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|16|11|...erwähnte ich eigentlich schon, dass souvenir de la malmaison eine sehr, sehr schöne rose ist, die in keinem garten fehlen dürfte?? ::) ;D (rorobonn)

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Autor Thema: braunfäule bei tomaten - erstinfektion  (Gelesen 5353 mal)

max.

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braunfäule bei tomaten - erstinfektion
« am: 04. Juni 2005, 21:56:54 »

weiß jemand, ab wann man mit der erstinfektion durch die braunfäule rechnen muß? ich baue meine tomaten im freiland ohne überdachung an.
gruß
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brennnessel

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Re:braunfäule bei tomaten - erstinfektion
« Antwort #1 am: 04. Juni 2005, 22:02:52 »

so genau kann ich das nicht sagen, meine waren letztes Jahr schon irgendwann im juli krank geworden - aber nur die im folienhaus, das ich zu fest zu gelassen hatte! die im freiland und in den kübeln blieben völlig gesund.
lg lisl
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max.

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Re:braunfäule bei tomaten - erstinfektion
« Antwort #2 am: 04. Juni 2005, 22:09:17 »

bis wann blieben denn deine freilandtomaten gesund?
und ohne pflanzenschutz?
und waren das als resistent gekennzeichnete sorten?

gruß
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brennnessel

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Re:braunfäule bei tomaten - erstinfektion
« Antwort #3 am: 04. Juni 2005, 22:17:25 »

Die Freilandtomaten waren ausgesucht robuste Sorten: Wendy, De Berao (von Matthias) und Yellow Plum. Sie blieben bis zum Saisonende gesund (glaube, Ende August erntete ich sie ab, bevor die kühleren Nächte kamen) - Sie waren ohne Pflanzenschutzmittel gesund geblieben!
Im Krankenhaus (Folienzelt) blieben diese Sorten inmitten Kranker völlig gesund: De Berao (Matthias), De Berao Black, Resi Gold und Reisetomate. Das verblüffte mich stark!
LG Lisl
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Equisetum

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Re:braunfäule bei tomaten - erstinfektion
« Antwort #4 am: 05. Juni 2005, 00:19:01 »

Wie macht ihr das bei einem Tomatenhaus mit der Belüftung?
Mein Problem ist der Wind, der bei uns immer relativ heftig bläst, weil wir in einer Bachaue wohnen. Mein Tomatenhäuschen steht mit der Öffnung zum Wind (Richtung Westen) , weil es nicht anders geht, und die Folie wird häufig weggeblasen, wenn ich es offenlasse. Wenn ich es schließe, habe ich nur noch zwei 30 x 30 cm kleine, gegenüberliegende "Fenster", durch die das Häuschen belüftet wird. Reicht das für die Tomaten aus?
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Es lebe der Wandel

rhoeas

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Re:braunfäule bei tomaten - erstinfektion
« Antwort #5 am: 05. Juni 2005, 00:25:51 »

Ob deine 2 kleinen Fenster reichen, hängt davon ab ob sie in der Hauptwindrichtung liegen. Wenn der Wind dort ständig durchblasen kann und somit die Wärme die sich ja bekanntlich immer oben befindet wegbläst, könnte es vielleicht reichen. Wie steht dein Tomatenhaus im Garten? Den ganzen Tag in der Sonne?

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rhoeas

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Re:braunfäule bei tomaten - erstinfektion
« Antwort #6 am: 05. Juni 2005, 00:30:22 »

weiß jemand, ab wann man mit der erstinfektion durch die braunfäule rechnen muß? ich baue meine tomaten im freiland ohne überdachung an.

Bei einigen empfindlichen Sorten z.B. Vladiwostokskij 69, Purple Calabash, Harbinger, begann die Kraut- und Braunfäule bei uns im Garten bereits ab Mitte Juli. In regenreichen Sommern kann sie auch schon Ende Juni beginnen, wenn die ersten Tomaten anfangen zu reifen.

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brennnessel

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Re:braunfäule bei tomaten - erstinfektion
« Antwort #7 am: 05. Juni 2005, 06:17:59 »


Mein Problem ist der Wind, der bei uns immer relativ heftig bläst, weil wir in einer Bachaue wohnen. Mein Tomatenhäuschen steht mit der Öffnung zum Wind (Richtung Westen) , weil es nicht anders geht, und die Folie wird häufig weggeblasen, wenn ich es offenlasse. Wenn ich es schließe, habe ich nur noch zwei 30 x 30 cm kleine, gegenüberliegende "Fenster", durch die das Häuschen belüftet wird. Reicht das für die Tomaten aus?
Würde dein Häuschen auch weggeblasen, wenn der Wind durchziehen könnte? Das wäre für dieTomatengesundheit im Hochsommer nämlich viel besser als stauende Hitze. Meine Pflanzen wurden im Plastikzelt im Vorjahr deswegen so früh krank, weil ich der damals immer kühlen Nächte und an den vielen Regentagen im Juni die fix befestigte Folie nicht abnahm. Bei Tag kam dann doch wieder zeitweise die Sonne und es wurde richtig warm drinnen.
Es dünstete und die - noch dazu zu eng gesetzten - Pflanzen hatten dauernd Wassertröpfchen an den Blättern.
Bei uns kommt auch noch die dauernde hohe Luftfeuchtigkeit dazu, wir wohnen auch in einer Au.
@ sauzahn: die am allerbesten schmeckenden Sorten sind bei mir meist die dunklen oder auch grüne (wie Green Zebra...) - ist aber auch irgendwie eine Verallgemeinerung..... Es hängt so viel mit dem Standort und dem Wetter zusammen. Im etwas finsteren Gewächshaus waren sie nicht so geschmackintensiv wie die am Balkon oder die an der Wintergartensüdwand.
Bin schon gespannt, wie das heuer im neuen Tunnel sein wird. Der ist ja viel höher und das Mittelsegment ab 1m Höhe zu öffnen. :) .
LG Lisl
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Equisetum

