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News: ... wünsche auch einen schönen guten Morgen und gehe jetzt wieder in meinen Garten und laber mit dem Rhabarber. (Ein Kommentar von wandersfranz) 
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15. September 2019, 14:25:03
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News: ... wünsche auch einen schönen guten Morgen und gehe jetzt wieder in meinen Garten und laber mit dem Rhabarber. (Ein Kommentar von wandersfranz) 

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|9|4|Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen. (Cicero)

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Autor Thema: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?  (Gelesen 24144 mal)

pearl

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Hier Phlox Omas Jugendzeit neben Amsonia in einem Beet mit nur 3 Stunden Morgensonne, beide gleich mit Wasser versorgt. Der Phlox hat kaum Schäden, aber die A. kann ich für dieses Jahr vergessen.


außerdem vermute ich, dass das Amsonia orientalis ist. Eine sehr trockenverträgliche und wärmebedürftige Pflanze, die lagert. Etwas für den vollsonnigen Standort mit Wildnischarakter vor Gehölzen. Das arme Dinge ist außerdem eingequetscht in einer ungünstigen Situation, auch vom Boden her.

Bei 3 Stunden Sonne sprechen wir von Vollschatten. Amsonia vertragen Vollsonne, je größer das Laub, desto mehr vertragen sie auch Schatten, aber Vollschatten ist ganz klar ein Kulturfehler.
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and though it is like this, it is only that flowers, while loved, fall; and weeds while hated, flourish

Brad Warner 2007 Sit down and shut up - Punk Rock Commentaries of Buddha, God, Truth, Sex, Death & Dogen's Treasury of the Right Dharma Eye

rocambole

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Wem es egal ist was im Garten wächst, Hauptsache er/sie hat was zum Gestalten oder zum Angucken findet irgendwelche Pflanzen (oder Wege)! Rose, Taglilie, Phlox? Ist doch wurscht!

Wer aber sein Herz an einzelne bestimmte Gattungen verschenkt, der guckt unter Umständen doof aus der Wäsche!
Ich kann Dich verstehen, mir ging es genauso. Ich liebe die Prachtstauden und mir ist es ganz sicher nicht egal, was im Garten wächst. Manche Gartensituationen sind schwierig, aber es findet sich immer was, was einem gefällt und man kann an seinem Geschmack auch „arbeiten“. Farne hätte ich früher nie gepflanzt, ich habe mich jahrelang geweigert, Hortensien zu setzen, die im Schatten übrigens auch recht viel Trockenheit aushalten. Epimedium habe ich gehasst, als ich nur rubrum kannte. Jetzt habe ich an die 100 verschiedene im Garten etc. Mit meiner Vorliebe für Cyclamen hatte ich dagegen Glück  :D.
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Sonnige Grüße, Irene

rocambole

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Nicht orientalis sonden tabernaemontana, die letztes Jahr im Dauerregen nicht halb so schlecht aussah. Lt. Gaissmayer soll er frisch bis feucht stehen, habe gerade geguckt. Auch Stade sagt frisch ...

Aber wie auch immer, es kommen wieder andere Jahre, so was wie diesen Sommer gibt es in HH vielleicht alle 15 Jahre.
« Letzte Änderung: 27. Juli 2018, 20:21:41 von rocambole »
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pearl

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eine Amsonia tabernaemontana brauch auch Licht um kräftige Stängel auszubilden.

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rocambole

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jahaa, woher nehmen und nicht stehlen. So wie Deine wird sie nie aussehen, aber ansonsten blüht sie schon und ist gesund. Ich probiere immer aus, wenn eine Pflanze halbschattig stehen kann, ob es nicht auch mit dreiviertel geht ...
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Sonnige Grüße, Irene

Krokosmian

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Wem es egal ist was im Garten wächst, Hauptsache er/sie hat was zum Gestalten oder zum Angucken findet irgendwelche Pflanzen (oder Wege)! Rose, Taglilie, Phlox? Ist doch wurscht!

Wer aber sein Herz an einzelne bestimmte Gattungen verschenkt, der guckt unter Umständen doof aus der Wäsche!
Ich kann Dich verstehen, mir ging es genauso. Ich liebe die Prachtstauden und mir ist es ganz sicher nicht egal, was im Garten wächst. Manche Gartensituationen sind schwierig, aber es findet sich immer was, was einem gefällt und man kann an seinem Geschmack auch „arbeiten“. Farne hätte ich früher nie gepflanzt, ich habe mich jahrelang geweigert, Hortensien zu setzen, die im Schatten übrigens auch recht viel Trockenheit aushalten. Epimedium habe ich gehasst, als ich nur rubrum kannte. Jetzt habe ich an die 100 verschiedene im Garten etc. Mit meiner Vorliebe für Cyclamen hatte ich dagegen Glück  :D.

