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Autor Thema: Hunde an Leine  (Gelesen 10643 mal)

Obstjo

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Hunde an Leine
« am: 06. September 2017, 10:20:12 »

Hallo,

ich selbst habe keinen Hund, allerdings meine Schwiegereltern. Wenn wir mit den Kindern und dem Hund spazieren gehen, ist er oftmals nicht angeleint mit der Begründung er sei sehr lieb und hört. Nun ist es aber ein sehr großer Hund, wiegt ungefähr 50 KG und ist teilweise auch recht wild. Zu unseren Kindern ist er sehr resepektvoll und hält meist Abstand, allerdings kommen uns beim SPazieren auch häufig andere Familien entgegen und auch dann kommt der Hund meist nicht an die Leine sondern wird nur zu den Schwiegereltern gerufen, damit er nah bei uns läuft.

Mir ist das immer sehr unangenehm, weil man nie weiß, wie die anderen Spaziergänger zu solchen Hunden stehen. Wie seht ihr das?
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erhama

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Re: Hunde an Leine
« Antwort #1 am: 06. September 2017, 20:34:58 »

Unangeleinte Hunde sind für mich ein rotes Tuch. Ich bekomme Panik.

Auch bellende oder schnell herumlaufende Hunde wirken auf mich aggressiv und angsteinflößend, selbst wenn da ein stabiler Zaun dazwischen ist.
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Natternkopf

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Re: Hunde an Leine
« Antwort #2 am: 06. September 2017, 21:44:37 »

🌿 Salü Obstjo

Du könntest doch hier mal was schreiben. 🌸

Grüsse Natternkopf
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🌿 Zerkleinern, Mischen, Feucht 👍 halten, Zudecken. 🛌

dmks

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Re: Hunde an Leine
« Antwort #3 am: 06. September 2017, 21:45:10 »

Daß ein Hund besonders lieb ist und gut hört etc. ist (sorry) meiner Meinung nach die billigste Ausrede.
Wenn dem so ist - dann geht er doch auch völlig problemlos an der Leine! ;)
Also warum gerade dann nicht?
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"...und wenn ich an später denk - dann bin ich lieber die Ratte als der Kapitän"

Bufo

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Re: Hunde an Leine
« Antwort #4 am: 07. September 2017, 19:59:12 »

Unangeleinte Hunde sind für mich ein rotes Tuch. Ich bekomme Panik.

Auch bellende oder schnell herumlaufende Hunde wirken auf mich aggressiv und angsteinflößend, selbst wenn da ein stabiler Zaun dazwischen ist.

Auch unser Hund (und dessen Vorgänger) gehen eher selten an der Leine.

Aber:
Es ist meine Aufgabe den Hund und die Umgebung im Auge zu behalten. Spaziergänger mit hüpfenden Kleinkindern, alte Leute mit unsicherem Gang oder Leute die Angst zeigen sind ein deutliches Signal für mich den Hund zu sichern.

Je nach Situation wird er entweder angeleint oder ins Platz gelegt oder auch nur straff bei Fuß geführt. In unserer übersichtlichen, weiten Landschaft mit den uns gut bekannten Spaziergängern reicht auch oft ein "WEG DA!"

In fremder Umgebung mit fremden Spaziergängern ist die Leine deutlich schneller dran als zu Hause. Zeigt ein Mensch Panik ist die Leine Pflicht. Zusätzlich wird der Hund ins Platz gelegt, damit er nicht rumzappelt. Schon deshalb, weil ich nicht einschätzen kann, wie ein Mensch in Panik reagiert.
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Beste Grüße Bufo

erhama

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Re: Hunde an Leine
« Antwort #5 am: 07. September 2017, 20:17:30 »

Es wäre wirklich schön, wenn alle Hundehalter so verantwortungsbewusst wären.
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Bufo

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Re: Hunde an Leine
« Antwort #6 am: 07. September 2017, 20:22:22 »

Leider hast du da recht.  :P

Es gibt viele Hundehalter die mich zur Weißglut treiben können. Wer andere belästigt, braucht sich über Leinenpflicht nicht zu wundern. Die spucken sich selbst in die eigene Suppe.
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Beste Grüße Bufo

Adji

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Re: Hunde an Leine
« Antwort #7 am: 11. September 2017, 22:15:25 »

Wir halten es wie Bufo: im Platz oder an der Leine straff entlang geführt. Würde auch ohne gehen, aber wer weiß...

