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News: Pessimisten sind Menschen, die sich über den Lärm beklagen, wenn das Glück bei ihnen anklopft. (Unbekannt)
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Autor Thema: Warum Birnentod ?  (Gelesen 2159 mal)

Bruno3120

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #15 am: 17. Mai 2018, 10:33:47 »

Hätte mich trotzdem interessiert, an was es liegen könnte. Meine Quitte verhält sich ähnlich. Zuerst schön Blätter ausgetrieben, dann kamen auch die Blüten. Kurz danach fingen die Blätter an zu hängen. Gleiches Bild, wie bei dir. Jetzt regnet es schon fast eine Woche und sie sieht immer noch aus, wie wenn sie bald vertrocknet.
Gepflanzt hatte ich sie vor ein paar Wochen. Seither waren die Temperaturen nie unter 4°C, also ein Frostschaden kann es nicht sein.

Bei der Pflanzung hätte man den Baum zurückschneiden müssen, da möglicherweise viel Wurzelwerk fehlte (Wurzelnackte Ware) Wie soll das jetzt schwache Wurzelwerk diese langen Äste versorgen. Ein Pflanzschnitt sollte immer durgeführt werden, auch wenn einige gegenteiliger Meinung sind.
« Letzte Änderung: 17. Mai 2018, 10:38:00 von Bruno3120 »
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fiadoni

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #16 am: 17. Mai 2018, 12:48:02 »

Danke für die Antwort. Ich bin halt eher der Beerensträuchertyp. Die Quitte hatte ich gepflanzt, weil ich sowas schon immer haben wollte. Bei meinen Kakis hat es nichts ausgemacht, deshalb habe ich das übersehen. Kann ich hier noch was retten oder nur noch abwarten?
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555Nase

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #17 am: 18. Mai 2018, 02:35:10 »

So langsam sammeln sich Erkenntnisse, welche aber nicht zu einem Ergebnis führen.
Viele Ursachen zeigen scheinbar die gleichen/ähnlichen Symtome.

@fiadoni, bei dir wird es wahrscheinlich der fehlende Pflanzschnitt sein, der den Neutrieb stark schwächt.

@thuja thujon, "umtopfen funktioniert zuverlässig" klingt nach Erfahrung, aber in meinem Fall,
nach 2 Tagen schon ?

@cydorian, dann wäre der Wurzelpilz aber auch im Wurzelballen und würde durch das Umtopfen
nicht beseitigt sein ?


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Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx

thuja thujon

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #18 am: 18. Mai 2018, 07:55:45 »

Naja, nach 2 Tagen ist schon ein bisschen schnell. Dann anders: bei dir war es im April zum Pflanzzeitpunkt wohl auch recht sonnig und warm. Der Boden war da noch eher kühl, obenrum aber enorme Belastung für den Wasserhaushalt. Das führt zu Trockenstress und so reguliert die Pflanze runter. Entspannung kam jetzt als der Boden 2 Wochen später endlich warm war und das Wetter oben kühl und regnerisch wurde. Wasserstress verbessert, Baum treibt wieder normal. Die wenigen aktiven Wurzeln können nun mal keinen Ausgleich für südländisches Brutzelwetter machen. Kommt das soweit zeitlich hin?
Fazit: Herbstpflanzung
Hier geht fast garnichts anderes mehr. Oder mit viel Glück und kräftigerem Pflanzzschnitt nach der Blüte ab Mitte April wenn der Boden bereits warm ist. Da gehts aber mehr ums umpflanzen wenn man die Bäume selbst anzieht. Zu der Zeit ist von Baumschulen unangetriebene wurzelnackte Ware nicht mehr lieferbar.

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555Nase

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #19 am: 19. Mai 2018, 00:09:12 »

...Das wäre natürlich auch eine gute Möglichkeit. Mir werden sehen, was die Zeit mit sich bringt. Inzwischen ist eine neue Petersbirne eingetroffen, ist zwar etwas zierlicher - dauert die Hoffnung auf Früchte eben etwas länger. ;)

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thuja thujon

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #20 am: 19. Mai 2018, 00:16:29 »

Die sieht noch nicht schlecht aus, würde ich in den nächsten Tagen aber noch pflanzen, bevor sie im Topf verhockt.
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Rib-isel

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #21 am: 19. Mai 2018, 07:37:27 »

Ich habe mal gerade meine Nashi-sämlingssammlung fotografiert. Sieht ziemlich ähnlich aus, wie bei dir. ;D

Zögerlicher Austrieb, manche Knospen sagen nichts, kein nennenswertes vegitatives Wachstum. Sie hat einen Schlag abbekommen, kommt aber durch.

Im vorletzten Winter stand der Topf mit den fünf Sämlingen, an der selben Stelle, wie diesen Winter auch. Und wir hatten hier vorletzten Winter schwere, freie Fröste. Da fiel dieser Winter rel. milde aus.

Das machte den Sämlingen nichts, sie hatten sogar fast gar keine Frostschäden. Nur das Ende dieses Winters hatte ihnen sehr schwer zugesetzt. Den ganzen Winter rel. milde und gegen Ende, wo manche  Pflanzen schon Saft zogen, knallte es. Fazit bei mir: drei Nashis sicher tot, eine am sterben und eine am dümpeln. In einem anderen Topf mit europäischen Birnen ein ähnliches Bild.

