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News: Eine Laune ist eine kleine Leidenschaft. (Alfred de Musset)
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|18|2|Es ist nicht genug zu wissen, man muß auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun. (Goethe)

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Autor Thema: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen  (Gelesen 8056 mal)

Gartenplaner

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #30 am: 10. Februar 2018, 09:44:08 »

Vielleicht ist da doch eher die Rindenhumusqualität der Knackpunkt?
Klingt für mich, als die Rinde nicht genug verottet ist, so dass noch einige keimhemmenden Substanzen, zumindest ausgasend, drin sind, wegen derer ja Rindenmulch als guter Anti-Unkrautmulch propagiert wird.  :P
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Floris

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #31 am: 10. Februar 2018, 10:04:00 »

Gartenoma erwähnte die Zeit vor 30 Jahren, als man begann nach Torfalternativen zu suchen:
Das Material, das damals in seinen Eigenschaften Torf am nächsten kam war nicht aus Rinde, sondern aus thermisch aufgeschlossenen Holzfasern.
Aus Kostengründen wurde es zunächst nicht weiter verfolgt.

Es gibt inzwischen einen Industrieerdenhersteller, der solche Holzfasern produziert, sie aber nicht in reiner Form anbietet. Es gibt zwei Produkte, die unter der Bezeichnung Gartenfaser einmal 50 und einmal (ich meine) 60 oder 70 % Holzfasern enthalten. Der Rest sind Zuschlagstoffe wie Kompost und Ton.
Das Produkt wird zur Bodenverbesserung in Freilandpflanzungen und zur Abdeckung von Pflanzbeeten angeboten.

Ich habe es noch nicht ausprobiert, könnte mir das Zeug aber sehr gut als Bestandteil von Topferden vorstellen, eher als Rindenprodukte.
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Monti

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #32 am: 10. Februar 2018, 18:34:56 »

Vielleicht ist da doch eher die Rindenhumusqualität der Knackpunkt?
Klingt für mich, als die Rinde nicht genug verottet ist, so dass noch einige keimhemmenden Substanzen, zumindest ausgasend, drin sind, wegen derer ja Rindenmulch als guter Anti-Unkrautmulch propagiert wird.  :P

Auf jeden Fall. Der Salzgehalt ist ja noch im Rahmen mit 0,6 g/l. Auf Grüngutkompost vom Kommunalen Verwerter wächst Kresse ohne Mucken. Der Salzgehalt wird da noch höher sein, denke ich.

@Floris:
Ja, hatte auch schon Substrate mit Holzfasern drinnen. Mit Kompost gemischt finde ich nicht optimal. Ich will ja meinen eigenen anfallenden Kompost verbrauchen. Ich habe aber noch keinen Anbieter gefunden, der Holzfasern roh abgibt, also ohne zuschläge.
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Natternkopf

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #33 am: 10. Februar 2018, 19:05:29 »

@monti

Meinst du so was mit Holzfasern
Gibt es bei uns in der Schweiz im 70Liter Sack

1 Sack reicht mir gut pro Saison
Zum drunter mischen, wo ich den Eindruck habe das passt für diese Topfpflanzung.

Grüsse Natternkopf
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thuja thujon

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #34 am: 11. Februar 2018, 21:49:37 »

Du kannst statt Faser auch Holzhäcksel probieren (mittlerweile Containersubstrat in Baumschulen) oder Sägemehl, also Kleintierstreu, das ist nicht zu fein für kleine Töpfe.
Beides bringt genug Luft rein, damit du es mit deinem Kompost mischen kannst.

