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News: Wer trübe Fenster hat, dem erscheint alles grau. (Deutsches Sprichwort)
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14. Dezember 2017, 05:12:57
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|24|2|Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben. (Christian Morgenstern)

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Autor Thema: Ideen für Weihnachten  (Gelesen 899 mal)

Eva

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Re: Ideen für Weihnachten
« Antwort #15 am: 06. Dezember 2017, 18:02:52 »

Heiligabend gibt es bei uns immer Bratwurst (und Weißwurst) blau.
Und am ersten Feiertag abends gab es so lang meine Oma noch gelebt hat immer Fleischsalat aus Kalbfleisch und vielen anderen feinen Dingen, ich muss mal das Rezept rauskramen, könnten wir mal wieder machen.

Am ersten Feiertag Braten (Gans oder, weil wir inzwischen so viele sind, dass eine Gans nicht reicht Lamm oder Rind)
Am zweiten Feiertag wäre ich ja immer für einen großen Spaziergang und danach einen Salat, aber meistens gibt es auch nochmal was aufwändiges, z.B. ganzen Lachs im Bratschlauch mit Wurzelgemüse, Hollandaise, Kartoffeln.



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ich habe noch keine Internetdiskussion gesehen, die einen Sieger hatte (Quelle: Klartext Hund Blog)

Dietmar

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Re: Ideen für Weihnachten
« Antwort #16 am: 06. Dezember 2017, 21:19:29 »

Zitat
Mauke...Hufkrankheit bei Pferden

Mauke ist Kartoffelpürree, nur in deutscher Sprache. Wen es interessiert, was Deichelmauke ist, muss mal danach guggeln bzw. in Chefkoch nachsehen. Grundprinzip: Auf einem tiefen Teller wird die Mauke so drapiert, dass in der Mitte eine Vertiefung ist. Wenn man darin Brühe eingießt, entsteht ein Teich = Deichel. In Kriegs- und Nachkriegszeiten war das pure Brühe. In besseren Zeiten schwamm im Deichel Kochfleisch und Gemüse. Für kleine Kinder war das inspirierend, denn mit dem Deichel konnte man so schön spielen und wenn ein Kind wütend war, schlug es mit dem großen Löffel in den Deichel, was schön spritzte, aber in der Regel das Mißfallen der Eltern inklusive Bestrafung fand.
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Bienchen99

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Re: Ideen für Weihnachten
« Antwort #17 am: 06. Dezember 2017, 22:46:40 »

ich weiß, ich hab es mir angeschaut. Sieht interessant aus. Und ich würde es tatsächlich auch probieren.

aber es ist doch immer wieder lustig, wie unterschiedlich die gleichen Wörter im Gebrauch sind  ;D
vorallem regional

Was für den einen eine normale Vorstellung, ist für den anderen gruselig  ;D
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Potz Wardenburg und Großenkneten:
Bewundernswert sind Bierathleten!
(Spruchweisheiten der Osenzwerge)

zwerggarten

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Re: Ideen für Weihnachten
« Antwort #18 am: 07. Dezember 2017, 00:01:33 »

... Ich hadere immer noch mit der legendären Siebeckschen Zitronencreme mit 6! (oder mehr) Zitronen. Die dann irgendwelche kanadischen Siebeckfans ums Haus verteilt hatten um die Bären zu vertreiben  ;D ;D ;D

Du lieber Himmel, das ist schon fast 20 Jahre her!  :o

immer wieder schön, ich erinnere mich noch genau – wie ich schließlich siebecktreu bis ans grab tollkühn und todesmutig vier statt nur mein eines dessert auslöffelte, und auf jahre forcierte lustigkeit in mich aufnahm. 8) ;D

göttin, was waren wir damals noch jung... ;)
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lustgärtner und hedonist – das original seit 2007

moin

Dietmar

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Re: Ideen für Weihnachten
« Antwort #19 am: 07. Dezember 2017, 14:51:45 »

Zitat
Was für den einen eine normale Vorstellung, ist für den anderen gruselig  ;D

Mit geht es so mit Labskaus. Das sieht aus wie schon einmal verdaut und wieder hoch gewürgt. Laut Rezept ist Labskaus gar nicht so gruselich, zumindest wenn frisch bereitet und nicht schon einmal verdaut. Aber das Aussehen regt solche Gedankenverbindungen an.
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Dietmar

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Re: Ideen für Weihnachten
« Antwort #20 am: 07. Dezember 2017, 15:20:32 »

Zitat
aber es ist doch immer wieder lustig, wie unterschiedlich die gleichen Wörter im Gebrauch sind  ;D
vorallem regional

Im frühen Mittelalter spach man in jedem Tal in D anders, quasi ein babylonisches Sprachgewirr. Auch deswegen hielt die Katholische Kirche damals die Gottesdienste in Latein ab.

In Sachsen war das nicht anders und da die Untertanen nicht französisch sprechen wollten, erfand man in Meißen bei Dresden das Kanzleisächsisch. Das ist de facto eine synthetische Sprache wie Esperanto. Es gab dadurch in Sachsen eine landesübergreifende Sprache für alle Behörden. So etwas gab es in den anderen Bundesstaaten nicht. Da der Luther etwas gegen den Papst und Rom und damit das Lateinische hatte, hatte er die Bibel ins Kanzleisächsisch übersetzt. Es wäre auch Unfug gewesen, die Bibel in jeden deutschen Dialekt zu übersetzen, denn der Buchdruck erfordert Stückzahlen und das geht nur, wenn man allen Deutschen eine gemeinsame Sprache beibringt. Die eigentliche Leistung Luthers war nicht die Reformation, sondern die deutschlandweite Verbreitung des Kanzleisächsisch als gemeinsame Hochsprache aller Deutschen. Das ist zunächst in den protestantischen Gebieten besser gelungen dank der deutschen Fassung der Bibel. Deshalb gibt es heute noch katholisch geprägte Gebiete, in denen sich das Hochdeutsch = Kanzleisächsisch noch nicht ganz durchgesetzt hatte. Es ist auch so, dass viele Wörter aus den alten dt. Mundarten Einzug in die dt. Hochsprache fanden, so dass  z.T. kuriose Mehrfachbedeutungen entstanden. Es gibt aber viele Worte mit Mehrfachbedeutungen, z.B. Hahn - das männliche Huhn bzw. der Wasserhahn bzw. das Ventil.

Um auf die Mauke zurück zu kommen. Die eigentliche Bedeutung ist klar - Kartoffelpürree. Es ist eine Unverschämtheit, Krankheiten nach einen sächsischen Essen zu benennen. Genau so könnte man Durchfall als Labskaus benennen. Die Sachsen waren und sind dazu aber zu zivilisiert.
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