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Autor Thema: Dürregejammer  (Gelesen 265861 mal)

MarkusG

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #225 am: 14. Juli 2018, 08:00:12 »

Die Aussage von Lilo:

Zitat
Aus diesem Grund begrüße ich es, wenn in den Monaten März/April der Regen öfter mal ausbleibt. Bei regenreichen Frühlingsmonaten haben die Pflanzen und ich im Sommer mehr Probleme.

kann ich voll unterstreichen. Vor zwei Jahren war das ganz extrem, das Frühjahr enorm nass, der Spätsommer bis in den Winter hinein trocken.

Bei Buschbohnen habe ich sehr gute Erfahrungen mit der Sorte "Marona". Sie bringt auch in unserem sehr warmen Klima Ertrag, ohne je von uns gegossen zu werden.

Gestern lag mein Persicaria "Caliente" wie Gummi auf dem Boden.  :-[
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thuja thujon

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #226 am: 14. Juli 2018, 10:39:15 »

Auch die meisten Semperviven, insbesondere die, welche direkt in den Sandsteinmauern siedeln sind selbst bei andauernder Trockenheit und Hitze stressfrei.

Es muss eine weitere Ursache außer der anhaltenden Trockenheit geben, dass diese Sukkulenten in Deinem, @thujon, relativ gut bewässerten Grund leiden.
Die getopften zeigen Trockenstress an. Oder die wo nie Wasser beim giessen hinkommt. Da gibts schon einige Stellen. Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Delosperma ist auch nicht trockenverträglich. In einer Trockenmauer gibts hinter/unter den Steinen meist Wasser. Wenn der Wurzelhorizont in Lehm trockengefallen ist, dann gibts da erstmal nix.
Ich giesse auch nicht viel, der Bodendeckerthymian wurde nach dem pflanzen heuer 2 mal gegossen. Lebt noch und blüht. Stärker wachsen soll er nicht.
Buschbohnen, die giesse ich ab und an, das letzte mal ist ne Woche her. Die haben jetzt genug. Physalis habe ich nach 2 Wochen wieder gegossen, weil kein Wuchs mehr da ist. Der Romanesco daneben hat nun auch nur noch die Blume auszubilden, die ist gerade 2cm groß. Die Gabe reicht ihm dazu.
Kühlen macht hier an manchen Tagen Sinn weil sich die Wärme hier unter den Bäumen staut. An Windarmen Tagen wirds deutlich. Hier fehlt die Thermik wie sie an manchen Hängen doch fast immer vorhanden ist.

Klar du hast Recht, tief wurzeln lassen geht in trockenen Frühjahren am besten und die Blätter wachsen nicht so verschwenderisch dass es bei Sommertrockenheit zum Verhängnis wird.
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AndreasR

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #227 am: 14. Juli 2018, 10:49:37 »

Ich hatte wettertechnisch mit dem besagten Beet leider Pech, das ist letztes Jahr im Sommer durch die ständigen Starkregengüsse bestimmt zehnmal abgesoffen, was die Pflanzen natürlich nicht gerade animiert hat, viele Wurzeln zu bilden (die Semperviven hatte ich einzeln auseinandergepflückt, somit hatten die erst einmal gar keine). Ansonsten halte ich es aber auch so, dass ich frisch gepflanztes gut angieße und dann bei extremer Trockenheit hin und wieder gieße, danach gibt's nichts mehr. In der Regel funktioniert das gut, die bereits etablierten Sedum acre und S. album standen ohne jegliche Bewässerung tadellos da.
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Viele Grüße
Andreas

Bufo

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #228 am: 14. Juli 2018, 11:29:28 »

Ansonsten halte ich es aber auch so, dass ich frisch gepflanztes gut angieße und dann bei extremer Trockenheit hin und wieder gieße, danach gibt's nichts mehr. In der Regel funktioniert das gut, ...

So habe ich im Vogtland auch gegärtnert. Dann bin ich umgezogen und alles ging schief.

Es war ein Lernprozess die Tomaten in tiefe "Schützengräben" zu pflanzen, damit ich diese regelmäßig (1-2x wöchentlich) bis zum Rand mit Wasser füllen konnte. Im Verlauf des Sommers sind die nach und nach zugeschwemmt worden, aber eine leichte Rinne war bis zum Ende vorhanden.

Die Beete habe ich wie Duschtassen mit einem leicht erhöhten Rand angelegt und einigermaßen mit der Wasserwaage austariert, damit das Gießwasser gleichmäßig verteilt im Beet bleibt, usw.

Das ist hier die Methode der Wahl. Zusätzlich habe ich mit gut verteilten Sträuchern und Bäumen einen Windschutz geschaffen, der auch dem Austrocknen entgegen wirkt. Das funktioniert alles super, solange der Brunnen Wasser hergibt. 2003 war er schon einmal leer, in diesem Jahr wieder.

Am 11.07. hatte ich zum Glück 16,5l Regen und heute fummelt GG an der neuen Pumpe. Für max. 20 min Gießen reicht das Brunnenwasser noch. Die Lage hat sich hier leicht entspannt.
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Beste Grüße Bufo

RosaRot

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #229 am: 14. Juli 2018, 11:34:02 »

Ja Bufo, Sa.-Anhalt ist noch mal eine besondere Nummer...
Wir hatten leider nur maximal 9 mm (nach den 6 von neulich noch mal ein Schauerchen) und das ist bald weggetrocknet. Ich möchte ja in den nächsten Jahren auch mal wieder Gemüse anbauen, es gibt dafür neue passendere Flächen, aber da werde ich mir noch etwas überlegen müssen mit der Bewässerung.

