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Autor Thema: Rittersporn schwierige Pflanze?  (Gelesen 14303 mal)

polluxverde

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Re: Rittersporn schwierige Pflanze?
« Antwort #120 am: 24. Juni 2017, 16:13:40 »

 Stängel über mehrere Zentimeter längst gespalten und dunkelbraun verfaerbt --Ist das Schneckenfraß an mehreren unserer Rittersporne, oder irgendeine Seuche ?  ---  beim heftigen Regen letzte Nacht sind einige deshalb wie Streichhözer eingeknickt.
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Rus amato silvasque

partisanengärtner

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Re: Rittersporn schwierige Pflanze?
« Antwort #121 am: 24. Juni 2017, 16:20:17 »

Schnecken sind das nicht, ich tippe auf einen Pilz. Diese aufgeplatzten Stengel hab ich schon mal gesehen kann mich aber nicht erinnern ob ich damals was darüber rausgefunden habe.

Waren das vielleicht Älchen? Das habe ich doch schon mal bei meinen Phloxen gehabt.
« Letzte Änderung: 24. Juni 2017, 16:27:30 von partisanengärtner »
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Axel

Krokosmian

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Re: Rittersporn schwierige Pflanze?
« Antwort #122 am: 24. Juni 2017, 17:24:07 »

Meine hatten das auch immer wieder mal, was genau es war habe ich auch nie herausgefunden, als mögliche Ursachen wurde mir Zweierlei genannt.

Es hieß eventuell zu starker Wasser(innen)druck, da es oft dann auftrat, wenn sie besonders schön dastanden, (also gut im Wachsen und mit Allem gut versorgt waren) erschien mir das damals nachvollziehbar.

Eine andere Möglichkeit wären tatsächlich Älchen (oder ein Pilz?), welche die Leitungsbahnen verstopfen und zum Platzen bringen, wie es eben bei Phlox auch heißt. Was dann auch nicht bekämpfbar wäre. Dafür sprach, dass es fast ausschließlich bei bestimmten Sorten vorkam, die also eventuell durchseucht gewesen sein konnten,die prachtvolle `Christel´ war so ein Fall. Aber auch Andere. Genauso gut hätten diese Sorten aber auch ein besonders schwaches Gewebe aufweisen können, was wieder auf das Erste führt.

Wenn es früh genug auftrat, hat die Pflanze es "verkorkt" und der Stiel war ansonsten stabil. Richtig beeinträchtigt schienen sie ansonsten auch nicht. Ein Regensturm oder sowas ist bei frischen Platzern natürlich tödlich.

Schnecken sind es jedenfalls nicht.
« Letzte Änderung: 24. Juni 2017, 17:36:12 von Krokosmian »
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polluxverde

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Re: Rittersporn schwierige Pflanze?
« Antwort #123 am: 24. Juni 2017, 20:39:16 »

Partisanengärtner und Krokosmian, habe Eure  Kommentare gelesen, und glaube, daß die kaputten Stängel tatsächlich durch Älchen verursacht sind, der Phlox steht in diesem Fall nur 2 m entfernt. Eine Überversorgung mit Wasser kann auch sein, die Fläche mit den
Ritterspornen ist von Wühlmäusen untergraben, die kriegen von mir immer sehr viel Regenwasser (versetzt mit Brennnesseljauche )
in die Gänge gekippt ( hilft leider auch nicht viel gegen Wühlmäuse ...)
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Krokosmian

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Re: Rittersporn schwierige Pflanze?
« Antwort #124 am: 24. Juni 2017, 21:24:39 »

Wobei das mit dem Wasser eher mit den Vorgängen innerhalb der Pflanze, den mit dem Gießen zu tun hätte. Wenn es das wäre. Ob Phloxälchen prinzipiell zum RS wechseln können weiß ich nicht.
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Susale

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Re: Rittersporn schwierige Pflanze?
« Antwort #125 am: 25. Juni 2017, 20:15:12 »

@Krokosmian: Nein, englische Sorten habe ich noch nie probiert. Die rosafärbige Ruy´s Sensation ist mir zweimal eingegangen.
Die besten Erfahrungen habe ich hier mit den Sorten von elatum, davon speziell den Foerster-Sorten gemacht, belladonnas gehen auch gut.
Delphinium elatum Finsteraarhorn, wieder ein Foerster.
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na-na

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Re: Rittersporn schwierige Pflanze?
« Antwort #126 am: 26. Juni 2017, 08:55:25 »

