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Autor Thema: Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)  (Gelesen 7145 mal)

cydorian

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Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)
« am: 23. August 2017, 21:47:00 »

In diesem Thread sollen eigene praxisnahe Sortenbeschreibungen von Rebsorten erscheinen, persönliche Anbauerfahrungen, die mit der jeweils beschriebenen Sorte gemacht wurden. Diskussionen und Fragen zu Sorten in http://forum.garten-pur.de/index.php/topic,29993.html. Korrekturwünsche an den Moderator. Nachfolgend ein kopiergeeignetes Schema für die Beschreibung einer Rebsorte, das aber nur ein Vorschlag ist - jeder kann beschreiben was und wie er es für nützlich hält:

[b][u]Formales[/u][/b]
[b]Name der Sorte, alternative Namen: [/b]
[b]Woher bekommt man sie? [/b]

[b][u]Standort[/u][/b]
[b]Klimazone, klimatische Eigenheiten, Niederschläge: [/b]
[b]Kleinklima am Wuchsort. Freistehend, überdacht, Gewächshaus, an einer Wand? Voll besonnt? [/b]
[b]Bodenart am Wuchsort, Düngung, Bewässerung: [/b]

[b][u]Wuchs und Gesundheit[/u][/b]
[b]Wuchsstärke: [/b]
[b]Erfahrungen zur Frostfestigkeit, Holzreife: [/b]
[b]Verrieselung der Blüte: [/b]
[b]Befall mit falschem Mehltau, Peronosphora: [/b]
[b]Befall mit echtem Mehltau, Oidium: [/b]
[b]Grauschimmel, Botrytis: [/b]
[b]Stiellähme: [/b]
[b]Platzanfälligkeit: [/b]
[b]Frass durch Wespen, Vögel, Kirschessigfliege: [/b]
[b]Robustheit Blätter und Triebe z.B. bei Hagel, Starkwind: [/b]
[b]Andere Gesundheitsprobleme oder -stärken: [/b]

[b][u]Trauben und Beeren[/u][/b]
[b]Ertrag: [/b]
[b]Risiko für Ertragsüberlastung: [/b]
[b]Reifezeit, auch relativ zu anderen Sorten: [/b]
[b]Haltbarkeit: [/b]
[b]Grösse und Form der Trauben, Grösse und Form der Beeren: [/b]
[b]Farbe: [/b]
[b]Art der Haut Beeren: [/b]
[b]Kerne. Störend? [/b]
[b]Fruchtfleischstruktur: [/b]

[b][u]Geschmack[/u][/b]
[b]Süsse, Zuckergehalt: [/b]
[b]Säure: [/b]
[b]Aroma, freie Beschreibung: [/b]
[b]Einschätzung Aroma, Leckerfaktor: [/b]
[b]Auch für Saft/Weinherstellung geeignet? [/b]

[b][u]Kulturführung, Sonstiges, Ergänzendes, Fazit, Fotos[/u][/b]
« Letzte Änderung: 27. August 2017, 10:36:23 von cydorian »
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cydorian

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« Letzte Änderung: 13. September 2017, 15:25:57 von cydorian »
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cydorian

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Re: Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)
« Antwort #2 am: 23. August 2017, 21:48:35 »

Formales
Name der Sorte, alternative Namen: Elegant Sverhranny
Woher bekommt man sie? Rebschule H. Schmidt, Manfred Hahm-Hartmann

Standort
Klimazone, klimatische Eigenheiten, Niederschläge: Weinbauklima, sommertrocken aber luftfeucht (Tallage).
Kleinklima am Wuchsort. Freistehend, überdacht, Gewächshaus, an einer Wand? Voll besonnt? Nur teilbesonnt, teilweise Nordecke an einer Garage
Bodenart am Wuchsort, Düngung, Bewässerung: Schwerer Lehm, nur 25cm tief, dann Ton und Kalkfels. Jungrebe erhält Stickstoffdüngung, ansonsten keine Düngergaben.

