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News: ... bin ich wieder reumütig bei ihr gelandet, obwohl auch die Berner Landfrauen nicht schlecht waren. Aber Hilde ist bei uns die erste Wahl. (Anonymes Zitat aus einem Fachthread)
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News: ... bin ich wieder reumütig bei ihr gelandet, obwohl auch die Berner Landfrauen nicht schlecht waren. Aber Hilde ist bei uns die erste Wahl. (Anonymes Zitat aus einem Fachthread)

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|26|11|Erfahrung ist der Name, den jeder seinen Irrtümern gibt. (Oscar Wilde)

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Autor Thema: Ich plane einen Garten und nehme mit...  (Gelesen 21402 mal)

Stefagarten

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #30 am: 23. November 2017, 07:31:37 »

Lerchenzorn, ich dachte eher wollziest als Hummelo, weil der weniger bedarf hat, oder?
@staudo- mich würde ja auch interessieren, wie es wäre nur noch mit Sand als zusätzliches Substrat... Hatte da ein echt interessantes info Blatt von... Öh, war was offizielles , gelesen. Wäre auch gut
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Staudo

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #31 am: 23. November 2017, 07:38:21 »

Die Empfehlung fette Böden abzumagern kenne ich. Das ist in regenreichen Gebieten durchaus sinnvoll. Hier in Südbrandenburg haben wir 450-650 mm Niederschlag im Jahr und mitunter wochenlange Trocken- und Hitzeperioden. Wenn ich eine Staudenanlage pflanze, wird das ganze Beet um die 20 cm tief ausgeschachtet und komplett mit reiner Komposterde aufgefüllt. Das erspart viel Kummer im nächten heißen Sommer.
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lerchenzorn

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #32 am: 23. November 2017, 07:49:14 »

Staudo, ist das ein sandiger Kompost?

Steinreich seid Ihr also auch noch,  Stefagarten.  8) Nochmals Glückwunsch. Vor allem aber Hochachtung vor der schönen Verarbeitung in Wegen und Mauern. Etwa auch noch alles selbst gelegt und gesetzt?
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Stefagarten

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #33 am: 23. November 2017, 07:52:55 »

Staudo, mir ging es eher darum, nicht da mit Erde rumzupantschen... Weniger Arbeit ist immer gut 😄
Lerchenzorn,ja, alles selbst verlegt.
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Staudo

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #34 am: 23. November 2017, 07:54:36 »

Staudo, ist das ein sandiger Kompost?

Nein, stark torfiger Gärtnereikompost. Ich weiß, dass das völlig verkehrt ist. Trotzdem machte ich damit prima Erfahrungen.  ;)
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lerchenzorn

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #35 am: 23. November 2017, 08:27:35 »

Was klappt, ist nicht verkehrt.  ;)

... alles selbst verlegt.

Tolle Leistung. Du wirst auch im Garten gute Fortschritte machen, da bin ich sicher.
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partisanengärtner

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #36 am: 23. November 2017, 08:50:59 »

Auch von mir ein herzliches Willkommen.
Ich bin ganz begeistert von Deinem Elan und für einen blutigen Anfänger bist Du ganz schön talentiert. Kaum zu glauben.

Ich habe solche Trockenbeete auf fettem Lehm angelegt und die Kies Sandpackung oben auf macht es den Trockenspezialisten sehr heimelig. Die Wurzeln kommen an den Lehm gut ran ohne die negativen Aspekte der Regenzeit erleiden zu müssen.
Ob nun Humus oder Torf unten drin ist macht nicht den großen Unterschied.

Allerdings kann ich gut verstehen das Du die schöne Terrasse nicht mit Humus beschmutzen willst und wo kommt dann der Kies hin bis das aufgefüllt ist. Auch Terrasse.

Aber langfristig hast Du es dann einfacher.