Diese Nashi hatte letztes Jahr einen Zuwachs von über 40 cm, davon ist nichts mehr zu sehen.

Meine ausgepflanzte Clapps macht ähnliche Sachen, ist aber besser durchgekommen. Die daneben stehende belgische Blutbirne, hat keine Probleme und die zwei Quitten daneben, Quitte A und Portugiesische, geht es super.

@thuja: Nases Baum wurde im Oktober gepflanzt; siehe ersten Post. :)
« Letzte Änderung: 19. Mai 2018, 08:18:10 von Rib-Huftier »
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555Nase

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #22 am: 20. Mai 2018, 03:01:06 »

Weil gerade von Überwinterung im Topf gesprochen wurde... Wie macht ihr das, laßt ihr die Töpfe oberirdisch stehen oder grabt ihr sie ein ? Letzten Herbst hatte ich einige Pflanzen vorsorglich gekauft, wegen Baustelle konnte ich noch nicht pflanzen und hab die an der Hausmauer erstmal mit Topf eingegraben.

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Rib-isel

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #23 am: 20. Mai 2018, 06:45:03 »

Bei den komischen freien Wintern, die wir oft haben, ist das Eingraben oft die bessere Wahl. Ich bin aber zu bequem um all meine Töpfe ein zu graben  ;D

Ein schattiger, regentrockener Standort ist aber auch gut, nach meiner Meinung.
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Dornroeschen

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #24 am: 20. Mai 2018, 13:15:46 »

Ich rücke sie an die Hauswand unter einen Balkon.
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b-hoernchen

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #25 am: 21. Mai 2018, 22:06:20 »

Also bei mir haben auch dieses Jahr wieder einige Birnensorten einen "Bips" - besonders solche, die gut geblüht haben:
Da wäre z. B. die Madame Verte, zweimal im Garten, einmal auf Sämling, einmal auf Pyrodwarf. Beide Bäume haben stark geblüht, der Blattaustrieb danach war aber extrem schwach, kleine Blätter, die Krone erscheint sehr licht.

Von den vielen Blüten sind kaum welche befruchtet, von den Früchten, die daran hängen, ist ein großer Teil mittlerweile schwarz geworden und abgetorben.

Ich mutmaße mal, dass auch hier die starken Fröste gegen Winterende nach einem insgesamt zu mildem Winter, den Baum geschädigt haben.
Ist's Monilia? Triebspitzen werden schlaff und sterben ab, werden schwarz - oder ist's die Birnentriebwespe? Welkende Triebe finde ich auch bei vielen Äpfeln in bisher nicht gekanntem Ausmaß.
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Wenn ich auf die Wetterkarte schaue, beschleicht mich ein unheimliches Gefühl... .

Rib-isel

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #26 am: 21. Mai 2018, 22:12:31 »

Ist's Monilia? Triebspitzen werden schlaff und sterben ab, werden schwarz - oder ist's die Birnentriebwespe? Welkende Triebe finde ich auch bei vielen Äpfeln in bisher nicht gekanntem Ausmaß.

Das hört sich nach Monilia an. Habe heuer 2,3 Äste mit Monilia an den Äpfeln gefunden.
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mycorrhiza

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #27 am: 22. Mai 2018, 08:16:23 »

Vielleicht liegt es ja an der Veredelung?! Manchmal wird diese auch noch Jahre nach einem augenscheinlich guten Wachstum abgestoßen.
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cydorian

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #28 am: 22. Mai 2018, 13:13:23 »

Die Birnentriebwespe ist sehr leicht an den spiralförmigen Einstichen zu erkennen. Nimm eine Lupe und guck dir die Triebe an der Stelle an, an der sie mit der Welke beginnen. Dann kannst du dieses Vieh schon ausschliessen. An Monilia glaube ich dieses Jahr eher nicht, dazu war es viel zu trocken und auch in den Nächten gab es kaum Tau. Die braucht Feuchtigkeit.
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555Nase

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Re: Warum Birnentod ?
« Antwort #29 am: 23. Mai 2018, 05:14:04 »

Zugegebener Weise hab ich mich in jüngster Zeit nicht mit wissenschaftlicher Theorie befasst und mich nur auf's Gefühl verlassen. Früher gab es kein Internetz, nur dicke Bücher, die man nicht auswendig gelernt hat. ;)
Da man hier keine Links setzen darf, gebt mal im Goggel "Monilia" ein und geht auf "Bilder". Daß "Spitzendürre" und faule Äppel die gleichen Symtome von "Monilia" sind, ist mir noch nicht bewußt gewesen. Wenn ich mir so diese Bilder ansehe und mit den vertrockneten Ästen vergleiche...zumal nur manche- und nicht alle betroffen sind - bei Wassermangel wären ja alle Teile trocken, so kommt das doch einem Moniliabefall nahe. Eins stört mich noch: In der kurzen Zeit der Neupflanzung - gesunden Baum erhalten - und gleich mit "Universal Pilzfrei" gespritzt, aber richtig rundum alles und dann trotzdem solch Erscheinung !?? (Drei Ärzte stellen niemals die gleiche Diagnose)  :P
Es bleibt interessant, spannend und misteriös ?
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