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Autor Thema: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?  (Gelesen 5410 mal)

laguna

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #45 am: 28. März 2018, 08:37:02 »

Wieviele Besucher von Austin Roses kennen die alte Sorte "Cerise Bouquet"?
Und ob ich beim Einkauf dort auch eine genauere Auskunft bekomme, möchte ich bezweifeln. Ich bleibe bei "Kundenverdummung".
Wenn ich schreibe, daß ich von der Topfkultur abgekommen bin, weil das bei mir nicht funktioniert (ich habe keinen anderen Platz für eine Kübelrose), dann gilt das ja nicht für alle Rosen in Topfkultur.

Obwohl ich mich mit Rosen ganz gut auskenne, lese ich das erste Mal von einer Unterlage, die besonders für Töpfe geeignet ist.
Warum werden von den Rosenschulen solche Rosen, die auf diese Unterlage veredelt sind, nicht explizit für Kübelbepflanzung angeboten?
Das ist doch eine Marktlücke!
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elis

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #46 am: 28. März 2018, 23:35:42 »

Hallo Laguna !

Da gebe ich Dir vollkommen recht. Rosen gehören meiner Meinung nicht in Kübel. Sie sind Tiefwurzler und leiden in diesen kleinen Töpfen. Das fühle ich regelrecht. Als höchstes könnte ich mir eine Zwergrose in einem großen Kübel vorstellen. Das sind einfach meine Erfahrungswerte. Mit diesen Kübelbildern will man nur Rosen verkaufen, egal wie es denen hinterher geht, Hauptsache der Rubel rollt :o. Ich will ja das es meinen Pflanzen gut geht.

lg elis
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laguna

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #47 am: 29. März 2018, 09:32:04 »

Wenn aber nur eine Terrasse oder Balkon vorhanden ist, hat man keine andere Möglichkeit, als Rosen im Kübel zu halten.
Natürlich muß es dann ein großer und vor allem tiefer Kübel sein.
Wenn dann von den großen Rosenschulen explizit Rosen auf passender Unterlage für Kübelhaltung angeboten werden, dann können auch Balkon- und Terrassengärtner glücklich werden.
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YElektra

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #48 am: 29. März 2018, 11:56:43 »

Jetzt wo du es sagst wundert es mich auch, dass noch keine Rosenschule die Marktlücke für Rosen auf besonders topfgeeigneten Unterlagen entdeckt hat. Gibt es solche Unterlagen schlicht noch nicht?
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freiburgbalkon

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #49 am: 29. März 2018, 14:10:55 »

... Rosen gehören meiner Meinung nicht in Kübel. Sie sind Tiefwurzler und leiden in diesen kleinen Töpfen. Das fühle ich regelrecht. ...Ich will ja das es meinen Pflanzen gut geht.

Elis, es ist ja sehr löblich, dass Du so mit den Pflanzen mitfühlst, aber ich seh es mittlerweile ein wenig lockerer: Die Rosen, die man kaufen kann, sind sowieso meist schon in Kübeln. Und die wurzelnackten, die gerodet, geschnitten und gelagert werden, ich denke, die wären auch lieber im Boden geblieben. Und das Veredeln, was wissen wir schon, wie eine Pflanze fühlt, wenn da so ein Kuckucksei, sprich: fremdes Auge unter die eigene Haut geschoben wird? Da fällt mir der Ausdruck Amme ein, den Loli mal für die Unterlagen gebraucht hat. Möchte nicht jede Mutter lieber eigene Kinder großziehen als fremde zu nähren, seien sie auch noch so edel  ;D?
Wir wissen ja nicht, wie die Pflanzen wirklich fühlen.
Sicherlich, wenn wir den Pflanzen natürliche Umstände bieten können, unter denen sie gut gedeihen, dann ist es ideal. Ich finde es ok, wenn ich eine Containerrose oder wurzelnackte kaufe und pflanze sie für ein paar Jahre in einen größeren Topf, solange es ihr da sichtlich gut geht. Und wenn es ihr nicht mehr gut geht, darf sie in einen Gartenboden umziehen, entweder verkaufe oder verschenke ich sie dann oder pflanze sie an einen Ort "in Freiheit".
Und es gibt ja auch einjährige Pflanzen, da finde ich es sogar ok, wenn man eine Rose oder Clematis oder sonstige Pflanze, die nicht auf Dauer in einem Kübel leben sollte, für eine oder zwei oder drei Jahre im Kübel hält.