Wenn Du es interessant haben willst, kannst Du an ein paar Stellen Löcher graben je einen Eimer lehmigem Oberboden oder Humus reingeben und wieder mit dem Kies abdecken. Dann hast Du eine steuernde Unterlage im Boden die sich in der Struktur oben zeigen wird. Ich finde das gibt eine spannendere Entwicklung. Dort dann die Höhenaspekte setzen und die Zwiebelpflanzen nicht vergessen die dann dort gerne verwildern wie Wildtulpen etc..

Allium mag etwas Futter in den tieferen Schichten kommt aber außer den großen auch auf den mageren Stellen gut. Manche lieben es aber auch fett. Und sie haben in der Regel eine hohe Unkrautneigung. Ich mag es.


Wo kein Humus oder Lehm drin ist wird sich in der tieferen Ebene schon was finden und wenn nicht, der Bewuchs liefert in den kommenden Jahren genug nach das lässt sich gar nicht vermeiden. Ich misch auch gern etwas gehäckselten Strauch- und Obstschnitt rein der dann langfristig den neuen Boden bereitet ohne gleich zu viele Nährstoffe zu liefern. Im Gegenteil anfangs zehrt das ein wenig.

Je mehr Struktur umso natürlicher der Bewuchs. Vor allem wenn Du es nicht gleich zupflanzt und der natürlichen Ausbreitung Raum lässt.

Bei Deinem Talent und der Dir passenden Hilfe aus dem Forum wirst Du einen der schönsten Gärten der Gegend haben können.

« Letzte Änderung: 23. November 2017, 08:52:41 von partisanengärtner »
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Axel

partisanengärtner

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #37 am: 23. November 2017, 09:00:53 »

Für mich hat Kompost außer bei diesem sehr Lockeren Kies/Sandzeug im Unterboden nichts zu suchen. Schadet mehr als es nützt.
Wenn der Boden so viel Struktur hat bekommt der aber genug Luft und ist da dann auch interessant zur Gestaltung der Zukunft.

Ich kann Dir auch mal einen Blick ins "no dig gardening" empfehlen. Da kann man auch sehen das nicht alle Regeln in Erz gegossen sind und viel Erfolg gründet auch auf der Geschickten Nutzung des Bodenlebens. Dieses arbeitet besser als der Gärtner, wenn man es ein wenig verhätschelt.
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Axel

enaira

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #38 am: 23. November 2017, 09:10:19 »

Habe mich schon intensiv mit Kiesbeet zB von Peter Janke beschäftigt und hätte ein paar Pflanzen, die mir gefallen. Wollte jetzt hier fragen, ob das gehen kann, bzw auch so simple Sachen wie- was und wieviel Erde (humus) soll ich als Substrat zufügen?
Pflanzen: Stipa gigantea, Stipa tenuissimA, Gaura, Salvia pratensis, oenothera , sporobolus heterolepsis, Bergenia oeschberg, Iris pallida, artemisia valerie finnis, Thymus longicaulis, penstemon, pulsatilla, Sedum purple emperor, Knautia, allium sphaeroceph. , ziest, centranthus.
Würde das alles gehen? Oder gäbe es besseres?

Gehen würde das vermutlich schon alles.
Ich würde aber nicht zu viele verschiedene Arten nehmen, es sei denn du bist so ein Gierlappen und Sammler wie ich. Das scheint mir zumindest im Moment aber eher nicht der Fall zu sein, weil du es ja eher weniger arbeitsintensiv haben möchtest.
Mit Wiederholungen bekommst du eher Ruhe in das Beet, was meiner Meinung nach besser zu dem Haus passen würde als zu kleinteilig.
Du hast hauptsächlich eher filigrane Pflanzen vorgeschlagen, da würde ich auf jeden Fall noch großlaubigere Arten ergänzen, die auch wieder für etwas Ruhe aber auch Kontrast sorgen. Bergenie ist in der Beziehung eine gute Idee, sähe bestimmt gut aus, auch durch das dunklere Laub. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die unter den Bedingungen gut gedeihen. Etwas anderes fällt mir aber gerade auch nicht ein. Wintergrün wäre auch gut.
Sedum 'Purple Emperor' passt aus meiner Sicht sehr gut, und fällt an der Stelle vielleicht weniger auseinander, als es diese schöne Sorte bei mir leider tut. Etwas Lehm an den Füßen mag der aber durchaus. Könntest du untermischen. Farblich würde der sich auf jeden Fall sehr gut machen, ruhig in mehreren Exemplaren. Haus und Steine sind ja sehr hell, da tut etwas Farbe gut, wie lerchenzorn auch schon angemerkt hat.
Für den Frühjahrsaspekt könntest du noch Zwiebeln dazwischen setzen, z.B. Iris reticulata müsste gehen.
Centranthus ist hübsch, versamt sich aber unter Umständen sehr stark. Lässt sich zwar gut jäten, macht aber schon ein bisschen Arbeit.
Ähnliches gilt für Stipa tenuissima. Ein wunderschönes Gras, das bei mir im Steingarten wandert. Alte Pflanzen sterben ab, Sämlinge tauchen (fast) überall auf...
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Liebe Grüße
Ariane

