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News: Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird. (Christian Morgenstern)
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16. September 2019, 16:28:10
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News: Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird. (Christian Morgenstern)

Neuigkeiten:

|1|4|127. Geburtstag des berühmten Botanikers Erich Pur, Begründer und Namensgeber von garten-pur.

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Autor Thema: welche Pflanzen haben bei euch die Trockenheit mehr oder weniger gut überlebt?  (Gelesen 4778 mal)

Rhoihess

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Zum größten Teil natürlich die "offensichtlichen", von denen man es eh erwartet, sehen ohne Wässerung (Ausnahme: Nuepflanzungen dieses und tlw. letztes Jahr bekommen etwas) unbeschadet aus also
- Rosmarin (jedoch verlangsamtes Wachstum)
- Lavendel (angustifloia, latifolia, stoechas)
- Thymian (vulgaris)
- Oregano (vulgare ssp. hirtum)
- Gladiolen (sogar erst im Februar dieses Jahr die Zwiebeln gesteckt)
- Yucca gloriosa
- Feigen (Wässerung fördert aber Wachstum deutlich)
- Spargeln (Laub immer noch sattgrün, hab aber auch schon Ende Mai mit Triebstechen aufgehört)
- Himbeeren
- Immergrüne Heckenkirsche
- Lorbeerkirsche
- Robinie (~20 Jahre alt, einige wenige Blätter werden geworfen)
- Berg-Ahorn (~6 Jahre)
- Efeu (Palisadenbegrünung) - auch in der prallen Sonne kein Problem
- Salomonssiegel
- Meine Tomaten brauchen auch erstaunlich wenig Wasser, obwohl's unter dem Klarplastik-Wellblech oft bis 48° wird. Hier kommt es aber wohl auf frühes "Training" an - d.h. von Anfang an nicht zu viel wässern
- Kanadisches Berufskraut, wächst sogar in Plattenfugen aufm Balkon (leider)
- Rote Zaunrübe (leider)
- Vogelknöterich (leider)
- Portulak (LEIDER)
- Horn-Sauerklee (LEIDER)

Mittelmäßig verhalten sich

- Sonnenblumen, sowohl die gewöhnliche als auch Tithonia rotundifolia. Stark standortabhängig, mache wuchern ohne Wässerung extrem, andere welken stark, manchmal auch trotz fast täglichem Gießen
- Fatsia japonica, oft sehr schlapp sobald's über 30 geht
- Hanfpalmen und Zwergpalme - würden es wohl auch ohne Wässerung vertragen, stellen dann aber ihr Wachstum fast komplett ein
- Gewürzlorbeer (seit 2015 schutzlos im Freiland, minimale Blatt-Winterschäden), saugt ordentlich Wasser
- Phlox - dieses Jahr erst gepflanzt, immer ordentlich gewässert und auch schön geblüht, aber jetzt trocknen viele Blätter trotzdem

Schlecht verhalten haben sich

- Lupinen, wehe man vergisst mal einen Tag das Wasser, dann schrumpeln die komplett zusammen, obwohl's am Vortag geflutet wurde
- Harlekin-Weide, auch die vergibt einem nichts (aber da Flachwurzler, zu erwarten)
- Herbstastern, komplett weggetrocknet seit Anfang Juli
- Liguster (trocknet seit Jahren immer mehr weg, diese Schwächung macht ihn wohl auch anfälliger für Pilzschäden)
- Kiwi, ab Ende März noch schön austreibendes Laub vertrocknet seit ich sie habe (2016) immer ab Anfang Juni obwohl ich oft genug gieße - liegt aber bei mir höchstwahrscheinlich am zu hohen Boden-pH. Daher kein Zuwachs
- Purpur-Prunkwinden, trotz Pflanzung Ende März (genug Zeit zum Einwurzeln möchte man meinen) brauchen die im Freiland auch noch extra Wasser. Bei Süßkartoffeln dasselbe
- Wandelröschen (im Topf) ist ein extremer Schluckspecht. So groß ist das Teil gar nicht (30cm-Topf), braucht aber 2-3x täglich 5-10 Liter Wasser. Lässt sofort Blätter hängen und Blüten abfallen wenn es mal 5-10 Stunden nicht gewässert wurde (Untersetzer voll)
- Zitronen (3 Jahre alte Sämlinge) haben einen ähnlich hohen Bedarf - Blääter hängen aber nicht so schnell und blühen tun sie eh noch nicht, wird wohl noch 10 Jahre dauern
- Erdbeeren, ab ca. 30-32°C hängt das Laub schlaff da (fällt immer öfter in die Erntezeit) und es werden nur Minifrüchte produziert, die bei Reife schon anfangen zu gären
- Kartoffel "Blaue St. Galler" - wohl eher für das feuchtere Schweizer Klima optimiert, hier diesjahr ein absoluter Reinfall (Pflanzen ab Juni eingetrocknet, "Ernte" weniger als Setzkartoffel-Einsatz)
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agarökonom

