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Autor Thema: Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?  (Gelesen 18597 mal)

Feder

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #195 am: 10. August 2005, 13:58:52 »

Calcium ist kein Kraut und hilft nicht bei Allergien. Die Schulmedizin ist da schon lange davon abgekommen, so ca 10 Jahre würde ich schätzen. Aber man muss natürlich den Placeboeffekt berücksichtigen. ;D
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Albrecht

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #196 am: 10. August 2005, 23:20:12 »

Prinzipiell können Allergiker durch vermeiden bestimmter Dinge einiges an Allergiepotential verringern.

Keine Duftstoffe..... keine Deos, kein Waschmittel mit Duftstoffe ( kann muss aber nicht Waschnüsse sein... zur Information, der Markt wächst) kein Weichspüler, keine Parfumes, keine Duftkerzen oder Öle (eventuell Naturreine).
Kein Kaffe, kein Nikotin, Kein Alkohol, kein Zucker (Stevia zumindest außerhab der EU, ist aber als Badezusatz auch in Deutschland erhältlich)
Wenig Fleisch, Milchprodukte in Maßen (Spirulina als Eiweißzusatz, Soja gibt es eigentlich nicht mehr ohne Genverschleppung).

Unterstützend wirken alle Öle mit Omega-3-Fettsäuren und weitere hochwertige Öle wie Kürbiskernöl, Aprikosenkernöl. Allergiemindernd Schwarzkümmelöl und Oreganoöl, wobei Oreganoöl zu Unverträglichkeiten führen kann.

Ein leichtes Antihystamin gibt es von Klosterfrau.

Grüßlies
Jürgen
P.S.:
Zwecks alternative Anwendungen: Der Markt und die Umsätze wachsen, auch wenn hier weniger darüber geschrieben wird. Neem, Waschnüsse und Stevia entfalten ihre Wirkung nicht an der Tastatur sondern da wo sie gebraucht werden. Außerdem wirds auch nicht spannender wenn man ewig das gleich darüber schreibt, das kann man ja im Archiv nachlesen. Spötter tut die ewig gleiche Anzüglichkeiten kein abbruch, Das ist halt wie Rentner die sich noch in 100 Jahren die gleichen kalten Schenkelklopfer erzählen.
Lusitg halt. ;D
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Landpomeranze †

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #197 am: 10. August 2005, 23:51:48 »

Unterstützend wirken alle Öle mit Omega-3-Fettsäuren

Das hätte mir eigentlich gleich einfallen können >:(

Eine meiner Katzen leidet an EG und bekommt als unterstützende Therapie eine Mischung aus Nachtkerzen- und Lachsöl. Seitdem braucht sie kein Kortison mehr, die Krankheitsschübe sind wesentlich seltener und schwächer geworden.

Ich nehme diese Ölmischung (im Verhältnis 4:1) auch seit einem halben Jahr, weil meine Haut verrückt spielt und merke eine Besserung. Außerdem bin ich gegen Wespenstiche allergisch und reagiere binnen 1 Stunde mit grotesken Schwellungen und Atemnot.

Letzte Woche hat mich wieder mal eine Wespe erwischt - die Schwellung war diesmal absolut erträglich, Atemnot trat nicht auf und ich habe auf Prednisolon verzichtet.

Ob es an den Omega3- und Omega6-Fettsäuren liegt, wage ich nicht zu beurteilen. Aber einen Versuch ist es vielleicht wert.

lg, Patricia
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Feder

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #198 am: 11. August 2005, 13:11:20 »

Habt ihr eigentlich schon mal über den vielstrapazierten Begriff Plazeboeffekt nachgedacht? ::)
Der Placeboeffekt ist der Sieg des Geistes über die Materie.
Soetwas Irrationales und Immaterielles wie der Glaubean ein Kraut, eine Schwingung, einen weissen Kittel oder was auch immer bewirkt nachgewiesenermassen eine Veränderung in der materiell im Körper verankerten Krankheit. 8)
Eigentlich erstaunlich, gerade diejenigen, die nur an erwiesene Tatsachen glauben, sind am schnellsten bei der Hand mit der Erklärung "Placeboeffekt" für Wirkungen, die man sich derzeit nicht erklären kann. Aber der Placeboeffekt ist ja oft genug durch Studien belegt...

