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News: Soviele Gehege wie ich für die Männer brauche, kann ich bald nicht mehr im Garten unter bringen. (Zitat aus einem Fachthread)
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28. Oktober 2020, 12:36:10
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News: Soviele Gehege wie ich für die Männer brauche, kann ich bald nicht mehr im Garten unter bringen. (Zitat aus einem Fachthread)

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Autor Thema: Dürregejammer  (Gelesen 267073 mal)

Effi B.

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Re: Dürregejammer
« Antwort #1095 am: 05. August 2018, 10:56:19 »

Eine Nebenaspekt zur Wärmeleitung von "Feuchte":

Die Choisya auf dem Ffriedhof steht in einem dunklen Kübel. Bis vor Kurzem hat sie den Sommer, wie zu erwarten, gut weggesteckt. Dann habe ich dummerweise mal durchdringend gegossen und fand beim nächsten Besuch ein hängendes Elend vor - die Wurzeln sind vermutlich gekocht.

Das kenne ich auch, von einer Clematis viticella im großen Kübel, dick und fett gemulcht. Andauernd wuchsen die Teile rückwärts, seit 2-3 Jahren geht das so, angesäuert hole ich die Pflanzen aus dem Topf und tausche sie aus. Dann wieder das gleiche Spiel - sie machen schlapp und welken. Bis es klickerte: Der Kübel stand nachmittags in der gleißenden Sonne und überhitzte die Wurzeln.

Seit die Clematis im Off der Sonne steht, hat sie sich erholt, die ist richtig losgebrettert, quietschfidel. (Manchmal steht man halt echt auf der Leitung.)
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"Stadtgarten" und "Landgarten" klingt einfach nur dösig.

Effi B.

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Re: Dürregejammer
« Antwort #1096 am: 05. August 2018, 10:57:18 »

Hier ist es meistens sehr lufttrocken.

Oha, demnach meintest du also die Verdunstungsfeuchtigkeit vom Gießen (plus Hitze)? :-\ ;D
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oile

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Re: Dürregejammer
« Antwort #1097 am: 05. August 2018, 11:01:52 »

Nein. Ich meinte schlicht die sehr austrocknende Luft.
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Schantalle

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Re: Dürregejammer
« Antwort #1098 am: 05. August 2018, 11:15:28 »

Ne, Schantalle, das meinte ich nicht. Ich meinte schon die Luftfeuchtigkeit per se
Wir meinen beide schon das Gleiche, ich habe meinen Text bloß zu stark verkürzt, sorry!
Ich meinte: All die Steine und Backsteine speichern und abgeben in dem kleinen Biotop so viel Wärme, dass von der Feuchtigkeit bis Nachmittagsstunden nicht viel in der eh schon trockenen Luft bleibt.
Ich habe zwar keine, lokal auf diesem Fleck gemessene Werte, aber eine Luftfeuchtigkeit wie bei Dir

Zitat
die lag hier die Tage bei tropischen 95%

... hätte mich zur Notaufnahme gebeamt, ganz ohne Scotty  :-X
Die nächstliegende Wetterstation hat z.B. gestern um 16.00 satte 30% gemessen. Die vergangene Tage sind nicht anders gewesen. Erst heute geht es deutlich nach oben.
« Letzte Änderung: 05. August 2018, 11:18:32 von Schantalle »
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Effi B.

