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Autor Thema: Mykorrhiza - Die Wurzelpilze  (Gelesen 5499 mal)

pearl

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Re: Mykorrhiza - Die Wurzelpilze
« Antwort #120 am: 28. Dezember 2017, 23:32:25 »


Einsalzen mag ich überhaupt nicht. Im Moment wird nur eingefroren oder getrocknet was sich dazu besonders gut eignet.

und meine Eltern haben nie irgendwelche Vorräte getrocknet.

Das mit der Flächenkompostierung war wirklich erstaunlich auf dem Lehmboden, der vorher eine Wiese war. Dünn aufgebrachtes Material war am nächsten Tag skelettiert und am übernächsten vom Boden spurenlos aufgenommen. Das Mikrobiom war enorm leistungsfähig.
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Re: Mykorrhiza - Die Wurzelpilze
« Antwort #121 am: 29. Dezember 2017, 00:04:31 »

und meine Eltern haben nie irgendwelche Vorräte getrocknet.

Der Dörrex ist so weit ich weiss eine Erfindung aus der Schweiz. Dörrbohnen gelten in weiten Teilen der Schweiz als Delikatesse!
Prinzipiell funktioniert dörren auch ohne Strom, nur sind Solardörrer wesentlich teurer in der Anschaffung.

Langsam komme ich aber etwas weit von den Mykorrhiza weg. Darum mindestens zurück zum Kompost.
Für den Flächenkompost zwischen den Gemüsereihen habe ich immer noch zusätzliches Grünzeug von ausserhalb der Gemüsebeetfläche benötigt. Ich war auch erstaunt, wie viel Material da im Laufe einer Saison im Boden verschwindet.
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pearl

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Re: Mykorrhiza - Die Wurzelpilze
« Antwort #122 am: 29. Dezember 2017, 00:10:35 »

eben, das ist doch das Ziel jedes Gärtners, die Regenwürmer bei Laune zu halten. Wie Darwin schon zu schreiben pflegte: Bildung der Ackererde durch die Thätigkeit der Regenwürmer.
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mycorrhiza

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Re: Mykorrhiza - Die Wurzelpilze
« Antwort #123 am: 03. Januar 2018, 16:40:50 »

In ein paar Posts habe ich so ein bisschen die Meinung herausgelesen, dass Mykorrhiza (und andere Bodenverbesserer) keine große Beachtung bedürfen weil die Pflanzen ja auch ohne Symbiose wachsen.

Ja, da stimme ich voll und ganz zu. Es geht halt um Nachhaltigkeit und Resourcenbedarf. Die heutige Landwirtschaft kann man schon noch ein paar Jahrzehnte so betreiben, aber irgendwann halt auch nicht mehr (ich finde da das Setting vom Film Interstellar eigentlich recht überzeugend). Mensch und vor allem Maschine werden aber merklich intelligenter und ich glaube, dass sich damit in Zukunft viele Möglichkeiten öffnen. Ich persönlich hoffe ja, dass Mischkultur auch auf dem Acker irgendwann eine rentable Möglichkeit ist. Gerade bei solchen Pflanzsystemen kann man durch die Mykorrhiza deutliche Vorteile erzielen. Bei Monokultur Weizen und 1x die Woche Fungizidbehandlung kann ich auf Innokulation mit Mykorrhiza natürlich verzichten. Man muss quasi ein Konzept um die Mykorrhiza herum aufbauen. Das ist alles noch Zukunftsmusik aber gerade deswegen muss man da halt daran forschen.

Und ganz nebenbei: Ich persönlich habe jetzt von bestimmten Kreisen schon so häufig von Pflanzenzüchtung für effizientere Sorten gehört. Also gleicher Ertrag bei geringer P oder N-Aufnahme. Einmal hab ich gefragt, ob sie denn nicht eigentlich auf Pflanzen mit verbesserter Mykorrhizierung züchten und die effizienz somit nur ein indirektes Zuchtergebnis ist. Staunende Gesichter: "Ja gut, das kommt einem natürlich schon in den Sinn aber hmmm dies und das"...hat sich für mich dann so angehört, dass die betagten Herren keine Ahnung haben von Mykorrhiza bzw. dem Nachweis im Labor und andere Arbeitsmethoden rund um Mykorrhiza und deswegen nichts dazu sagen könnne.
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partisanengärtner

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Re: Mykorrhiza - Die Wurzelpilze
« Antwort #124 am: 03. Januar 2018, 16:45:58 »

eben, das ist doch das Ziel jedes Gärtners, die Regenwürmer bei Laune zu halten. Wie Darwin schon zu schreiben pflegte: Bildung der Ackererde durch die Thätigkeit der Regenwürmer.

Wobei in Nordamerika ja die Regenwürmer unerwünschte Einwanderer sind, die die dortigen Waldbiotope verwüsten. Landwirtschaft hatten die aber auch, allerdings in einer ertragreicheren Mischkultur.
« Letzte Änderung: 03. Januar 2018, 17:58:01 von partisanengärtner »
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Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.

Axel

mycorrhiza

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Re: Mykorrhiza - Die Wurzelpilze
« Antwort #125 am: 03. Januar 2018, 17:35:27 »

Der Boden ist sandiger lehm, relativ schwer. Kann eigentlich ganz gut Wasser speichern. Ist wohl ein typischer Braun- oder Parabraunerdeboden.
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b-hoernchen

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Re: Mykorrhiza - Die Wurzelpilze
« Antwort #126 am: 11. Januar 2018, 16:08:58 »

Einmal hab ich gefragt, ob sie denn nicht eigentlich auf Pflanzen mit verbesserter Mykorrhizierung züchten und die effizienz somit nur ein indirektes Zuchtergebnis ist.
Oder die Mycorrhiza-Pilze fühlen sich bei vitalen Pflanzen wohler als bei Mickerlingen... .
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Placet experiri.
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