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Lehmboden
Hier stehen noch gut da
Cephalaria gigantea
Astern in jeglicher Form
Solidago hidigeigei
Buddleya in Sorten
Lathyrus
Clematis diverse
Impatiens balfourii
Helianthus orygalis
Rosen
Vernonia
Digitalisierung parviflora
Fuchsia magellanica
Hosta wenn eingewachsen
Ononis spinosa
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Nutztierarche

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Auffallend gut steht Epimedium x warleyense 'Orangekönigin' ohne Bewässerung, allerdings teils schattig, im lehmigen Boden.  Ein großer Teil meiner bodendeckenden Stauden ist mehr tot als lebendig, da ergeben sich neue Pflanzplätze. Habt ihr ebenso gute Erfahrungen mit anderen empfehlenswerten Elfenblumen-Sorten?
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mavi

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Im eher sauren Sandboden mit einer Kalkmergelschicht in ca. 80-100cm Tiefe wachsen die Rugosas ohne Bewässerung (noch?) gut. Werde aber ab und an doch mal etwas Wasser geben, wenn das so weitergeht.
Gut, ohne gießen, außerdem:
Stipa tenuissima
Sesleria autumnalis (fast überall, nur die ganz sonnig stehenden sind wohl vertrocknet, waren aber auch im Frühjahr erst verpflanzt worden)
Nepeta parnassica (bekommt ab und an etwas Wasser ab, scheint es aber nicht zu benötigen)
Malva moschata (s.o.)
Rosmarin
Santolina virens (oder viridis?, riecht zerrieben jedenfalls eindeutig nach Olive).

Alles andere wird mehr oder weniger häufig gegossen, schlappt aber teilweise trotzdem. Auch die Hainbuchen, Elaeagnus umbellata, Haselnuss und Sorbus aucuparia fangen an, Blätter und Früchte zu verlieren oder haben schon einige Zeit den Anflug einer Herbstfärbung.
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maliko

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Paeonien sehen tadellos aus
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maliko

Mediterraneus

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Re: welche Pflanzen haben bei euch die Trockenheit gut überlebt?
« Antwort #65 am: 13. August 2018, 13:37:52 »

sandiger Lehm:
Gehölz:

Neben Gallica-Rosen sehen momentan noch besonders fit aus:

Quercus pontica (tiefgrün, während um sie rum alles dürr ist)
Ceanothus "Gloire de Versailles" (blüht und blüht,  trotzt der Dürre)
Prunus lusitanica
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LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

Bristlecone

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Quercus pontica zeigt hier auf trockenem Boden in voller Sonne deutliche Zeichen von Trockenstress und hat etwa die Hälfte der Blätter verloren, bis sie dann regelmäßig gegossen wurde.
Diese Art wird, soweit ich weiß, hierzulande stets veredelt, nie auf eigenen Wurzeln angeboten. Als Unterlage dient üblicherweise Quercus robur.

Ohne Gießen hält sich Vitex agnus-castus sehr gut.
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MarkusG

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Auffallend gut steht Epimedium x warleyense 'Orangekönigin' ohne Bewässerung, allerdings teils schattig, im lehmigen Boden.  Ein großer Teil meiner bodendeckenden Stauden ist mehr tot als lebendig, da ergeben sich neue Pflanzplätze. Habt ihr ebenso gute Erfahrungen mit anderen empfehlenswerten Elfenblumen-Sorten?

Epimedium rubrum ist hier auch sehr trockenheitsresistent.
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Mein Häcksler macht mich glücklich! (Derzeit doch nicht, habe über das Kabel gemäht!)

lonicera 66

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Iris und Fetthenne haben auf der Südseite des Hauses ohne gießen überlebt.
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liebe Grüße
Loni


Ich bin der Schatten, der die Nacht durchflattert und nicht "Everybodys-Darling"

spider

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Waldmeisterin

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Hier kümmern mittlerweile auch Sträucher, die schon ein paar Jahre stehen. Erstaunlicherweise steht Calycanthus ungegossen tiptop da, während Salbei und Mönchspfeffer direkt daneben mittlerweile ganz schön leidend aussehen  :-\
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Gartenoma

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Obwohl nie gegossen:
Ringelblume und anemonenblütige Sommeraster
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Gartenoma

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Noch eine Sommeraster:
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Bristlecone

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Nicht einmal gegossen und nach dem Regen so wie vorher: Viburnum rhytidophyllum.
Ich versuche, meinen Frieden mit diesem Hustenstrauch zu machen.
Dürrefest sind hier auch Ceratostigma willmottianum und plumbaginoides.
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Nina

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  • Alles wird gut!
    • garten-pur

Wenn ich die Möglichkeit hätte, dann würde ich meine gesamte Rasenfläche mit Schafsgarbe einsäen. Nicht nur, dass sie inmitten von "Knusperrasen" sattgrün ist, sondern auch weil die gefiederten Blätter so kuschelig zum Barfußlaufen und super schnittverträglich sind.
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