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Re: Dürregejammer
« Antwort #1099 am: 05. August 2018, 11:26:54 »

Die hohen Werte der Luftfeuchtigkeit habe ich agrarheute.de entnommen.
Ich lass das jetzt besser mal. :-[ :-X
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Paw paw

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Re: Dürregejammer
« Antwort #1100 am: 05. August 2018, 11:36:24 »

Ich meinte schon die Luftfeuchtigkeit per se, die lag hier die Tage bei tropischen 95%, keine Ahnung, wo die herkommt - jedenfalls ohne die Verdunstungsfeuchtigkeit durch Gießwasser.
Das muss eine Fehlmessung gewesen sein, oder das Maximum in der Nacht. Nachts habe wir auch normalerweise über 90%. Derzeit sind es über 80%.
Aktuelle Luftfeuchtigkeitswerte um 11:00 Uhr
Über 90% schaffen nur der Brocken und der Fichtelberg.
« Letzte Änderung: 05. August 2018, 11:41:21 von Paw paw »
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häwimädel

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Re: Dürregejammer
« Antwort #1101 am: 05. August 2018, 11:56:00 »

...
Über 90% schaffen nur der Brocken und der Fichtelberg.


und die Zugspitze mit schlappen 97%  :o  ;)

Gestern waren es hier tropische 73 %, dazu ein Temperatursturz von 37 auf  26°C. Für ca. 30 Minuten und auch nur dort wo das Gewitter nieder ging.  :-X Heute bestehen zumindest Chancen, daß die Wäsche trocken wird  ;) 34°C und nur noch 50% Luftfeuchtigkeit.
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Dolomedes

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Re: Dürregejammer
« Antwort #1102 am: 05. August 2018, 12:00:19 »

Bei manchen Pflanzen habe ich den Eindruck, dass die nicht vertrocknet sind sondern schlichtweg von der Sonne verbrannt, bei Hortensien oder den Herbstanemonen z.B., in der Stadt, da wurde satt gewässert.

Das kann ich nur bestätigen. Meine beiden Hortensien gieße ich regelmäßig und bis vor kurzem standen sie saftig grün da. Seitdem jetzt auch noch die Hitze losging hängen die Blätter schlaf und gelblich herum. Nur auf der Seite, die von der Nachmittagssonne verschont wird, sind sie noch grün und knackig.

Meine Herbstanemonen blühen dieses Jahr äußerst mickrig, kaum der Rede wert. Bei denen, die im Schatten oder Halbschatten stehen, ist aber zumindest das Laub noch grün.

Zwei meiner Rosen stehen halbschattig neben einer hellen Wand, ab dem frühen Nachmittag scheint die Sonne hin. Die letzten Jahre haben sie regelmäßig Blüten angesetzt. Dieses Jahr nur zweimal bis jetzt - im Frühjahr und vor etwa zwei Wochen, bei den letzteren waren die Blütenblätter schon angebrutzelt kaum dass sie sich geöffnet hatten. Dafür ist das Laub dieses Jahr sehr gesund.
Auch die anderen Rosen, die in der Sonne stehen, blühen weniger häufig als die letzten Jahre. Und wenn, dann sind sie in Handumdrehen verblüht.
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Paw paw

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Re: Dürregejammer
« Antwort #1103 am: 05. August 2018, 13:34:52 »

...
Über 90% schaffen nur der Brocken und der Fichtelberg.
und die Zugspitze mit schlappen 97%  :o  ;)
Die Liste wird ständig aktualisiert. Die halbstündigen Meldungen der einzelnen Wetterstationen ziehen sich über einen geraumen Zeitraum. Im Moment liegen von 502 Stationen Meldungen vor. Alle Werte sind unter 90%, auch die der oben genannten.
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Re: Dürregejammer
« Antwort #1104 am: 05. August 2018, 22:39:30 »

Was ich mich immer wieder frage: wenn schon hierzulande Pflanzen braun werden wegen der Sonne, wie überstehen die das dann in Gärten südlicherer Länder, wenn Gießen kaum hilft (und wo die Sonne dort noch stärker ist)? Ein Rätsel, das mich beschäftigt... ??? :-\
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Re: Dürregejammer
« Antwort #1105 am: 05. August 2018, 22:44:29 »

Hortensien und andere Pflanzen mit großen, nicht skleromorphen Blättern stehen dort nicht in praller Sonne.
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Re: Dürregejammer
« Antwort #1106 am: 05. August 2018, 23:04:15 »

Zitat
Hortensien und andere Pflanzen mit großen, nicht skleromorphen Blättern stehen dort nicht in praller Sonne.
Aber Kiwis z.B. werden im Mittelmeerraum auch angebaut und die Plantagen sind natürlich sonnig... Die haben auch große Blätter.  :-\
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Re: Dürregejammer
« Antwort #1107 am: 05. August 2018, 23:11:30 »

aber ganz viel Haar auf den Bättern  ;)
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Effi B.

