was heißen!
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Quendula

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #42 am: 07. Oktober 2018, 20:23:12 »

Klingt danach, als müsste man das direkt beim Hausbau mit einplanen und -bauen. Also nix zum mal eben schnell Nachrüsten  :-\.
Das mit dem täglichen Befüllen mit dem, was in der Küche über ist, finde ich praktisch und sinnvoll. Besser als ein Jahr sammeln und dann alles auf einmal reinzuschütten.
Interessant wäre ja, wieviel nutzbare Abwärme im Verlaufe des Winters entsteht. Machst Du Messreihen?
Du kannst auch Fotos an Deinen Post anhängen. Je Posting aber nur ein Bild. Sollen es mehrere sein, musst Du die Galerie nutzen.
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Natternkopf

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #43 am: 07. Oktober 2018, 22:04:51 »

Klingt danach, als müsste man das direkt beim Hausbau mit einplanen und -bauen. Also nix zum mal eben schnell Nachrüsten  :-\.
Dasselbe ging mir auch schon durch den Kopf.

Varianten dazu:
- Kombinieren mit einer Wärmepumpe (Vermutlich zu knapp an Wäremleistung)
- Kombinieren mit einer Komfortlüftung mit einem zusätzlichen eingeschlauften Wärmetauscher.
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Sternrenette

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Re: Hobbyprojekt rund um den Kompost
« Antwort #44 am: 07. Oktober 2018, 22:09:05 »

Eine Minibiogasanlage wie in Indien dürfte sinnvoller sein.
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