Und die beste Unterlage für Kübel ist vermutlich die eigene, also eigene Wurzeln, wie z.B. die wurzelecht gezogenen Rosen, die Rocknroller erwähnt hat oder auch die stecklingsvermehrten sog. Discounterrosen in den kleinen Töpfen. Vorraussetzung ist eben, dass die jeweilige Sorte noch in der Lage ist, ausreichend eigene Wurzeln zu bilden. Anbieter von wurzelechten Rosen habe ja da über die Jahre genügend Erfahrung gesammelt, welche Rosen wurzelecht gut gedeihen. Bei veredelten Rosen nimmt eben der Wurzelhals der Unterlage einen Teil der Höhe des Topfes weg und weiter unten, wo sich die Wurzeln verzweigen, ist dann nicht mehr so viel Platz übrig.
Ich hatte ja da eine sog. Patiorose orange, für 4 Euro im Baumarkt gekauft, eigentlich waren es 3 oder 4 Stecklinge in einem Töpfchen, vermutlich von Poulsen. Die war jahrelang im Kübel klasse, so dass ich sie auf ein Grab gesetzt habe, weil sie immer schön und gesund und fast dauerblühend war. Dort hat sie dann seltsamerweise ein wenig nachgelassen. Aber sie ist immernoch ok und darf dort noch bleiben. Vielleicht bekommt sie halt dort nicht so konstant Wasser wie im Kübel bei mir zuhause und womöglich sind auch noch Wühlmäuse unterwegs... Alleine schon wegen der Wühlmäuse ist doch ein Topfdasein gerechtfertigt, oder? ;) ;) ;) ;
« Letzte Änderung: 29. März 2018, 14:18:46 von freiburgbalkon »
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laguna

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #50 am: 29. März 2018, 21:36:56 »

@YElektra: Lese mal #36. Dort hat Loli eine geeignete Unterlage erwähnt und auch die spätere Pflege beschrieben.
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YElektra

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #51 am: 29. März 2018, 22:22:22 »

Oh, das hatte ich irgendwie überlesen, danke. :)
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susanneM

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #52 am: 31. Januar 2019, 18:40:58 »

Ich hoffe ihr seid nicht bös, wenn ich diesen alten Faden wieder aufnehme  ::)
Ich habe eine Boule de Neige -soweit ich mich erinnere, aus einem (natürlich warens zuerst drei Zweigerl) Trieb gezogen.
Die steht seit einigen Jahren im Topf, - muss bei meinem Klima im Winter natürlich hinein entsprechend kalt - sie wächst wunderbar.

Aber ich hatte auch die hier bereits angesprochene Mozart im Kübel.
Leider hatte ich sie nicht direkt in den großen Kübel gesetzt, sondern in einen Mörtelkübel der dann drinnen im Terracotta-kübel stand.
Die ist mir die letzten zwei Jahre nur mehr zurück gewachsen, und heuer hat sie sich verabschiedet. Ich gehe davon aus, dass Mozart für Kübelbepflanzung  nicht sehr geeignet ist.
Nun brauch ich für den Kübel eine Neue -sollt eine Rose sein - meine Begierde wäre  Jacques Cartier- da hab ich aber schon einige Bedenken, dass sie kübelverträglich ist??
Ich würde auch den Terracotta - kübel (Hälfte voll von den Steinen) ausräumen und sie nur für einige Zeit dorthin geben.
Rose de Recht wäre für die Farbkombi geeigneter. Die hab ich schon in der Erde und wächst großartig (bereits auf eigenen Wurzeln) also , ist Steckling angesagt.
Die Kleinen brauchen aber natürlich, bis sie entsprechend erwachsen geworden ist.
 das war wohl jetzt total OT?
Gerne mach ich einen neuen Faden auf, trotzdem zeige ich euch den Kübel wo Mozart drin stand.



Hier sieht man die Größe des Kübels besser:



irgenwie stehe ich total auf wurzelechte Rosen! Hab einige im Garten, die gedeihen bestens.

Liebe Grüße
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laguna

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #53 am: 31. Januar 2019, 22:23:35 »

Dieses wunderschöne Gefäß - die Bezeichnung Kübel ist schon fast eine Beleidigung - bleibt im Winter sicherlich nicht draußen.
Suche einen Pflanztopf, der gerade so reinpasst, vor allem bis ganz nach unten reicht, und pflanze deine Wunschrose rein.
Das würde ich einfach ausprobieren.
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neo

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #54 am: 01. Februar 2019, 08:57:30 »

Dieser Topf an dem Platz ist wirklich sehr edel. :D
`Jacques Cartier` soll ja topfgeeignet sein, wuchs bei mir im Beet aber ziemlich geradeauf. Sicher eine Frage des persönlichen Geschmacks, ich find`s grad schöner, wenn's eine Rose wär die ein bisschen überhängt wie die `Mozart` im Bild.
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laguna

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #55 am: 01. Februar 2019, 09:08:33 »

Nachdem die Rose eine kräftige Farbe haben sollte, bring ich mal "Sir John Beetjeman" von Austin ins Rennen.
Steht bei mir als Busch und als Hochstamm. Die Wuchsform dieser Rose sollte auch passen.
An beiden Rosen sind auch jetzt noch Blüten und Knospen - natürlich geeist.