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Re: Dürregejammer
« Antwort #1108 am: 06. August 2018, 07:35:49 »

Hortensien und andere Pflanzen mit großen, nicht skleromorphen Blättern stehen dort nicht in praller Sonne.

Es lässt mir keine Ruhe. Vielleicht habe ich das Phänomen nicht klar genug skizziert (#1080 ff). So doof bin ich nun auch wieder nicht  ;D, besagte Hydrangea macrophylla steht keineswegs in der prallen Sonne. In dieser Jahreszeit gibt es die erst nachmittags ab ca. 16 Uhr; gegossen wurde sie zur Genüge. Die Pflanze stammt noch von der Vorbesitzerin, ist ewig alt und gut eingewachsen. Am Standort hat sich von den Lichtverhältnissen her nichts geändert, neben alten, riesigen Rhodos, einem großen Farn, einer dümpeligen Clematis und einer Eibe, eine insgesamt eher dustere, schattige und feuchte Ecke in unserem kleinen Stadtgarten. Durch die Schattenverhältnisse ist auch der Boden dort nicht so erbärmlich aufgeheizt wie anderswo. So.

Das seltsame daran ist nun, dass das Blattwerk gesund und munter aussieht, die Blüten hingegen sind verbrannt. Ganz eindeutig 'verbrannt', braun und knusprig knisternd, eine verwelkte Hortensienblüte sieht anders aus.

Die aktuellen 34 Grad hat diese Hortensie im Laufe ihrer vielleicht 30-50 Lenze schon öfters mal erlebt, ich selbst kenne sie seit 20 Jahren, weshalb ich mir nun die Frage stelle, wieso macht diese Pflanze nun konkret heute solche Zicken: mit verbrannten Blüten?

Ach ja, fällt mir eben erst ein: Von dieser macrophylla machte ich Stecklinge, vor etwa 3 Jahren, erfolgreich. Die steht bei uns auf dem Land, im Kübel, an der nördlichen Hausseite direkt an der Wand und auf der Terrasse. Der Sonneneinfall ist dort vergleichbar zum Stadtgarten, nachmittags gibt's die Dröhnung, nur: die Blüten sind gesund und munter, ebenso das Blattwerk, insgesamt ein Wonneproppen. ??? (Ich verstehe gar nichts mehr.)



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neo

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Re: Dürregejammer
« Antwort #1109 am: 06. August 2018, 08:23:47 »


Das seltsame daran ist nun, dass das Blattwerk gesund und munter aussieht, die Blüten hingegen sind verbrannt. Ganz eindeutig 'verbrannt', braun und knusprig knisternd, eine verwelkte Hortensienblüte sieht anders aus.

Ich finde, sie verhält sich normal und der Steckling ungewöhnlich. Die Sonne jetzt um 16.00 Uhr ist ja doch..., also ich möchte nicht länger drin stehen. Und dies über eine längere Zeit. Vielleicht kriegt die im Topf halt nochmals optimaler Wasser und die Verhältnisse an den beiden Standorten unterscheiden sich doch ein bisschen? Ich würde doch das kleine Wunder einfach geniessen. ;) Ich werde es geniessen, wenn gegen Ende Woche das "Trockenheits-und Hitzewunder" tatsächlich mal vorbei ist.
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"Was bedeutet zähmen?" "Das wird oft ganz vernachlässigt", sagte der Fuchs. "Es bedeutet sich vertraut miteinander machen."
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