Neben etlichen anderen Hundehalter(innen) die mich ebenfalls zur Weißglut treiben können - besonders solche mit Flexileine - ärgern mich aber auch Menschen.

Wie oft haben wir es schon erlebt, das Kinder mit ihren Fahrrädern, Dreirädern, Bobbycars bis vor die Schnauze von unserem Hund rasten, dann kreischten 'wir wollen ihn streicheln'. Ok er ist ein ausnehmend hübsches Exemplar, aber er ist immer noch ein Schäferhund. Kommen die Eltern dann angetrabt, werden wir wahlweise angepflaumt weil die Kinder den Hund nicht streicheln dürfen (die müssen ja schließlich ein Gefühl für Natur und Tiere entwickeln) oder weil unser Hund kaum noch zu bändigen weil völlig hektisch ist.

Ich verstehe die Angst vor Hunden und respektiere das. Aber der gesunde Respekt vor allerlei Getier scheint vielen von uns abhanden gekommen zu sein.
Gruß
Adji
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Bufo

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Re: Hunde an Leine
« Antwort #8 am: 12. September 2017, 07:54:59 »

...besonders solche mit Flexileine...

Exakt, das sind diejenigen welche.  :P

Mit Kindern habe ich dagegen nur gute Erfahrung gemacht, Die fragen wenigstens, ob sie mal streicheln dürfen. Auf ein Nein fragen sie nach dem Warum und verstehen dann.

Erwachsene wissen es leider besser. Wenn der Hund dann deutlich knurrt, meinen sie der meint das doch nicht so.  :o Meinen vorigen Hund musste ich oft vor respektlosen, übergriffigen Menschen schützen.

Der jetzige ist da zum Glück sehr viel einfacher gestrickt. Der lässt sich von jedem Fremden betatschen und freut sich auch noch.
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Beste Grüße Bufo

Jopete

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Re: Hunde an Leine
« Antwort #9 am: 06. November 2017, 22:16:13 »

Auch wenn man Hund gut gehorcht,sobald ich auf der Straße mit ihm bin kommt die Leine rauf.
Lieber Vorsicht als Nachsicht --> denn bei uns in der Nachbarschaft hat ein Hund schon Menschen angegriffen und der Besitzer bekam ziemliche Probleme.
Die brauche ich nicht also...Leine gut, alles gut :)
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Orchidee

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Re: Hunde an Leine
« Antwort #10 am: 07. November 2017, 14:20:08 »

Meiner Freundin kam eine Dame mit riesigem freilaufenden Hund entgegen. Schon von weitem schrie die Dame: der macht nix....
von wegen- Freundin gebissen dass sie zum Arzt musste. Sie hatte lange mit den Verletzungen zu kämpfen. Die Halterin wurde auch noch unverschämt. Meine Freundin hat sie dann angezeigt damit sie bezahlen durfte.

Daher sollten alle m.E. an die Leine beim Spaziergang wenn einem andere Menschen begegnen können.
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Eva

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Re: Hunde an Leine
« Antwort #11 am: 08. November 2017, 18:34:34 »

Ich finde es immer wieder verblüffend, wie wenig die Leute das Hundeverhalten einschätzen können. Am (im negativen Sinne) beeindruckendsten sind für mich Hundehalter, die "der tut nix" murmeln und das auch offenbar so meinen, während ihr Hund mit aufgestellten Haaren, nach vorne gezogenen Mundwinkeln und drohend gerunzelter Nase auf uns, also eigentlich auf meinen Hund, zu stakst. Da fehlt echt der Blick für alles, und die letzten beiden male waren das ältere Besitzer mit älteren Hunden, die sie schon länger haben. Ich finde es gruselig, wie man jahrelang mit einem Wesen zusammenleben kann ohne auch nur die elementarsten Zeichen des Verhaltens erkennen zu können. Solche Hunde bräuchten Hilfe von ihrem Besitzer, nicht Ahnungslosigkeit (beide waren an der Leine, was aber bei normaler Wegbreite und fehlender Aufmerksamkeit/Reaktionsbereitschaft vom Besitzer nicht reicht, um sicher mit einem anderen Hund vorbei zu kommen).

