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Autor Thema: Himbeeren - Sortenwahl  (Gelesen 2766 mal)

Tester32

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Himbeeren - Sortenwahl
« am: 22. Juli 2017, 22:52:57 »

Hallo zusammen,

ich habe von einer ausgezogenen Nachbarin eine NoName-Herbsthimbeere geerbt, ca. 8-10 Pflanzen. War damit sehr zufrieden. Geschmack hat ein außgeprägtes Himbeer-Aroma, reif sind die Beeren süß, saftig, haben auch eine leicht saure Note. Die Ruten brauchen kein Spalier, sind ca. 1,6-1,8m lang. Im  leztzen kalten Winter sind die Spitzen ohne Abdckung un bei -18°C eine Woche lang auf bis zu 0,8-1m zurück gerfroren. Es gab aber immer noch eine Ernte. Die Beeren an den neuen Ruten sind grösser, bis 4-5g.

Leider ist die Sorte anfällig gegen die Didymella (Rutenkrankheit). Hätte mich nicht gestört, wen ich nicht gerade 7 Brombeeren hätte, die in der Nähe wachsen und sich auch anstecken könnten. Es muss also eine krankheitsresistente Sorte her. Und sie sollte auch widerstandsfähig gegen Gartenläuse sein, wie meine jetzige NoName.

Dazu habe ich eine Autumn Best im ersten Jahr, schmeckt gut und soll auch Rutenkrankheit-fest sein.

Und ich habe eine Golden Everest, die ist nicht resistent, veil zu trocken, hat wenig Zucker und überhaupt keine Säure, aber meine Frau mag sie leider.
« Letzte Änderung: 22. Juli 2017, 22:55:01 von Tester32 »
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Tester32

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Re: Himbeeren - Sortenwahl
« Antwort #1 am: 04. September 2017, 23:14:31 »

Nach einer längere Reschersche kamen folgende Sorten raus:

Sommerhimbeeren: Sanibelle, TulaMagic, Valentina
Herbsthimbeeren: Autumn Best, Autumn First, Malling Passion, Himbo-Top, Autumn Bliss

Alles sollen ziemlich registent gegen due Rutenkrankheit sein. Werde sie testen. Einge habe ich, andere werde ich im Frühjahr bestellen.

Die Sugana ist auch ausreichend resistent, ich werde sie aus anderen Gründen nicht testen.
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Urmele

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Re: Himbeeren - Sortenwahl
« Antwort #2 am: 03. September 2018, 07:28:03 »

Die absoluten Verlierer dieses Jahr waren meine Herbsthimbeeren. Es war einfach zu trocken und zu heiß.
Schlecht für die KEF, aber auch schlecht für die Himbeeren. Die Minifrüchte lohnen die Ernte nicht.
Inzwischen regnet es hier zwar seit fünf Tagen, das dürfte die Himbeerernte allerdings auch nicht mehr retten.


Angesicht des überreichen Erntesegens an Trauben, Pfirsichen, Birnen, Äpfeln und anderen Früchten ist der Ausfall der Himbeeren zu verschmerzen.
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durone

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Re: Himbeeren - Sortenwahl
« Antwort #3 am: 03. September 2018, 22:58:16 »

Wir konnten uns dieses Jahr vor Herbsthimbeeren kaum retten, und es gibt immer noch welche. Vor 2 Jahren ca. 8 Ableger gepflanzt (eine unbekannte Sorte und Autumn Bliss) und bisher ganz grob so 7 bis 12 kg geerntet.
Lage: Innterasse, d.h. mächtige Schotterschichten bei ca. 14 m tiefem Grundwasser.
Durch die Trockenheit wurden sie mit der Zeit kleiner, aber geringe Wassergaben haben dann schon gereicht, um sie wieder auf ein akzeptables Größenniveau zu heben. Der Effekt war gut zu erkennen, weil der Nachbar seinen Rasen gepritzt hat und etwas Wasser auf unsere Seite kam mit dem Effekt, dass die Himbeeren, die dadurch etwas Wasser erhielten, deutlich größer waren, als die 2 m weiter entfernten.