Wuchs und Gesundheit
Wuchsstärke: Mittel bis stark, gutes Längenwachstum
Erfahrungen zur Frostfestigkeit, Holzreife: Friert überdurchschnittlich zurück
Verrieselung der Blüte: Kaum.
Befall mit falschem Mehltau, Peronosphora: Sehr robust, nur in sehr feuchten Jahren ein Problem.
Befall mit echtem Mehltau, Oidium: Bisher nicht erlebt.
Grauschimmel, Botrytis: Mässig, bei Überreife der Beeren.
Stiellähme: Gar nicht. Robuste, zähe Stiele. Sehr positiv.
Platzanfälligkeit: Gar nicht. Trotz diesbezüglich sehr problematischem Boden und ebenso problematischen Wetterlagen, Starkregen bei Reife. Eine ihrer besten Eigenschaften.
Frass durch Wespen, Vögel, Kirschessigfliege: Unproblematisch durch Beerenfarbe, fester Haut, fest am Stiel sitzender Beeren.
Robustheit Blätter und Triebe z.B. bei Hagel, Starkwind: Sehr gut.
Andere Gesundheitsprobleme oder -stärken: Allgemein gesunde Sorte, auch an schlechtem Standort.

Trauben und Beeren
Ertrag: Bislang mittel. Ideal.
Risiko für Ertragsüberlastung: Bislang nicht festzustellen.
Reifezeit, auch relativ zu anderen Sorten: Mitte August, sehr früh, aber nicht die Erste. Etwa eine bis maximal zwei Wochen nach den allerfrühesten Sorten.
Haltbarkeit: Makellose Trauben halten sich eine Zeitlang am Stock, aber das ist die Ausnahme. Ende August frisst der Grauschimmel zunehmend die Beeren.
Grösse und Form der Trauben, Grösse und Form der Beeren: Trauben mittelgross, nicht zu kompakt, gut verteilte Beeren. Beerengrösse bis max. 3,5cm Länge, zugespitzt oval. Im Schnitt 5g schwer.
Farbe: Kräftiges grün. Sieht auch in Vollreife irgendwie unreif aus.
Art der Haut Beeren: Feste Haut. Knackig.
Kerne. Störend? Kerne vorhanden. Wenig störend. Sind zwar nicht weich, aber auch kein bitteres Gesplitter.
Fruchtfleischstruktur: Fruchtfleisch etwas breiig, keine gute Struktur. Wenn die Schale im Mund platzt, kommt ein Brei aus weicheren und härteren Fruchtfleischstücken, die sich schnell auflösen.

Geschmack
Süsse, Zuckergehalt: 70 Grad Öchsle. Vollsüss.
Säure: Kaum vorhanden.
Aroma, freie Beschreibung: Sehr wenig Aroma, nur ein Hauch Muskatbukett, das viele Leute gar nicht schmecken werden.
Einschätzung Aroma, Leckerfaktor: Für die Freunde des Zuckerwassers sicher eine angenehme Sorte, nicht für Freunde des Aromas und der Säurespiels. Man wird schnell satt davon.
Auch für Saft/Weinherstellung geeignet? Nein. Gibt nur Süsswasser.

Kulturführung, Sonstiges, Ergänzendes, Fazit, Fotos
Trifft wohl den Stil der Zeit. Süss und simpel. Immerhin auch im Anbau.
Trauben, absolut ungeschönt. Man sieht auch die immer wieder vorhandenen kleinen partenokarpen Beeren ohne Kerne:


Halbierte Beeren:


Blattwerk, Blattform:
« Letzte Änderung: 07. September 2017, 11:49:25 von cydorian »
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Micha74

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Re: Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)
« Antwort #3 am: 26. August 2017, 21:34:09 »


KODRIANKA



Foto vom 26.08 2017





Standort:Göppingen BAD-WÜRT

Kodrianka.steht frei an der Zaungrenze zum Nachbar,lehmhaltiger Boden.

Wuchs und Gesundheit:

Kräftigen wuchs,robust gesundheitlich.

Trauben und Beeren:

Große Trauben mit länglichen Beeren,bei vollreife fast schwarz

Geschmack:

Süss aber einfach

Kulturführung:

Hoher Spalier 2,7 m hoch,minikordonerziehung

Sonstiges:

die kodrianka wurde 2013 gepflanzt
aktuelle belastung 10 Trauben,bei verieselung viele jungfernbeeren.


Besonderheiten:um der verieselung entgegen zu wirken ,wurden die triebe bei blühbeginn entspitzt.

Durch späteren Austrieb nicht von spätfrost betroffen .
« Letzte Änderung: 27. August 2017, 20:02:27 von Micha74 »
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Micha74

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Re: Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)
« Antwort #4 am: 26. August 2017, 21:39:47 »

 

ARKADIA





fotos vom 26.08 2017

Standort:Göppingen BAD-WÜRT

Gepflanzt 2013


Kodrianka.steht frei an der Zaungrenze zum Nachbar,lehmhaltiger Boden.

