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News: Ein Dutzend verlogener Komplimente ist leichter zu ertragen als ein einziger aufrichtiger Tadel. (Mark Twain)
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05. Oktober 2022, 23:39:08
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Autor Thema: Dürregejammer  (Gelesen 527112 mal)

Wild Obst

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5070 am: 06. August 2022, 21:32:13 »

War heute auf meine Grundstück. Dort hat es nichts geregnet und der Wetterbericht verspricht auch nichts für die nächsten 2 Wochen. Im Wald drumherum haben einige Bäume, die letzte Woche noch gut aussahen, auf Herbst umgeschaltet und für dieses Jahr scheinbar aufgegeben. Langsam ist auch die Wasserspeicherkapazität des Lehmbodens aufgebraucht.
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thuja thujon

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5071 am: 06. August 2022, 23:14:34 »

Langsam ist auch die Wasserspeicherkapazität des Lehmbodens aufgebraucht.
Langsam? Hier könnte man eine Erdbeere 2m tief vergraben und sie würde nicht genug Wasser finden um verschimmeln zu können.

Rucola ist noch Grün.
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thuja thujon

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5072 am: 06. August 2022, 23:16:54 »

Wilde Möhre ist auch noch tapfer und blüht.

Seifenkraut und Wegerich sterben gerade, Klee ist schon praktisch tot.

Laut Wetterbericht könnte es in gut 10 Tagen 0,2mm mit 15% Wahrscheinlichkeit regnen. Dass lässt hoffen.

...

Nee, eigentlich echt nicht.
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dmks

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5073 am: 06. August 2022, 23:42:48 »

Die Unwetterfront brachte immerhin viel Wind bei 30 Grad - und Null Regen, nix, keinen einzigen Tropfen.
 >:(
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Quelle: meine Mutti, so etwa vor 50 Jahren.

thuja thujon

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5074 am: 06. August 2022, 23:46:14 »

Ich hätte mich heute Abend schon über 50% statt 35% Luftfeuchtigkeit gefreut.
Dann hätte ich den Trauben wenigstens nochmal Bittersalz geben können...
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AndreasR

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5075 am: 07. August 2022, 00:30:49 »

@thuja thujon: So sieht der Spielplatz hier in der Nähe auch aus, das Gras ist mittlerweile tot, die Gänseblümchen auch, Klee und Wegerich haben sich verabschiedet, nur hier und da stehen noch ein paar grüne Büschel von irgendwelchen Wildkräutern. Die Sträucher (Spiere, Forsythie, Weigelie usw.) lassen die Blätter hängen, teils sind sie schon alle braun, ebenso die Eberesche und die Mehlbeere dort. Pyrus calleryana 'Chanticleer' hält ganz gut durch, ebenso die Robinie und der vor zwei oder drei Jahren neu gepflanzte Feldahorn, auch wenn dessen Laub mittlerweile gelb wird.

Der ebenfalls neu gepflanzte Acer monspessulanum ist hingegen sattgrün, eindeutig einer der Klimagewinner. Die Walnussbäume sehen top aus und tragen dieses Jahr überreichlich, einheimische Bäume und Sträucher sehen sämtlichst nicht gut aus. Sogar der sonst so robuste Flieder lässt mittlerweile sein Laub hängen. Kirschlorbeer treibt gerade neu aus, der ist wohl wirklich nicht kaputtzukriegen. Und die Leute haben es mittlerweile wohl zum Glück aufgegeben, neue Thujahecken zu pflanzen, so dass mir das braune Elend beim Spaziergang diesbezüglich erspart blieb...
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Andreas

Wild Obst

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5076 am: 07. August 2022, 08:50:31 »

Langsam ist auch die Wasserspeicherkapazität des Lehmbodens aufgebraucht.
Langsam? Hier könnte man eine Erdbeere 2m tief vergraben und sie würde nicht genug Wasser finden um verschimmeln zu können.
Naja, Mein Garten ist auch nicht im Oberrheingraben, sondern am Schwarzwaldrand auf knapp 600m. Ein bisschen kühler ist es da schon und entsprechend fängt das Austrocknen auch später an. Allerdings liegt er auch im Regenschatten des Nordschwarzwalds und ist damit nicht so regenreich, wie man annehmen könnte, wenn man "Schwarzwald" hört.
Ich sollte mich daran gewöhnen, dass es bei mir immer lange so aussieht, als ob alles gut gehen würde, um dann schlagartig in "Dürre" mit vertrocknenden Pflanzen umzuschlagen. Ein Beipiel sind die Kletterhortensien, die ich an ein paar Zukunftsbaum-Eichen im Wald gepflanzt habe, um die perspektiv durch Beschattung des Stamms daran zu hindern, aus schlafenden Augen am gerade astfreien Stamm neue Äste auszutreiben, wenn ich in Zukunft einmal ein paar Bedrängerbäume entnehmen werde, damit die guten Eichen mehr Kronenfreiheit und -raum bekommen.
Egal warum und ohne viel weitere Erklärung, die Kletterhortensien waren bis letzte Woche top in Form und gestern hingen nur noch vertrocknete Blätter daran, zwar noch grün, aber knochentrocken.
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AndreasR