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Re:braunfäule bei tomaten - erstinfektion
« Antwort #8 am: 05. Juni 2005, 13:31:25 »

Ob deine 2 kleinen Fenster reichen, hängt davon ab ob sie in der Hauptwindrichtung liegen. Wenn der Wind dort ständig durchblasen kann und somit die Wärme die sich ja bekanntlich immer oben befindet wegbläst, könnte es vielleicht reichen. Wie steht dein Tomatenhaus im Garten? Den ganzen Tag in der Sonne?
Die Hauptwindrichtung ist West, entlang des Baches, aber das Häuschen steht in der Flucht einer Häuserlücke, durch die auch immer der Wind pfeift, daher denke ich, daß schon eine Lüftung durch die kleinen Fenster stattfindet.
Das Häuschen steht den ganzen Tag in der Sonne. Ist die Wärme nicht gut für die Tomaten?
@Lisl, leider kann ich die Wände nicht so wegnehmen, daß der Wind durchziehen kann.
Wenn ich die Postings so lese, habe ich den Eindruck, daß Tomaten einerseits viel Sonne und viel Wärme brauchen, andererseits aber auch viel Frischluft. Die Blätter sollten möglichst immer trocken sein bzw. die Luftfeuchtigkeit darf nicht so hoch sein. Das ist bei unserem Klima aber nicht einfach unter einen Hut zu bringen.
Stimmt das so ungefähr?

Equisetum
« Letzte Änderung: 05. Juni 2005, 13:33:01 von Equisetum »
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bea

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Re:braunfäule bei tomaten - erstinfektion
« Antwort #9 am: 05. Juni 2005, 13:52:55 »

Braunfäule beginnt bei uns immer ca Mitte Juli. Wenn es vorher einige Zeit sehr warm war und dann anschliessend wieder sehr feuchtkalte Tage und Nächte kommen.

Seit letzter Woche geistert zwar hier in unserer Region das Gerücht, dass schon Braunfäule gesichtet wurde, aber das glaub ich nicht so recht. Ich denke eher, dass es Nachwirkungen der kalten Nächte bei den sehr früh ausgepflanzten Tomaten oder was anderes ist.

LG, Bea

Nachtrag: Ich hatte im Folientunnel noch nie Braunfäule aber schon Probleme mit Mehltau. Das 2002 als es einen sehr kalten und feuchten Sommer hatte.
« Letzte Änderung: 05. Juni 2005, 13:54:39 von bea »
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brennnessel

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Re:braunfäule bei tomaten - erstinfektion
« Antwort #10 am: 05. Juni 2005, 13:57:17 »


  Ist die Wärme nicht gut für die Tomaten?

Wenn ich die Postings so lese, habe ich den Eindruck, daß Tomaten einerseits viel Sonne und viel Wärme brauchen, andererseits aber auch viel Frischluft. Die Blätter sollten möglichst immer trocken sein bzw. die Luftfeuchtigkeit darf nicht so hoch sein. Das ist bei unserem Klima aber nicht einfach unter einen Hut zu bringen.
Stimmt das so ungefähr?

Equisetum
Hallo ;) , Wärme ist schon gut, aber eher trockene. Je schneller die Blätter immer wieder abtrocknen können, umso gesünder bleiben die Pflanzen.
Habe heute mal meine Tomaten im GH aufgebunden, entgeizt und die Blätter entfernt, die Bodenberührung hatten.- auch wegen möglicher Pilzinfektionen.
LG Lisl
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rhoeas

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Re:braunfäule bei tomaten - erstinfektion
« Antwort #11 am: 05. Juni 2005, 20:50:34 »

Das Häuschen steht den ganzen Tag in der Sonne. Ist die Wärme nicht gut für die Tomaten?

Tomaten lieben Wärme, nur ist die Gefahr des verbrennens der Pflanzen sehr groß, wenn die Lüftungsfenster nicht ausreichend groß sind. Das ist mir vor Jahren im Folienzelt passiert, als ich dieses bei 30° C Aussentemperatur nicht ausreichend lüften konnte, innen waren dann über 45° C. Einige Tage später waren alle Blätter weiß, die Pflanzen sind eingegangen.
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Equisetum

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Re:braunfäule bei tomaten - erstinfektion
« Antwort #12 am: 05. Juni 2005, 21:07:43 »

Tomaten lieben Wärme, nur ist die Gefahr des verbrennens der Pflanzen sehr groß, wenn die Lüftungsfenster nicht ausreichend groß sind. Das ist mir vor Jahren im Folienzelt passiert, als ich dieses bei 30° C Aussentemperatur nicht ausreichend lüften konnte, innen waren dann über 45° C. Einige Tage später waren alle Blätter weiß, die Pflanzen sind eingegangen.
Na, soweit sind wir ja noch nicht, und wenn es erst einmal so warm wird, werde ich die Tür schon auflassen. So windig wie jetzt wird es dann hoffentlich nicht sein.
Am Besten wäre wohl ein Gewächshaus, das im Frühling für die Anzucht genutzt werden könnte und den kleinen Pflanzen Licht und Wärme böte, um dann nach Bedarf die Wände zu entfernen, bis am Ende nur noch ein Regenschutzdach für die Tomaten übrig ist?
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