Wuchs und Gesundheit:

Kräftigen wuchs, gesundheitlich mittels

Trauben und Beeren:

Große Trauben mit ovalen Eierformigen Beeren

Geschmack:

Süss knackig,fruchtig bei vollreife saftig leicht muskat

Kulturführung:

Hoher Spalier 2,7 m hoch,minikordonerziehung

Sonstiges:

die arkadia wurde 2013 gepflanzt,verholzung ist in ordnung
Reife Beeren platzen bei nassen wetter.


.

« Letzte Änderung: Heute um 20:02:27 von Micha74 » 188.110.240.205

« Letzte Änderung: 27. August 2017, 20:12:03 von Micha74 »
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cydorian

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Re: Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)
« Antwort #5 am: 26. August 2017, 22:08:54 »

Formales
Name der Sorte, alternative Namen: Muskat Blau, Muskat Bleu.
Woher bekommt man sie? Überall. Wohl eine der am meisten angebotenen Tafeltrauben in Gartenmärkten und Rebschulen für private Endkunden. Verhältnismässig alt, gezüchtet in den 1930er Jahren in der Schweiz von einem privaten Züchter.

Standort
Klimazone, klimatische Eigenheiten, Niederschläge: Hab die an mehreren Standorten zwischen 200und 500m Seehöhe Süddeutschlands.
Kleinklima am Wuchsort. Freistehend, überdacht, Gewächshaus, an einer Wand? Voll besonnt? Mehrere. Pergola Südseite Reihenhäuser mit voller Sonne, eine andere steht in luftfeuchter windarmer Lage, eine wächst an Südseite Hauswand.
Bodenart am Wuchsort, Düngung, Bewässerung: Alle Standorte haben eher arme und schwere Böden.

Wuchs und Gesundheit
Wuchsstärke: Mittelmässig, auf schwachem Boden sogar nur schwach. Dann auch schnell Laubaufhellung wegen Stickstoffmangel. Braucht etwas besseren Boden oder Düngung.
Erfahrungen zur Frostfestigkeit, Holzreife: In den beschriebenen Lagen keine Frostprobleme, dort ausgesprochen frostfest. Wenn die Blüten wegen Frühlingsfrost abfrieren, gibt es kleinere Ersatztriebe, so dass die Ernte wenigstens nicht ganz ausfällt.
Verrieselung der Blüte: Stark. Aber auch lageabhängig. Oder vielleicht auch Klonabhängig. Die Pergolarebe verrieselt kaum. Windarme Lage von Vorteil.
Befall mit falschem Mehltau, Peronosphora: Bei starkem Befallsdruck werden die Blätter krank, die Beeren nur sehr selten.
Befall mit echtem Mehltau, Oidium: Noch nie beobachtet. Eine insgesamt sehr krankheitsfeste Sorte. Gehört zur Spitzengruppe der kaum anfälligen Reben.
Grauschimmel, Botrytis: Schwach bis nichtexistent. Durch den lockeren Audbau der Traube greifen schimmelnde Beeren auch nicht auf die ganze Traube über.
Stiellähme: Kaum, aber gegen Reifeende steigend.
Platzanfälligkeit: Auch das ist selten, kommt aber vor.
Frass durch Wespen, Vögel, Kirschessigfliege: Wie alle blauen Sorten wird sie eifrigst von Vögeln gefressen, Wespen gehen lange nur an verletzte Beeren, bevor sie auch unverletzte Beeren aufreissen. Für die Kirschessigfliege gehört sie leider zu den Lieblingssorten. Sobald die Beeren Färbung bekommen, unbedingt mit Organza-Beuteln schützen.
Robustheit Blätter und Triebe z.B. bei Hagel, Starkwind: Die Blätter sind nicht besonders gross, die Triebe nicht stark. Besser schnell festbinden, bricht leicht.
Andere Gesundheitsprobleme oder -stärken: Insgesamt eine gute Anfängersorte, weil sie in keinem Punkt grössere Probleme hat.