Ernte alle 1 bis 2 Tage 600 bis 1200 g, durch die Wärme/ Trockenheit gabs kaum Verluste durch Schimmel, Schnecken etc. Nur die Wanzen haben gestört. Nach dem letzten Regen und einer Woche Abwesenheit gab es erhebliche Verluste durch Schimmel und Fäulnis. Ob jetzt die KEF beteiligt ist - keine Ahnung. Heute wieder 1,2 kg geerntet.

Nächstes Jahr muss die Anbaufläche reduziert werden, der Zeitaufwand für Ernte und Pflege ist zu hoch. Ich setze an den frei werdenden Platz vielleicht noch ne Johannisbeere hin.
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b-hoernchen

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Re: Himbeeren - Sortenwahl
« Antwort #4 am: 03. September 2018, 23:30:15 »

Hier auch große Herbsthimbeeren-Ernte - zumindest bis es vor kurzem nass wurde!
Jetzt mit dem Regen ernte ich noch
- Himbotop; die ist riesig ertragreich und liefert trotz Regen, wenn man mit dem Pflücken nicht zu lang wartet, noch passable Früchte ab:
- Autumn First - geschmacklich meine beste Herbsthimbeere und trotz Regen noch etliche gute Beeren; weniger ertragreich als Himbotop aber geschmacklich besser;
- Sugana - grenzwertig bezüglich Haltbarkeit im Regen und mit weniger Aroma als Autumn First, eigentlich mehr eine "Schönwetterhimbeere" .

Ein einziges Ärgernis sind zwei mir als "Tulameen" und "Tulamagic" verkaufte Sorten mit riesigen Beeren, welche sonderbarerweise ihren Hauptertrag im Herbst hätten, wenn nicht so gut wie alle Beeren schimmelig wären! Die schimmeln schon im Inneren zwischen Zapfen und Frucht, wenn sie außen noch gut aussehen. Finger weg von diesen Riesenhimbeeren!

Ebenfals raus werfen möchte ich alle gelben Herbsthimbeeren, Fallgold und eine unbekannte, welche anstatt einer bestellten "Schönemanns" geliefert wurde.
« Letzte Änderung: 03. September 2018, 23:31:47 von b-hoernchen »
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kaliz

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Re: Himbeeren - Sortenwahl
« Antwort #5 am: 04. September 2018, 00:08:25 »

@b-hoernchen
Weshalb möchtest Du die Gelben rauswerfen? Tragen sie nicht gut, schmecken sie nicht?

Bei mir ist die eine Gelbe die Einzige Sorte die gescheit trägt und dass vom Frühsommer bis in den Herbst hinein. Ist die Erste und die Letzte die Früchte hat. Die Früchte haben eine gute Größe und schmecken auch ganz passabel. Bei den roten Sorten Suche ich noch. Die die ich bis jetzt habe können leider alle nichts.
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555Nase

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Re: Himbeeren - Sortenwahl
« Antwort #6 am: 04. September 2018, 03:14:03 »

Neugierig wie Schmidts Katze, hatte ich am 7.6.18 einen 40cm Stengel der schwarzen Himbeere "Bristol" beim Dehner gesehen und mitgenommen. Inzwischen wäre die Pflanze 4 Meter hoch, wenn ich diese nicht zum Kreis zusammen gebunden hätte. Himbeerruten kenne ich so etwa um die 1,5 bis 1,8 Meter. Ist diese enorme Wuchshöhe bei dieser Sorte normal ?
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Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx

Rib-isel

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Re: Himbeeren - Sortenwahl
« Antwort #7 am: 04. September 2018, 11:48:30 »

Ja is normal, ist ja auch keine Himbeere (R. idaeus), sondern eine eigene, amerikanische Art (Rubus occidentalis).

