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Autor Thema: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.  (Gelesen 40024 mal)

dmks

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #15 am: 23. Juli 2017, 22:27:16 »


oder ich gönne den Schweinen ein dickes Strohbett, dann entsteht nicht soviel flüssiger Mist.
Die Betreiber von Biogasanlagen bezahlen für den Mist...da freut sich der Bauer doch.
Klar sind mir Schweine so auch lieber!
 Aber das ist "individuelle Kleinhaltung" oder halt kleine Familienbetriebe. Die sind reihenweise pleite gegangen...eine verfehlte Agrarpolitik bei der so einige verdienten, die nie eine  Mistgabel aus der Nähe gesehen haben.
« Letzte Änderung: 23. Juli 2017, 22:29:06 von dmks »
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Erst wenn der letzte Bauer pleite, der letzte Traktor geschrottet, die Weiden geflutet, der Acker vom Unkraut überwachsen ist und die Kuh statt Ohrmarken vorn und hinten Nummernschilder trägt - werden wir merken, daß man bunte Werbung nicht essen kann.

Dornroeschen

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #16 am: 23. Juli 2017, 22:39:02 »

Solche Tierhaltung muß gefördert werden, die EU-töpfe müssen dringend anders verteilt werden.
In wenigen Wochen ist die Bundestagswahl,
man könnte den Abgeordneten ja mal auf die "Füße treten".
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dmks

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #17 am: 23. Juli 2017, 22:40:19 »

Kannst Du das bitte mal auf ein großes Plakat drucken!
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #18 am: 23. Juli 2017, 22:41:27 »


oder ich gönne den Schweinen ein dickes Strohbett, dann entsteht nicht soviel flüssiger Mist.
Die Betreiber von Biogasanlagen bezahlen für den Mist...da freut sich der Bauer doch.
Klar sind mir Schweine so auch lieber!
 Aber das ist "individuelle Kleinhaltung" oder halt kleine Familienbetriebe. Die sind reihenweise pleite gegangen...eine verfehlte Agrarpolitik bei der so einige verdienten, die nie eine  Mistgabel aus der Nähe gesehen haben.
da hat der Bauer aber auch mit Stroh gespart, ein Strohbett sieht anders aus.
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dmks

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #19 am: 23. Juli 2017, 22:45:49 »

Ist frisch ausgemistet (Täglich) und wird abends nochmals nahgestreut, die laufen (und scheißen) ja viel rum am Tag, lernen aber schnell das im ungestreuten Bereich zu erledigen.
Hier sieht man das Stroh in der Ruhezone besser:
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #20 am: 23. Juli 2017, 22:47:59 »

Kannst Du das bitte mal auf ein großes Plakat drucken!
gute Idee,
vielleicht werde ich auf meine alten Tage noch politisch aktiv.
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Rib-Huftier

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #21 am: 23. Juli 2017, 22:51:52 »

Die Sikkation hat viele Vorteile für den Landwirt. Da die Behörden es nicht hin bekommen, ob die Greeningangaben des Landwirts stimmen, wie will man dann kontrollieren, ob die Sikkationberechtigung des Getreidefelds auch​ eingehalten wird. Kartoffeln werden gerade wegen des Marktes stark sikkatiert. Man will kleine Kartoffeln mit dünner Schale.

In Sachen Düngung haben deutsche Landwirte noch zu lernen. Nicht umsonst droht Deutschland Strafen aus Brüssel, wegen zu hohen Nitratwerten im Wasser. Da spielt aber die Konsumverhalten der Deutschen eine große Rolle. Das billige Fleisch muss durch Massentierhaltung erzeugt werden. Der dabei entstehende Mist muss wohin. Gasanlagen werden nach der neuen Förderung der Kohlekraftwerke nicht mehr so gebraucht.
Die Beschwerden über Gerüche und den damit geforderten neuen Düngetechniken, kann ich nicht nachvollziehen, Der Geruch verschwindet wirklich schnell.
« Letzte Änderung: 23. Juli 2017, 23:02:01 von Яib-∃səl »
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Rib-3sel

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #22 am: 23. Juli 2017, 23:02:24 »

Das ist ein extrem wichtiger Faktor, keine Gülleseen auf dem Acker zu entsorgen, Nitrat im Trinkwasser, geht gar nicht.
Massentierhaltung und ihre Folgen, gehört mit Abgaben versehen. Dann gibt es kein Kotelett für 3,50€ pro Kilo mehr.
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Rib-Huftier

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #23 am: 23. Juli 2017, 23:07:59 »

Aber solch Forderungen kennt man. Vor der Kammera wird dem Reporter gesagt, dass man fürs Fleisch fünf Euro mehr bezahlen würde und dann wird dennoch der Aldi fürs Grillfleisch aufgesucht. Die Tierhaltung lohnt sich für alle zu gut.
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Rib-3sel

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #24 am: 23. Juli 2017, 23:16:55 »

Jeder ist verantwortlich für sein Tun.
Es gibt so leckeres Essen ohne Fleisch.
Und wenn ich nur 2 mal die Woche Fleisch esse, freut man sich viel mehr darauf.
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Rib-Huftier

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #25 am: 23. Juli 2017, 23:40:52 »

Jeder ist verantwortlich für sein Tun.