Neu gepflanzte Stauden muss ich ca. 2 Jahre im Auge behalten und gegebenenfalls wässern, sonst wird das nichts.
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Viele Grüße von
RosaRot

Mathilda1

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #230 am: 14. Juli 2018, 17:43:15 »

bei uns hats seit april 2 mal geregnet. aktuell sterben gerade wieder die alleebäume vor sich hin. die alten lindenalleen packen den streß nicht, überall abgestorbene große äste, letztes jahr war genauso extrem
ohne bewässerungssystem wärs mit gießen hart, der boden nimmt schwer wasser auf, man steht mit dem schlauch ewig für schlappe 5cm tief feuchten boden. leider haben wir nciht den ganzen garten mit dem bewässerungssystem ausgestattet. letztesjahr hab ich mir als verzweiflungstat in den unbewässerten teilen noch perlschläuche verlegt, mit denen gehts den pflanzen gut, das wasser geht in den boden, 1-2pro woche wässern reicht bei den meisten
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Rhoihess

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #231 am: 14. Juli 2018, 22:38:03 »

Hier wird's auch nicht besser... anscheinend ist's in Südhessen noch schlimmer, teilweise sieht es an den Autobahnen aus wie Ende Oktober/Anfang November, mache Bäume schon fast komplett entblättert, nur vereinzeltes gelbes noch dran
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thuja thujon

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #232 am: 16. Juli 2018, 10:33:31 »

Der Oberboden wird schon trocken hier langsam.

Hier mal Sedum album das unter Trockenheit leidet.
Eingewachsen, das Moos an der Oberfläche nimmt das komplette Wasser auf wenns nur wenig regnet:


Im April als Sprossensteckling ausgebracht, hier ist es deutlich grüner aber für den Portulak wirds langsam eng:

 
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Harzgärtnerin

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #233 am: 16. Juli 2018, 14:42:50 »

Aarg... muss mal wieder bissel jammern...  :'(

Das Gemüse wächst zwar noch ganz gut, dank Regen-Bewässerung alle zwei Abende.

Allerdings scheinen jetzt alle Mäuse der Umgebung Gefallen an der feuchten und gut gemulchten Fläche gefunden zu haben. Nur noch Mausegänge zwischen Kohl & Co.

Und Herr Rossi (mein Kater) liegt derweil im kühlen Keller und pennt.  :'(
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enaira

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #234 am: 16. Juli 2018, 15:00:54 »

Vielleicht musst du den Kerl etwas kürzer halten... ;) ;D
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Ariane

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Weidenkatz

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #235 am: 16. Juli 2018, 15:59:10 »

Es ist echt hart und bei einem Doppelkleingarten ( teils zum Glück schattig teils brüllsonnig) und einem frischbepflanzten Patenkleingarten ist nur noch allabendlich 2 Stunden Gießen angesagt....Danach bin ich hinüber :-\.

Nur noch Mausegänge zwischen Kohl & Co.
Und Herr Rossi (mein Kater) liegt derweil im kühlen Keller und pennt.  :'(
;D  ;D  ;D Vielleicht tröstet es Dich, dass ich das  toppen kann.
Denn unsere Frau Miez - ihres Zeichens 11 Jahre Fangererfahrung als Halbwilde - pennt entgegen aller Erwartungen im Kräuterbeet, Abteilung Minze: Und als ich sie gestern dort kraulte, sah ich den hübsch neu aufgeworfenen und in meiner Anwesenheit (!!!) weiter gewölbten Wühlmausgang in 20cm Entfernung am Schnittlauch  :o . Naja, niedlich sind se trotzdem, also, die Penntütenmiezen  :P...
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July

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #236 am: 16. Juli 2018, 16:31:52 »

Bei mir ist auch seit ein paar Tagen Wühlmaus/Feldmaus oder was weiß ich - Plage :'( :'(
Sogar die Tomatenpflanzen werden hochgewühlt im Gewächshaus, alles unterhöhlt, in den Hochbeeten ebenfalls und im Garten und auf dem Acker ebenfalls. So langsam habe ich die Nase voll.........
Regen gibt es diesen Sommer hier eh nicht mehr, die Hoffnung haben wir schon aufgegeben.......
Geniessen kann man das schöne Sommerwetter auch nicht, weil man nur mit Wasser rumrennt.......
Aber ändern können wir auch nichts.

WIE fange ich die ganzen Mäuse????
2 waren in der Durchlauffalle heute morgen.....fette Wühlmäuse.......ich hatte mit Marzipan gelockt.
LG von July
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pearl

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #237 am: 16. Juli 2018, 20:07:03 »

hier pladdert es + Regenbogen
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enaira

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #238 am: 16. Juli 2018, 21:01:01 »

Hier auch, seit 2 Stunden läuft der Sprenger und wird alle halbe Stunde umgestellt. Vorher haben die wichtigsten Pflanzen Wasser direkt an die Füße bekommen, aber das kann ich nicht im ganzen Garten machen...
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Ariane

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Lilo

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Re: So viel kann doch keiner gießen... Dürregejammer
« Antwort #239 am: 16. Juli 2018, 22:10:59 »

Gestern hat's gedonnert und es gab zwei Regentropfen.
Heut hat's wieder gedonnernt und ich hab alles versucht:
Erst habe ich versucht das Gewitter einzuwinken, dann habe ich gebettelt und Versprechungen gemacht, schließlich habe ich das Gewitter verhöhnt, so in dem Sinn "du kannst ja nur rumpeln aber noch nicht mal Wasser lassen" - hat alles nichts genützt - es gab nur einen Regentropfen.
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