Das Wort Himbeere kommt eher durch das Aussehen der Früchte. Im wuchs ist es eher eine Brombeere.
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Tester32

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Re: Himbeeren - Sortenwahl
« Antwort #8 am: 05. September 2018, 14:24:37 »

Die absoluten Verlierer dieses Jahr waren meine Herbsthimbeeren. Es war einfach zu trocken und zu heiß.
Schlecht für die KEF, aber auch schlecht für die Himbeeren. Die Minifrüchte lohnen die Ernte nicht.

Habt Ihr die KEF?  :o Ich wundere mich, weil es sie in den mir bekannten Orten um München (Osten Richtung Markt Schwaben-Erding, Süd-Westen Rüchtung Planegg, Neuried) noch nicht gibt. Habe gehofft, die Region ist den Viehern nicht bekömmlich.
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b-hoernchen

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Re: Himbeeren - Sortenwahl
« Antwort #9 am: 05. September 2018, 22:26:58 »

Bis auf das Zugspitzplatt ist sie wohl überall in Deutschland hingekommen.

Das hier sind die grausigen Riesenhimbeeren, die, selbst, wenn sie äußerlich noch einigermaßen ok aussehen, innerlich bereits schimmeln; keine von denen ist mehr genießbar:
« Letzte Änderung: 05. September 2018, 22:29:32 von b-hoernchen »
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b-hoernchen

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Re: Himbeeren - Sortenwahl
« Antwort #10 am: 05. September 2018, 22:28:02 »

Hier braucht es keine Geschmacksprobe mehr:
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Urmele

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Re: Himbeeren - Sortenwahl
« Antwort #11 am: 05. September 2018, 22:38:47 »

Habt Ihr die KEF?  :o Ich wundere mich, weil es sie in den mir bekannten Orten um München (Osten Richtung Markt Schwaben-Erding, Süd-Westen Rüchtung Planegg, Neuried) noch nicht gibt. Habe gehofft, die Region ist den Viehern nicht bekömmlich.

Doch, die gibt es leider hier (nördlich, Richtung Dachau) auch schon. Ich hatte die Monster mit den schwarzen Flügelpunkten auf den Trauben und im Kompost.
2015 und 2016 hat sie zeimlich gewütet und ich hatte mir schon blaue Flaschen besorgt um sie zur Falle umzubauen.
Dann gab es aber 2017 im Sommer einige heiße Wochen und in diesem Jahr den absoluten Hitzesommer. Das ist der Fliege schlecht bekommen. Heuer habe ich noch keine entdeckt. Auch von den "normalen" Fruchtfliegen gibt es fast keine.
« Letzte Änderung: 05. September 2018, 22:40:42 von Urmele »
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Tester32

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Re: Himbeeren - Sortenwahl
« Antwort #12 am: 05. September 2018, 22:47:22 »

Bis auf das Zugspitzplatt ist sie wohl überall in Deutschland hingekommen.

Manche Schädlinge fühlen sich an manchen Orten einfach nicht wohl. Z.B. gibt es an einer unserer S-Bahn-Linie ein Dorf, wo der Borkenkäfer wütet. Beim Vorbeifahren hängen Warnschilder, dass man kein Holz mitnehmen sollte. In den benachbarten Orten gibt es diesen Schädling aber nicht. Irgendwas an dem Kleinklima hindert ihn an der Ausbreitung. Na wollen wir hoffen, dass es mit der KEF auch so ist. In denn genannten Orten um München gibt es die KEF echt nicht. Deswegen wundert es mich, dass es sie bei Urmele gibt. Es ist gar nicht so weit, es gibt nämlich eine direkte S-Bahn-Verbindung zwischen seinem Ort und meinem.

Und nun das Feedback zu meinen Himbeere-Sorten. Ich habe einen schweren Boden, manche Sorten tun sich damit schwer.