Salzgehalt spielt eher eine Rolle bei Wasserstress. Gemüse will eh selten in Anzuchterde ausgesäht werden, normal aufgedüngte Erde mit wenigstens 3g/Liter ist oft überlegen.
Also Salzgehalt bloss nicht überbewerten. In Minitöpfen kann man den schnell auch mal weggiessen.
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Monti

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #35 am: 12. Februar 2018, 22:24:11 »

@Natternkof: Ja, so etwas in der Art meinte ich aber ohne Grüngutkompost.
Heute bin ich fündig geworden im lokalen Baumarkt.
https://www.ziegler-erden.de/produkte/pronatur-hochbeet-fasermulch/

Mischung aus Holzfasern und Rindenhumus, genau richtig. Mit 7 € auch noch vertretbar Kostenmäßig.
Riechen tuts schon mal ganz passabel, nur minimal nach Harz/Holz, nicht stechend. Sehr leicht das ganze, der Hauptbestandteil ist wohl Holzfaser, Rindenhumus eher in geringeren Anteilen. Kressetest und Bilder folgen.

@thuja: Hmm, Holzhäcksel und Fasern unterscheiden sich tatsächlich recht wenig voneinander (Link in meinem Beitrag #17). Aber auch die wollen erst mal besorgt sein. Ja sicher, Salzgehalz nicht überbewerten, hast schon recht. Hab auch schon in reinem Kompost Kopfsalat vorgezogen. Funktioniert auch und zumindest besser als in reinem Cocopeat. Aber irgendwann kommen die Probleme und man weiß dann nicht mehr genau warum. Deshalb will ich im Vornherein nun Ausschließen was sich ausschließen lässt. Letztes Frühjahr hatte ich massive Ausfälle bei den Tomaten. Vermute die Torffreie Pflanzerde dahinter. Ist ja Grüngutkompost drin und wer weiß ob der immer so hygienisch einwandfrei ist. Da vertraue ich lieber meinem eigenen Kompost.
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Monti

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #36 am: 18. Februar 2018, 12:34:43 »

Vorgestern Abend hab ich die Kresse in den Fasermulch ausgesäht. Aktuell sieht es so aus:




Bisher nicht schlecht, würde ich sagen. Vergleich hab ich keinen angesetzt...
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partisanengärtner

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #37 am: 18. Februar 2018, 12:49:09 »

Wenn Ihr das in Töpfen verwenden wollt, solltet Ihr im Auge behalten das dieses holzhaltige Material sehr anziehend auf Rosenkäfer wirkt. Deren Engerlinge werden nachdem das Holz verdaut ist leider meist auch an die lebenden Wurzeln der pflanzlichen Topfbewohner gehen.
Im Freiland wandern sie größtenteils ab. Im Topf bleibt ihnen nichts andres übrig.
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Axel

Monti

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #38 am: 20. Februar 2018, 18:15:04 »

Kressetest nach 4 Tagen in dem Fasermulch:







Sieht gut aus würde ich sagen. Das Zeug werde ich auf jeden Fall man versuchen. Riechen tuts auch gut, nach einer Mischung aus Kresse und leichtem Harzgeruch.

@Partisanengärtner:
Danke für den Hinweis. In erster Linie werde ich es als Anzucht- und Umtopfsubstrat nutzen. Höchstens für eine Saison, keine Längere Kultur. Bei Verwendung von Pflanzerde mit Grüngutkompost dürfe man aber auch das selbe Risiko haben, vermute ich.

Wie sieht es denn mit dem Nährstoffgehalt aus, sollte man das Substrat gleich einstellen oder ist es besser, sobald Bedarf der Pfanzen da ist, mit einer Flüssigdüngung zu beginnen?
Sollte man bei so hohem Holzanteil eine Stickstoffgrunddüngung vornehmen? Wenn ja, welche Konzentration im Endsubstrat?

