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News: Es erstaunt, was hier an einem halben Tag schwadroniert wird. (Staudo)
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06. August 2020, 18:17:21
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News: Es erstaunt, was hier an einem halben Tag schwadroniert wird. (Staudo)

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|17|5|Es gibt ein Paralleleben neben pur. Irgendwo da draußen. (Anonymes Zitat aus den Gartenmenschen)

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Autor Thema: Stadtnatur im Startblock  (Gelesen 10759 mal)

Krokosmian

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #60 am: 23. Juni 2019, 17:26:53 »

wohl auch irgendeine Sedumart,

Das ist Herniaria glabra, ein Nelkengewächs.
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polluxverde

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #61 am: 23. Juni 2019, 17:27:17 »

bei dieser hübschen Erscheinung bin ich mir nicht ganz sicher, vermutlich  aber Blutweiderich direkt am Ufer der Lesum
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Rus amato silvasque

polluxverde

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #62 am: 23. Juni 2019, 17:33:46 »

Krokosmian , Danke für den Hinweis --  das Kahle Bruchkraut, die Beschreibung paßt genau zu Standort, Habitus, etc

Noch ein Bild vom Wegesrand  -  der gemeine Hornklee, leuchtendes  klares Gelb, recht häufig bei uns.
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Bristlecone

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #63 am: 13. Dezember 2019, 10:08:49 »

Es passt zwar nicht ganz, aber einen neuen Thread möchte ich dafür auch nicht aufmachen:

Ich bin vor kurzem auf diese interessante Untersuchung gestoßen:
Biodiversitätsaspekte neuer Arten im Stadtgrün: Stadtbäume als Lebensraum – sind heimische Bäume artenreicher? (Vortragspräsentation als PDF)

Schlusssatz der Zusammenfassung: "Unsere Daten legen nahe, dass die Biodiversität in Städten durch ein breites Spektrum heimischer als auch gebietsfremder Baumarten gefördert werden kann."

Dazu auch die Veröffentlichung:

Susanne Böll, Dieter Mahsberg, Rosa Albrecht und Marcel K. Peters:
Urbane Artenvielfalt fördern - Arthropodenvielfalt auf heimischen und gebietsfremden Stadtbäumen
NuL 51 (12): 576-583. Link zum Download

"Die Autorinnen und Autoren untersuchten vergleichend die Baumkronen heimischer und gebietsfremder Stadtbäume und stellten bei allen Bäumen einen unerwartet hohen Individuen- und Artenreichtum fest. Während auf den heimischen Baumarten deutlich mehr Individuen gefangen wurden, ergaben sich in der Anzahl der Arten unterschiedlicher Taxa keine Unterschiede zwischen den heimischen Baumarten und südosteuropäischen Verwandten. Für die meisten Wildbienenarten sowie für Zikaden und viele andere Insekten erwiesen sich in dieser Untersuchung die Grünstreifen um die Bäume als wichtiger Teillebensraum. Aus ihren Ergebnissen folgern die Autorinnen und Autoren, dass zur Förderung der Arthropodenvielfalt in den Städten entsprechend angelegte Misch-Alleen aus heimischen und an klimatische Veränderungen gut angepassten südosteuropäischen Baumarten zu empfehlen seien."


Interessant auch dieses Positionspapier: Urbane Biodiversität.

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lerchenzorn

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #64 am: 13. Dezember 2019, 11:25:04 »

Danke für die interessanten Links. Beides sehr lesenswert und, auf den ersten Blick, mit erfreulich differenzierten und ausgewogenen Positionen.
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thuja thujon

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #65 am: 16. Dezember 2019, 23:29:05 »

Warum werden eigentlich meistens nur Insekten erfasst wenn es um Biodiversität geht?
Pilze sind doch wenigstens ähnlich leicht zu kartieren.
Selbst die Bakterien könnte man mitnehmen wenn man wollte.