Trauben und Beeren
Ertrag: Untere Mitte.
Risiko für Ertragsüberlastung: Keines. Einfach wachsen lassen, kaum Aufwand mit Ausdünnen nötig. Zu kleine Blütenansätze trotzdem besser entfernen, dennwenn man sie mit Beuteln schützt wäre das zu viel Aufwand für die paar Beeren.
Reifezeit, auch relativ zu anderen Sorten: Anfang September im Weinbauklima. Sie färbt schon recht früh um, ist aber noch nicht reif.
Haltbarkeit: Kann (geschützt) lange hängen, verliert aber dabei stark an Aroma. Sie wird neutral und rosinenartig.
Grösse und Form der Trauben, Grösse und Form der Beeren: Sehr grosse Variabilität. An guten Plätzen bei voller Sonne bekommt sie je nach Jahr richtig grosse Trauben mit >1kg Gewicht und grossen Beeren um 8g. Die Beeren hängen dann dichter, aber kompakt wird die Traube niemals. An weniger guten Plätzen auf schlechtem Boden hat sie nur zottelige dünn besetzte Trauben mit wenigen mittelgrossen Beeren, die auch weniger Aroma haben. Die Sorte scheint ziemlich variabel zu sein, je nach dem wo sie wächst.
Farbe: Tiefblau. Beduftet. Schön.
Art der Haut Beeren: Mittel bis zart. Knackt wenig, wird bei Reife weicher.
Kerne. Störend? Viele Kerne, sehr störend. Gross und splitternd. Sind die Beeren auch noch klein, werden die Kerne zum totalen Spielverderber.
Fruchtfleischstruktur: Gleichmässig, weich aber nicht gelatinös.

Geschmack
Süsse, Zuckergehalt: Reif wird sie sehr süss.
Säure: Noch etwas vorhanden, unterstützt die Süsse schön.
Aroma, freie Beschreibung: Kräftiges Muskataroma, das im Verlauf der Reife ansteigt und bei Überreife wieder verschwindet, was etwa zwei Wochen nach Reifebeginn der Fall ist. Neben dem Muskataroma finden sich noch andere untergeordnete Aromen, traubig, nach Pfirsich, Orangeat. Wenig Gerbstoffton trotz der kräftigen Farbe. Auch Schale ist lecker. Kaut sich nicht sauer oder bitter, sondern bekommt einen deutlichen Mandarinenton. Herrlich.
Einschätzung Aroma, Leckerfaktor: Sehr lecker, deswegen trotz der überaus störenden Kerne (wenigstens sind Kerne gesund) nach wie vor eine beliebte Sorte, die nicht ohne Grund überall verkauft wird und auch für den kommerziellen Tafeltraubenanbau empfohlen ist. Aber nur, wenn die Beeren eine vernünftige Grösse erreichen. Bei kleinen Beeren bleibt neben den vielen Kernen zu wenig essbares übrig.
Auch für Saft/Weinherstellung geeignet? Saft ist okay, aber weniger aromatisch wie der Beerengeschmack vermuten lässt. Wein nicht gut, nicht harmonisch.

Kulturführung, Sonstiges, Ergänzendes, Fazit, Fotos
In Lagen und bei Kulturführung, in denen sie kleinbeerig bleibt, ist sie entbehrlich. Ansonsten ist sie ein Aromahammer, der im richtigen Reifestadium bei Verkostungen immer noch ganz vorne mitspielt und auch noch mit wenig bis gar keinem Pflanzenschutz auskommt. Wenn nur die Kerne weniger übel wären. Nichts für Leute, die keine Kerne mögen, gut für Leute die keinen Pflanzenschutz betreiben wollen und auf dieses kräftige Aromafeuerwerk stehen. Günstig bei dieser Sorte ist guter Boden, gute Versorgung mit Nährstoffen, volle Sonne. Sie wächst zwar überall und auch unter schlechteren Bedingungen, bringt aber dann nicht die Qualität die sie interessant macht.

An gutem Standort, die aussenliegenden Trauben schon von Vögeln angegriffen:

« Letzte Änderung: 20. September 2017, 11:08:38 von cydorian »
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Dietmar

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Re: Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)
« Antwort #6 am: 27. August 2017, 09:07:10 »

Zu Muskat Blau:

