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News: Am zuverlässigsten unterscheiden sich die einzelnen Fernsehprogramme noch immer durch den Wetterbericht. - Woody Allen
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Autor Thema: Hanka, Haroma oder Katinka  (Gelesen 1347 mal)

Dornroeschen

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Re: Hanka, Haroma oder Katinka
« Antwort #15 am: 15. September 2018, 12:48:00 »

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Grün ist die Hoffnung

Rib-isel

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Re: Hanka, Haroma oder Katinka
« Antwort #16 am: 15. September 2018, 12:56:54 »

Ohne so viel ins OT zu gehen zu wollen, musste ich heuer feststellen, dass der Standort sehr wichtig ist. Der Boden meines Gartens ist recht viel beschattet. Das hat bei meiner Südhanglange viel ausgemacht. Natürlich haben meine Pflaumen auch einen Trockenschaden abbekommen, dieser konnte durch den sehr guten Ansatz und den etwas vermehrten Regen in den letzten Wochen, gut ausgeglichen werden.

Meine Lieblingszwetschge hat im Geschmack einen bitteren Ton bekommen und eine weitere Zwetschge hat einen Teil der Früchte einfach nicht mehr versorgt. Das ganze ist auch sehr sortenabhängig, das  konnte ich an einer kleinen Streuobstwiese hier sehen. Dem einen Apfel ging es recht gut, der andere war fasst entlaubt. Quitten gehen komischer weise immer  ;D

Aber ob man wirklich jetzt alles auf eine dürresituation her bepflanzen sollte, stelle ich in frage. Dann würde ich auf winterharte Kakteen setzen. Deren Früchte sollen auch essbar sein, nebst Feigen und Zirbelkiefer.
« Letzte Änderung: 15. September 2018, 12:58:28 von Rib-Huftier »
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Dornroeschen

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Re: Hanka, Haroma oder Katinka
« Antwort #17 am: 15. September 2018, 13:02:36 »

Ja, schönes Beispiel, die hatten verteilt 60mm plus einen Exgtraguss mit 31 Liter, der bei uns komplett ausfiel. Von dort sind auch meine Mirabellen. Tiefer Keuperboden, erstklassig. Kein Vergleich. Die Äpfel sind bei verstärktem Vorfruchtabwurf fast normal gross (nur sonnenbrandgefährdete Sorten haben Schäden), die Birnen sogar grösser. Zwetschgen gut, aber viele zerrissene Bäume durch Gewitterböen, da hat es ältere Bäume getroffen.
Ja, die zerrissenen Obstbäume, Zwetschgen, Äpfel habe ich auch gesehen... :'(
In unserer Obstwiese wurde die sehr große Zwetschge damals von Sturm Lothar komplett zerrissen. Dieses Bild werde ich nie vergessen.
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cydorian

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Re: Hanka, Haroma oder Katinka
« Antwort #18 am: 15. September 2018, 13:15:24 »

Aber ob man wirklich jetzt alles auf eine dürresituation her bepflanzen sollte, stelle ich in frage.

So pflanzen, wie wenn es immer mildfeuchte Sommer hätte stelle ich auch in Frage.
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b-hoernchen

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Re: Hanka, Haroma oder Katinka
« Antwort #19 am: 15. September 2018, 21:12:33 »

Wenn der Baum nicht so groß ist, kannst du ihn einnetzen, dann auch keine KEF-Probleme, aber ist natürlich Arbeit und das Netz nicht ganz billig. Du kannst es aber auch für andere Bäume nutzen, so du welche in passender Größe hast.
Ha, ha, mit solchen Träumereien bin ich auch mal gestartet und habe mir den Garten voll gepflanzt.
Wie bitte einen Baum einnetzen, der im Jahr locker anderthalb Meter Zuwachs macht?
Hast du überhaupt schon mal versucht einen Baum einzunetzen? Ich hab mir ein Netz gekauft und entnervt aufgegeben. Zumal du keine einzige KEF miteinnetzen darfst.
KEF und Klimawandel sind nun mal Themen, die wir nicht mehr los werden und die man bedenken muss, auch wenn's uns nicht gefällt.
Ich möchte meine Zwetschge Jojo rauswerfen oder besser noch umveredeln (und mir einige Äste der frühblühenden Jojo als Bestäuber erhalten), aber Tag für Tag zuzusehen, wie immer neue Früchte faul werden bis zum Erntezeitpunkt der Baum leergefegt ist, macht auch keinen Spaß. Ansonsten wäre sie sogar richtig lecker, die Jojo, wenn's Ende September dann noch Früchte hätte... .
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durone

