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News: Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. (Mahatma Gandhi)
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Autor Thema: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer  (Gelesen 2734 mal)

Amsonia

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #15 am: 31. August 2017, 07:33:45 »

Sehr interessant, Eure Erfahrungen. Vor allem, das RdL'Hay so krank wird, hätte ich nicht gedacht.
Ich kann was zu Munstead Wood beisteuern, allerdings im Kübel. Wurde mit der Zeit (im 2. Jahr) eintriebig und die Blüten waren im Hochsommer mehr dunkelpinkrot als dunkelrot. Sie ist es aber eindeutig, im 1. Jahr und ausserhalb des Hochsommers blühte sie dunkelrot wie gewünscht. Ich muss dazu sagen, dass ein dunkelgrünes Festuca-Grad mit im Topf wächst, das könnte die Ursache sein. Aber ich finde sie auch sehr unschön stachelig...

Bald bekomme ich einen Francis Dubreuil, auf den freue ich mich schon.

Wenn Du die New Dawn am Eingang ersetzen möchtest, warum mal nicht was pflanzen, was nicht jeder hat: Schloss Paris von Wänninger z.B.  :D

Die ist wirklich sehr schön, meint ihr sie würde sich farblich mit dem riesigen Herkules vertragen? Der steht nämlich direkt daneben.
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freiburgbalkon

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #16 am: 31. August 2017, 10:02:36 »

Sie soll ja fast weiss sein, von daher denke ich schon, dass Schloss Paris mit Herkules harmoiert. Wenn Du unsicher bist, dann käme auch Mme Alfred Carrière in Frage, die kann aber schön groß werden, hat aber keine Stacheln und ist schnittverträglich. Must halt dann oft schneiden, wenn sie kleiner bleiben soll, aber es geht.
Zum Herkules eine Kletterrose? Da würde ich Reine des violettes nehmen.  ;D Auch stachellos, herrlich duftend, öfterblühend, kann halt unten rum verkahlen, also schräg leiten und stufig schneiden...
Die schon erwähnte Sabrina sollte auch passen, kenne sie aber noch nicht in echt, nur von Bildern.
Rhapsody in Blue müsste auch gut dazu aussehen, aber da ist es wieder, wie bei dem Hauptthema hier: Bei manchen ist sie gesund, bei anderen kriegt sie SRT. Bei manchen klettert sie, bei anderen nicht.
« Letzte Änderung: 31. August 2017, 10:11:15 von freiburgbalkon »
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Amsonia

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #17 am: 31. August 2017, 13:12:25 »

Sie soll ja fast weiss sein, von daher denke ich schon, dass Schloss Paris mit Herkules harmoiert. Wenn Du unsicher bist, dann käme auch Mme Alfred Carrière in Frage, die kann aber schön groß werden, hat aber keine Stacheln und ist schnittverträglich. Must halt dann oft schneiden, wenn sie kleiner bleiben soll, aber es geht.
Zum Herkules eine Kletterrose? Da würde ich Reine des violettes nehmen.  ;D Auch stachellos, herrlich duftend, öfterblühend, kann halt unten rum verkahlen, also schräg leiten und stufig schneiden...
Die schon erwähnte Sabrina sollte auch passen, kenne sie aber noch nicht in echt, nur von Bildern.
Rhapsody in Blue müsste auch gut dazu aussehen, aber da ist es wieder, wie bei dem Hauptthema hier: Bei manchen ist sie gesund, bei anderen kriegt sie SRT. Bei manchen klettert sie, bei anderen nicht.

Es muss auf jeden Fall eine Rose sein die in der Sonne nicht verbruzzelt, der Platz hat bis 14 Uhr Vollsonne. Ich finde die Reine des Violettes wunderschön, aber ich denke ihren Blüten würde der Standort nicht gefallen. Die Mme Carriere wäre eine Idee, die steht bei meiner Mutter. Sabrina muss ich mir mal googeln.
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Amsonia

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #18 am: 31. August 2017, 13:42:34 »

Dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit nach sollte ich es vielleicht mit der Gloire de Dijon oder Climbing Ophelia versuchen ;D ;D.