Für schlechtere Lagen (Dresden, außerhalb des Elbtales 183 m ü. NN) ist MB weniger gut geeignet, da zu spät reifend. In manchen Jahren wird MB gar nicht vollreif. Die Frostfestigkeit ist nicht so gut wie angegeben. Auch verholzte Triebe frieren ganz schön zurück, aber die Reben sind deswegen nicht eingegangen.
Bei mir sind in 5 Ertragsjahren in 4 Jahren trotz geschütztem Standort MM total verrieselt. Im anderen Jahr waren es nur kleine Trauben (ca. 200 ... 250) g und kleine Beeren (ca. 2,5 ... 3 g). Die Beeren bestanden aus 4 sehr großen Kernen, einer zähen Beerenhaut und 2 Tropfen Saft, allerdings war der sehr wohlschmeckend.
Von Muskat Bleu gibt es mehrere Klone, darunter auch Muskat Garnier. Das sind Auslesen mit etwas geringerer Anfälligkeit gegen Verrieseln. Das Dumme ist nur, dass man beim Kauf nicht weiß, welchen Klon man vor sich hat.
Die Pilzfestigkeit ist sehr hoch, aber nicht so hoch, wie oft euphorisch beschrieben. Trotz geschützter Lage und 3-maligen Spritzen bekamen die Blätter gegen Herbst etwas Pero und etwas Oidium, allerdings waren die Trauben/Beeren befallsfrei, da die dicken zähen Beerenhäute ein Eindringen der Pilzsporen verhinderten. Die Pilzfestigkeit ist etwa wie bei Galachad und etwas geringer als bei Aladdin. Bemerkenswert ist die Pilzfestigkeit gegen Botrytis, was beim Einhüllen mit Organzabeuteln vorteilhaft ist.

Fazit: Der Geschmack ist sehr gut, wenngleich schwach etwas Foxton durchklingt. Die Pilzfestigkeit ist auch sehr gut. Alle anderen Eigenschaften sind schlecht bis sehr schlecht. Wer einen wenig zur Verrieselung  neigenden Klon erwischt hat und die negativen Eigenschaften toleriert, kann seine MB-Rebe ja behalten. Viele haben MB jedoch wieder gerodet. Eine Neuanpflanzung ist jedoch nicht empfehlenswert, da es bessere Sorten gibt. Für Nichtweinbaulagen ist MB weniger geeignet.
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Micha74

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Re: Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)
« Antwort #7 am: 27. August 2017, 19:36:40 »

Frumoasa Alba










gepflanzt 2014

Standort Göppingen


.Steht frei an der Zaungrenze zum Nachbar,lehmhaltiger Boden.

Wuchs und Gesundheit:

 wuchs Mittel, gesundheitlich mittel

Trauben und Beeren:

Große Trauben mit runden Beeren

Geschmack:

Süss sehr angenehm mit muskat

Kulturführung:

Hoher Spalier 2,7 m hoch,minikordonerziehung

Sonstiges:

Zur zeit noch nicht reif,bei der momentanen belastung mit 8 trauben reifung ende september



Durch späteren Austrieb nicht von spätfrost betroffen .
« Letzte Änderung: Heute um 20:02:27 von Micha74 » 188.110.240.205
« Letzte Änderung: 27. August 2017, 20:18:37 von Micha74 »
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Micha74

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Re: Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)
« Antwort #8 am: 27. August 2017, 19:47:28 »

Liwia








Gepflanzt 2015,momentan noch nicht ganz reif.



Livia steht frei an der Zaungrenze zum Nachbar,lehmhaltiger Boden.halbschatten

Wuchs und Gesundheit:

Kräftigen wuchs, gesundheitlich mittels wie arkadia

Trauben und Beeren:

Große Trauben mit länglichen ovalen rote Beeren

Geschmack:

Süss

Kulturführung:

Hoher Spalier 2,7 m hoch,minikordonerziehung

Sonstiges:
von spätfrost betroffen,hat aber erneut getrieben,augen aus hauptstamm hatten gescheine.
Braucht noch zwei wochen zur vollreife







« Letzte Änderung: 28. August 2017, 20:42:14 von Micha74 »
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Dietmar

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Re: Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)
« Antwort #9 am: 27. August 2017, 20:32:18 »

Formales
Name der Sorte, alternative Namen: Arkadia (Nastia, Juljane?)
Eltern: Mołdowa x Cardinal
Zucht: Ukraina, Odessa
Woher bekommt man sie? Rebschule H. Schmidt, inzwischen mehrere andere Rebschulen

mein Standort:
Klimazone, klimatische Eigenheiten, Niederschläge: recht viele Ostwindwetterlagen, daher Winter lang und zeitweise unter -25°C, Frühsommer oft ohne Frühling gleich nach dem Winter heiß und trocken, ab ca. 8. August kühler und feuchter Spätsommer, Ab Mitte Oktober oft Winterbeginn.
Kleinklima am Wuchsort. Freistehend,  Voll besonnt? Nur teilbesonnt, 4 h abgeschattet
Bodenart am Wuchsort, Bewässerung: Sandiger Schluff ca. 30 cm, darunter Lehm Stickstoffdüngung, Düngung nach Bodenanalyse: Kalk, Fe, Zn - der Rest ist sandigen Schluff und im Lehm genug vorhanden. Nur Bewässerung von Jungreben und im heißen Frühsommer.

