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News: Die Ameise hält das Glühwümchen für ein großes Licht. (Unbekannt)
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Autor Thema: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.  (Gelesen 35603 mal)

toto

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #30 am: 24. Juli 2017, 00:28:36 »

Mit ansprechen gings ja auch, zumindest was den Düngerwurf anbetraf. Gegen das Giftgesprühe kann man kaum etwas tun - das muss man wohl dulden. Anzeige würde ich eher nicht wagen - so dicht am Acker ginge es dann Auge um Auge...

Allerdings dass die Dorfstraße kaputt gefahren wird mit schwerem Gerät - obgleich der Acker zugänglich ist vom Ackerweg... das wird wohl noch ein Problem werden, spätestens wenn Anwohner zur Kasse gebeten werden für eine neue Straße...

Apropos Strom: Als es noch kein Biogas gab, hatten wir auch Strom  :D
Ich habe einfach etwas dagegen, dass Essen im Tank landet oder für Strom verbrannt wird. Ich kann das nicht verstehen, echt nicht. Für mich hat das eine Alibifunktion betr. Förderung usw.

Wessen Gewissen soll denn betrogen werden? Entweder ich esse Wurst oder ich esse Gemüse, ist doch eigentlich sehr einfach.
Ich habe seit Jahren meinen Fleischbedarf auf ein Minimum reduziert, Wurst schon mal gar nicht, Fleisch nur extrem selten 1x im halben Jahr oder so. Und ich bin kein "autonomer Veganer/Vegetarier" oder ähnliches.  Es hat andere Gründe: ich hatte einen Auftrag auf einem supermodernen Schlachthof incl. Verarbeitung zu fotografieren, was ich nicht weiter beschreiben möchte. Die Bilder reichten mir persönlich aus, vermutlich lebenslang. Ich esse nur noch meine eigenen glücklichen, chemiefreien Hähnchen.


« Letzte Änderung: 24. Juli 2017, 00:30:31 von toto »
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Rib-Huftier

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #31 am: 24. Juli 2017, 01:24:02 »

Ich denke die Sache von mit dem Biosprit, war ein Flop, da Autobaufirmen sagten, dass ihre Autos Biosprit vertragen würden und diese es zum Teil nicht konnten. So wussten viele auch nicht, ob ihr Auto offiziell Biobenzin-verträglich ist. Dann wurde immer wieder gemeint, dass der Kraftstoffverbrauch gleich bleiben würde, obwohl es nicht der Fall ist.

Biodiesel wird immer noch in Deutschland gebraucht, um in einem Militärfall unabhängig vom Ausland zu sein. Die Panzer müssen eben rollen können.
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Rib-3sel

toto

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #32 am: 24. Juli 2017, 01:42:05 »

... um in einem Militärfall unabhängig vom Ausland zu sein. Die Panzer müssen eben rollen können.

Prima, das beruhigt doch ungemein ::) 8) :o
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Dornroeschen

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #33 am: 24. Juli 2017, 11:42:45 »

Das baut mir nochmal die Brücke zu den Schweinchen sicher haben sie hier extrem viel Platz - laut Verordnung würden diesen 10 Tieren 1,5m² also etwa die Fläche von anderthalb Europaletten zustehen.
Ein Bauer ist ein Unternehmer und rechnet doch auch mit jedem Quadratmeter! Wenn er für entsprechend aufgeweitete Bestände auch entsprechende Erlöse erzielen kann wird er das tun. Es liegt an und wo wieviel und was wir kaufen. Wer nur billig Hackfleisch kaufen will muß sich nicht wundern wenn es auch so gehalten wird.

PS: War eigentlich die Antwort zu Dornröschens Beitrag - paßt aber zufällig auch verspätet :D
Wir entscheiden an der Theke, wie die Tiere leben, die wir essen.
Der einzige Weg ist, weniger Fleisch zu essen und auf Qualität zu achten.
Es gibt heute die Möglichkeit Rindfleisch zu kaufen, wo die Rinder ihr ganzes Leben draußen in der Natur verbracht haben und kein Mastfutter gefressen haben.
Legebatterien, sind auch verschwunden, aber erst als sie verboten wurden.
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Grün ist die Hoffnung

Dornroeschen

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #34 am: 24. Juli 2017, 11:50:36 »

Wenn wir in Zukunft elektrisch unterwegs sind, ist das Problem mit dem Biodiesel auch gegessen. ;)
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #35 am: 24. Juli 2017, 11:55:41 »

Das leider auch nicht. Es hat schon genügend Beispiele gegeben, Wo Bio eben nicht Bio war. Als die große Bio-welle anfing, landeten sehr schnell Tonnen von Bio-Möhren aus China in den Regalen.

