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26. September 2022, 03:04:20
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Autor Thema: Studie zu Insektensterben  (Gelesen 101115 mal)

Blush

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #915 am: 24. Juli 2022, 17:38:53 »

Hier gibt es an einigen wenigen Stellen noch die Nickende Distel, die aufgrund ihres Verschwindens vor Jahren mal die Blume des Jahres war. Ich freue mich, sie zu sehen, hat schöne, große, dunkle Blütenköpfe. Hast du sie bei dir bereits im Angebot @Gartenplaner? Ich wollte ohnehin Samen sammeln.  :)
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neo

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #916 am: 24. Juli 2022, 20:45:09 »

Na dann los! Sammle Distelsamen und verstreue sie in Deinem Garten.
Staudo, die kommen doch gerade wenn man nichts macht. Sind hier in guter Gesellschaft mit wilden Brombeeren.;)
Wenn die wem was nützen ist ja gut, einfach weiter oben möchte ich sie nicht.
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Gartenplaner

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #917 am: 24. Juli 2022, 22:01:55 »

@Blush:
Danke für das Angebot!
Hübsch isse ja - ich fürchte nur, etwas vergeudet in meiner Wiese, da ist die pflanzliche Konkurrenz zu groß.

Die oben gezeigte Gruppe steht dort, wo 2018 sieben Fichten entfernt wurden, also ein “gestörter Standort”, die werden auch wieder komplett dort verschwinden, wenn sich die freiwachsende Hecke schließt.
Ansonsten hab ich ab und an mal eine oder zwei Disteln irgendwo in der Wiese, wo sie eine kleine Nische mal gefunden haben.
Die Zweijährigen lass ich deshalb auch gerne gewähren.
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unguis-cati et candelabrum

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lerchenzorn

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #918 am: 24. Juli 2022, 22:05:09 »

Hast Du ausdauernde Wiesenarten drin: Cirsium helenioides, Cirsium tuberosum? Die könnten bei Dir eher zurecht kiommen, vor allem in frischeren Partien.
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Gartenplaner

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #919 am: 24. Juli 2022, 22:29:06 »

Soviel frisch ist seit den Dürresommern hier nicht mehr…
Nee, beide Arten nicht, ich bin immer schon froh, per Samen überhaupt neue Arten in meiner Wiese etabliert zu bekommen, da war ich froh über die ein oder zwei zweijährigen Arten, die sich ganz ohne mein Zutun einfanden und halten.

Meine bevorzugten Wiesenblumensaatgutdealer führen diese beiden Arten allerdings auch nicht im Sortiment.
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Blush

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #920 am: 24. Juli 2022, 22:39:52 »

@Blush:
Danke für das Angebot!
Hübsch isse ja - ich fürchte nur, etwas vergeudet in meiner Wiese, da ist die pflanzliche Konkurrenz zu groß.
...
Die Zweijährigen lass ich deshalb auch gerne gewähren.

Keine Ursache! Die Nickende Distel steht hier im Feld-bzw Straßenrand inmitten eines geschlossenen Bewuchses. Aber ich dränge sie dir nicht auf.  ;)

Ich lasse ebenfalls immer einige zweijährige Disteln stehen, leider hatte ich in diesem Jahr keine Mariendisteln mehr. Da werde ich noch mal nachhelfen müssen.  :D
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Natternkopf

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #922 am: 17. August 2022, 10:25:36 »

Ich lese das jetzt erst Natternkopf, sehr interessant. Die Ausführungen in dem Artikel unterschreibe ich sofort. Fazit daraus: So viele Imkerbienen wie nötig, nicht eine mehr. Wie viele sind überhaupt nötig  ???? Auch dieser Autor sieht das Problem der Augenwischerei zur Honigproduktion und nennt dafür den Begriff Beewashing. Neu ist mir, dass bisher nur etwa 40% der etwa 34.000 Insektenarten in Deutschland über die Roten Listen eingestuft sind, von den anderen wissen wir nichts :o.

Carduoideae -Distelartige gehören auf alle Fälle zum Wildbienenhotspot, schaut Euch nur einmal Cirsium vulgare mit 41 pollennutzenden Arten an, davon 10 oligolektische. Ist die wirklich so lästig? Ich liebäugele stark  :D  :-X. Irgendwie ist Onopordum acanthium hier im Moment nicht zu finden, ich hätte Samen abnehmen sollen. Im Saum hatte ich ja letztens die Insekten auf Arctium sp. festgehalten, auch sie gehört zu den Carduoideae.
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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #923 am: 17. August 2022, 11:32:34 »

Neu ist mir, dass bisher nur etwa 40% der etwa 34.000 Insektenarten in Deutschland über die Roten Listen eingestuft sind, von den anderen wissen wir nichts :o.
Das liegt vermutlich auch daran das sie keinen wesentlichen Beitrag zur Ernährung bzw Existenzsicherung der Bevölkerung beigetragen haben.
Der Nutzen als Bespaßungsobjekt beim früher aufpieksen heute eher fotografieren hat eben noch nicht in der breiten Masse der Gesellschaft Einklang gefunden. Das betreiben nach wie vor nur wenige Individualisten und die werden außerhalb der populären Schmetterlinge, Libellen und Bienen kontinuierlich weniger.
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gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
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