Wuchs und Gesundheit
Wuchsstärke: Mittel bis groß, aber kleiner als z.B. Tigin
Erfahrungen zur Frostfestigkeit, Holzreife: Frostfestigkeit kleiner als -21 °C (in Realität eher wenige frostfest) , für Ostdeutschland und Bayern weniger geeignet, bei mir nach einigen Jahren alle Reben erfroren
Verrieselung der Blüte: Kaum.
Befall mit Peronosphora und Oidium: für eine Piwi nur mittlere Pilzfestigkeit, sollte pro Jahr wenigstens 5 mal gespritzt werden
Grauschimmel, Botrytis: 1 Mal spritzen ist gut, bevor die Wespen kommen mit Organzabeutels einhüllen
Stiellähme: nicht beobachtet
Platzanfälligkeit: Bei mir nicht beobachtet.
Frass durch Wespen, Vögel, Kirschessigfliege: Schutz mit Organzabeuteln 30x40 cm sinnvoll, aber nicht so anfällig wie kleinbeerige (Vögel), blaue (KEF) und süße (Wespen) Sorten, aber Wespenfraß fördert Botrytis.
Robustheit Blätter und Triebe: im Anbauzeitraum keine sehr starken Winde oder Hagel gehabt
Andere Gesundheitsprobleme oder -stärken: ...

Trauben und Beeren
Ertrag: hoch bis sehr hoch
Risiko für Ertragsüberlastung: Ertragsbegrenzung ca. 50 % sinnvoll
Reifezeit, auch relativ zu anderen Sorten: in Weinbauklima ca. 115 -120 Tage, bei mir nicht vollreif geworden, da Arkadia einen hohen SAT-Wert hat (verschiedene Literaturangaben, real: ca. 2500...2550)
Haltbarkeit: reife Beeren sollten nicht hängen bleiben, da nur mittlere Pilzfestigkeit
Grösse und Form der Trauben, Grösse und Form der Beeren: Trauben groß (500-700 g) bis sehr groß (bis 1 kg und mehr je nach Ertragsbegrenzung, Beerengrösse 6 - 8 g, bei Ertragsbegrenzung um die 8 g
Farbe: grün.
Art der Haut Beeren: Beerenhaut nicht störend.
Kerne.  Wenig störend. Oft weich.
Fruchtfleischstruktur: Fruchtfleisch knackig.

Geschmack
Süsse, Zuckergehalt: 15-16%, 5... 6 g/l - also nicht sehr süß (süße Tefeltraubensorten habe 20 % Zucker und mehr
Säure: im reifen Zustand angenehm fruchtig
Aroma, freie Beschreibung: Wenig Aroma, nur ein Hauch Muskatbukett, das viele Leute gar nicht schmecken werden.
Einschätzung Aroma, Leckerfaktor: Arkadia liefert in erster Linie bei Ertragsbegrenzung "Schautrauben", also was fürs Auge, weniger für den besonderen Geschmack
Auch für Saft/Weinherstellung geeignet? nicht versucht

Kulturführung, Sonstiges, Ergänzendes,
Ich hatte Arkadia am Drahtspalier mit Bogrebenerziehung angebaut. Abstand zwischen den Reben: 1,15 m. Das war für eine osteuropäische Sorte viel zu eng. Ein Abstand von mindestens 1,75 m ist besser. Arkadia verträgt eine Bogrebenerziehung mit jeweils 6 bis 8 Augen pro Bogrebe. Da Arkadia sehr stark fruchtet, ist eine Ertragsbegrenzung um ca. 50 % sinnvoll.

Fazit: Arkadia ist wegen der niedrigen Frostfestigkeit weniger für Ostdeutschland und Bayern geeignet. Bei Ertragsbegrenzung liefert Arkadia "Schautrauben", also was fürs Auge. Wegen der nur mittleren Pilzfestigkeit sollte mindestens 5 mal im Jahr gespritzt werden - also nichts für Spritzmuffel.