Das ganze Gedöns mit dem Grünzeug mache ich auch schon eine Weile und dabei eben auch die eine oder andere Vorliebe durchgeschossen und abgearbeitet ;D, mein Geschmack ist durchaus erarbeitet ;).
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rocambole

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Sonnige Grüße, Irene

neo

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Wem es egal ist was im Garten wächst, Hauptsache er/sie hat was zum Gestalten oder zum Angucken findet irgendwelche Pflanzen (oder Wege)! Rose, Taglilie, Phlox? Ist doch wurscht
Sammler sind wahrscheinlich leidensfähige Menschen und aus speziellem Holz geschnitzt.
Ich dachte diesen Sommer, was für eine wunderbare Sache doch Schneeglöckchen sind. ;)
Also Wurscht gibts bei mir im Garten nicht, aber wenn ich probiert habe und es will nicht, wie auch immer die Gründe sind, dann gibt es glücklicherweise noch andere Pflanzen.
Die Gründe sind vielfältig warum man gärtnert, ich möchte einfach dass es gut wächst, mit häpp chläpp durchgebracht werde ich nicht glücklich.
Und so wird es auch diesen Sommer Pflanzen geben die nicht bleiben.
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Bäume sind die schönste Verbindung
zwischen Erde und Himmel.
Hermann Lahm

Wühlmaus

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Die Frage des Themas ist gut - aber schwer zu beantworten :-\

Da das Klima hier im OstalbTal schon immer speziell war, habe ich mich langsam an das Mögliche heran experimentiert. Und habe gelernt, nicht das für hier Unmögliche zu wollen. Die Umstellung vom Bonner Klima hierher war schon extrem :-X

Was ich seit Jahren mache und was sich als wirklich gut bei den verschiedensten Witterungen bewährt, ist eine gute Pflege des (Ober)Bodens. In meinem Garten gibt es zu keiner Zeit richtig offenen Boden. Ich habe das Glück, dass wir hier ausreichend Strauch- und BaumSchnitt haben, der geschreddert und angerottet den besten Mulch ergibt. Die Feinanteile werden vom Niederschlag dem Boden als Dünger zugeführt und die Holzanteile bleiben als deckende Schutzschicht liegen und verrotten langsam. So ist der humose Lehm sehr gut sowohl vor Schlagregen als auch vor Trockenheit geschützt. Auch in nassen Sommern ist es nie schlammig nass und dieses Jahr hat der Boden unglaublich lange die Feuchtigkeit gehalten. Und punktuell mit dem Schlauch wässern geht mit dieser Mulchschicht auch sehr gut.

Und was sich immer mehr als richtige Entscheidung erweist: bereits vor 25 Jahren haben wir eine 6m³Zisterne unter der Terrasse einbauen lassen. Sie ist mit einem Hauswasserwerk verbunden und es gibt einen Anschluss an der Terrasse. Glücklicherweise konnten wir die einspeisende Dachfläche nach und nach vergrößern, so dass es mittlerweile 120m² sind. Zusätzlich steht an der Garage eine Außenzisterne mit 300l.
Dieses Jahr reicht aber auch das leider nicht aus.

Und ja - es ist sehr gut, dass der Garten inzwischen so eingewachsen ist, dass weite Bereiche im Schatten einer großen Linde liegen. Aber was ist mit diesem Baum, wenn es immer mehr solcher Sommer gibt :-\ Er hat heuer erstmals Wasser bekommen. Sicher schon 1m³...
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WühlmausGrüße

"Das Schiff ist sicherer, wenn es im Hafen liegt. Aber dafür wurde es nicht gebaut." Paulo Coelho

maliko

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Natürlich kann man sich nicht gegen alle Wetterextreme schützen, aber Anpassung an Gegebenheiten und Vorsorge sind doch Reaktionen, die schon immer das Überleben ermöglicht haben. Und ständig weiter etwas zu tun, was nicht funktioniert, machen wohl die wenigsten.