Himbo-Top ist geschmacklich im diesen ersten Jahr bei mir etwas trocken. Ein 3-Tages-Regen hat sich auf den Geschmack positiv ausgewirkt. Keinen Grauschimmel. Die Produktivität ist erstaunlich, verstehe jetzt, wieso viele Gärtner diese Sorte halten, trotzt durchschnittlichem Gescmmack. Hoffe auch, dass sie in den kommenden Jahren besser wird.

Valentina war im diesen ersten Jahr OK, süß und aromatisch, aber irgendwie nichts Besonderes, reißt mich erst mal nicht vom Hocker. Eventuell positiv: 0 Ausläufer. Fazit: werde weiter beobachten.

Golden Everest im dritten Jahr war eine Entdeckung. Große Beeren, süß und vor allem der einzigartige Geschmack nach Kiefernharz, fand ich toll. war dieses Jahr auch genug saftig. Überstand den 3-Tages-Dauerregen durchaus akzeptabel. Hat auch kaum Didymella dieses Jahr, da ich die Technik geändert habe und rigoros auslichte, nur 2 Ruten blieben übrig. Dafür hängen sie voll. Die esten Beeren waren glaube ich um die 7g schwer, die Beerengröße geht über die Erntezeit auch nicht sehr stark zurück. Die Sorte bleibt definitiv.

Malling Passion. Mann, ist die geil! Diese Sorte macht mich süchtig. Im ersten Jahr bei mir. Sie hat gar kein Aroma, hat sehr wenig bis keinen Zucker, aber einen sehr starken umami-Geschmack, d.h. sie schmeckt fleischig. Gepaart mit etwas Säure ergibt sich ein Geschmack in Richtung Schaschlick. Leidet stark unter Sonnenbrand. 0 Ausläufer. Nachteil: die Pflanze ist riesig, Seitentriebe über 1,5m. Der 3T-Dauerregen hat sie gut vertragen, keinen Grauschimmel, die Beeren wurden etwas saftiger (ist sonst eher trocken und hart) und schmecken leicht süßer. Vielleicht auch nur deswegen etwas süßer, weil ich sonst die Beeren zu früh pflücke, kann es nicht lange aushalten.

TulaMagic war eine sehr positive Überraschung, auch im ersten Jahr. Riesiege uns sehr süße Beeren. Aromatisch. Gar keine Säure. Saftig. Ist was für Naschkatzen. Nach dem 3T-Dauerregen waren viele Beeren leider leicht angeschimmelt. Werde die Pflanze für meine Frau unbedingt behalten.

Sanibelle hat gute Ruten wachsen lassen, die ernte kommt nächstes Jahr.

Willamette war im ersten Jahr. Hat den besten Geschmack von allen. Süß, wenig Säure und sehr aromatisch. Einen langen Nachgeschmack, schmeckt nach Aroma. Feines reines Erdbeer-Aroma. Hat mir sehr gefallen, ist objektiv der beste Geschmack bei meinen Himbeeren, kann man als Referenzsorte nehmen. Die Autumn Best würde auch sehr gut schmecken, kommt aber an die Willamette nicht ganz ran, das Aroma der AB ist leichter, es fehlt Säure, dadurch wirkt die AB etwas übersüßt und das Zusammenspiel Aroma mit Zucker ist nicht so aromatisch, wie bei Willamette. Wobei eigentlich beide Sorten toll schmecken, echt schade, dass die AB bei mir nicht wächst. Leider hat die Willamette ziemlich kleine Beeren und bekommt Sonnenbrand. Wobei der Sonnenbrand anders aussieht, als bei Malling Passion. Bei Willamette sehen brandgeschädigkte Beeren wie verstaubt aus. Bei Malling Passion werden einzelne Steinchen weiß.