Vor kurzem wurde auch ein Bio-hühnerhof gezeigt, der nicht das war, war er vorgab zu sein.


Es gibt nach meiner Meinung zu viel Biofleisch in den Theken und ich sehe kaum Tiere auf Feldern oder moderne, luftige Schweineställe.  Der Begriff wird frei ausgelegt, da auch viel Geld zu verdienen ist.
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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #36 am: 24. Juli 2017, 11:58:50 »

Wie gesagt Biodiesel ist fürs Militär. Man keine Panzer mit Strom betreiben, ohne ihn um Tonnen zu beschweren, damit er zehn Kilometer weit kommt. Auch die Gewinne beim Rapsanbau sind nicht die schlechtesten
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Rib-3sel

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #37 am: 24. Juli 2017, 12:00:35 »

... um in einem Militärfall unabhängig vom Ausland zu sein. Die Panzer müssen eben rollen können.

Prima, das beruhigt doch ungemein ::) 8) :o

Das ist aus dem kalten Krieg schon so.
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Rib-3sel

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #38 am: 24. Juli 2017, 12:21:40 »

... um in einem Militärfall unabhängig vom Ausland zu sein. Die Panzer müssen eben rollen können.

Prima, das beruhigt doch ungemein ::) 8) :o

Das ist aus dem kalten Krieg schon so.

Wo ist der Lerneffekt ???
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toto

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #39 am: 24. Juli 2017, 12:29:03 »

Der einzige Weg ist, weniger Fleisch zu essen und auf Qualität zu achten.

Absolut wahr.
88 kg Fleisch pro Kopf per Jahr (statistisch nach wiki, also Babys usw. mit eingerechnet) - und "meine" 88 kg, die ich nicht esse, obendrauf...
...sind schlappe 1,6 kg per Woche pro Person...
« Letzte Änderung: 24. Juli 2017, 12:35:08 von toto »
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toto

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #40 am: 24. Juli 2017, 12:32:20 »

ohne Fleisch aus dem Garten - unglaublich lecker, man braucht einfach keinen Speck dazu... man vermisst absolut nichts bei jungen Bohnen mit Pellkartoffeln pur



« Letzte Änderung: 24. Juli 2017, 12:34:24 von toto »
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Dornroeschen

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #41 am: 24. Juli 2017, 12:45:03 »

Wenn ich das Fleisch beim Bauern direkt einkaufe, bekommt der Bauer mehr und ich kann mir die Haltung der Tiere ansehen und dementsprechend Erzeuger aussuchen.
Bei mir gibt es die Variante,
Pellkartoffeln mit Kräuterquark, oder mit Spargel in der Saison.
Spagetti mit Tomatensauce(homemade) mit viel Basilikum und Parmesan.
Was haltet ihr davon eine entsprechende Seite mit vegetarischen Gerichten zu gestalten?
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Dornroeschen

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #42 am: 24. Juli 2017, 12:48:54 »

Der einzige Weg ist, weniger Fleisch zu essen und auf Qualität zu achten.

Absolut wahr.
88 kg Fleisch pro Kopf per Jahr (statistisch nach wiki, also Babys usw. mit eingerechnet) - und "meine" 88 kg, die ich nicht esse, obendrauf...
...sind schlappe 1,6 kg per Woche pro Person...
1,6 kg Fleisch pro Woche, (plus die 1,6 von Kindern und Nichtessern)
das ist das tägliche Schnitzel plus Wurstbrot.
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thuja thujon

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #43 am: 24. Juli 2017, 12:51:10 »

man vermisst absolut nichts bei jungen Bohnen mit Pellkartoffeln pur
Wenn ich da Röstaromen dabei haben will könnte ich sie in einer Pfanne mit Rapsöl oder Butter anbraten.
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Staudo

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Re: Landwirtschaft Dein unbekannter Nachbar.
« Antwort #44 am: 24. Juli 2017, 12:55:01 »

Oder man macht gebratenen fetten Speck dazu.  :D
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Es könnte mal wieder regnen.
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