« Letzte Änderung: 11. August 2005, 13:11:55 von Feder »
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Günther

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #199 am: 11. August 2005, 13:15:07 »

Und grad der Placebo-Effekt ist in letzter Zeit einigermaßen angeknabbert worden ::)
Schluß: Die Leut' werden trotz Behandlung - egal wie - gesund.
Meist bis manchmal...
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Hortulanus

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #200 am: 11. August 2005, 14:02:40 »

Placeboeffekt ist der Sieg des Geistes über die Materie.[/b]

Sieg? Einbildung würde es wohl eher treffen.
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fisalis

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #201 am: 11. August 2005, 14:10:53 »

Wäre es möglich, Mittel mit Placeboeffekt als solche zu verkaufen, ich würd möglicherweise zugreifen. Der Effekt stellt sich aber - wenn denn - nur ein, wenn z.B. ein Homöopathikum nicht wirkt (kanns ja nicht, weil keine Wirkstoffe drin sind). Letzteres darf der Patient natürlich nicht wissen, sonst würde er nicht dran glauben, und dem Placeboeffekt wären Tür und Tor verschlossen (wie grad in mienem Fall). Ein Besuch beim Psychiater kann, im Nachgang zur seelischen Besserung, auch körperliche Beschwerden lindern. Leider ist das - vom Preis her - keine Alternative zum Homöopathie- oder Bachblüten-Placebo. So gesehen habe ich mich mit den Homöopathen etwas versöhnt: immerhin bieten sie das billigst mögliche Placebo an.
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Tolmiea

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #202 am: 11. August 2005, 14:44:09 »

Die Selbstheilungskräfte des Körpers können elbstverständlich auch über Placebos oder dubiose "Verordnungen" aktiviert werden, aber mit der Denkweise, wer heilt hat Recht, egal wie und mit was, würden wir heute noch ums Feuer tanzen und Schrumpfköpfe auslöffeln, ganz so einfach sollten wir es uns vielleicht nicht machen..........aber ich wiederhole mich ;D

Gute Infos zu Placebo

http://idw-online.de/pages/de/news64370

http://www.handrick-net.de/homoeopathie/homoeopathie.html

http://www.evibase.de/texte/rahmen_text.htm?/texte/sz/texte/ein_schoener_mythos_weniger.htm

http://www.evibase.de/texte/rahmen_text.htm?/texte/evibase/texte/warum_therapien_taeuschen.htm

Mein bisheriges Erfolgskonzept: bei Unpässlichkeiten warte ich ab, bei kleineren Wehwehchen helfe ich mir selbst, und bei schweren ernsthaften Krankheiten suche ich vertrauenswürdige Ärzte auf und nicht irgendwelche Quacksalber.

Aber je nach Glaubens- und Leidensfähigkeit wird es immer unterschiedlich(e) erfolgreiche Strategien geben.

liegrü g.g.g.
« Letzte Änderung: 11. August 2005, 14:45:03 von Tolmiea »
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carlina

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #203 am: 11. August 2005, 14:47:03 »

Eigentlich erstaunlich, gerade diejenigen, die nur an erwiesene Tatsachen glauben, sind am schnellsten bei der Hand mit der Erklärung "Placeboeffekt" für Wirkungen, die man sich derzeit nicht erklären kann.

Inzwischen eben kein Glaube, sondern bereits wissenschaftliches Forschungsgebiet! Es gibt inzwischen sehr wohl Nachweise dafür, dass Placebos eine Änderung in der Physiologie des Menschen hervorrufen. So wird zum Beispiel in einem Link berichtet, dass bei depressiven Patienten , die auf eine Behandlung mit einem inaktiven Placebo reagieren, sich bei ihnen auch nachweisbare Veränderungen in der Gehirnfunktion zeigen. Nur das Wie ist eben noch nicht ausreichend erforscht.
Vielleicht haben da andere detaillierteres Wissen, es gibt ja bereits eine wissenschaftliche Forschungsrichtung, die Psychoimmunologie, die sich eben gerade mit den physiologischen Zusammenhängen zwischen Psyche und Immunssystem befasst.
LG
carlina
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Albrecht

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #204 am: 11. August 2005, 15:02:06 »

Es gibt auch ein Gruppe von Menschen, die dies seit Jahrhunderten anwenden. Sie heißen Buddhisten.
 ;)
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Feder

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #205 am: 11. August 2005, 15:03:26 »

Natürlich rufen Placebos eine Änderung in der Physiologie hervor, ansonsten würden sie ja nicht wirken.
Zitat
Seelische Verarbeitung wird hier in biochemische Wirkungen umgesetzt
Aus einem Link von Tolimea.
Genau das sage ich doch: Placebowirkung beweist den Sieg des Geistes über die Materie. Nur in Ansätzen wird heute in dieser Richtung geforscht.