Ich bin offenbar wieder reingefallen!
In einer Gärtnerei habe ich endlich Ritterspornpflanzen gefunden, die ein Schild trugen. Delphinium elatum... Ein Sortenname stand nicht drauf. Nur “dark blue/ white bee, bzw. black bee“ und die Abkürzung “Ex.“.
Endlich kein Pacific-Hybride, sondern ein Elatum, - dachte ich...
So stand es ja auch auf dem Schild, aber...
Die Abkürzung “Ex.“ steht offenbar für “Excalibur“.
Der Delphinium elatum Ex. dark blue / black bee wird vermutlich ein Ritter der Tafelrunde, namens “Black Knight“, sein.
Somit handelt es sich doch um einen Pacific-Hybriden. :(
Inzwischen habe ich es aufgegeben!
In den hier ansässigen Gärtnereien scheint es keine echten Delphinium elatums zu geben.
Zwei Rittersporne werde ich mir noch bestellen, einen in hellblau, evt.“Augenweide“ und einen in einem kräftigen Blauton.
Vielleicht kann mir jemand etwas empfehlen.
In dem Thread wurde jedoch auch berichtet, dass die alten, vegetativ vermehrten Sorten, nicht mehr so vital sind, wie sie es mal waren.
Darüber hinaus gibt es noch die Sorten der “Millenium-Serie“.
Das sind Züchtungen aus Neuseeland, die wie die Pacific-Hybriden aus Samen gezogen werden, aber deutlich langlebger und auch gesund sein sollen.
Hat jemand Erfahrung damit?
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Susale

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Re: Rittersporn schwierige Pflanze?
« Antwort #127 am: 26. Juni 2017, 19:52:25 »

Rittersporn-Fazit: Hier und für mich stellt Rittersporn keine schwierige Staude dar, vorausgesetzt man erfüllt seine paar Wünsche.
Sowohl mit diesen unglaublichen Blautönen, als auch ihrem gesamten edlen Erscheinungsbild, die einzigartig sind, gehören sie für mich einfach zum Frühsommer dazu und jedes Jahr freue ich mich wieder darauf!
Dafür bezeichnend, heute als letzter Delphinium elatum Jubelruf


Denn heute habe ich mit dem Rückschnitt begonnen, damit sie im Spätsommer nochmals blühen.

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mentor1010

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Re: Rittersporn schwierige Pflanze?
« Antwort #128 am: 26. Juni 2017, 20:30:37 »

Nabend zusammen  :)

Diese 2 stehen auch seit Jahren bei mir im Garten...Der Erste ist die selbe Pflanze..sie kommt jedes Jahr wieder ...und die 2 sät sich immer mal wieder aus und kommt mit einer neuen Staude  :)

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mentor1010

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Re: Rittersporn schwierige Pflanze?
« Antwort #129 am: 26. Juni 2017, 20:31:44 »

die 2te..
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na-na

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Re: Rittersporn schwierige Pflanze?
« Antwort #130 am: 06. Juli 2018, 19:10:53 »

Da man in Gartencentern und Gärtnereien im Prinzip nur diese Hybridsorten bekommt, habe ich mir im letzten Jahr zwei Ritterporne bestellt, - ,Jubelruf' und ,Morgentau'.
Es kamen zwei winzige Pflänzchen an, aber ich muss sagen, dass sie sich in diesem Jahr schon richtig gut entwickelt haben.
Auf dem ersten Bild sieht man Morgentau und daneben sind noch die dunklen Blüten einer Hybridsorte zu sehen. Morgentau hat sich zwar noch nicht zur endgültigen Größe entwickelt, ist aber kräftig und schiebt gerade neue Rispen.
Zur Samengewinnung habe ich noch nicht geschnitten.
Die.Hybridsorte stand beim Kauf in einem großen Topf und hat sich weniger gut entwickelt.
Es entstehen ebenfalls neue Blüten, aber etwas Mehltau ist auch vorhanden und die Pflanze wirkt insgesamt mickriger.
Auf dem zweiten Bild sieht man Jubelruf, der ebenfalls fast verblüht ist.
Auch hier erscheinen neue Rispen, während die alten Samenstände noch stehen.
Hinter der Pfingstrose (sieht man nicht) steht auch ein Exemplar aus dem Gartencenter.
Es gab eine Rispe, die ich nach der Blüte direkt entfernt habe.
Immerhin gibt es neue Blätter, aber auch Mehltau...
Fazit:
Die Hybriden (habe noch weitere) leben zwar noch, entwickeln sich aber wesentlich schlechter, als die vegetativ vermehrten, alten Sorten.
Letzte Woche habe ich mir aus einer Staudengärtnerei noch ,Finsteraarhorn' zugelegt.
Gestern habe ich bei ,Morgentau' und ,Jubelruf' Samen geerntet und in Töpfe gesät.
Ich bin gespannt, ob etwas daraus wird.
Vor zwei Jahren hatte ich auch Rittersporn-Samen gekauft, die allesamt nicht keimen wollten.





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Clemi

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Re: Rittersporn schwierige Pflanze?
« Antwort #131 am: 06. Juli 2018, 20:16:27 »

Ich möchte nochmal auf den Beitrag  120 von polluxverde eingehen.
Vor ein paar Jahren platzten auch bei mir teils die Stängel des Rittersporns auf. Bei näherem untersuchen kam jeweils so eine Puppe zum Vorschein.

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Liebe Gartengrüße von Clemi
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