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|8|6|Und wie dick das Fell ist, das ich heut trag, entscheid ich immer morgens vorm Kleiderschrank - heut ist es eher aus der Collection "nacktmull". (Zitat aus einem Fachthread)

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Autor Thema: Heimat für rares  (Gelesen 59413 mal)

Sven92

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Re: Heimat für rares
« Antwort #840 am: 10. November 2020, 17:40:40 »

klasse
aus was ist die baumscheibe,filz?

Danke :)
Das sind Hartfaserplatten von Pavatex.
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Sven92

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Re: Heimat für rares
« Antwort #841 am: 24. November 2020, 18:38:03 »

Wir sind mitten in der Baumpflanzsaison :)
Hier haben wir uns entschieden Mostbirnen mit 2. Nutzung anzupflanzen, warum Mostbirnen?
Ich liebe 1. Birnen und deren Saft und 2. Bin ich der Meinung das man ein solches Gut erhalten soll/muss.
Wir haben uns hier auch für alte Sorten entschienden und zwar für:

-Ottenbacher Schellerbirne --> aus dem Kanton ZH
-Knollbirne --> Schweizersorte vor 1800
-Karcherbirne --> Schwäbisch Hall DE 1854
-Theilersbirne --> uralte Schweizer  Sorte
-Palmischbirne --> schon 1598 erwähnt
-Wilde Eierbirne --> erstbeschrieb 1854

Den anstoss zum ganzen hat mir die Fällung eines Gelbmöstlers hier im Dorf gegeben. Eigentlich wollten wir wieder einen Gelbmöstler pflanzen, der Saft ist einfach unverwechselbar. Uns wurde jedoch von mehreren Baumschulen davon abgeraten, weil der Gelbmöstler einfach zu anfällig ist.....
Nunja wir geben uns mit den Aktuellen Sorten zufrieden ;)

In der Mostbirnenreihe durften auch noch 2 Speisesorten ihren Platz finden.

-Herzogin Elsa --> Stuttgart 1879
-Frühe von Trévoux --> Frankreich 1862

Die Reihe wird noch mit 2 weiteren Speisebirnen ergänzt sobald diese gross genug sind. Auch hier 2 alte schätzchen.
Einerseits die lange verschollen geglaubte Kaiserbirne mit dem Eichenblatt 1786 erwähnt und anfang den 1900 verschollen, wurde sie erst 2002 in Frankreich wieder gefunden.
Und die Marguerite Marillat, sie war kürzlich auf der Roten Liste von prospecierara anzutreffen. Die Birne aus dem Jahre 1870 klang für mich spannend, also habe ich sie auf eine Sämlingunterlage veredelt.  Sie wächst in unsere Minibaumschule heran und wartet auf die Pflanzung ende nächsten jahres.

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thuja thujon

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Re: Heimat für rares
« Antwort #842 am: 24. November 2020, 22:35:49 »

Die Margarete, ich kann sie auch nur weiterempfehlen. Wenn man sie leckt wird sie richtig feucht.  :P
Es stimmt schon, eigentlich ist sie die bessere Williams. Die Fruchtgröße kann allerdings auch zum Problem werden, wenn die Äste nicht stabil genug sind.

Ansonsten: ich muss dir Recht geben, ich sollte hier auch wieder eine Mostbirne in die Kleingartenanlage pflanzen. Die Kaiserbirne mit dem Eichenblatt kommt hier langsam aus dem Quark, da muss ich morgen mal pflücken gehen.

PS: schönes Foto und schöne Bäumchen.  :D
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Sven92

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Re: Heimat für rares
« Antwort #843 am: 25. November 2020, 21:08:47 »

Vielen Dank
Mostbirnen sind immer gut :)
Was heisst aus dem Quark? Meine ist sehr träge im Wuchs....
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thuja thujon

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Re: Heimat für rares
« Antwort #844 am: 25. November 2020, 22:02:52 »

Ich habe die KbmdEb auf einer Sämlingsunterlage, dann Williams und die KbmdEb als Stammverlängerung. Da die Williams, sozusagen Zwischenveredlung, recht schwach ist vom Wuchs und eben `nicht aus dem Quark´, oder in die Puschen kommt, dachte ich mir erst nix dabei dass sie 2-3 Jahre recht wenig gewachsen ist. Mittlerweile macht die KbmdEb aber über 1,5m lange Triebe, also von der Genetik her doch gut geeignet für extensive Streuobstwiesen und große Bäume.

Ich denke also die legt bei dir die nächsten Jahre auch noch los, auch wenn sie anfangs schwach ist.
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Sven92

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Re: Heimat für rares
« Antwort #845 am: 01. Dezember 2020, 19:04:23 »

Hoffen wir das sie gut wächst :)

Fotos aus dem Gewächshaus, Satz 2 und 3 vom Feldsalat gepflanzt.
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thuja thujon

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Re: Heimat für rares
« Antwort #846 am: 01. Dezember 2020, 23:15:35 »

Noch ganz schön viel Platz dazwischen. Wieviel Pflanzen habt ihr pro Topf? Waren es die 5cm Trays oder kleiner?
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Sven92

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Re: Heimat für rares
« Antwort #847 am: 02. Dezember 2020, 19:24:01 »

Max 10x10cm, befand ich für okey.
Die Pflanzen waren in den 77er Quickpot, gesät mit der Sämaschine. Ich denke 3-5 Korn pro Töpfchen.