@Albrecht: Nur Buddhisten? Schon in der Bibel heisst es, der Glaube versetzt Berge...
« Letzte Änderung: 11. August 2005, 15:05:26 von Feder »
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carlina

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #206 am: 11. August 2005, 15:39:51 »

. Nur in Ansätzen wird heute in dieser Richtung geforscht.


Wie kommst du zu dieser Ansicht? Wenn man entsprechende Stichwörter eingibt, werden allein 357 Hinweise im deutschen Netz gegeben. Hier z. B. : http://zpm.uke.uni-hamburg.de/4DACTION/W_AG_suche?L=P2&DieKreisID=KA12
Diverse populärwissenschaftliche Bücher dazu sind auch schon auf dem Markt:
Ein -wie ich finde- gut verständliches Buch zu diesem Thema, das einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Erforschung psychosomatischer Zusammenhänge gibt, ist das von Candance Pert(Professorin für Physiologie in Washington) : Moleküle der Gefühle, erschienen bei rororo.
carlina
« Letzte Änderung: 11. August 2005, 15:43:09 von carlina »
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Albrecht

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #207 am: 11. August 2005, 15:44:14 »

@Feder habe noch nie was davon gehört das Christen einen Zusammenhang zwischen Psyche und Immunsystem herstellen wollen ??? ::) ??? Da gibts doch den Chef der alles lenkt, wenn man nur genug an ihn glaubt.
Da wird doch gebetet bis die Schwarte kracht und wenn es schief ging, dann heult und trauert die ganze Gemeinde, obwohl der/die Verstorbene da hin kommt wo alle Christen hinwollen, in den Himmel.
Buddhismus ist das ein bissi weltlicher und vor allem muss sich da jeder selbst drum kümmern, sonst wird das nix mit der Selbstheilung.

Immer die kleinen aber feinen Unterschiede.
btw im Buddhismus geht es nicht um den Sieg des Geistes über die Materie, sondern um die Einheit Beider.

Gruß
Jürgen
P.S.: Welche Version der Bibel meinst du? Die letzte ist glaube ich Paule 2.04 ;D
« Letzte Änderung: 11. August 2005, 15:47:03 von Albrecht »
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Günther

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #208 am: 11. August 2005, 16:00:18 »

Nunja.
Ein doch bekannt sein sollender vazierender Wunderrabbi hat bei seinen Heilungen nicht nur einmal gesagt: "Dein Glaube hat Dir geholfen." 8)
Versionen der Bibel? Ich kenn nur verschiedene mehr oder minder geglückte Übersetzungen, sowie ein wenig die Originale (nicht eigenlich die hebräischen Texte des AT, da muß mir Interlinear und Septuaginta aushelfen).
Das gäbe aber einen eigenen, SEHR ergiebigen thread....
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Eva

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Re:Es ist doch für alles ein Kraut gewachsen, oder?
« Antwort #209 am: 11. August 2005, 16:17:28 »

Es gibt auch eine placebokontrollierte Doppelblindstudie, in der Beten den Kranken geholfen hat. Sie wurde abgebrochen, als das Ergebnis deutlich günstig für's Beten aussah, da man aus ethischen Gründen den Kranken der Kontrollgruppe die wirksame Hilfe nicht entziehen wollte. Man könnte vielleicht auch sagen, als die Statistik grade mal günstig aussah, hat man einfach keine weiteren Probanden mehr dazugenommen :-X.

Außerdem gibt es einige Studien, die dieses nicht reproduzieren konnten.
Rat mal, welche die Kirche gerne zitiert?

Was übrigens wirklich hilft ist bei gläubigen Menschen, wenn sie wissen, dass jemand für sie betet (also nicht doppelblind...). Noch wirksamer ist allerdings regelmäßiger Kirchenbesuch (vielleicht auch, weil das nur noch die können, die halbwegs mobil sind).

Stand alles vor ca. einem halben Jahr in einer Zeitschrift schön zusammengefasst, weiß aber beim besten willen nicht mehr, welche?
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