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jakob

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Re: Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)
« Antwort #10 am: 28. August 2017, 08:13:57 »

Arkadia

Eltern: Kenne ich nicht
Farbe: Hell
Reife: immer zum ende August Reif
Geschmak: lecker, Süß
Trauben: Mittelgroß

Eine gute pilzfeste Sorte!.
« Letzte Änderung: 28. August 2017, 08:21:57 von jakob »
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jakob

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Re: Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)
« Antwort #11 am: 28. August 2017, 08:30:56 »

Liwia

Eltern: Kenne ich nicht
Farbe: rot
Reife: immer mitte August Reif
Geschmak: einfach, Süß
Trauben: groß
Beeren: Groß
Pilzfestigkeit Mittel
« Letzte Änderung: 28. August 2017, 10:05:35 von jakob »
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Urmele

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Re: Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)
« Antwort #12 am: 28. August 2017, 09:19:18 »

Formales
Name der Sorte, alternative Namen:
Sinilosi
Woher bekommt man sie?
BIG- Trauben

Standort
Bayern, nähe München
Klimazone:
 6b, 500m über NN 
Kleinklima am Wuchsort. Freistehend, überdacht, Gewächshaus, an einer Wand? Voll besonnt?
Sinilosi steht bei mir ostseitig an der Hauswandunter dem Dachvorsprung. Regen kommt dort so gut wie keiner hin und die Rebe wird nur selten nass. Volle Sonne hat sie von morgens bis etwa 15 Uhr, dann verschwindet die Sonne ums Hauseck.
Bodenart am Wuchsort, Düngung, Bewässerung:
Aufgeschütteter, leichter, sandiger Boden. Tiefer unten vermutlich noch Reste von Bauschutt.
Gedüngt wird im April mit einem Volldünger und Kieserit.
Bei lang anhaltender Trockenheit wird gewässert.

Wuchs und Gesundheit
Wuchsstärke:
Mittlere Wuchsstärke,
Erfahrungen zur Frostfestigkeit, Holzreife:
Bei mir, an der Hauswand hat sich bisher kein Frostschaden gezeigt. Das Holz reift zuverlässig aus.
Verrieselung der Blüte:
Sinilosi tut sich manchmal schwer mit dem Abwerfen der Käppchen. Die blühenden Gescheine vorsichtig durch die Hand ziehen und abstreifen hilft.
Befall mit falschem Mehltau, Peronosphora:
Austriebsspritzung mit Polyram, dann bis zur Blüte 2x Phosfik, bisher kein Befall.
Befall mit echtem Mehltau, Oidium:
Wird ab Austrieb bis zur Blüte 3x mit Schwefel gespritzt, bisher kein Befall.
Grauschimmel, Botrytis:
Bisher kein Befall
Stiellähme:
Bisher nicht aufgetreten
Platzanfälligkeit:
Nicht anfällig
Frass durch Wespen, Vögel, Kirschessigfliege:
Wespen sind ganz wild auf die Trauben
Robustheit Blätter und Triebe z.B. bei Hagel, Starkwind:
An der Hauswand kein Problem

Trauben und Beeren

Risiko für Ertragsüberlastung:
Wegen der relativ kleinen Beeren und Trauben besteht kaum die Gefahr einer Überlastung.
Reifezeit, auch relativ zu anderen Sorten:
Bei mir reift Sinilosi Anfang bis Mitte August als eine der Ersten.

Grösse und Form der Trauben, Grösse und Form der Beeren:
Die Beeren sind klein bis mittelgroß und rund. Traubengewicht etwa 200g.
Farbe:
Grün, bei Vollreife bekommen sie einen leichten Gelbstich
Art der Haut Beeren:
Die Haut ist dünn und kaum zu merken
Kerne. Störend?
2kleine Kerne, weich, stören nicht, nicht bitter.
Fruchtfleischstruktur:
weich

Geschmack

 bei Vollreife schöner Muskatton
Süsse, Zuckergehalt:
süß
Säure:
wenig Säure

Einschätzung Aroma, Leckerfaktor:
Eine sehr aromatische Traube, nicht penetrant, ich mag sie sehr.
Auch für Saft/Weinherstellung geeignet?
Noch nicht versucht

Kulturführung, Sonstiges, Ergänzendes, Fazit, Fotos
Gepflanzt im Herbst 2013
Sinilosi ziehe ich als Minikordon mit vier Streckern und jeweils vier Fruchttrieben. Geschnitten wird die Rebe ein Mal im Spätwinter. Kein Sommerschnitt, kein Ausgeizen. Die Fruchttriebe bleiben ebenfalls ungeschnitten.
Je Fruchttrieb belasse ich 2 Trauben, da sie nicht groß sind verkraftet die Rebe das locker.
Sehr dankbare, problemlose Rebe mit leckeren, allerdings kleinen Trauben.

