Foerster war nun mal Alpenromantiker.

Wegen der Schnecken setze ich auf "Massensaat" und zusätzliche Aussaat in geschützt aufgestellte Gefäße. Im Gelände nicht weniger als eine Handvoll Samen, damit nach dem Schneckenfraß wenigstens etwas übrig bleibt. Sie keimen sehr gut in festgetretenen Sandwegen zwischend den Beeten. Von dort setze ich sie an die gewünschten Stellen. Zur Blüte kommen wohl weniger als 10 Prozent.
@lerchenzorn, wie groß sind die Blüten der Sämlinge im Vergleich zu Standardsorten?
Im Potsdamer Garten haben mich die Sämlinge in diesem Jahr wenig überzeugt: fahle und unschöne Farben ("Auf dem Weg zum Grau"
) an zu kleinen Blüten. Im Berliner Hausgarten entstand ein schöneres Exemplar (vorhanden waren zu der Zeit 'Ariel', 'Polarnacht', 'Gletscherwasser', 'Rosenquarz'), und auf zwei neue bin ich gespannt.
Es blühen 'Polarnacht' (Lieblingssorte) und 'Rosenquarz' (wieder einmal neu erworben) - alle anderen sind leider nicht mehr da.
Inken, die Blütengröße ist mit der der Namensorten nicht vergleichbar. Die Gestalt der Pflanzen ist variabel und manchmal etwas sparrig. Es kann sein, dass so etwas ernährungsabhängig ist. Das "Grau", das Du beschreibst, kommt hier auch vor. Ebenso blässliche Lilatöne. Das nehme ich hin, weil immer wieder wunderbares Blau dabei ist und bisher auch vorherrscht. - Staune jedes Jahr wieder neu, wie tapfer diese Pflanzen sich im alten Heimatgarten halten, woher das Ausgangssaatgut der meisten unserer Pflanzen kommt. Die werden dort eigentlich kaum beachtet, ganz sicher nicht besonders gefördert und sind doch immer mit einer Handvoll bis zum Dutzend Pflanzen vorhanden. Sie müssen größte Hitze und Trockenheit im humusarmen Sand ertragen und packen das. Gerade dort sind fast nur leuchtende, satte Blautöne zu finden. Auch da mit wechselnden Farbmustern und hellen wie dunklen "Bienen".
Callis, schön, dass die Sorten bei Dir wachsen. Ich lasse es hier nach etlichen Fehlversuchen endgültig bleiben.