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Staudo

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #39 am: 23. November 2017, 09:25:06 »

Für mich hat Kompost außer bei diesem sehr Lockeren Kies/Sandzeug im Unterboden nichts zu suchen. Schadet mehr als es nützt.

Na klar. Es kann passieren, dass Lehm im Untergrund eine Art Wanne bildet und der Kompost bei Regen Schlamm wird.  ;) Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es in trockenen Gebieten von großem Vorteil sein kann, einen nahrhaften, wasserspeichernden Boden zu haben.
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Stefagarten

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #40 am: 23. November 2017, 09:59:21 »

Vielen Dank Partisanengärtner, für das Lob 😊 Und die wertvollen Hinweise. Nachdem ihr alle eigentlich für das einbringen vom Lehm seid, mach ich es. Der Kies wandert in der Zwischenablage , hab ja noch genug Platz im garten 😉
Zwiebeln wollte ich gerne setzen, dachte an tulipa whittallii und eben allium.
Danke enaira für den Hinweis mit den grosslaubigen Pflanzen, vielleicht find ich da noch etwas. Dachte an königskerzen...
Hier noch schnell ein Bild vom Beet das schon existiert... Bei uns ist der November vom Nebel geprägt, Für Gräser  toll geeignet
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Stefagarten

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #41 am: 23. November 2017, 10:02:28 »

Weil ich ja die pennisetum so arg mag- welches ist denn das trockenverträglichste? Ich las mal Karley Rose, oder Orientale , stimmt das?
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Stefagarten

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #42 am: 23. November 2017, 10:03:33 »

Die Bildqualität ist mies,nur Handy, aber man bekommt nen Eindruck denk ich, was ich meine von der Richtung...
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Stefagarten

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #43 am: 23. November 2017, 10:05:08 »

Ach eine wichtige Frage aber- der Kies wurde, da ja auch Terrasse dort geplant war, schön verdichtet. Wie tief muss ich ihn wieder locker machen? Reichen 30 cm?
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Mediterraneus

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Re: Ich plane einen Garten und nehme mit...
« Antwort #44 am: 23. November 2017, 10:25:35 »

Hallo Stafagarten, schön, dass du hierhergefunden hast  :D

Wie tief geht der Kies denn?
Die meisten trockenverträglichen Pflanzen haben ja Pfahlwurzeln, d.h. die versorgen sich aus tieferen Schichten. Wenn also in 20 -30 cm der gewachsene Boden unter dem Kies kommt, würde ich nur ins Pflanzloch etwas Lehm mit reingeben, damit die Pflanze anwachsen kann. Dazu auch im ersten Jahr etwas gründlicher gießen. Der Rest geht dann von alleine. Dazu solltest du aber für den kleinen Bereich wirkliche Trockenspezialisten nehmen. Die etwas wasserbedürftigeren "Steingartenpflanzen" kannst du dann in die wunderschönen Terrassen tun.

Solche speziellen, total trockenen Bereiche sind im Garten sonst schlecht hinzukriegen, und wenn du sowas schon mal hast, wäre es schade, das wieder rückgängig zu machen. Fläche hast du ja genug sonst.
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