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Autor Thema: Ist der Catalpa noch zu helfen?  (Gelesen 4093 mal)

oile

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Re:Ist der Catalpa noch zu helfen?
« Antwort #15 am: 11. August 2012, 07:19:58 »

Wie trockenheitsempfindlich sind Catalpas eigentlich? Meine noch sehr junge, die hier allerdings auch schon den zweiten Winter überstanden hat, beginnt plötzlich von unten einzelne Blätter abzuwerfen. Sie sieht auch etwas chlorotisch aus. Könnte das ein Trockenschaden sein?.
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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

marcir

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Re:Ist der Catalpa noch zu helfen?
« Antwort #16 am: 11. August 2012, 07:33:03 »

Wie trockenheitsempfindlich sind Catalpas eigentlich? Meine noch sehr junge, die hier allerdings auch schon den zweiten Winter überstanden hat, beginnt plötzlich von unten einzelne Blätter abzuwerfen. Sie sieht auch etwas chlorotisch aus. Könnte das ein Trockenschaden sein?.

Die ersten zwei Jahre giesse ich Pflanzen - Gehölz recht regelmässig, nachher müssen sie selber schauen.

Vielleicht sind die Blätter einfach dem natürlichen Alterungsprozess unterworfen, Oile?!
Ich würde mir erst etwas Sorgen machen, wenn sie jetzt schon alle Blätter abwerfen würde.
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oile

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Re:Ist der Catalpa noch zu helfen?
« Antwort #17 am: 11. August 2012, 07:37:07 »

Die Jungtriebe sehen sehr gut aus, kein bisschen welk, nur etwas chlorotisch eben. Dann lag es an der großen Hitze ausgerechnet in der Woche, in der ich nicht im Garten war. Das, verbunden mit Wind, trocknet unseren Sandboden sehr schnell aus.
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marcir

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Re:Ist der Catalpa noch zu helfen?
« Antwort #18 am: 11. August 2012, 07:45:49 »

Ich hab gute Erfahrungen gemacht mit Bayfidan Special, hatte an einem Cornus kousa var. chinensis China Girl das Problem, dass ein Haupttrieb mitten im Sommer vorletztes Jahr welkte, an einem Form-Cotoneaster welkte ein kleinerer Trieb und an einer Schizophragma hydrangeoides "Moonlight" einer der beiden winzigen Neutriebe dieses Jahr.
Hab dann tief unter den welken Trieben abgeschnitten und nichts weiter gemacht, als die Schnittfläche pur mit diesem Bayfidan zu beträufeln.
Seitdem wächst der Cornus nun munter weiter ohne weitere Verwelkungen, die Schizophragma ist mit dem verbleibenden Trieb ordentlich gewachsen und der Cotoneaster ist normal weitergewachsen.

Beste grüße,

Gartenplaner


Bei mir erwischte es auch einmal einen Cornus kousa. Ich schrieb mal darüber. Ich schnitt dann einfach die dürren Aeste ab und wartete, was weiter passieren würde. Im Frühling hat er wieder wunderbar ausgetrieben und steht jetzt höher und gesund wieder da.

Meinen etwa 8 m hohen und etwa 4j. Catalpa traf letztes Jahr der Sturm und köpfte ihm zweidrittel des Stammes ab. Er war wunderbar gerade gewachsen, so wie es mir genau recht war. Die Bruchstelle schnitt ich dann sauber. Ich wusste nicht, ob er sich davon wieder erholte, war ja schliesslich ein gewaltiger Einschnitt gewesen.
Ich erhielt dann zufällig einen Sämling und pflanzte ihn direkt neben dem alten Stamm. Der überwintertete auch sehr gut unter der Anhäufelung.

Im Frühling trieben dann beide wieder aus. Der kaputte oben und bis zum Boden an mehreren Stellen. Die oberen Austriebe starben dann wieder ab. Vom Boden auf kommt nun aber ein sehr starker hast, der hinter dem Baum an seinem Stamm ausgetrieben hatte. Der wächst nun um den Baum herum, der ja auch schon eine gewisse Stammdicke hat.
Da ich bereits eine starkwüchsige Rose um den Stamm gewickelt hatte, - am gleichen Nachmittag, als am Abend der Sturm losbrach, wollte ich den Stamm sowieso stehen lassen.

Es sieht nun etwas eigentartig aus. Gefällt mir eigentlich so gar nicht, diese verschiedenen Austriebe in alle Richtungen. Aber ich warte jetzt weiterhin ab und korrigiere dann später.

Der ist also zäh, ich würde auch mal abwarten, wie oben auch schon gesagt wurde, Christina.

Es gibt noch einen eigentlichen Thread über den Catalpa, vielleicht sind darin auch noch Tipps vorhanden.
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Henki

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Re: Ist der Catalpa noch zu helfen?
« Antwort #19 am: 29. April 2018, 22:44:58 »

Ich hänge es mal hier ran.

Pausengespräch heute im Garten.

Ich: Der Blauschotenstrauch ist eingegangen.
GG: Wie kommst du darauf?
Ich: Treibt nicht aus.
GG: Dann ist die linke Hälfte der Catalpa auch eingegangen.
Ich:  :o :-X :P

Meine C. bignonioides 'Aurea' hatte in den letzten Jahren immer mal wieder Welkeerscheinungen, trieb dann aber immer wieder durch. Nun ist erstmalig direkt im Frühjahr nix mehr los bei ihr. Sie ist zweistämmig gewachsen, der komplette linke Stamm ohne jegliche Anzeichen von Austrieb.
Es sieht also ganz danach aus, als müsste ich mich nun doch von ihr verabschieden. Eine würdigen Ersatz zu finden, dürfte schwer werden. :(
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Cryptomeria

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Re: Ist der Catalpa noch zu helfen?
« Antwort #20 am: 30. April 2018, 09:41:27 »

Bei meiner gelben Catalpa ist es genauso, nur ist sie wesentlich kleiner. Ich lasse sie, schreibe sie aber auch ab.
VG Wolfgang
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Dorea

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Re: Ist der Catalpa noch zu helfen?
« Antwort #21 am: 20. Juni 2018, 11:30:34 »

Tröstlich, dass Eure auch keine 5 Meter hoch sind :-X
Meine wächst seit Pflanzung vor 4 Jahren eigentlich nur rückwärts. Jeden Winter denke ich, das war's, dann treibt sie doch wieder aus, aber jedes Jahr spärlicher. Keine Welke, aber auch nicht erfreulich. Roden bringe ich nicht fertig, weil ich im Nachbarort immer das Prachtexemplar sehe, das gerade wieder blüht ...
*heul*
naja, will nur bissl mitjammern. Das erleichtert.
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dmks

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Re:Ist der Catalpa noch zu helfen?
« Antwort #22 am: 20. Juni 2018, 11:48:15 »


 Fragt sich nur, ob es Verticillium ist. In den vergangenen Jahren sind ja immer mal wieder Äste gewelkt, ohne dass der Baum an sich größeren Schaden genommen hat. Der feuchte Juli hat das ganze diesmal vermutlich begünstigt.

Ich habe einen Ast angeschnitten. Leicht bräunliche, ringförmige Verfärbungen sind zu erkennen. Im Vergleich zu Christinas Foto sogar sehr deutlich.

Verticillium:
https://www.arbofux.de/verticillium-welke-an-laubgehoelzen.html
ganz unten auf der Seite sind zwei Bilder von ganz typischer Ausprägung auf Catalpa.
« Letzte Änderung: 20. Juni 2018, 11:50:22 von dmks »
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