Sabrina sieht sehr hübsch aus, aber sie duftet wohl nicht. So'n bischen gut riechen sollte sie schon, da laufe ich jeden Tag zwanzigmal durch.
« Letzte Änderung: 31. August 2017, 13:45:54 von Amsonia »
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neo

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #19 am: 01. September 2017, 15:36:19 »

Roseraie de l'Hay fliegt jetzt endgültig raus, nur Mumien, nur krankes Laub mag ich mir nicht mehr anschauen.

Am ungünstigen Standort kann das nicht liegen?
Die "Roseraie" steht bei mir nicht luxuriös und hatte schon zu kämpfen. Krank war sie nicht, aber einfach mickerig und eher wenig Blüten. Seit im vorletzten Winter dort in der Nähe ein kleinerer Baum umgekippt ist blüht sie jetzt auf, im wahrsten Sinne des Wortes. ;)

Eine eigentliche Kummerrose habe ich nicht, und die welche kümmern können nichts dafür, stehen einfach in schwierigen Verhältnissen.
Und da sind noch die zwei `Mozart`im Garten, die eine gross und stark, die andere das viel kleinere Abbild und ich hätte gedacht, die kleine holt irgendwann auf, tut sie aber nicht. Am Standort kann es nicht liegen weil eigentlich gleich und sie stammen aus der gleichen Rosenschule. Aber man sah schon bei der Pflanzung dass sie ungleich starke Brüder sind.
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Es lebe der Buchs!

Amsonia

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #20 am: 01. September 2017, 17:58:09 »

Roseraie de l'Hay fliegt jetzt endgültig raus, nur Mumien, nur krankes Laub mag ich mir nicht mehr anschauen.

Am ungünstigen Standort kann das nicht liegen?
Die "Roseraie" steht bei mir nicht luxuriös und hatte schon zu kämpfen. Krank war sie nicht, aber einfach mickerig und eher wenig Blüten. Seit im vorletzten Winter dort in der Nähe ein kleinerer Baum umgekippt ist blüht sie jetzt auf, im wahrsten Sinne des Wortes. ;)

Am Standort liegt es nicht. Es sei denn es wäre ihr zu sonnig, aber der Boden ist guter lehmiger Gartenboden. 1,50 m neben ihr steht die Lady Salisbury und blüht und wächst. Vor vier Jahren habe ich die Roseraie umgesetzt, sie ist auch gut angewachsen, macht aber immer dieselben Zicken, sie blüht schlecht, hat immer braunes Laub , leidet unter Mumienbildung, in diesem Frühjahr war sie die einzige Rose mit massiven Frostschäden, nee jetzt ist Schluss.
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häwimädel

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #21 am: 01. September 2017, 18:16:26 »

Manchmal denke ich, es ist aus nicht unbedingt nachvollziehbaren Gründen jedes Jahr anders  ;) Meine beiden "Vorzeige-Kletterer" Bleu Magenta und Arndt, die in den letzten Jahren, immer nur mal vereinzelt ein Sternrußtau-Blättchen oder Mehltau hatten, sind dieses Jahr schon kahl. Die Problemkandidaten Mrs John Laing, Comte de Chambord, Louise Odier (ja, die hat bei mir jedes Jahr was anderes  ::)) sind gesund.

@Amsonia - probier´s mit der Lady martina. zeigt immer so traumhafte Schmachtfotos  ;) :D
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Amsonia

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #22 am: 01. September 2017, 19:36:21 »

Die Lady Hillingdon ist wirklich traumschön, wobei die Climbing Ophelia besser in mein Farbkonzept passen würde.
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Amsonia

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #23 am: 01. September 2017, 19:50:54 »

Manchmal denke ich, es ist aus nicht unbedingt nachvollziehbaren Gründen jedes Jahr anders  ;) Meine beiden "Vorzeige-Kletterer" Bleu Magenta und Arndt, die in den letzten Jahren, immer nur mal vereinzelt ein Sternrußtau-Blättchen oder Mehltau hatten, sind dieses Jahr schon kahl. Die Problemkandidaten Mrs John Laing, Comte de Chambord, Louise Odier (ja, die hat bei mir jedes Jahr was anderes  ::)) sind gesund.