Autumn Bliss wuchs in einer schwer zugängigen Ecke und legte sich hin, war nicht angebunden. Als ich mich nach dem 3T-Dauerregen durch den Dickicht durchgekämpft habe, stellte ich fest, dass ca. 50% der Früchte komplett dem Grauschimmel zum Opfer gefallen waren. Ist also keine Sorte, die ohne Pflege allein wachsen kann. 

Die Polka-ähnliche NoName hat dieses Jahr sehr gut performt, war der Hauptlieferant. Ist aber weiter anfälliger für Didymella, als andere Sorten.

Die Autumn First und Autuma Best sind eingegangen, auch die Schönemann zeigt nur noch einen symbolischen Trieb von 10cm, der seit 3 Monaten so unverändert steht. Vermutlich war mein Boden diesen Sorten zu schwer. Hm, werde die Schönemann mal in den KiGa umpflanzen. Sie haben dort Sand, mal sehen, ob sie das rettet.

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Tester32

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Re: Himbeeren - Sortenwahl
« Antwort #13 am: 16. September 2018, 02:34:08 »

So. Nach mehreren Überlegungen und Beratungen mit meiner Frau sieht es so aus, dass einige der neuen Sorten doch weg kommen, wenn auch nicht gleich. Das Hauptproblem ist, dass viele Sorten viel Platz und ein Spalier brauchen. Ich habe aber komischerweise gar keine Lust auf ein Himbeere-Spalier, obwohl bereits die Pfosten eingegraben sind. Vermutlich möchte ich mich zwischen den Pflanzen frei bewegen können und mit einem Spalier ist es mit der Bewegungsfreiheit nicht mehr so. Also weg kommen voraussichtlich:

* Valentina (ich glaube, sie verträgt meinen schweren Boden auch nur mittelmäßig, ich muss sie sehr vorsichtig gießen). Hat 2 lange Ruten gebildet, die auf dem Boden liegen. Na ja, werde sie im Winter mit Brombeeren zusammen abdecken. Mal sehen, was ich mit ihr weiter mache nach der Sommerernte nächsten Jahres.

* Malling Passion. Schmeckt mir zwar super, ein enimaliger umami-Geschmack, ist aber nicht sehr ertragreich, dafür extrem groß und platzkonsumierend. Und ich weiß nicht, ob eine Himbeere ohne Aroma und Zucker überhaupt Sinn macht. Mit Sorten ohne Säure könnte ich mich zwar anfreunden, aber zumindest etwas Zucker für meine Frauen und das Himbeere-Aroma für mich, - das ist irgendwo doch ein Muss. Es soll ja doch eine Himbeere sein. Kommt wahrscheinlich nach der Ernte in 2-4 Wochen weg.

* TulaMagic. Ist mir auch zu groß. Dazu die hohe Anfälligkeit für Grauschimmel. Und die Beeren sind zu weich und hängen nicht lange. Kaum 2-3 Tage nicht drauf geschaut, sind welche bereits matschig. Muss nicht sein. Kommt wahrscheinlich nach der Ernte in 2-4 Wochen weg.
 
Es bleiben:
* meine Polka-ähnliche No-Name
* Golden Everest
* Willamette. Hat zwar auch weiche Ruten, aber nicht so groß und für diesen herrlichen Geschmack würde ich sogar ein Spalier in Kauf nehmen.
* Himbo-Top. Gesckmach geht so, dazu weiche Ruten, aber sehr produktiv und gut widerstandsfähig gegen Grauschimmel.

Noch unklar ist die Entwicklung und das Schicksal von:
* Sanibelle.
* Autumn Bliss.
Müssen weiter beobachtet werden.






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Rib-isel

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Re: Himbeeren - Sortenwahl
« Antwort #14 am: 16. September 2018, 10:14:08 »


* Malling Passion. Schmeckt mir zwar super, ein enimaliger umami-Geschmack, [...].

Eine Himbeere mit Umami-geschmack, also fleischig/herzhaft?! Cool.
Bist du dir da auch sicher, dass du eine Himbeere probiert hast und keine fette Made? ;D ;)
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