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|20|10|Bis auf eine Brunette, die halbseitig vertrocknet ist, sahen die Sachen bei Ankunft glücklicherweise gut aus... (Zitat aus einem Fachthread)

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Autor Thema: Getreide-Umpflanz-Methode  (Gelesen 1161 mal)

Vogelsberg

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Getreide-Umpflanz-Methode
« am: 31. Oktober 2018, 16:52:55 »

.... ist schon wieder Zeit für umfangreiche Planungen fürs nächste Gartenjahr....

Ich möchte eventuell 2019 Nacktgerste und Nackthafer anbauen - Diskussionen/Beiträge über Sinnhaftigkeit nicht erwünscht  ;D - und habe bei meinen Recherchen denn genannten Betreff gefunden, aber keine Beschreibung und keine Erfahrungen.

Kann mir hier jemand weiter helfen??

Bitte Thema verschieben, falls irgendwo sinnvoller angesiedelt  ;)
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Vogelsberg

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Re: Getreide-Umpflanz-Methode
« Antwort #1 am: 01. November 2018, 18:30:50 »

.... sodele... habe doch noch eine Anleitung gefunden... kurz gesagt, frühe Aussaat im GH in kleine Multitopftöpfe mit mehreren Körnern pro Topf und nach etwa 3 Wochen - wenn es 3 Blätter gibt und sich unterhalb ein Bestockungsknoten gebildet hat - werden die Pflanzen mit etwa 10 cm Abstand so tief eingepflanzt, dass dieser erste Bestockungsknoten etwas unter die Erde kommt und zusätzliche Wurzeln ausbildet. Dann bildet sich oberhalb der Erde ein neuer Bestockungsknoten und dann wird etwas angehäufelt, aber der neue Bestockungsknoten darf nicht bedeckt werden.

Ziel und Zweck ist die Ausbildung von mehr Wurzeln und mehr Ähren pro Pflanze... mal schauen  ;D
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Re: Getreide-Umpflanz-Methode
« Antwort #2 am: 22. April 2019, 12:02:18 »

... quasi ein Update...

Was macht eine wintermüde Gärtnerin im Januar mit einer Aufzuchtsbox voller Tomaten und Paprika und Co., wenn noch ein Plätzchen frei ist  ;)

... sie sät ein paar Samen Bioland-Nacktgerste aus, die eigentlich ins Essen sollten ...sehr gute und schnelle Keimung und ab dem recht milden Februar dann ab in den ungeheizten Wintergarten und ab März dann ausgepflanzt ins ungeheizte FolienGH...

... so sieht es heute aus  :D
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Rib-isel

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Re: Getreide-Umpflanz-Methode
« Antwort #3 am: 22. April 2019, 13:15:44 »

Das Zeug kommt von ganz alleine, wenn die Meerschweinchen das Getreide im Käfig verteilen. Den Mist den man dann auf den Kompost schmeißt, zeigt dann hier und da interessantes^^^

Ich verstehe leider nicht warum du Gerste und Hafer im Gewächshaus ausbringst. Das sind bekanntermaßen Getreidearten für rauere Klimagebiete.
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Re: Getreide-Umpflanz-Methode
« Antwort #4 am: 22. April 2019, 14:54:14 »

... weil es mir Spass macht... außerdem ist es Nacktgerste, also quasi selbstversorgertauglich im kühlen Vogelsberg ;D

Zusätzlich habe ich vor einigen Wochen ein paar Körner in ein B-Klasse-Beet gestreut und immerhin sind die Halme schon etwa 2 cm hoch  ;D

Außerdem habe ich Nacktgerste im März direkt ins GH ausgesät und die wird bald ebenfalls Ähren schieben und ich habe bei der Aussaat extra Platz gelassen für meine Tomaten. Wenn die Tomaten dann ins GH ausgepflanzt werden, müßte die Gerste schon langsam am Abreifen sein und das Stroh soll dann quasi vor Ort bleiben als Mulch - so ist der Plan  ;D

Hafer habe ich vom Anbauplan wieder gestrichen  ;)
« Letzte Änderung: 23. April 2019, 15:36:12 von Vogelsberg »
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obst

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Re: Getreide-Umpflanz-Methode
« Antwort #5 am: 22. April 2019, 15:11:46 »

Ich habe viele Jahre viele verschiedene Getreidearten und -sorten im Garten in kleinen Reihen angezogen. Nacktgerste und Nackthafer sind m.E. meistens Sommergetreidearten, die immer erst im Frühjahr gesät werden. Ich hatte mehrere Sorten von beiden Arten. Die Anzucht im Gewächshaus ist völlig überflüssig. Man kann sie sofort an Ort und Stelle aussäen.

Wichtig ist, sie nicht zu eng zu säen und vor allen Dingen nicht zu viel Dünger (egal ob organischen Dünger oder mineralischen). Sofern Nackgerste und Nackthafer zu lang werden, gehen sie ins Lager. Da ich nur kurze Reihen hatte für Schaubilder, habe ich sie manchmal angebunden. Hinsichtlich Lager waren diese beiden Arten am schlimmsten. Am besten geht es noch mit Halmverkürzer (Wachstumsreglern). Ich gehe allerdings davon aus, dass du keine benutzen möchtest und ich glaube auch, dass man sie heute nicht mehr als Nichtlandwirt bekommen kann.

Wichtig ist auch ein Vogelschutznetz. Selbst wenn hinter unserem Garten ein großes Getreidefeld war, stürzten sich die Vögel bevorzugt auf meine kleine Getreideecke im Garten. Ich habe sie immer unter einem großen Schutznetz (8 x 8 m) mit 2,5 m hohen Pfählen und quer gespannten Leinen versehen. Sonst blieb nicht ein Korn übrig.

In manchen Jahren habe ich auch gegen die Mäuse gekämpft. Da die verschiedenen Arten und Sorten sehr unterschiedlich abreiften, kamen die Mäuse dagegen an und fraßen sie ab. Wennn nur noch unbeährte Halme dastehen, dann waren es die Mäuse. Sie klettern die Halme hoch und beißen die Ähren ab.
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Vogelsberg

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Re: Getreide-Umpflanz-Methode
« Antwort #6 am: 22. April 2019, 15:29:33 »

Danke für die seeeehr hilfreichen Tipps und Erfahrungen  :D

Meine beiden ungeheizten FolienGH dienen bis Mai - dann kommen vorgezogene Tomaten, Paprika, Auberginen usw. rein - bis jetzt nur als Überwinterungsquartier für nur mäßig frostharte Pflanzen und zur Anzucht von Sämlingen, die aber außerhalb der Beete vorgezogen werden.
Deshalb probiere ich nun einiges aus, um sinnvolle Vorkulturen zu finden.

Gerade wegen der möglichen Probleme mit Spatz, Maus und Co. versuche ich eben auch mal den Anbau von Gerste im ungeheizten GH und die Samen waren eh da wegen dem 5 KG Sack keimfähiger Bioland-Nacktgerste zum Verzehr.

Zusätzlich habe ich eben auch ein paar wenige Pflanzen draußen ausgesät, um mal einen Überblick zu bekommen, wie draußen die Probleme wären.
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