@Amsonia - probier´s mit der Lady martina. zeigt immer so traumhafte Schmachtfotos  ;) :D

Ach weisst du, wenn eine Rose mal schwächelt oder lange Anlaufzeit braucht, alles kein Problem, da schaut man ob man Abhilfe schaffen kann und wenn nicht: manche Rosen machen ihre Mickerei dann mit einer einzigen Blüte vor der man bewundernd steht und staunt wieder wett. Aber über die Roseraie ärgere ich mich seit 10 Jahren und so toll und besonders finde ich sie nicht, dass sie mir das wert ist. Sie ist gross, fast blütenlos mit hässlichen braunen Blättern und nimmt mir den Platz für Rosen weg an denen ich Spaß hätte. Die Louise und die Mme Calvat haben auch Anlaufzeit gebraucht, aber seitdem sind beide kerngesund, blühfreudig und verlässlich. Ich glaube Richelieus ihr Cardinal ;D würde mir bessere Laune machen als die Roseraie.
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freiburgbalkon

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #24 am: 02. September 2017, 08:29:48 »

...Es muss auf jeden Fall eine Rose sein die in der Sonne nicht verbruzzelt, der Platz hat bis 14 Uhr Vollsonne. Ich finde die Reine des Violettes wunderschön, aber ich denke ihren Blüten würde der Standort nicht gefallen...

Also in der Kita steht die RdV seit Jahren am Zaun in der Vollsonne und hat nie verbrannte Blüten. Es ist halt nur so, daß die Blüten nicht immer so schön dunkelvioilett sind sondern manchmal mehr bläulichpink.
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roslein

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #25 am: 02. September 2017, 13:59:17 »

Zitat von: Amsonia link=topic=[b
Link entfernt!1[/b]2939670#msg2939670 date=1504288254]
Zitat von: häwimädel link=topic=[b
Link entfernt!1[/b]2939633#msg2939633 date=1504282586]
Manchmal denke ich, es ist aus nicht unbedingt nachvollziehbaren Gründen jedes Jahr anders  ;) Meine beiden "Vorzeige-Kletterer" Bleu Magenta und Arndt, die in den letzten Jahren, immer nur mal vereinzelt ein Sternrußtau-Blättchen oder Mehltau hatten, sind dieses Jahr schon kahl. Die Problemkandidaten Mrs John Laing, Comte de Chambord, Louise Odier (ja, die hat bei mir jedes Jahr was anderes  ::)) sind gesund.

@Amsonia - probier´s mit der Link entfernt!1 martina. zeigt immer so traumhafte Schmachtfotos  ;) :D


Ach weisst du, wenn eine Rose mal schwächelt oder lange Anlaufzeit braucht, alles kein Problem, da schaut man ob man Abhilfe schaffen kann und wenn nicht: manche Rosen machen ihre Mickerei dann mit einer einzigen Blüte vor der man bewundernd steht und staunt wieder wett. Aber über die Roseraie ärgere ich mich seit 10 Jahren und so toll und besonders finde ich sie nicht, dass sie mir das wert ist. Sie ist gross, fast blütenlos mit hässlichen braunen Blättern und nimmt mir den Platz für Rosen weg an denen ich Spaß hätte. Die Louise und die Mme Calvat haben auch Anlaufzeit gebraucht, aber seitdem sind beide kerngesund, blühfreudig und verlässlich. Ich glaube Richelieus ihr Cardinal ;D würde mir bessere Laune machen als die Roseraie.
Warum dann lässt Du diese Rosarie? Über welche Wert geht es?
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Alles Gute und viel Freude!

