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News: Honig kommt grundsätzlich aus Massentierhaltung und ist daher abzulehnen. (staudo)
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Autor Thema: Hochstamm versus Halbstamm  (Gelesen 4847 mal)

ringlo

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Re: Hochstamm versus Halbstamm
« Antwort #30 am: 14. Februar 2021, 14:33:10 »

Da hat sich jemand Gedanken über dieses Thema gemacht
https://www.ogv-erbach.de/index.php/gartentipps/obst/wer-braucht-den-hochstamm

PS Ich bin zwar ein Halbstamm-Fan, aber ich besitze auch Hochstämme und Buschbäume, alles an seinem Platz. Aber ich frage mich auch, ob die sog. Streuobstwiese das Alleinseligmachende ist. Meiner Meinung nach sind allein stehende Hochstämme  und kleine Baumformen für den Garten mindestens ebenso wichtig.

Nun, lieber Aromasüß, Gedanken sind frei. Ob man immer damit übereinstimmt , ist die andere Sache.
Ich persönlich bin für Diversität. Ich habe Halbstämme, die ich zumindest ohne Leiter teilweise beerbten kann. Ich habe Büsche, die ich ganz ohne Leier berenten kann. Und ich habe Hochstämme, die ich nur mit der Leiter beernten kann. Und ich habe Speierlinge, Walnuss-, Vogelbeer-Bäume, Schlehenhecken u.v.a., die ich gar nicht beernte

Förderung habe ich bisher keine erhalten, aber von meinen selbst angezogenen Bäumchen schon viele verschenkt.
Wenn sog. Streuobstwiesen gefördert werden, dann sollten diese auch entsprechend gepflegt werden. Wo keine Förderung ist, sollte jeder die Freiheit haben, zu tun und lassen, was er will, auch eine ehemalige Obstwiese verwildern zu lassen oder Halbstämme oder 3/4-Stämme zu pflanzen.
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planthill

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Re: Hochstamm versus Halbstamm
« Antwort #31 am: 14. Februar 2021, 19:47:52 »

Das ist mir in der Praxis nicht gelungen. Die letzte Variante, die ich kenne, ist, dass man Streuobstwiesen ein paar Jahre nicht pflegen sollte, wenn man Geld für die Pflege will. Ist die Hälfte der Bäume abgängig und die Wiese droht zu verbuschen, wird u.U. im Rahmen einer „Revitalisierung“ eine Ausgleichsmaßnahme finanziert. Hier plant man derzeit, auf eine junge Streuobstwiese einen Biotop für Zauneidechsen anzulegen, auf der Nordseite des angrenzenden Walds. Meine Bemühungen, statt dessen lieber die Pflege der Streuobstwiese zu finanzieren, fand kein Gehör. Also werden in eine freie Ecke der Wiese statt Obstbäume Sträucher gepflanzt ...

Sind das nicht noch andere Tiere die auf Gehölzen leben?

Bau lieber Zäune, für Mauern werd' ich Dich nicht mehr begeistern ...
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Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

mff

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Re: Hochstamm versus Halbstamm
« Antwort #32 am: 15. Februar 2021, 15:19:57 »


Die Förderungen sind nicht für das Gartenhobby gedacht, sondern für Streuobstwiesen: Das sind ökologische Lebensräume in der freien Landschaft, seit jeher auf dem starkwüchsigen und großkronigen Hochstamm.

Um an einem Beispiel eines der vielen Argumente pro Hochstamm auf der Streuobstwiese zu verdeutlichen: Spechte bauen ihre Höhlen in große Hochstämme, bevorzugt ab 1,90 Meter Stammhöhe.

Es geht mir nicht um die Förderung. Allerdings ist es vermutlich auch mehr als ein "Gartenhobby", da ich bislang bereits 40 meiner selbst gezogenen "(Noch-) Nicht-Hochstämme" auf freier Flur (ein Grundstück) gepflanzt habe. Somit dürfte der Begriff (Streu-)Obstwiese für mein Empfinden schon gelten.
Wie eingangs bereits geschrieben, pflanze ich diese nicht primär aus Naturschutzgründen, sondern um Obst zu erzeugen. Deshalb ist das Spechtargument für mich eher nicht relevant. Sollten manche der Bäume einst eine entsprechende Höhe und Alter erreichen um als Spechtwohnung zu fungieren, habe ich natürlich nichts dagegen.

OT: wenn es sich bei den mir bekannten Ausgleichspflanzungen um die Arbeit von "Profis" handelt, will ich lieber niemals zu dieser Kategorie gezählt werden  ;D

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Gruß mff
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