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News: Humor ist der Knopf, der verhindert, daß einem der Kragen platzt. (Joachim Ringelnatz)
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Autor Thema: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?  (Gelesen 4167 mal)

mavi

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #30 am: 20. März 2018, 15:23:56 »

Danke für alle Hinweise, hinsichtlich Rosen, Clematis und Bodenmischungen. Das werde ich beherzigen und mal schauen, was zu machen ist. Da ich im Vorgarten drei Rosen roden muss/will, versuche ich es vielleicht erst einmal mit einer von denen, wenn es auch keine ausgesprochene Bodendeckerrose ist. Aber sie steht auch dort sehr beengt vom Boden her, dazu extrem trocken. Ihr könnte es im Trog schon mal deutlich besser gehen als bisher, vielleicht wächst sie ja gut.

Immensee und Apfelblüte wäre übrigens auch mein Beuteschema...

Westphal empfiehlt offenbar Clematis alpina nicht für Kübelhaltung. Dafür aber einige andere schöne, wie C. viticella.

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YElektra

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #31 am: 20. März 2018, 17:26:25 »

Ist jetzt zwar etwas OT, aber die Clematis, die meine Mutter im Kübel hat ist eine C. alpina 'Frances Rivis'. Die bekommt ausser Wasser und etwas Langzeitdünger gar nichts, ist aber gesund und schiebt fröhlich neue Triebe. Nachteil ist die für Clematis eher kurze Blütezeit.
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YElektra

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #32 am: 20. März 2018, 17:40:14 »

Wenn dir die ungefüllten Rosen gefallen wäre vielleicht 'Open Arms' etwas? Gemäss britishroses.co.uk ist sie "Ideal for growing in a large pot up a trellis (=Spalier)."

Mist, jetzt führe ich mich selbst in Versuchung.  ;D
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mavi

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #33 am: 21. März 2018, 14:44:47 »

Gefällt mir auch gut, wird vorgemerkt!
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laguna

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #34 am: 21. März 2018, 23:30:22 »

Zur grundsätzlichen Frage:
Vor Jahren fragte ich einen bekannten Rosenzüchter, warum er zwei beinahe gleich aussehende Rosen neu im Katalog aufgenommen hat.
Seine Antwort: Eine Sorte wächst im Garten besser = buschiger, die andere Sorte ist auch für Töpfe geeignet.
Leider habe ich nicht ausführlicher nachgefragt.
Es ist jedoch so, daß die verschiedenen Rosen auch in der Topfpflanzung getestet werden.
Von verschiedenen Unterlagen war nicht die Rede.
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Antonia

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #35 am: 22. März 2018, 21:36:54 »

Leider habe ich nicht ausführlicher nachgefragt.
Es ist jedoch so, daß die verschiedenen Rosen auch in der Topfpflanzung getestet werden.
Von verschiedenen Unterlagen war nicht die Rede.

Schade dass du nicht gefragt hast, vielleicht beim nächsten Treffen  :)

Sie werden getestet? Ich wüsste gern, wie lange und in welchen Topfgrößen.
Mich wundert, dass auch starkwachsende Sorten, die zum Teil deutlich höher werden (1,5 m und mehr), als "topfgeeignet" bezeichnet werden.

Leonardo da Vinci, Schneewittchen, Westerland, Falstaff, Graham Thomas und The Pilgrim als recht bekannte Beispiele. Diese Sorten kann ich mir beim besten Willen nicht im Topf vorstellen.
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Loli

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #36 am: 22. März 2018, 22:12:02 »

Tut mir Leid, dass ich erst jetzt wieder hier auftauche, liegt aber an der hektischen Zeit bei uns Rosenschulern gerade jetzt.

Laxa ist so ziemlich die ungeeignetste Unterlage für Kübelrosen, weil sie sehr kahlfrostgefährdet ist (ein Schelm, der böses dabei denkt :-\). Ich/wir vermehre unsere Topf-/Kübelsorten meist auf Schmidt's Ideal, weil diese herkömmliche Unterlage so lebensfrisch ist, dass sie nicht das Edelreis "mit" ins Verderben zieht. Zusätzlich sollte man eine Unterlage wählen, die das Verjüngen, also den Beschnitt an den Wurzeln,  ohne Probleme übersteht. Denn ich kann nur empfehlen, die im Kübel/Topf gepflanzten Rosen - je nach Sorte - alle 3-4 Jahre aus dem Gefäß zu entnehmen und sowohl Triebe als auch Wurzeln zu beschneiden - das ist essentiell wichtig für die Topfkultur.

Nach Beschnitt "oben und unten" wieder mit gutem Substrat einpflanzen und für weitere Jahre genießen. Danach der - eigentlich - kleine Aufwand.
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Loli

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #37 am: 22. März 2018, 22:16:25 »

Leider habe ich nicht ausführlicher nachgefragt.
Es ist jedoch so, daß die verschiedenen Rosen auch in der Topfpflanzung getestet werden.
Von verschiedenen Unterlagen war nicht die Rede.

Schade dass du nicht gefragt hast, vielleicht beim nächsten Treffen  :)

Sie werden getestet? Ich wüsste gern, wie lange und in welchen Topfgrößen.
Mich wundert, dass auch starkwachsende Sorten, die zum Teil deutlich höher werden (1,5 m und mehr), als "topfgeeignet" bezeichnet werden.

Leonardo da Vinci, Schneewittchen, Westerland, Falstaff, Graham Thomas und The Pilgrim als recht bekannte Beispiele. Diese Sorten kann ich mir beim besten Willen nicht im Topf vorstellen.