Krokosmian

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #26 am: 02. September 2017, 14:10:18 »

Tja, auch die Spammer lernen dazu, dummerweise habe ich den Globus angeklickt ::)
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Bevor ich mich jetzt aufrege, isses mir lieber egal.

Amsonia

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #27 am: 09. September 2017, 07:11:12 »

So, gestern haben wir die Roseraie gerodet :), New Dawn wurde rabiat beschnitten, ich bin um viele Kratzer reicher und sie ist um viele Zweige und braune Blätter ärmer. Mal schauen was sie jetzt macht. Wenn sie nicht an sich arbeitet fliegt sie nächstes Jahr, mich gruselt es jetzt schon vor dem Bodenaustausch :-\. Ersetzt wird sie dann durh RdV, Mme Alfred Carriere oder Ash Wednesday.
Shenandoah und Sourire d' Orchidee sind an dem neuen Rosenbogen hinten im Garten eingepflanzt. Die arme Sourire wäre fast von Louise Odier erdrückt worden, die das 2,50 m breite Rankgerüst lieber für sich allein haben will.

Die Ophelia Climbing juckt mich immer noch, ich bin auf der Suche nach einem kuscheligen Plätzchen ;D.
« Letzte Änderung: 09. September 2017, 07:46:18 von Amsonia »
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Loli

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #28 am: 11. September 2017, 21:43:29 »

Ihr Lieben,

wenn ich das alles so lese, dann denke ich, dass Ihr Eure unbestrittene! Kompetenz zu Ende zu denken Euch einmal trauen solltet.

Jede der genannten Sorten hat andere Abkünfte, damit andere Bedürfnisse und Vorlieben. Schon da wird beim Pflanzen nicht in die Abkunft geschaut, sondern erwartet, dass "alle" immer und überall und unter allen Wetterbedingungen  "perfekt" sind. Diese - sogenannte - Perfektion ist dann auch schon gegen das wirkliche Leben gerichtet und Menschenwerk - die Selbstoptimierung, mithin die über Kindheit und Jugend internalisierte Affirmation des Leistungsprinzips  wird auf andere Lebewesen, hier Rosen, übertragen ... unter Außerachtlassung der Umstände, die "wir" für unsere Mitwesen postulieren.

Wir reden vom Klimawandel und bezeichnen - mal als Beispiel - Sternrußtau als "Krankheit", obwohl er unseren Rosen "hilft", vergreiste, verbrauchte und nicht mehr funktionierende Blätter los zu werden oder uns auf nicht mehr funktionsfähige Leitungsbahnen im jeweiligen Trieb aufmerksam macht.  Jedes Rosen-Gehölz mitsamt seinen wunderschönen Blüten wird zum Verlierer erklärt, dass angemessen reagiert und mithilfe Pilz (immer und überall) Abwurf und Neuaustrieb des Laubes die Vegetationsperiode bewältigt und schließlich im Herbst zur Ruhe bringt. Die Reflexionsebene heutiger "Menschen" ist das! und ein Problem, dass Gattung "rosa" hoffentlich überdauern wird.

 



 
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Man flieht die Farben, weil es so schwer ist, sich ihrer mit Geschmack und Anmut zu bedienen.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Amsonia

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Re: Die "robusten" Rosen machen mir Kummer
« Antwort #29 am: 14. September 2017, 07:45:38 »

Ihr Lieben,

wenn ich das alles so lese, dann denke ich, dass Ihr Eure unbestrittene! Kompetenz zu Ende zu denken Euch einmal trauen solltet.