Lauberde hab ich nun übrigens auch organisiert. Ich kann vom Bauern, der immer Berge im Herbst für die Biogasanlage bekommt, halbverrottetes Laub haben.
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Monti

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #39 am: 21. März 2018, 18:01:51 »

So, Mischung ist fertig, folgende Zusammensetzung habe ich gewählt:
4 Teile Holzfaser-Rindenhumus-Mulch
3 Teile Kokohum Neudorff (gewaschen)
1 Teil Seramis Kakteensubtrat
1 Teil Sand (Sandfilter vom Pool, gewaschen)
3 Teile Pferdeäpfelkompost (1-2 Jahre abgelagert)
1 Teil Hauskompost (1-2 Jahre abgelagert)

In Bildern:
Holzfaser-Rindenhumus-Mulch




Kokohum (Neudorff)




Seramis




Pferdeäpfelkompost




Hauskompost





Fertig gemischt schaut das ganze so aus:




Direkter Vergleich mit Ökohum Toffreier Anzuchterde (linke Hälfte auf der Hand Ökohum, rechte Hälfte eigene Mischung)





Da ich so oder so Bodenproben eingesendet habe, habe ich auch gleich davon noch eine Tüte gepackt und auf Grundnährstoffe sowie Salzgehalt analysieren lassen. Ergebnisse stehen noch aus, bin schon gespannt.
Später kommt dann vielleicht noch ein Vergleich bei Salatanzucht mit einer Torfhaltigen Anzuchterde.
Gerade die Wasserhaltefähigkeit ist gefühlt bei meiner Erde aber nicht unbedingt die beste...
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Dietmar

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #40 am: 21. März 2018, 20:30:28 »

Zitat
Du kannst statt Faser auch Holzhäcksel probieren (mittlerweile Containersubstrat in Baumschulen) oder Sägemehl, also Kleintierstreu, das ist nicht zu fein für kleine Töpfe.

Das kann ich bestätigen. Oft ist das Substrat ein Gemisch von 30 ... 50 % Hochmoortorf, 30 % Sägespäne und etwas Rest (Kompost?)
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Dietmar

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #41 am: 21. März 2018, 20:53:42 »

Wenn ich mal Substrat mische, dann z.B. so:

- eine Schubkarre reifer Kompost (etwa 30 ... 35 % der Gesamtmenge des fertigen Subtrates)
- 3 Kohlenschaufeln mit Lavamehl oder Gesteinsmehl aus Diabas (wegen der Spurenelemente) - nicht bei Moorbeetpflanzen oder Zimmerpflanzen
- mehrere Kohlenschaufeln Hornspäne
- ca. 10 Schaufeln Zeolithpulver (verbessert die Bioaktivität des Bodens und befördert den Ionenaustausch, das Geheimnis von fruchtbarer Vulkanerde neben der basaltischer Lava - diese gemahlen oder als Asche)
- zwei Schaufeln Pellets aus Rinderdung
- wenn vorhanden, ca. 2 Eimer Sägespäne, oder Torf, damit das Substrat locker-luftig wird
- mehrere Schaufeln Gartenboden (ca. 1/3 des Substrates, sandiger Lehm bzw. Schluff) oder Katzenstreu (Bentonit), Bentonit ist granulierter Lehm, davon aber nur ca. 5 ... 10 % der Gesamtmenge, sonst wird das Substrat trocken betonhart
- mehrere Schaufeln Zeolith mit größerer Korngröße (z.B. 0,5 bis 2 mm), damit das Substrat bei viel Wasser nicht so schnell verschlämmt, also hauptsächlich wegen der Textur
- wenn es windstill ist, auch Zugabe mehrerer Schaufeln aufgeblähtes Perlit (https://de.wikipedia.org/wiki/Perlit_(Gestein)) - macht Substrat locker, speichert bis zu ca. 90 % des Volumens Wasser und lösliche Nährstoffe, windstill, weil aufgeblähtes Perlit sehr leicht ist und schnell vom Wind verweht wird.
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thuja thujon

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #42 am: 21. März 2018, 21:23:51 »

Danke für die Fotos Monti. Gut dokumentiert.
Macht es deiner Meinung nach Sinn eine bestimmte Reihenfolge beim mischen dieser Mischung einzuhalten?

