Hallo, Pearl, Crispa, Guda und Karin,
habt herzlichen Dank für eure Beschreibungen, sie helfen mir sehr

!
In den paar Jahren hat Dein Kleiner ja nicht ungeheuer viel zugelegt, Querkopf, da wirst Du Dich wundern, wenn Du ihn in die Freiheit entlässt. ...
naja, ein bisschen hatte ich mich verschätzt, der Kleine hat immerhin schon stolze 45 cm geschafft

. Und was Gehölzwachstum nach dem Auspflanzen angeht, wundert mich inzwischen gar nix mehr

, denn auch hier gibt's schön fetten Lehm

.
...Mein jüngerer Ginkgo ist etwa so alt wie Crispas, ebenso hoch und hat ungefähr einen Stammdurchmesser von 20 cm (in 1,5m Stammhöhe). ...
Aber da schluck' ich denn doch. Wirklich Stamm
durchmesser? Das wäre dann ja ein Stammumfang von 63 cm... Guda, du meintest 20 cm Stamm
umfang, oder? Das ist nach nur 13 Jahren doch auch schon sehr beachtlich

.
Bei euch allen wächst Gingko rasch und hoch, gut zu wissen. Muss ich also fein säuberlich drauf achten, den bei uns verbindlichen Vier-Meter-Grenzabstand einzuhalten; das gute Verhältnis zu unseren Nachbarn setz' ich lieber nicht aufs Spiel...
Überlegung zum jährlichen Zuwachs: 35-40 cm in der Höhe, heißt es bei Warda (mit dem Zusatz: "in der Jugend oft trägwüchsig"); das wird ein Durchschnittswert sein, der fette wie magere Standorte berücksichtigt. Geht im Detail aber wohl weit auseinander: Guda, du sprichst von 50-60 cm in fettem Lehm

. Crispa, dein Ginkgo ist binnen 13 Jahren um ca. 4 m gewachsen, das sind im Jahresdurchschnitt 31 cm Zuwachs - in welchem Boden steht der Baum bei dir?
Schön, wie ihr die Bäume "vergesellschaftet" habt. Das muss ich mir nochmal genauer anschauen. Im Beet, in das der kleine Baum bei mir soll, stehen bisher ein paar Stauden und zwei, drei Solitärrosen (mit etwas Distanz zum künftigen Baum-Platz); dominierend sind aber im Frühjahr Zwiebelblumen, während des Rest-Jahres Gräser (die verdecken ab Frühsommer artig das welkende Zwiebellaub, das speziell bei späten Tulpen und Narzissen unangenehm lange steht). Das lasse ich dann erstmal so und werde irgendwann später Sonnenhungriges austauschen gegen Schattenverträgliches.
Zur Unterpflanzung auf längere Sicht: Wie steht es bei Gingko mit dem Feinwurzelwerk, wie sehr breitet es sich an der Oberfläche aus? Bei Ahornen muss man da nach meiner Beobachtung ziemlich aufpassen, bei Fichten sehr, bei Birken extrem - wo ist denn Gingko im Vergleich dazu einzureihen?
Pearl, bis zum Vollschatten werden bei meinem Mini wohl noch so einige Jährchen ins Land gehen. Ich habe den Kleinen gestern mal porträtiert, sieh selbst

.
Merci & schöne Grüße
Querkopf