Jede der genannten Sorten hat andere Abkünfte, damit andere Bedürfnisse und Vorlieben. Schon da wird beim Pflanzen nicht in die Abkunft geschaut, sondern erwartet, dass "alle" immer und überall und unter allen Wetterbedingungen  "perfekt" sind. Diese - sogenannte - Perfektion ist dann auch schon gegen das wirkliche Leben gerichtet und Menschenwerk - die Selbstoptimierung, mithin die über Kindheit und Jugend internalisierte Affirmation des Leistungsprinzips  wird auf andere Lebewesen, hier Rosen, übertragen ... unter Außerachtlassung der Umstände, die "wir" für unsere Mitwesen postulieren.

Wir reden vom Klimawandel und bezeichnen - mal als Beispiel - Sternrußtau als "Krankheit", obwohl er unseren Rosen "hilft", vergreiste, verbrauchte und nicht mehr funktionierende Blätter los zu werden oder uns auf nicht mehr funktionsfähige Leitungsbahnen im jeweiligen Trieb aufmerksam macht.  Jedes Rosen-Gehölz mitsamt seinen wunderschönen Blüten wird zum Verlierer erklärt, dass angemessen reagiert und mithilfe Pilz (immer und überall) Abwurf und Neuaustrieb des Laubes die Vegetationsperiode bewältigt und schließlich im Herbst zur Ruhe bringt. Die Reflexionsebene heutiger "Menschen" ist das! und ein Problem, dass Gattung "rosa" hoffentlich überdauern wird.

Liebe Loli,

das möchte ich so nicht unbedingt stehenlassen.
Warum liebe ich Rosen und pflanze und pflege ich Rosen in meinem Garten?

Weil ich mich an ihren Blüten und ihrem Wuchs erfreuen möchte, weil mich ihr Duft und ihre Schönheit immer wieder verzaubert, trotz Sternrusstau, trotz Mehltau. Mein Garten ist nicht so gross, bevor ich eine Rose pflanze überlege ich immer gut und lange und lese mir viele Meinungen durch, bevor eine Rose hier einzieht. Damit sie gute Bedingungen vorfindet, weil ich nicht spritzen möchte um hyperempfindliche und für den Standort ungeeignete Rosen durchzupäppeln.

Die Roseraie de l'Hay hatte ich seit 15 Jahren. Sie ist mit mir umgezogen und ist noch einmal umgepflanzt worden, in der Hoffnung dass ihr der neue Platz besser gefällt. Sie hat in diesen 15 Jahren nicht ein einziges Mal vernünftig geblüht, ist zwar sehr gross geworden, aber das hat die Mumienbildung und die braunen Zweige nicht unauffälliger gemacht. Wenn ich einen riesigen Garten hätte, dann hätte ich sie in die letzte Ecke gepflanzt und gedacht "Mach doch was du willst", aber es ist leider nicht so. Bestimmt ist sie in anderen Gärten eine wunderbare Rose an der man Freude haben kann, aber für mich ist sie das nicht.
Es geht nicht um Optimierung um jeden Preis, meine Rosen dürfen Pilzkrankheiten haben, meine Rosen dürfen auch mal schwächeln, einen Standort doof finden, aber im ganzen sollten sie wenigstens als "Rosen-Gehölz mit wunderschönen Blüten" erkennbar sein. Nicht im ersten Jahr, nicht jedes Jahr, aber doch wenigstens ab und zu.

Wenn eine Louise Odier, eine Florence Delattre, eine Mme Calvat hier ohne Pilzkrankheiten stehen, dann erwarte ich das nicht von ihnen, dann freue ich mich einfach darüber. Es würde meiner Wertschätzung keinen Abbruch tun, wenn sie alle splitternackig wären, da ich ja weiss wie wunderschön sie sein können.

Mit der Roseraie ist mir das einfach nicht so gegangen, trotz aller Mühe und Geduld.

Mir ist einfach aufgefallen, dass die Rosen, die ich mir als blutiger Anfänger auf Empfehlungen hin als "Anfängerrosen" und "Robustrosen" gekauft habe und die jetzt schon viele Jahre stehen, bei mir oft anfälliger sind als die sogenannten Päppelteilchen, die hier putzmunter sind.

Liebe Grüsse
Anja

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