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News: Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.  Aldous Huxley
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18. September 2019, 20:02:59
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|1|10|Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume , dem Betrübten jede Blume ein Unkraut. (finnisches Sprichwort)

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Autor Thema: Omas "Bauernrose" von 1892  (Gelesen 2122 mal)

martina 2

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Re: Omas "Bauernrose" von 1892
« Antwort #30 am: 14. Juni 2019, 23:34:57 »

Spannend, Nova Liz  :D Dieser Rosenkrimi zeigt wieder einmal, wie schwierig die Identifizierung von Alten Rosen selbst für einen Profi  sein kann.

Zitat
Die Veredelte im Topf hatte als erstes losgeblüht,so dass ich damit zum Vergleichen herumziehen kann.

Ein hübsches Bild  :)
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Schöne Grüße aus Wien!

Nova Liz

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Re: Omas "Bauernrose" von 1892
« Antwort #31 am: 15. Juni 2019, 00:05:13 »

Ich bin wahrlich kein Profi ,nur leicht rosenverrückt und habe Sammlergene. 8) :-X ;)
Ich werde am Wochenende noch einmal genau schauen und eventuell noch einen anderen Sammlergarten aufsuchen.
Kann sein,dass ich dann den nächsten Blütenschub abwarten muss.kann auch sein,dass sich ein endgültiges Ergebnis vielleicht erst viel später ergibt.Junge Pflanzen mit älteren Stöcken zu vergleichen ist immer schwierig.
Die einfachsten Vergleiche sind immer die auf Veredelungsfeldern.Man sieht dann an den Reihen schon die verschiedenen Eigenschaften im Wuchsverhalten und im Laub.Aber das ist natürlich nicht gegeben und nur ein Beispiel.



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cornishsnow

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Re: Omas "Bauernrose" von 1892
« Antwort #32 am: 15. Juni 2019, 00:14:49 »

Sehr spannend... ich verfolge es auch weiter.  :D

Dieses Jahr bedauere ich es irgendwie sehr, keinen Garten für Rosen zu haben.  ::)
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Ein schattiger Garten ist mehr als ein Garten ohne Sonne.

rupalwand

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Re: Omas "Bauernrose" von 1892
« Antwort #33 am: 15. Juni 2019, 04:47:31 »

Guten Morgen!
Versuche erstmals ein Bild hochzuladen.
Hier meine 'Rose de Resht'
Von ihr hatte ich ebenfalls gehört, daß sie schon im 19. Jh. bekannt gewesen sei.
Auch mein Patenonkel, geb. 1879 erzählte, daß er die Rose vor dem 1. Weltkrieg in Frankreich gesehen und von dort mitgebracht hätte.
Sie wuchs dann ab 1950 in seinem neu angelegten Hausgarten und kam um 1967 als Ableger in den unsrigen, wo sie noch heute steht.
Ich finde daß Omas "Bauernrose" von 1892 ganz anders aussieht und was den Duft betrifft, duftet 'Rose de Resht' betörend.
« Letzte Änderung: 15. Juni 2019, 04:52:19 von rupalwand »
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Wer könnte etwas dagegen haben, was mir in meinem Garten gefällt?

Nova Liz

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Re: Omas "Bauernrose" von 1892
« Antwort #34 am: 15. Juni 2019, 07:48:01 »

'Rose de Resht'ist auch schon lange nicht mehr im Thema.Aber schönes Foto. ;)
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rupalwand

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Re: Omas "Bauernrose" von 1892
« Antwort #35 am: 16. Juni 2019, 07:04:35 »

Nova Liz  :), gibt es einen eigenen Faden zur liebenswerten Dame 'Rose de Resht'?
Das Photo wurde in diesem Juni aufgenommen.
Die Rose hat inzwischen weitere Nachkommen außerhalb des Gartens und wird dort ebenfalls hoch geehrt.
Sie steht an der windreichen Ecke eines großen Grundstücks, auf der rauhen Schwäbischen Alb, in der kalten Oberpfalz, wo der "Böhmische" (Böhmische Wind) unerbittlich bläst. Wenn das der Fall ist, bleibe jeder wenn möglich am warmen Ofen sitzen, möglichst nicht nach Osten, denn dort waren die Zimmer unerwärmbar! Der "Böhmische" wurde sogar von Ernst Mosch besungen.
 
Die Dame Resht hat bei mir inzwischen eine Breite von ungefähr 2 Metern und eine Tiefe von etwa 80 Zentimetern.
Auch dort wird sie vom Wind ordentlich geschüttelt.
Dabei war es ursprünglich nur ein einziges Zweiglein.
Wir haben die Dame immer gut gehegt und gepflegt.
Ich hüte sie wie meinen  Augapfel, wenn mein Helfer zum Mähen kommt.

Die wunderschönen veredelten Rosen gibt es schon lange nicht mehr...

Aber jetzt blühen im Garten weitere wurzelechte.
Und was auch wunderbar ist, ist 'Madame Ahrensburg'.
Ich pflanzte sie 2016. Sie blühte noch im gleichen Jahr bis November.
Gestern, als ich um die 'Madame Ahrensburg' einige Fremdgräser entfernte, erblickte ich zwei neue Triebe aus dem Boden hochstrebend.
Das! hat mich so sehr gefreut, besonders da die Triebe nun Hangaufwärts wachsen.

Als ich dann vor wenigen Tagen einen Rundgang in meinem Himbeerareal machte, erblickte ich eine vor 50 Jahren an anderer Stelle gepflanzte weiße Dame. Sie ist noch niedrig, und zum Riechen mußte ich mich tief bücken. Ich hielt meine Nase an sie, und ja, es ist dieselbe.
Der Name war nie übermittelt worden.
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