Für mich ist die Pflanzenwahl zunächst das erste Mittel. Weil ich hier noch keine beständige Tendenz erkenne (war es im letzten Jahr ein nasser Sommer ist es in diesem Jahr ein trockener) ist meine Überlegung mehr Pflanzen (es betrifft zunächst die Stauden) mit breiter Standortamplitude als „Grundgerüst“ einzusetzen. Hier bin ich aber auch noch suchend.

Gehölze bieten Wind-, Sonnen- und Hagelschutz und die Anpflanzung von Hecken oder die Anpflanzung von Einzelgehölzen kann das Kleinklima im Garten sehr beeinflussen.
Diese Liste könnte vielleicht helfen, geeignete Arten zu finden:

https://www.die-gruene-stadt.de/klimaartenmatrix-stadtbaeume.pdfx

Das Thema der "Klimabäume" ist nicht neu - es gibt dazu noch mehr im Netz.

Bäume wie den Lebkuchenbaum, der doch sehr empfindlich bereits auf ein paar Hitzetage reagiert, würde ich heute nicht mehr pflanzen. Und wenn er noch so schön ist. Noch hat er seine Blätter....
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maliko

rocambole

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Ich schredder auch alles, was geht. Verholztes und Trockenes wie Gräserschnitt und Kiefernnadeln kommt auf die Wege, so brauche ich deutlich weniger Rindenmulch zu kaufen. Alle paar Jahre wird dann das verrottete unter der obersten Schicht in die Beete expidiert, da ist immer noch reichlich Grobes für eine schützende Schicht dabei.

Ansonsten kommt Staudenschnitt auf die Beete, dieses Jahr sehr grob per Hand zerkleinert, damit er nicht so schnell vergeht. Und im Herbst 3-4 Kubikmeter gehäckseltes Laub, ist Winterschutz, liegt bis etwa Ende April und die Rest werden nicht abgeräumt. Unter der Kiefer habe ich gerade eine 2-3cm hohe Mulchschicht aus abgenagten Tannenzapfen, die Cyclamen scheinen es zu mögen.

Eine Biotonne jedenfalls haben wir nicht, wir behalten die wertvolle Biomasse lieber selber. Der Kompost kommt dann auch gerne mal noch etwas grobstückig auf die Beete, das zerfällt dann so flächig ausgebracht recht zügig.
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Sonnige Grüße, Irene

hymenocallis

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Wie an anderer Stelle schon geschrieben, denke ich auch, dass man sich letztendlich nicht gegen alle Wetterkapriolen wappnen kann und deshalb Pflanzen auswählen muss, die auch mit widrigen Bedingungen gut zurechtkommen - unsere Altvorderen wussten sicher, was sie taten, wenn sie altbewährte, wüchsige Bauerngartenstauden über den Zaun reichten. Natürlich gibt es auch robuste moderne Sorten, aber da wird man wohl noch einige Jahre bzw. Jahrzehnte Erfahrung sammeln müssen, und so manche alte Sorte kommt sicher auch nicht mehr mit den heutigen Verhältnissen zurecht. Gärten haben sich im Laufe der Zeit immer gewandelt und werden das auch weiterhin tun.

Unsere Altvorderen hatten keinen Klimawandel am Hals und viele der damals über Jahrzehnte unproblematische Sorten kommen mit dem extrem wechselhaften Wetter der letzten 20 Jahre nicht zu recht. Aus der Vergangenheit kann man daher nicht für die kommenden Jahrzehnte (wohl eher 2-3 Jahrhunderte) lernen.

Klimatische Veränderungen, wie sie uns bevorstehen, dauern mehrere Menschenleben - wenn sich dann wieder eine stabilere Phase einstellt, kann man sicher wieder entspannter gärtnern und selbst als Altvorderer zuverlässige Ratschläge geben.

Die hier schon mehrmals propagierte Pflanzung trockenheitsresistenter Arten ist nur dann sinnvoll, wenn sich das Klima langfristig in Richtung Trockenheit verändert - das ist derzeit nicht abzusehen und das Risiko, daß diese Pflanzungen rasch wieder untergehen, ist recht groß. Exzessives Mulchen mag in schlimmen Trockenperioden wie jetzt gerade in Nordeuropa sinnvoll sein, in sehr nassen Sommern ganz sicher nicht.

Eine gewisse Flexibilität beim Gärtnern ist meiner Ansicht nach der Schlüssel zum Erfolg. Mehrere Strategien parat zu haben, ist keinesfalls verkehrt, damit man je nachdem, wie eine Saison ausfällt, sinnvoll reagieren kann.

