Danke Euch!

Micc fürs Bestimmen, Polygala kannte ich gar nicht. Und Lord für den informativen Film (und dafür, dass Du die Forelle wieder freigelassen hast

); ich habe tatsächlich auch Fische gesehen, die ich für welche hielt, aber ich bin da absolut ahnungslos. Für Dich ist es ja wirklich nur ein Katzensprung dorthin! Und Martina, ich habe sogar auf dem Hin- und Rückweg einen Zwischenstopp in Wien eingelegt, aber da war leider keine Zeit für gar nichts. Nächstes Mal aber wieder!
So, mittlerweile waren wir längst nach Bled umgezogen, von dort aus hatten wir die Klammen besucht. Die Burg am nördlichen Seeufer haben wir uns nur von unten angesehen, sind dann aber auf die Mala Osojnica, einen der Hügel am anderen Seeende gestiegen, von der aus man den bekannten Blick auf die Berge und das Inselchen mit der Marienkirche hat, zu dem man auch mit Holzbooten übersetzen kann.
Von unten mit der Burg im Hintergrund

und von oben

Wozu gehören diese Blätter?

Dann ging es schon weiter nach Ribčev Laz, am Bohinj-See gelegen. Von dort fuhren wir nach Stara Fužina, um in die Mostnica-Schlucht zu gelangen. Dafür ging es über die Hudičev most, die Teufelsbrücke. Der hat nämlich der Sage nach beim Bau im 18. Jahrhundert kräftig mitgeholfen und dafür, wie das so seine Art ist, die Seele desjenigen verlangt, der sie als Erster überquerte - worauf sich natürlich niemand rübertraute. Bis ein cleveres kleines Mädchen einen Käse drüberrollen ließ und ein Hund hinterhersprang, mit dessen Seele der Teufel dann vorliebnehmen musste ... So stand es zumindest im Reiseführer

.

Wir konnten sie jedenfalls unbesorgt überqueren und kamen bald ans Wasser, wo Caltha palustris wuchs:

und sich ein herrlich frischgrünes Blätterdach über den Fluss breitete:

Mal wieder waren wir ganz allein, was im Sommer sicher anders ist (dann kostet es auch Eintritt). Auch hier rauscht wieder herrlichstes türkisfarbenes Wasser


mit dem einen oder anderen Fisch (Lord, jetzt Du!

)

Die Felsen sind voller Strudellöcher, durch kreisende Steine geschliffene Becken, manche trocken:

Und manche nass. Wer laicht da? Erdkröte?

Am Wegesrand die Blätter des gefleckten Knabenkrauts

und wieder die Schaftdolde. Schließlich gelangt man zum "Elefanten". Von vorn:

Und von der Seite. Eindeutig, oder?

Weiter bergauf, vorbei an Cardamine trifolia

erreicht man die Alm Voje mit ihren verstreuten Hüttchen


Außer einem Bauern, der vergnügt mit dem Moped hin und her fuhr, war dort aber niemand.
Und ganz am Ende langt man wieder bei einem Wasserfall, dem Slap Mostnica, an.