Letzte Woche arbeitete ich in einer Bio Jungpflanzen anzucht. Auf dem Foto sind alles Feldsalate zu sehen. Produziert wird auf einer Hektar GWH, im Keller stand eine vollautomatische "Sämaschine" mit Pikierroboter  :o
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thuja thujon

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Re: Heimat für rares
« Antwort #848 am: 03. Dezember 2020, 13:04:25 »

Ja, hier ist die Pflanzenanzucht im Glashaus auch vollautomatisiert. Hat neben Wegfall der stupiden pikiererei gewisse Vorteile auch für die Pflanzenqualität und -Homogenität. Ist halt nach wie vor recht teuer und können sich nur Spezialbetriebe leisten.

Die Feldsalatkörner hast du nicht pilliert? Würde ja Vorteile bringen beim vereinzeln oder der gesähten Anzahl. Ich bin da gerade am basteln einer kleinen Maschine, habe aber noch nicht alle Teile zusammen.
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Sven92

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Re: Heimat für rares
« Antwort #849 am: 03. Dezember 2020, 19:41:10 »

Ne war nicht piliert, die "grossen" machen es auch so. Da kommen auch mehrere Samen in das Töpfchen, bei den Zwiebeln übrigens auch so.
Ich vereinzel die nicht, der stärkste setzt sich durch.
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thuja thujon

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Re: Heimat für rares
« Antwort #850 am: 03. Dezember 2020, 23:50:35 »

Ok, ich meinte vereinzeln der Körner das nicht 3 oder 5 drin liegen wenn 4 gewollt sind, wenn sie gekeimt sind wird natürlich nix mehr vereinzelt. Horsteffekt und hacken können im Vergleich zu Einzelkornsaat geht dann natürlich auch auf verunkrauteten Flächen. Ich weiß nur nicht ob man sich die Vorteile in der Kultur durch mehr Putzaufwand beim ernten von Horstsaaten wieder zunichte macht. Da ist sicherlich jedes Klima und jede Kulturführung unterschiedlich, je nach dem was man liefern muss.

Foto Dippelsaat, das rückständigste überhaupt, ohne hacken oder anderweitigen Pflanzenschutz. 
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Nemesia Elfensp.

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Re: Heimat für rares
« Antwort #851 am: 04. Dezember 2020, 00:27:38 »

Ich weiß nur nicht ob man sich die Vorteile in der Kultur durch mehr Putzaufwand beim ernten von Horstsaaten wieder zunichte macht. Da ist sicherlich jedes Klima und jede Kulturführung unterschiedlich, je nach dem
bei meinen Säschalotten in diesem Sommer - Quickpot, 77er, 5 Korn pro Zelle - gab es nur Vorteile.
- weniger Platzverbrauch bei der Aussaat
- mehr Pflanzen in der Reihe
- gestaffelte Ernte (gut für den Privathaushalt) immer nur die kräftigen Zwiebeln gezogen
- keine Schosser


Zitat
Foto Dippelsaat, das rückständigste überhaupt, ohne hacken oder anderweitigen Pflanzenschutz.
ich finde, die sehen ganz manierlich aus.
Wie sonst, wenn nicht dippeln,  würdest Du Feldsalat säen?
Mit unserer Handsämaschine? - wahrscheinlich zu viel Aufwand für unsere kurzen Reihen.
Quickpots? lohnt den Aufwand wohl nicht.....
Saatband? teuer
Handaussaat?
In Reihe finde ich aber schon praktisch.


Die Pflanzen waren in den 77er Quickpot, gesät mit der Sämaschine. Ich denke 3-5 Korn pro Töpfchen.
Mit welcher Sämaschine hast Du gesät?
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Sven92

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Re: Heimat für rares
« Antwort #852 am: 04. Dezember 2020, 06:11:55 »



Die Pflanzen waren in den 77er Quickpot, gesät mit der Sämaschine. Ich denke 3-5 Korn pro Töpfchen.
Mit welcher Sämaschine hast Du gesät?

Mit der Quickpot Sämaschine :)
Ich kam von der Dippelsaat weg, jedes Jahr war das Beikraut schneller als mein Feldsalat  :-\
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Nemesia Elfensp.

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Re: Heimat für rares
« Antwort #853 am: 04. Dezember 2020, 13:10:30 »



Die Pflanzen waren in den 77er Quickpot, gesät mit der Sämaschine. Ich denke 3-5 Korn pro Töpfchen.
Mit welcher Sämaschine hast Du gesät?

Mit der Quickpot Sämaschine :)
Ich kam von der Dippelsaat weg, jedes Jahr war das Beikraut schneller als mein Feldsalat  :-\
OH  :o :D die is ja toll!!!
Wieviel Quickpotplatten muss man in Gebrauch haben, damit sich die rechnet?

Bei meinen 10 Platten im rollierenden System ist so eine Anschaffung doch sicher nicht rentabel........ :'(
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thuja thujon

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Re: Heimat für rares
« Antwort #854 am: 04. Dezember 2020, 13:14:50 »

Die ist sau teuer, kommt aus der Schweiz.
Zitat
Foto Dippelsaat, das rückständigste überhaupt, ohne hacken oder anderweitigen Pflanzenschutz.
ich finde, die sehen ganz manierlich aus.
Wie sonst, wenn nicht dippeln,  würdest Du Feldsalat säen?
Mit unserer Handsämaschine? - wahrscheinlich zu viel Aufwand für unsere kurzen Reihen.
Einzelkornablage wäre mein Wunsch. Ich habe sie nicht mit der Hassia gesäht sondern mit der kleineren Junior. (Habe die Woche übrigens 2 `neue´ Hassias gekauft.)

Mit der QP-Sämaschine würde ich wohl auch öfter diverses vorziehen, das stopfen der Platten und pflanzen geht ja meist recht flott von der Hand und spart etwas Zeit/Beetbelegung oder Vorsprung bezüglich Verunkrautung.
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