Selbstverständlich ist auch ein einfach abwarten und der evolutionären Auslese live zusehen eine Möglichkeit - der Preis ist die starke Reduktion der Arten- und Sortenvielfalt im Garten. Wer damit kein Problem hat, kann ganz streßfrei weiter gärtnern.

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Brezel

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Ein bisschen mehr Tiefgang hätte ich mir von diesem Thema schon erhofft.  ;)

Extreme Winterkälte, Spätfrost („die Eisheiligen“), milde und nasse Winter etc. - das alles gibt es in den meisten  Regionen hier immer schon, aber eigentlich eher als „Ausreißer“. Neu erscheint mir nun die Kombination von Extremsituationen direkt hintereinander:

milde Wintermonate mit anschließendem starkem Frost im März, April oder Mai;
ein untypisch nasser und kühler Sommer, bei dem sich die Böden vollsaugen wie ein Schwamm, mit anschließendem vorzeitigem Herbststurm, der die Bäume in voll belaubtem Zustand erwischt, während ihre Wurzeln im aufgeweichten Boden keinen Halt mehr finden (2017);
oder lange Frühjahrstrockenheit ab Februar, die nach zwei oder drei leichten Niederschlägen gleich in den heißen und trockenen Sommer übergeht (wie bei uns 2015).

Eine Schattierung im Winter hilft meines Erachtens nicht bei zu mildem Winterwetter, sondern nur gegen Sonnenschein tagsüber, der meist mit nächtlichem Kahlfrost einhergeht. Hierzulande ist zu mildes Winterwetter meist trüb, regnerisch und frostfrei.

2016 und 2017 sind mir auch Pfingstrosen eingegangen, weil sie schon zu weit waren, als der Frost kam. Hab mir vorgenommen, künftig immer erst in der frostfreien Zeit zu düngen, um den frühen Austrieb nicht noch zu beschleunigen. Keine Ahnung, ob das hilft...

Phlox & Co. sowie die Jungbäume habe ich in diesem Jahr sehr großzügig mit gesiebter Komposterde versorgt, die die Feuchtigkeit gut speichert. Dadurch sieht im Garten momentan alles ganz gut aus, trotz der Trockenheit und Hitze im Frühjahr und der  (eigentlich nicht unüblichen) Sommertrockenheit. Die drei kühleren Regentage Anfang Juli haben gereicht, um auch die Wackelkandidaten wieder zu stabilisieren. Gewässert wird bei Trockenheit natürlich regelmäßig (haben meine Ur- und Großeltern in diesem Garten schon so gemacht, da fast reiner Sandboden).

Ansonsten werde ich weiterhin ausprobieren, welche Stauden und Gehölze mit den hiesigen Gegebenheiten zurechtkommen könnten. Hätschelkandidaten musste ich bisher noch nicht rausschmeißen – die verschwinden ganz von alleine.  ;)
« Letzte Änderung: 27. Juli 2018, 23:41:15 von Brezel »
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LG Brezel

Amur

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Kein Klimawandel früher? Na da solltest du dich mal eher kundig machen.

Es gab nie ein stabiles Klima, es war immer ein auf und ab.

Mal schneller mal langsamer. Derzeit gehts flott nach oben.
Aber Erdgeschichtlich gesehen sind wir bei aller Erwärmung immer noch in einer kalten Phase.
Insofern. Probieren was wächst. Derzeit probiert man allenthalben Lagerströmia nördlich der Alpen, später werdens mal eher wieder skandinavische Besonderheiten.
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nördlichstes Oberschwaben, Illertal, Raum Ulm

rocambole

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Die hier schon mehrmals propagierte Pflanzung trockenheitsresistenter Arten ist nur dann sinnvoll, wenn sich das Klima langfristig in Richtung Trockenheit verändert
Das ist ein bisschen zu pauschal: wenn die eigene Gartensituation grundsätzlich eher trocken ist, bedingt durch mehrere Faktoren wie Gehölzbestand, Boden- und vorherrschende Windverhältnisse, dann macht das durchaus Sinn. Jeder wird das durch langjährige Beobachtung selber für sich herausfinden müssen.

Es ist ja auch ein wesentlicher Unterschied, ob wir von Pflanzen für Freiflächen oder von Waldbewohnern reden. Ich habe in meinem Garten gelernt, die Finger möglichst von feuchtigkeitsliebenden Kandidaten zu lassen, das funktioniert einfach nicht, oder nur an ganz wenigen Stellen.
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Sonnige Grüße, Irene
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