Direkter Vergleich mit Ökohum Toffreier Anzuchterde (linke Hälfte auf der Hand Ökohum, rechte Hälfte eigene Mischung)
...
Später kommt dann vielleicht noch ein Vergleich bei Salatanzucht mit einer Torfhaltigen Anzuchterde.
Gerade die Wasserhaltefähigkeit ist gefühlt bei meiner Erde aber nicht unbedingt die beste...
Die Ökohum scheint mir dickere und längere Fasern zu haben.
Kokosfasern quellen etwas besser als Holzfasern, in Holzfaser geht nicht viel Wasser rein. Es gibt Möglichkeiten im Kessel das zu erhöhen, rentiert sich aber preislich wohl nicht.
Wenn dich die Wasserspeicherfähigkeit stört, ich habe für sowas einen Eimer Tennenplatzpulver bzw Ziegelmehl. Hat den Vorteil, dass gleichzeitig auch Kalium besser gespeichert wird, du hast außer dem Humus nicht viel drin, was Kali zurückhält.

Die Kopfsalatanzucht würde mich interessieren wenn es soweit ist.

Aufdüngen würde ich die Mischung erstmal nicht. Da dürfte genug Futter drin sein und später ist schnell nach Bedarf nachgedüngt. Im Biotopfkräuteranbau wird oft der gesamte Dünger für die paar Wochen Kulturzeit in der Nähe vom Topfboden abgelegt. Das führt bei vielen biologischen Düngern zu Salzschäden.

Wo hast du die Bodenproben hingeschickt und was kostet es dort?
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Monti

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #43 am: 22. März 2018, 21:43:48 »

Die Reihenfolge beim Mischen sollte egal sein. Ich hab alle Komponenten in einen 60 l Maurerkübel und dann alles gut durchgemischt. Nachdem ich die Mischungsverhältnisse raus hatte hab ich die Menge durch nochmalige Zugabe der Einzelkomponenten verdoppelt. Gemischt von Hand und mit einer dreizinkigen Hacke ohne Stiel.

Wasserspeicherfähigkeit wird sich zeigen wie problematisch das ist. Wiederbenetzung war bei dem Kressetest mit den Holzfaser-Rindenhumus jedenfalls recht gut.
Pufferkapazität hat der Rindenhumus eine sehr hohe, den Anteil im Ausgangsmaterial kenn ich aber leider nicht. Der Kompost mittel. Im Seramis ist außerdem neben Vulkangranulat auch Blähton und Tongranulat, dürfte sich auch positiv auf die Pufferkapazizät und die Wasserspeicherfähigkeit auswirken.
Ökohum hat auf jeden Fall feinere mineralische Bestandteile drin. Zusammensetzung laut Deklaration:
Kokos, Rindenhumus, Holzfaser, Grüngutkompost, organischer NPK Dünger, Bims, Sand, weicherdiges Rohphosphat.
pH 6,6, Salzgehalt 1,4 g/l KCl.

Bodenproben gingen an Laboratorium Lacher Ehrenkirchen. Für die Grunduntersuchung (pH, P, K, Mg) wurden mir 9,00 € + MwSt. genannt. Wird vielleicht auch von der Anzahl der Proben abhängen.
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Monti

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Re: Anzucht + Topfsubstrat auf Basis von Rindenhumus selbst mischen
« Antwort #44 am: 02. April 2018, 13:05:41 »

Letzte Woche war ich im Baumarkt und habe noch etwas normale Anzuchterde zum vergleich kaufen wollen. Gab es aber nicht. Nur noch Torffreie Anzuchterde, wobei das "ohne Torf" sehr klein geschrieben war. Ich hab dann neugierig auf die Deklaration geschaut was als Ersatzstoff eingesetzt wird. Das ist das erste Substrat mit Xylit (https://de.wikipedia.org/wiki/Xylit_(Kohle)) das ich gesehen habe.
Jedenfalls mal einen kleinen Sack mitgenommen. Augenscheinlich kein unterschied zu Schwarztorfhaltigen Substraten.

Bei meiner eigenen Mischung ärgere ich mich nun etwas, dass ich den Pferdemistkompost nicht erhitzt habe und die Unkrautsamen unschädlich zu machen. Es grünt fröhlich und schneller als der Weißkohl...
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