Ich auch nicht, echt :-X :-\ ::). Das funktioniert überhaupt nicht. Es sei denn, man nehme sehr große Behälter wie Regentonnen, die auch einen großen Durchmesser (für ein wenig Beipflanzung) haben. Aber selbst diese müssen nach 6-8 Jahren während der Vegetationsruhe beschnitten (Wurzeln wie Triebe) und mit frischem Substrat wieder gestartet werden.
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Antonia

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #38 am: 22. März 2018, 22:41:10 »

Denn ich kann nur empfehlen, die im Kübel/Topf gepflanzten Rosen - je nach Sorte - alle 3-4 Jahre aus dem Gefäß zu entnehmen und sowohl Triebe als auch Wurzeln zu beschneiden - das ist essentiell wichtig für die Topfkultur.

Das ist ein guter Hinweis, danke!
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laguna

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #39 am: 25. März 2018, 11:00:06 »

Von Rosen im Topf bin ich total abgekommen.
Jahrelang hatte ich neue Rosenzüchtungen erstmals ein Jahr im großen Topf auf der Terrasse getestet - Sonne von morgens bis abends, jedoch gute Durchlüftung - um die Sorte selbst beurteilen zu können.
Seit jedoch jeden Sommer mehrere Tage Temperaturen bis an die 40° bringen, klappt das nicht mehr.
Die getopften Rosen blühen einmal im Juni und danach kommt fast nichts mehr. Ganz wenig Nachtrieb und fast keine Blüten mehr.
Am Gießen liegts nicht und am Düngen auch nicht. Sowie diese Rosen in die Beete kommen, wachsen und blühen sie einwandfrei.

Große Strauchrosen im Kübel sind bei David Austin in einem großen Innenhof zu sehen. Bester Zustand, Dauerbewässerung und eine Super-Werbung für Rosen in Töpfen.
Wobei ich glaube, daß dort die kompletten Töpfe sofort ausgetauscht werden, wenn sie nicht mehr einwandfrei aussehen.

Einer der Töpfe war mit "Cerise Bouquet" von Kordes bepflanzt. Das ist eine Kreuzung von Rosa multibracteata mit Crimson Glory.
Bei Phillips und Rix wird das Wachstum mit 4 x 4 m angegeben.
« Letzte Änderung: 25. März 2018, 11:28:25 von laguna »
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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #40 am: 25. März 2018, 11:01:11 »

Ein Topf in näherer Ansicht:
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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #41 am: 25. März 2018, 18:22:04 »

Ja die Töpfe von Austin geben einem schon den Eindruck, dass Rosen im Topf wunderbar gedeihen können. Dass sie dauerbewässert werden wusste ich allerdings nicht, aber jetzt wo du es sagst sehe ich die Schläuche. Die hatte ich einfach ausgeblendet.

Einer der Töpfe war mit "Cerise Bouquet" von Kordes bepflanzt. Das ist eine Kreuzung von Rosa multibracteata mit Crimson Glory.
Bei Phillips und Rix wird das Wachstum mit 4 x 4 m angegeben.

Seltsam. Wie lange die wohl im Topf bleibt? Nimmt mich echt wunder, wie die bei Austin ihre Topfrosen handhaben.
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laguna

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #42 am: 25. März 2018, 18:46:53 »

Eine Cerise Bouquet als Topfrose vorzustellen grenzt an Kundenverdummung.
Wer diese Rose nicht kennt und sie in einen, egal wie großen Topf pflanzt, kann nicht damit glücklich werden.
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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #43 am: 25. März 2018, 23:56:00 »

Da sind wir bei dem Thema der Sonnenanbetung ;) und dass alle Rosen, egal welche Sorte, Sonne von früh am Morgen bis späten Abend haben wollen :-X :-\. Das stimmt so nicht ... sonst gäbe es nicht so viele Wildrosen, jeweils für das passende Habitat.

Sorten mit "europäischer Blutführung", also von Sorten abstammend, die hier im Klimat lange angebaut werden - egal, ob einmal blühend oder remontierend -, tragen ihr Waldranderbe in sich und mögen beschattete Wurzeln. Auch wenn die Unterlage wie die rein aus ökonomischen Gründen (Rosenschuler müssen auch leben) meist verbreitete laxa der Sonnenorgie auf einer Terrasse nicht nur trotzt, sondern sich aus dem vorderen Orient stammend vielleicht gut damit abfindet, muss das dem Edelreis nicht frommen - was es auch meist nicht tut.
Eine erster Schritt ist, breitere Töpfe anzuschaffen, so dass viola odorata zur Beschattung zu Füßen der Rose zum Einsatz kommt. Eine gute Wasserversorgung ist selbstverständlich, denn unsere im Topf gefangene Sorte kann sich nicht an natürlich gegebene Wasseradern "anschließen". Weiter braucht es eine Unterlage, die hier heimisch ist und mit ihrer Wurzelmasse auch den himmlischen Segen von oben verwerten kann und der Kälte trotzt.

Die Diskussion hier leidet ein wenig darunter, dass die Kultur im Topf nicht nach Wegen zur erfolgreichen Topfkultur  fragt, sondern vom - meist nicht so geeigneten - Standardangebot ausgehend, Topfkultur verwirft. Das müsste nicht sein.
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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #44 am: 25. März 2018, 23:59:58 »

Cerise Bouquet, da stimme ich Laguna zu, ist vollkommen ungeeignet. Aber wer sich da hinters Licht führen lässt als Kunde, ist wirklich selbst schuld. Zwei mächtige Rosen zusammen ergeben ??? - eine Topfrose, oder :-X :'(. Viele Kunden sind nicht willens, sich mit der Sorte auch nur 2 Minuten auseinander zu setzen. Ein Schelm ...
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