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5077 am: 07. August 2022, 09:55:45 »

@Wild Obst: Genau so beobachte ich es hier auch, eigentlich sieht es im Garten noch recht grün aus, dem fetten Lehmboden sei Dank. Aber die abendlichen Spaziergänge durchs Dorf werden immer erschreckender, nach und nach lässt alles unmotiviert die Blätter hängen, was zuvor noch gut aussah, das Laub ist fahlgrün und hat die Konsistenz von Löschpapier. Es fehlt schlicht und einfach der "Saft" von unten, und die intensive Sonnenstrahlung dörrt die Blätter dann innerhalb kürzester Zeit aus, ähnlich wie bei einer Topfpflanze, die schlagartig vertrocknet, wenn man einmal das Gießen vergessen hat...
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Andreas

Wild Obst

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5078 am: 07. August 2022, 11:23:08 »

... Es fehlt schlicht und einfach der "Saft" von unten, und die intensive Sonnenstrahlung dörrt die Blätter dann innerhalb kürzester Zeit aus, ähnlich wie bei einer Topfpflanze, die schlagartig vertrocknet, wenn man einmal das Gießen vergessen hat...
Das ist eine sehr gute Beschreibung!

... Pyrus calleryana 'Chanticleer' hält ganz gut durch, ebenso die Robinie und der vor zwei oder drei Jahren neu gepflanzte Feldahorn, auch wenn dessen Laub mittlerweile gelb wird.

Der ebenfalls neu gepflanzte Acer monspessulanum ist hingegen sattgrün, eindeutig einer der Klimagewinner. Die Walnussbäume sehen top aus und tragen dieses Jahr überreichlich, einheimische Bäume und Sträucher sehen sämtlichst nicht gut aus. ...
Walnussbäume (Eichhörnchensämlinge), Eichen, Speierling, Elsbeere und Feldahorn sehen bei mir im Wald noch top aus, aber die Bergahorne lichten sich und verlieren Laub, genauso Kirschen und Haselnussträucher im Unterstand und den Hecken. Die Buchen und Linden sehen meist auch noch gut aus, aber mal sehen, wie lange die noch durchhalten. Interessanterweise schlappen bei den Buchen bei mir, zumindest 2018 &2019 war es so, als erstes die mittelalten, so 5-20 cm dicken, Buchen, obwohl ich erwarten würde, dass es als erstes die jungen Sämlinge sein sollten. Eine armdicke Tanne mit ca. 5m Höhe ist die letzte Woche auch vertrocknet, obwohl genau diese auch 2018-2020 noch ordentlich gewachsen ist.
Die Obstbäume auf der Wiese sehen auch noch gut aus, aber auch da färben schon die ersten Kirschenblätter und fallen.
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Lilia

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5079 am: 07. August 2022, 11:29:36 »

die rheinhessische schweiz sieht stellenweise aus wie in portugal. strahlender sonnenschein, ein leises lüftchen, alles braun verbrannt was nicht rebe ist. nur das meer fehlt. bin gespannt, wie die weinlese dieses jahr wird.
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Monti

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5080 am: 07. August 2022, 17:14:18 »

Ich habe an einigen jungen Obstbäumen mal mit Lebenserhaltenden/verlängernden Maßnahmen begonnen...
 

Wenigstens im Frühjahr war es feucht genug für ein halbwegs gutes Triebwachstum.
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Hausgeist

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5081 am: 07. August 2022, 20:58:41 »

Wie stark heizen die sich in voller Sonne eigentlich auf?
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Man benötigt kein botanisches Wissen, um eine Pissnelke erkennen zu können.

Euphrasia

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5082 am: 07. August 2022, 21:12:19 »

Sie werden etwas wärmer als handwarm.

Wir haben die Säcke seit Ende Mai an den Obstbäumen.
Im Moment sehen sowohl die Apfelbaum-Veteranen, als auch die jungen Bäumchen bei uns besser aus, als die im Nachbargarten, wo täglich etwas mit der Handbrause gegossen wird.
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Eine Brille ist der Sieg der Neugier über die Eitelkeit. (Robert Lembke)

Bristlecone

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5083 am: 07. August 2022, 21:31:51 »

Ich hab hier auch einen ganzen Schwung in Betrieb. Das Befüllen dauert ein wenig, und manchmal verstopfen die aus unerfindlichen Gründen - nein, keine Schnecken, eher rutschen die manchmal so zusammen, dass sie sich selbst den Ausfluss blockieren. Passiert bei den "echten" Treegator kaum ,weil die glasfaserverstärkt sind, aber dafür kosten die auch deutlich mehr.
Ich hab den Eindruck, dass diese Wassersäcke auch bei älteren Bäumen nützen, auch wenn sie ja nur im stammnahen Bereich angebracht sind. Vielleicht verteilt sich das Wasser im hiesigen Lösslehm weit genug seitlich. 
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Tja

thuja thujon

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Re: Dürregejammer
« Antwort #5084 am: 07. August 2022, 21:37:39 »

Evtl findet ja auch mal eine Wurzel zurück zu dem Punkt Richtung Stamm, wo sie eigentlich schon alles geholt hat aber jetzt wo es feucht ist... Wasser hat ja doch eine Lockwirkung.
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