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|21|11|da mir davon nur postelein etwas sagt, deucht mich, dass ich selber offenbar sehr gewöhnlich bin (rorobonn)

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Autor Thema: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum  (Gelesen 3295 mal)

Lisa*

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #15 am: 11. Mai 2017, 11:40:27 »

entschuldige wenn ich nochmal nachfrage,das ist ein 60 Jahr alter riesiger KirschlorbeerBAUM,den kann ich doch nicht über dem Boden absägen lassen..dann wäre der Baum ja weg..
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...denn ich bin der "Wald und Wiesen Typ" meine Gärten sind für Insekten und Vögel angelegtl,ich liebe Kirschlorbeer,Hopfen,Löwenzahn,Wildpflanzen,Unkräuter gibt es für mich in dem Sinne nicht,im Gegenteil.

Malvegil

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #16 am: 11. Mai 2017, 12:39:56 »

Ich würde abwarten und weiter beobachten. Der Rindenschaden dürfte mit dem Mehltau nichts zu tun haben. Den Mehltau wächst der Baum, wenn er sonst gesund ist, schnell wieder raus. Natürlich könnte man ihn auch mit einem Fungizid zu bekämpfen versuchen, aber das hängt davon ab, ob man solche Kampfstoffe im Garten anwenden will oder nicht. Das kannst du nur selbst entscheiden.

Wenn der Schaden am Stamm neu ist oder noch aktiv, dann kann es sein, daß darüber alles mickert und letztlich abstirbt. Dann bleibt nichts anderes übrig, als bodennah abzusägen. Deshalb beobachten! Wenn er nämlich gesund nachtreibt, dann war abwarten das Richtige. Eine Pilzinfektion, die an den Schnittwunden Zutritt bekommen hat, ist wohl nicht auszuschließen, würde sich aber (nach meinen Erfahrungen mit Kirschlorbeer) doch wohl zuerst an den geschnittenen Ästen zeigen.
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Lisa*

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #17 am: 11. Mai 2017, 12:56:35 »

hallo Malgevil,
Danke für die Antwort!Er hat im Frühling jetzt wunderbar ausgetrieben und geblüht und Fruchtansätze und alles alles wunderbar,jetzt seit  drei Wochen schwer krank,man kann täglich zuschauen wie es sich  verschlimmert...soll  ich jetzt die vielen betroffenen kleinen Äste abschneiden soweit ich hoch kommen kann?-kanndas was helfen?
Ansonsten habe alles versucht,gibt einen Baumdoktor hier,der ist leider im Ausland,alle anderen kennen sich nicht aus.LG
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Lisa*

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #18 am: 11. Mai 2017, 12:58:32 »

..wollte noch fragen,wenn man Glück hat ,und er sich erholen sollte ,ab wann würde er dann gesund nachtreiben?....wenn alle Blätter vorher vom Pilz zerstört,wahrscheinlich vorher nicht??
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Malvegil

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #19 am: 11. Mai 2017, 13:30:32 »

Mehltau ist vor allem auch wetterabhängig (Sonne, Wärme und Bodentrockenheit fördern ihn). Bei Rosen hilft gründliches Gießen oft sehr, natürlich nur, wenn die Pflanze tatsächlich Wasserbedarf hat.  ;) Ob Abschneiden der kranken Zweige was hilft, weiß ich nicht. Die Sporen fliegen eh überall herum. Normalerweise bringt Mehltau auch keine Pflanze um. Mir scheint, du machst dir zuviele Sorgen. Kirschlorbeer ist, wie Staudo schon geschrieben hat, eigentlich sehr robust.
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Natternkopf

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #20 am: 11. Mai 2017, 13:34:16 »

entschuldige wenn ich nochmal nachfrage,das ist ein 60 Jahr alter riesiger KirschlorbeerBAUM,den kann ich doch nicht über dem Boden absägen lassen..dann wäre der Baum ja weg.. Ja, ...

dafür schlägt er Unten frisch aus. 🌷 🐝
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Lisa*

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #21 am: 11. Mai 2017, 14:58:05 »

hallo und Danke!...wenn Mehltau normalerweisen keinen umbringt,besteht ja Hoffnung;-)
..ich habe untenrum wo ich hinkam die befallenen kleinen Äste abgeschnitten und ansonsten warte ich ab.....es werden jetzt alle Blätter kurzfristig sich verrollen und abfallen und entweder danach kommt was wieder oder nicht halt,wenn wir Pech haben..vielen Dank,LG
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hymenocallis

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #22 am: 11. Mai 2017, 15:09:36 »

Das Abschneiden der befallenen Zweige/Äste hat den Kirschlorbeer völlig unnötig zusätzlich geschwächt. Eine Bekämpfung des Pilzes durch das Spritzen des Laubes wäre wesentlich sinnvoller gewesen. Durch die Blätter wird der Wirkstoff aufgenommen und wirkt so im gesamten Strauch.