Die Bilder sind vom 24. August 2017

   

   
« Letzte Änderung: 28. August 2017, 19:33:11 von Urmele »
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jakob

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Re: Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)
« Antwort #13 am: 28. August 2017, 10:09:43 »

Velez

Eltern:Sofia x K-sch Zapor
Farbe: rot
Reife:  mitte August
Geschmak: Muskat
Trauben: sehr groß
Beeren:  klein
Pilzfestigkeit Mittel
Gespeichert

Dietmar

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Re: Tafeltrauben (nur eigene Sortenbeschreibungen)
« Antwort #14 am: 28. August 2017, 15:58:36 »

Formales
Name der Sorte, alternative Namen:
Frumoasa Albe  (Frumoase Alba, XI-56-43)
Eltern: Guzal Kara x SV 20.473
Herkunft: Moldowa
Woher bekommt man sie? Rebschule H. Schmidt, einiga andere Rebschulen

Standort
Klimazone, klimatische Eigenheiten, Niederschläge: kontinentaleres Klima, Ostdeutschland, außerhalb Weinbaugebiet
Kleinklima am Wuchsort: Freistehend, Drahtspalier Voll besonnt? Nur teilbesonnt, ca. 4 h beschattet
Bodenart am Wuchsort, Düngung, Bewässerung: sandiger Schluff 30 cm tief, dann Lehm
Lt. Bodenanalyse Kalk, Fe und Zn gedüngt.

Wuchs und Gesundheit
Wuchsstärke: stark (vegetativ und generativ)
Erfahrungen zur Frostfestigkeit, Holzreife: hält -25 °C aus
Befall mit falschem Mehltau, Peronosphora: mittlere Pilzfestigkeit, besser als Arkadia
Befall mit echtem Mehltau, Oidium: mittlere Pilzfestigkeit, besser als Arkadia
Grauschimmel, Botrytis: mittlere Pilzfestigkeit, besser als Arkadia,
Stiellähme: Gar nicht.
Platzanfälligkeit: Gar nicht.
Frass durch Wespen, Vögel, Kirschessigfliege: Liebling der Wespen und Vögel, KEF auch, aber weniger als blaue Sorten, Organza-Beutel sinnvoll

Trauben und Beeren
Ertrag: sehr fruchtbar, unbedingt Ertragsbegrenzung um 50%
Risiko für Ertragsüberlastung: ja, der außerordentlich viele Trauben
Reifezeit, auch relativ zu anderen Sorten: in Weinbaugebiet 135 ... 145 Tage, bei mir Ende Oktober oder gar nicht, ca. 3 Wochen nach Arkadia
Haltbarkeit: reife Trauben sollten nicht längere Zeit am Stock bleiben, da nur mittlere Pilzfestigkeit
Grösse und Form der Trauben, Grösse und Form der Beeren: Trauben mittelgross,
Beerengrösse: 6...8 g, aber etwas kleiner als Arkadia bei gleichem Standort
Farbe: hellgrün mit etwas gelb
Art der Haut Beeren: nicht störend
Kerne. Störend? Kerne vorhanden: Wenig störend. z.T. weiche Kerne
Fruchtfleischstruktur: Fruchtfleisch knackig

Geschmack
Süsse, Zuckergehalt: 16...17 %, 6-6 g/l, deutlich süßer als Arkadia
Säure: angenehm fruchtig
Aroma, freie Beschreibung: wer Muskataroma liebt, ist bei Frumoase Albe genau richtig, sehr aromatisch

Auch für Saft/Weinherstellung geeignet? Wenn nicht ganz reif geworden, zu Saft verarbeitet. Schmeckt sehr aromatisch nach Muskat

Kulturführung, Sonstiges, Ergänzendes:
Frumoase Albe ist eine der besten Sorten, die ich kenne. Ein durchgehend guter Eigenschaftenmix.
kleine Schwachpunkte: sehr lange Reifezeit, außerhalb der Weinbaugebiete in Ostdeutschland und Bayern problematisch. Standort sollte mehr als 2500 SAT haben, wenn vollsonniger Standort und mehr, wenn zeitweise beschattet. Für mich leider zu spät, deshalb schweren Herzens gerodet.
Da Frumoase Albe auch vegetativ sehr wuchskräftig, ist der Platzbedarf mindestens 1,75 m, Am Drahtspalier habe ich auf 2 Bogreben zu ca. 6...8 Augen erzogen. Wenn weniger Augen, dann großes Wachstum der Geiztriebe. möglichst nicht gipfeln, sondern auf obersten Draht weiterführen.
« Letzte Änderung: 29. August 2017, 09:08:45 von Dietmar »
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