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Re: Hanka, Haroma oder Katinka
« Antwort #20 am: 15. September 2018, 22:29:16 »

Aber b-hoernchen, frei nach Lothar M. "Man soll den Sand nicht in den Kopf stecken."
1. Seit 5 Jahren benutze ich Netze bei Süßkirschen, war der erste damit in der Gegend. Hat bisher immer funktioniert, neben Fliegen werden auch die Vögel ausgesperrt. Dieses Jahr hatte ich bei einem Baum 2/3 geerntet und das Netz nicht wieder aufgebaut. Innerhalb 2 Tagen war 1/3 des Rests von Vögeln gefressen. Bei Kirschen hilft ein Netz auch bedingt gegen Regen, es platzen weniger auf.
Bei der Pflanzung habe ich bei jedem Baum eine Einschlagbodenhülse eingeschlagen, in die ein 70x70 Pfosten gesteckt werden kann (z.B. 2 m). Daran befestige ich eine weitere Stange und kann so das Netz über die Bäume ziehen, ohne dass die Last voll auf den Bäumen liegt. Teilweise habe ich auch Querstreben dran, um das Netz abzuspreizen.
Bisher hatte ich unter den Netzen noch keine madige Kirsche.

2. Bei anderen Baumarten habe ich noch keine praktische Erfahrung, kann aber bisher keinen Grund erkennen, warum die Montage bei Zwetschgen nicht funktionieren soll. Die Hanita wächst kräftig, aber das Netz würde ich auch erst bei Beginn der Blaufärbung installieren und in der Zeit wächst der Baum dann keine 1,5 m. Abgesehen davon ist meine Erfahrung bei Kirschen die, dass die frischen Äste das Netz nicht wegdrücken können sondern vom Netz umgebogen werden. Ich achte aber schon drauf, dass der Baum nicht zu hoch wird. Bisher klappts, das die nächsten Jahren bringen werde ich sehen.

3. Die Zwetschge hatte bisher zu wenig Früchte als dass ich das Netz anbringen wollte. Die wenigen habe ich mit Teebeuteln verhüllt und dadurch zumindest ein paar Kostproben. Ich vermute, dass die Pflaumensägewespe einige Zwetschgen auf dem Gewissen hat, dagegen hilt kein Netz aber man könnte Spritzen, die Ernte ist ja viele Monate später. Faulig ist keine Zwetschge geworden.

4. Eine Hanita auf der Streuobstwiese blieb völlig unbehandelt und wurde auch nicht eingenetzt. Ich habe sie aus Zeitgründen (der Baum steht einige 100 km entfernt) etwas vor der Reife geerntet. Die war noch etwas hart aber geschmacklich dennoch viel besser als die übliche Supermarktware. Der Baum ist noch jung und es gab vielleicht 5 kg. Maximal zwei oder 3 Zwetschgen waren unbrauchbar. Durch die frühe Ernte waren sie gut haltbar. Als ich später wieder hingekommen bin war keine Zwetschge mehr da, auch nicht auf dem Boden. Ich denke da waren Zweibeiner am Werk.
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b-hoernchen

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Re: Hanka, Haroma oder Katinka
« Antwort #21 am: 15. September 2018, 22:40:26 »

Also ich hab' entnervt aufgegeben beim Versuch das Netz untenrum zwischen Baumstamm und Pfahl dicht zu bekommen - es wird kein "Einnetzweltmeister" mehr aus mir. Zumal solche Netze riesig sein müssen. Es stimmt schon, in der "Einnetzzeit" wächst der Baum keine anderthalb Meter. Aber einen starkwüchsigen Baum klein zu halten, ohne ihm das ganze Fruchtholz wegzuschneiden, das ist auch einen Kunst, die ich noch lernen müsste - zwecklos, werde ich nie lernen!
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