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21. November 2019, 07:35:23
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Autor Thema: ich ärgere mich über meine schlechten Bilder ... Bitte um technischen Advise  (Gelesen 4386 mal)

pearl

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vielleicht ist es da sinnvoll ein wenig Fotografieren zu lernen? Naturfotografie habe ich immer ausgeblendet, weil mein Ziel ja nicht ist technisch perfekte Bilder zu machen. Aber irgendwas sehen will ich ja schon auf meinen Fotos.

Anlass des aktuellen Ärgers sind Fotos von Anemone nemorosa Sorten an einem sonnigen Tag.

Eine enorm großblütige blaublütige Sorte ist 'Abendhimmel'. Von Blau ist nix zu sehen auf dem Foto. Die Lösung könnte sein, 'Abendhimmel' in den Abendstunden bei bedecktem Himmel zu fotografieren. Wir haben gerade keinen bedeckten Himmel!

Ich werde mir hier mal ein paar threads reinziehen, Naturfotografie habe ich nicht mehr ausgeblendet. Also lernen, lernen, lernen.


Threadtitel geändert weil irreführend.
LG Thomas

« Letzte Änderung: 20. April 2018, 13:02:33 von pearl »
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lerchenzorn

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Du bist nicht allein.    ;)

Die Bildsituation, die Du da zeigst, ist mit jeder Kamera auch für erfahrene Knipser eine Herausforderung. Es soll professionelle PflanzenfotografInnen geben, deren ärgster Feind die Sonne ist.

Leichtes Unterbelichten, Vermeiden des direkten Lichteinfalls. Das wären meine ersten Schritte.
« Letzte Änderung: 18. April 2018, 11:06:32 von lerchenzorn »
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Gartenlady

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Fotos in knalliger Sonne werden nie gut. Das grelle Licht verschluckt alle Farben, wirft außerdem störende harte Schatten. Weiße Blüten kann man so gar nicht fotografieren, sie werden "ausgefressen".

Also früh aufstehen oder abends fotografieren oder einen weißen halbtransparenten Sonnenschirm mitnehmen.

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Ulrich

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In solchen Situationen nehme ich immer mein Kniekissen zum schattieren.
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mal Hund, mal Baum

hymenocallis

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Tip von einem Pflanzenprofi, der seine Pflanzen auch verkaufen will/muß: immer mit einem weißen Regenschirm schattieren - die Farben sind natürlicher und der sonnige Eindruck geht nicht völlig verloren.
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Staudo

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Wir hatten mal eine professionelle Pflanzenfotografin zu Gast. Sie fotografierte bevorzugt am frühen Morgen (also deutlich vor 7 Uhr) und am Abend.
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Es könnte mal wieder regnen.

Blommorvan

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Das hat auch Marion Nickig in einem Vortrag verkündet.
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hymenocallis

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Wir hatten mal eine professionelle Pflanzenfotografin zu Gast. Sie fotografierte bevorzugt am frühen Morgen (also deutlich vor 7 Uhr) und am Abend.
Dann sind alle Grüntöne blaustichig - sieht richtig künstlich aus. Wird gerne bei der Taglilien-Fotografie als Trick angewandt - dann sind die bläulichen Sorten richtig kitschig blau.
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Gartenlady

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Am frühen Morgen heißt ja nicht "zur Blauen Stunde"  es gibt z.B. am frühen Morgen die "Goldene Stunde".
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hymenocallis

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Am frühen Morgen heißt ja nicht "zur Blauen Stunde"  es gibt z.B. am frühen Morgen die "Goldene Stunde".
Hier gibt es die nicht - mag ja sein, daß das im Norden anders aussieht.
Am frühen Morgen (im Sommerhalbjahr) - also bis max. 7.00 Uhr - sind hier die Fotos blaustichig, auch wenn der Sonnenaufgang schon einige Zeit her ist. Danach sind sie normalfarbig - je nach Belichtung aber mehr oder weniger kontrastreich.

Ich mußte jahrelang so früh fotografieren (vor Dienstbeginn), um die Hem-Blüte nicht zu verpassen - nachmittags sind in der Hitze viele Taglilien-Blüten bereits unansehnlich. Die Bilder von den Wochenenden - später geknipst - sind farblich deutlich realistischer.
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Gartenlady

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Ich weiß nicht, wo Du wohnst, aber bei pearl sieht es nicht anders aus als bei mir, auch wenn sie weiter südlich wohnt.
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pearl

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danke für eure Antworten!

Nori und Sandra Pope hatten in ihrem großartigen Band über Farbe im Garten gezeigt wie sich die Farbigkeit der Pflanzungen im Laufe des Tages verändern. Morgens früh und Abends spät sind die blauen Töne am intensivsten, über allem liegt ein kühl bläulicher Schimmer, während des Tages sind alle Farben hitziger und greller. Weiß bei Blüten überstahlt.

Das Problem hatte ich beim Fotografieren weißer Taglilien und hatte versucht das mit der Blende auszugleichen. Alle fanden meine Bilder dann düster und fragten mich, ob ich Nachts fotografiere. Das mit der Blende ist also nicht der Hit.

Es gibt bei der Olympus noch eine Einstellung für Sand und Schnee, ich könnte die mal versuchen. Oder in den schönen Abendstunden oder vielleicht gewöhne ich mich an die frühen Morgenstunden.
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Kai W.

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Ich würde vorschlagen, die Bildkomposition zu verändern. Die kleine, helle Blüte ist von viel, dunklem Laub umrahmt. Die automatische Belichtungsmessung berechnet dann einen Mittelwert und gibt sehr viel Licht auf den Sensor um den dunklen Bildbereichen gerecht zu werden, die Blüte muss dann überstrahlen. Wenn die hellen und dunklen Bereiche ausgeglichener sind, ist auch die Belichtung ausgewogener. Also näher an die Blüte oder ranzoomen. Den Rest muss die Bildbearbeitung schaffen :)
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Viele Grüße
Kai

Gartenlady

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Weiße Blüten überfordern oft die Kamera. Entweder ist die Blüte weiß, aber die Umgebung zu dunkel, oder die Umgebung ist OK, die Blüte aber überstrahlt. Manche Kameras beherrschen diesen Dynamikumfang besser, andere schlechter. Das ist wohl auch eine Preisfrage.

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Kai W.

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Hier mal ein Beispiel von meinem Pelargonium cotyledonis. Der Weißanteil im Bild ist groß genug um von der Kamera richtig berechnet zu werden. Der Hintergrund ist schwarzer Samt. Die Olympus ist eine gute Kamera und sollte das schaffen. Mein Bild ist mit einer Sigma Merrill DP3 gemacht und wenig mit Lightroom bearbeitet.

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Viele Grüße
Kai
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