Es ist nix passiert, weil ich meinen Hund gut lesen kann und dann einfach weiträumig ausweiche. Aber für die Hunde tuts mir echt leid.
« Letzte Änderung: 08. November 2017, 19:07:32 von Eva »
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Eva

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Re: Hunde an Leine
« Antwort #12 am: 08. November 2017, 18:54:49 »

Meiner Freundin kam eine Dame mit riesigem freilaufenden Hund entgegen. Schon von weitem schrie die Dame: der macht nix....
von wegen- Freundin gebissen dass sie zum Arzt musste. Sie hatte lange mit den Verletzungen zu kämpfen. Die Halterin wurde auch noch unverschämt. Meine Freundin hat sie dann angezeigt damit sie bezahlen durfte.

Hunde erkennen sehr gut, wenn jemand sich fürchtet. Und viele Hunde können schlecht damit umgehen, insbesondere, wenn sie Besitzer haben, die es nicht abraffen. Bei meinem Hund ist es definitiv so, dass sie (auch wenn die Leute körpersprachlich alles richtig machen) der Meinung zu sein scheint "der fürchtet sich, der muss was angestellt haben, also muss ich auch schimpfen". Scheißpeinlich für mich  :-[. Zum Glück zeigt sie solche Sachen sehr deutlich und geht viel lieber weg als nach vorn. Und sie nimmt Hilfe (in Form von "ich kümmere mich um den, du brauchst dich nicht sorgen" auch recht gern an.

Viele Leute, die sich fürchten, machen die Sache für Hunde noch schwerer, weil die typische Menschenreaktion bei Furcht leider so ist, dass Hunde das ganz falsch verstehen, weil es "unter Hunden" ganz was anderes bedeutet.
Typische Furchtreakton des Menschen:
- den Hund wie gebannt anstarren (das machen Hunde gegenüber anderen Hunden als Drohverhalten)
- ganz steif vor Angst werden (steif und staksig gehen ist bei Hunden häufig auch eher Drohen, bei "ich fürcht mich, tu mir nix" machen sich Hunde ganz welpig schlotterig, oft bis zum Fragezeichen verbretzelt)
- wegrennen (leider für etliche Hunde ein Auslöser für Hetzverhalten)
- Kinder/Jugendliche, die sich fürchten sind manchmal total ätzend, die machen nämlich so "Scheinangriffe" also auf den Hund drohend zugehen, oder mit Stecken Richtung Hund hauen - und wenn dann die Angst zu viel wird quietschend wegrennen. Da hab ich echte Probleme meinen Hund ruhig zu halten, weil ich selbst am liebsten die Gfraster anbrüllen würde, dass sie  nicht so einen Blödsinn machen sollen  >:(. Das hilft dem Hund aber nicht beim Coolbleiben  :-\. Wenn da Erziehungspersonen dazu greifbar sind, red ich aber schon mal ein deutliches Wort.


Je mehr man sich fürchtet, um so schwieriger ist es, seine Körpersprache bewusst zu steuern. Besser wäre: Körper und Kopf/Blickrichtung leicht seitlich drehen, durchschnaufen, Arme und Schultern locker hängen lassen. Bewegungen langsam, eher seitlich weggehen oder mit abgewandtem Blick rückwärts weggehen.
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erhama

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Re: Hunde an Leine
« Antwort #13 am: 08. November 2017, 22:14:17 »

Ich überlege grad, was ich als Hundeangsthase mache: mich an GG anklammern, wegsehen (oder nur aus den Augenwinkeln zum Hund schielen), möglichst weit ausweichen und rasch das Weite suchen.

Ich als Nichthundehalter mag mich nicht mit dem Wesen und Verhalten von Hunden befassen. Mir reicht es schon, wenn ich nicht angebellt, angesprungen, angeschnuppert werde. Und ich verlange von Hundehaltern, dass sie ihren Hund so weit beeinflussen können, dass der Hund das auch nicht macht.
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Bufo

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Re: Hunde an Leine
« Antwort #14 am: 08. November 2017, 22:29:48 »

Ich als Nichthundehalter mag mich nicht mit dem Wesen und Verhalten von Hunden befassen.

Ich als Hundehalter sage dazu: "Recht so!"
Es ist meine Aufgabe meine Fellnase von dir fern zu halten.

Allerdings habe ich gelegentlich schon darum gebeten, dass man mir sagt, wenn man Angst hat. Das macht für mich nämlich einen großen Unterschied. Im Normalfall sorge ich nur für ausreichend Abstand.
Im Angstfall muss die Hundenase zusätzlich ins Platz gehen und MICH dabei anschauen. So sieht der fremde Mensch fast nur noch den Hundehintern und kann ihm nicht ins Maul schauen.
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Beste Grüße Bufo
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