Pilze sind eine Infektion - natürlich kann man eine erkrankte Pflanze auch unbehandelt lassen und zusehen, wie es ihr schlechter geht - sinnvoller ist es, das passende Medikament zu verabreichen, weil dadurch die Chancen auf Erfolg steigen. Früher hat man Menschen auch zur Ader gelassen und sie so noch mehr geschwächt - das Abschneiden war ähnlich sinnlos.
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Lisa*

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #23 am: 11. Mai 2017, 15:15:28 »

hallo,der Baum ist über 3 meter,ich bin nur an die kleinen Zweige,Austriebe unten am Stamm gekommen,war nur Handvoll,der Rest der Blätter wird kurzfristig komplett abfallen.
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Hero49

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #24 am: 11. Mai 2017, 15:46:36 »

@Malvegil: Wenn ich das lese: Kampfstoffe! wenn es um ein Mittel gegen Mehltau geht, dann geht mir das Messer in der Tasche auf!
Bisher dachte ich, daß hier Menschen unterwegs sind, die was von Pflanzen und Gärten verstehen und nicht auf Panik machen.

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #25 am: 11. Mai 2017, 15:49:02 »

@ Lisa: Jetzt erst lese ich, daß der Baum immer noch über 3 m hoch ist.
Dann würde ich nur dafür sorgen, daß genügend Wasser und Nährstoffe zur Verfügung stehen.
Mit den Nährstoffen aber nicht übertreiben.
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hymenocallis

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #26 am: 11. Mai 2017, 15:59:42 »

hallo,der Baum ist über 3 meter,ich bin nur an die kleinen Zweige,Austriebe unten am Stamm gekommen,war nur Handvoll,der Rest der Blätter wird kurzfristig komplett abfallen.

Kirschlorbeer ist kein Baum, sondern ein Strauch - das wurde hier schon erwähnt.

Pflanzen haben kein aktives Immunsystem wie wir Menschen und können sich nur eingschränkt gegen Infektionen zur Wehr setzen. Laubgehölze werfen als 'Notmaßnahme' bei Pilzinfektionen das Laub ab, um die Ausbreitung der Infektion auf die 'holzigen Bereiche' zu verhindern. Behandelt man befallenes Laub, wird es in der Regel nicht vollständig abgeworfen. Der verbleibende - quasi wieder gesund gewordene - Teil kann weiter Photosynthese betreiben und die Pflanze so mit Nährstoffen versorgen.

Schneidet man Zweige ab, wird die Rinde verletzt und ein Eindringen der Pilzsporen in die holzigen Teile möglich - es besteht das Risiko, daß der beschnittene Ast/Zweig ein Stück weiter abstirbt.

Hier im Forum ist Kirschlorbeer keine beliebte Pflanze - der Tip mit dem bodennah abschneiden kommt für mich daher nicht überraschend. Ich schätze Kirschlorber sehr, habe ein altes Exemplar und möchte es auch weiter erhalten. Meine Annäherung ist daher eher eine kurative - mir läge an der Gesundung des nun ohnehin schon arg beschnitteten Strauches. Ich sehe Fungizide nicht als Gifte sondern als Medikamente (die kann man natürlich auch als Kampfstoffe bezeichnen  ;)) - wenn man als Mensch eine Pilzinfektion bekommt, wartet man ja auch nicht ab, sondern behandelt.

Selbstverständlich bleibt es Dir überlassen, wie bzw. ob Du weiter etwas unternimmst oder die Infektion einfach nur beobachtest. Jedenfalls rate ich Dir dringend dazu, abgefallenes Laub so rasch als möglich zu entsorgen, weil es das noch gesunde durch die Sporen weiter infiziert wird.
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invivo

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #27 am: 11. Mai 2017, 16:08:40 »

Arbofux rät auch dazu, befallenes Laub zu entfernen, um den Infektionsdruck zu senken.
Nach Rückschnitt unserer (hässlichen) KL-Hecke auf 80 cm im späten Frühjahr sind sicher 1/4 der Äste bis zum Boden abgestorben. Wie gut er das vertragen würde hängt also bestimmt auch vom Standort und der Sorte ab.
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Lisa*

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #28 am: 11. Mai 2017, 16:48:29 »

der Baum ist über 7 !!!meter hoch,habe drei geschrieben,sorry bin heute komplett durch den Wind,zwei sehr dicke Stämme ab Boden,er wurde vor 60 Jahren gepflanzt,als das Haus gebaut wurde,ich wohne hier sei 40 Jahren,letztes Jahr wurde er stark zurückgeschnitten,ein Gärtner ,meinte so könne ich ihm was gutes tun,ich bereue das total.
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AndreasR

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Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
« Antwort #29 am: 11. Mai 2017, 18:47:38 »

Ich vermute, dass die Risse im Stamm im Winter entstanden sind, als es tagelang sehr sonnig und nachts entsprechend kalt war. Wenn er letztes Jahr radikal zurückgeschnitten wurde, fehlte im Winter das schützende Laubkleid, und die Temperaturunterschiede haben die Rinde aufplatzen lassen, wie man das auch immer wieder an neu gepflanzten Bäumen sehen kann, wenn der Stamm nicht mit einer Schilfmatte oder einem weißen Anstrich geschützt wurde.

Wahrscheinlich sind im Frühling dann irgendwelche Krankheitserreger eingedrungen, die nun für das Schadbild verantwortlich sind. Ich würde daher auch raten, ein Spritzmittel einzusetzen, denn auch wenn Kirschlorbeer in der Tat sehr robust ist und praktisch alles verträgt, war es für den "Baum" sicher ein Kraftakt, so viele Blätter und Blüten zu treiben, so dass er der Pilz(?)infektion nicht genug entgegensetzen konnte. Hast Du denn mal den Gärtner gefragt, der den Tipp mit dem Zurückschneiden gegeben hat?
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Viele Grüße
Andreas
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