Philosophisch. Hat man einen freien Willen oder ist man Wille der Umstände. leider ist das Kleinhirn mächtiger als das Großhirn und Fleisch Kalorien reicher als Bohnen. Neid spielt auch eine wichtige, nicht kontllierbare, unterschwällige Rolle.  Wieso soll man freiwillig an Karotten nagen, wenn der Nachbar das Mettbrötchen isst. Wenn es erreichbar ist, ist es auch begehrent.
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Rib-3sel

dmks

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #26 am: 23. Juli 2017, 23:43:42 »

Das baut mir nochmal die Brücke zu den Schweinchen sicher haben sie hier extrem viel Platz - laut Verordnung würden diesen 10 Tieren 1,5m² also etwa die Fläche von anderthalb Europaletten zustehen.
Ein Bauer ist ein Unternehmer und rechnet doch auch mit jedem Quadratmeter! Wenn er für entsprechend aufgeweitete Bestände auch entsprechende Erlöse erzielen kann wird er das tun. Es liegt an und wo wieviel und was wir kaufen. Wer nur billig Hackfleisch kaufen will muß sich nicht wundern wenn es auch so gehalten wird.

PS: War eigentlich die Antwort zu Dornröschens Beitrag - paßt aber zufällig auch verspätet :D
« Letzte Änderung: 23. Juli 2017, 23:50:09 von dmks »
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zwerggarten

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #27 am: 23. Juli 2017, 23:52:46 »

Ist frisch ausgemistet (Täglich) und wird abends nochmals nahgestreut ...
die haben ja gar keine tapete und keine vorhänge und keine veganen deko-objekte und insgesamt sieht das ja total krass guantanamo-mäßig aus... die haben ja überhaupt gar keine privatsphäre! :o :-\
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moin

toto

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #28 am: 23. Juli 2017, 23:55:42 »

mal Ironie an: ich habe noch keinen Bauern verhungern sehen. Ironie aus.

Vielleicht einfach weniger Fleisch essen=keine Massentierhaltung mehr usw. ... neuerdings gibt es eine Werbung für "Leberwurst" ohne Fleisch - bitte warum heißt die dann Leberwurst ???

Mich stört - inmitten von Feldern wohnend - , dass z.B. Raps, der letztlich an der Tanke landet, wenigstens 5x besprüht wird gegen irgendetwas, wahrscheinlich Rapsglanzkäfer... dafür gibt es kaum noch Bienen.
Das Stroh wird hier untergepflügt. Klar, schwerer Lehmboden. Ein anderer Bauer baut Roggen an - für Biogas...
Schon eine merkwürdige Welt, wenn Nahrung auf diese Weise verwertet wird.

Ich gebe zu, dass ich nicht viel von der Landwirtschaft verstehe und eben nur beobachte und zeitweise auch betroffen war, wenn Düngeperlen über den ganzen Hof flogen..

Wir haben ein Schilfbeet zur Klärung des Abwassers, wird jährlich chemisch überprüft aufs genauste. Allerdings die Reste vom Dünger oder Spritzmittel landen trotzdem auf den Grundstücken... alles etwas schräg.
« Letzte Änderung: 23. Juli 2017, 23:58:26 von toto »
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Wat dem eenen sin Uhl, is dem annern sin Nachtigall.

dmks

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #29 am: 24. Juli 2017, 00:09:28 »

Ich bin mal kurz böse - weil Mitternacht ist ;D
Biogas macht Strom - ohne Strom könntest Du Dich hier nicht darüber beschweren 8)

Und jetzt wieder ernst: Es gibt ja sogar "veganes Mett" und solche Sachen. Manchmal müssen wir alle wohl unser schlechtes Gewissen betrügen. Aber eigentlich ist's eklig oder?
Biosprit war auch ein Kohrkrepierer - weil Raps und Co in Deutschland viel zu teuer sind als Rohstoff kam sehr schnell Äthanol aus Ölpalmen inclusive neuer Plantagen mit Regenwaldrodung auf den Markt. Immer schön global denken!

Es ist gut solche Fehlentwicklungen kritisch zu sehen. Gegen unsachgemäße Ausbringung (Dünger oder PSM) kannst Du den Landwirt ansprechen oder - wenn das und der normale Menschenverstand nicht mehr hilft auch eine Anzeige beim Umweltamt oder de Landwirtschaftskammer machen.

PS: Für heute gehe ich in die (selbst gerupften und damit völlig unglobalen) Federn!
« Letzte Änderung: 24. Juli 2017, 00:14:56 von dmks »
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