Hier eine `aufgeräumte´ Stadtnaturfläche nach Rußrindenkrankheit auf Ahorn. Der liegende Baum wurde erst nach Abstimmung komplett umgelegt, weil im Umkreis recht viel senkrechtes Totholz steht. War unter den anwesenden Akteuren sowohl wirtschaftlich als auch naturschutzfachlich vertretbar, einen einzelnen Baum komplett zu fällen, obwohl keine Entsorgungspflicht für gesundheitsgefährdende Biomaterialen vorliegt. Man hat sich eben auf einen Kompromiss geeignet.
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Staudo

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #66 am: 17. Dezember 2019, 07:40:27 »

Dass wegen so einer winzigen Fläche so viel Aufhebens gemacht wird, entlockt dem Landei ein Schmunzeln.  ;)
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thuja thujon

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #67 am: 17. Dezember 2019, 08:07:56 »

Glaube ich dir sofort. In der Stadt einen kompletten ha vor Bebauung bewahren ist ein ständiger Kampf. Schafft man nicht immer, hier sind wir noch recht erfolgreich. Da gehts auch um so banale Sachen wie die Stadt dran erinnern das man den Gehweg dort mal saubermachen könnte, weil man mit dem Rollator nicht mehr durchkommt. Macht mans nicht, ist die Fläche gleich wieder als Dreckloch verschrien.
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Dicentra

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #68 am: 25. Dezember 2019, 20:09:22 »

Diese Foto habe ich gerade wiedergefunden. Passt zwar nicht ganz in die Jahreszeit, aber es ist ja bald wieder soweit ;D. Entlang der Straßenbahngleise in Berlin blühte Salvia pratensis in rauen Mengen und wurden zur Abwechlsung mal nicht gleich abgemäht.
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dmks

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #69 am: 25. Dezember 2019, 20:12:23 »

Die letzeten Worte der Hummel:

"Summ - Brumm - Wumm!" ;D

 ;) Trotzdem viel besser als Schotter!!!
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thuja thujon

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #70 am: 25. Dezember 2019, 20:16:17 »

Schöner als mancher Vorgarten!
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Staudo

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #71 am: 25. Dezember 2019, 23:18:27 »

Ich tippe auf gezielte Ansaat.
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Es könnte mal wieder regnen.

thuja thujon

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #72 am: 26. Dezember 2019, 07:58:26 »

Halbnatürlich setzt sich in Strasssenbahngleisen meist Sedum acre durch, weil Glyphosat dort eine Wirkungslücke hat.
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partisanengärtner

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #73 am: 26. Dezember 2019, 11:14:00 »

In Bayreuth hat das Stadtgartenamt den Wiesensalbei gern auf auf den schmalen Zwischenstreifen der vielspurigen Straßen angesiedelt.
Das fängt mit Wild-Krokussen und Narzissen an und ist bis in den Herbst immer mal wieder mit anderen Wiesenaspekten schön.
Gemäht wird ein oder zwei mal sonst gibt es da keine Pflegemaßnahme.

Nur die Fluginsekten haben da wohl eher mehr Todesfälle zu verzeichnen. Es gibt aber überall auch Wiesenstücke mit diesen Aspekten ohne das mehr als Fußgänger oder Radfahrer als Gefährder auffallen.
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Axel

Dicentra

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Re: Stadtnatur im Startblock
« Antwort #74 am: 27. Dezember 2019, 00:21:01 »

Ich tippe auf gezielte Ansaat.
Die Frage hatte ich mir auch gestellt, das wäre hier die Ansaat einer Monokultur gewesen. Salvia pratensis kommt in der Gegend häufig vor, nur normalerweise nicht in den Mengen. Gemäht wurde erst sehr spät, insofern könnte ich mir vorstellen, dass es eine absichtliche Begrünung des Gleisbetts war. Auf jeden Fall war der blauviolette Blütenschleier ein echter Hingucker.

Nur die Fluginsekten haben da wohl eher mehr Todesfälle zu verzeichnen.
Es würde mich interessieren, wie stark die Insektengefährdung in diesem Bereich war/ist.
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