Als Busch wächst diese Rose auch so.
Ich bringe das Foto nicht richtig rein. Na ja!


« Letzte Änderung: 01. Februar 2019, 09:37:25 von laguna »
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freiburgbalkon

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #56 am: 01. Februar 2019, 09:36:54 »

Die oben genannte ist hier in einem Kübel abgebildet.
Ich verstehe ja die Frage nicht ganz. Was wird eigentlich genau gesucht? Eine Rose, die in Kübeln gut wächst? Alle wachsen am Anfang gut und brauchen später gute Düngung und die Rosen, deren Wurzeln tief gehen, brauchen natürlich tiefe Töpfe. Ausserdem sind wurzelechte Rosen gut topfgeeignet, weil die Wurzel da weniger Tiefe braucht, weil nicht der lange Wurzelhals der Veredelungsunterlage mitdabei ist.
Ich habe gute Erfahrungen mit den Veranda- bzw. Flower Circus-Rosen von Kordes und mit den Schloss-Rosen (Castle u.a.) von Poulsen gemacht, was Topfhaltung angeht. Aber sicher kann man auch andere Rosen gut in Kübeln halten, wenn die o.G. Bedingungen erfüllt sind.
Also eine Crown Princess Margareta fühlt sich jedenfalls nicht jahrelang in einem 45cm-Kübel wohl, kann ich schonmal sagen. Macht sich zuerst durch Blütenarmut bemerkbar, dann folgt Wachstumsstagnation und sogar sonst gesunde Rosen können dann noch krankheitsanfällig werden.
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rocknroller

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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #57 am: 01. Februar 2019, 10:42:43 »

Ich möchte die wurzelechten Gallicas als eine Möglichkeit für eine Topf-/Kübelrose ins Spiel bringen.

Die wurzelechten Gallicas sind einfach sehr robust und brauchen wenig Pflege.

Überstehen auch Trockenperioden recht gut. Ich hatte letztes Jahr, wie es so heiß war, gerade einmal in der Woche gegossen.

Hornspäne und Urgesteinsmehl im Frühjahr, das wars dann schon.

Aber die Gallicas sind halt nur einmalblühend, das schreckt viele ab.








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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #58 am: 01. Februar 2019, 13:31:07 »

Ich frag mich jetzt,  wenn ich eine "kübeltaugliche" Rose bestell, und bereits bei der Bestellung frage auf welcher Grundlage die Rose steht, welche Antwort krieg ich???  ::) :P

Werden mir wahrscheinlich –in diversen Großmärkten keine Antwort geben können- weil viele Verkäufer dort gar nicht wissen, was eine Veredelung ist, oder?  :-\

Bei den Fachmärkten (internet) ist die Frage, ob ich da eine Antwort bekomm und letztlich, ob sie stimmt?

Also schließe ich als Resultat, aber auch aus  meiner laienhaften Erfahrung ein , dass wurzelechte Rosen durchaus robuster sind. Natürlich abgestimmt auf ihre Winterfestigkeit
….und ich liebe sie, alle die Wurzelechten…..  ;D

Freiburgbalkon hat sowas in der Richtung schon geschrieben. Kann das von euch noch jemand bestätigen?
Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, danke für Eure wirklich informativen Beiträge

und ich glaub, ich muss noch einigen hier antworten.

Liebe Grüße
Susanne M


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Re: Was macht eine Rose "für Töpfe geeignet"?
« Antwort #59 am: 01. Februar 2019, 18:58:17 »

Freiburgbalkon hat sowas in der Richtung schon geschrieben. Kann das von euch noch jemand bestätigen?
In die Richtung der Wurzelechten hat eigentlich rocknroller mit seiner üppigen Gallica bestätigt. ;)
Wie hoch ist deren Topf @rocknroller? (Scheint mir nicht so hoch zu sein und die Rose sieht sehr gut aus, aber Foto kann täuschen wegen Topfhöhe.)
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