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Autor Thema: Bachlaufprojekt - und viele Fragen  (Gelesen 3879 mal)

Irm

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #15 am: 18. Dezember 2018, 16:58:02 »

Ganz ehrliche Meinung - ich würds nicht machen.


Ich würds auch nicht machen  ;) Du hast sehr viele Gehölze in diesem Bereich stehen, die nicht so wirklich zu einem Bachlauf mit vielen Steinen passen  :-\  Wenn - dann müsste der Rasen wohl ganz weg - und das wäre irgendwie schade, er bringt die Ruhe in diesen Gartenbereich.
Aber das ist nur eine Meinung unter vielen anderen, darfst Du daher gern ignorien  ;D Was immer Du machst, ich bin sehr gespannt !
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Borker

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #16 am: 18. Dezember 2018, 20:08:30 »

Ein Brunnen an dem eine Wasser speiende Figur steht,  würde ich auch in der Mitte des Gartens schön finden  :D

LG Borker
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troll13

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #17 am: 18. Dezember 2018, 20:36:44 »

Bachläufe im Garten finde ich grundsätzlich schon interessaant, wenn man natürliche Verhältnisse dafür nutzen kann.

Wenn man so etwas jedoch durch viel "Technik" realisieren kann, ist es für mich schon überlegenswert, ob man das wirklich will. Als ich als blutiger Laie vor mehr als 25 Jahren meinen Gartenteich angelegt habe hatte ich eigentlich auch noch an einen kurzen Bachlauf gedacht. Es hätte sogar in der hinteren Grundstücksecke ein ausreichendes Gefälle für mehrere "Stufen" gegeben.

Dann kamen die Überlegungen, wie die "Quelle" aussehen sollte, um nicht unnatürlich zu wirken. Was für eine Pumpe bräuchte man dafür? Wie sollte sie untergebracht werden, damit man sie "nicht sieht", sie aber problemlos für den Winter wieder ausbauen kann. Wie bekommt man den Strom dorthin? Letzlich habe ich es auf den St. Nimmerleinstag verschoben, weil mir das ganze Vorhaben zu aufwändig vorkam. :-\

Der Gartenteich (ca 4 x 6 m und max 1 m Tiefe) hat sich auch ohne Bachlauf zu einem kleinen stabilen Feuchtbiotop entwicklet, das allerlei Kleingetier wie Libellen, Frösche und Co. angezogen hat und an den Rändern Pflanzplätze für besonders feuchtigkeitsliebende Pflanzen bietet.
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cydora

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #18 am: 18. Dezember 2018, 20:58:20 »

Erstmal ganz lieben Dank für Eure Meinungen (auch die negativen!!), Anregungen, Mitdenken...

Tja, warum...Jo hat das eigentlich schon sehr treffend beschrieben. Zu einer idyllischen Landschaft gehört für mich ein Bach. Das irgendwie auch im eigenen Garten hinzukriegen, ist halt ein Traum. Komischerweise sehne ich mich nicht nach einem Teich (wobei der gerade von troll13 gezeigte sehr schön ist...). Es ist der Bachlauf, der mich fasziniert. In Verbindung mit Erde, Steinen, Pflanzen. Die leichte (!) Bewegung des Wassers.
Wasser im Garten habe ich schon. Direkt an der Terasse ist das Wasserspiel mit 3 Kugeln (in den Garteneinblicken etc. schon mehrfach gezeigt), der Vogelspa ;D :D Solange es tagsüber an ist, ist da immer Bewegung. Nachts kommt der Igel. Neuerdings habe ich hinten unterm Trompetenbaum ein kleines Wasserbecken mit 70cm Durchmesser. Da konnte ich neulich die Katze beim Trinken beobachten. Mit anderen Worten: weiteres Wasser ist nicht zwingend notwendig  :-X

Und warum Verändern? Weil es für mich immer noch nicht perfekt ist ;) Das Rasenrechteck ist eine vernünftige Entscheidung aus praktischen (Mähen) und gestalterischen Gründen. Das Rechteck hat aber nie mein Herz erwärmt. Anders war das bei dem vorherigen Rasenkreis, dem ich nachtrauere. Runde, organische Formen sprechen mich mehr an. Einen Kreis kann ich da aber aus Platzgründen nicht mehr reinlegen. Der wäre zu klein und an optisch ungünstiger Stelle wegen des Sonnenplatzes.
Deshalb das Liebäugeln mit der S-Form...
Außerdem ist der Garten zunehmend ein Schattengarten. Blüten, gar Blütenkombinationen werden immer weniger. Es ist wenig Beetfläche da. Im Prinzip habe ich hauptsächlich schmale Gehölzrandsituationen bzw. Schattenpflanzungen unter Gehölzen...Ich hätte aber gern mehr...

Den Rasen(rest) möchte ich bislang nicht mit Stein ersetzen. Das ist mir dann zuviel Stein.
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Liebe Grüße - Cydora

cydora

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #19 am: 18. Dezember 2018, 21:03:22 »

Für einen Wasserlauf brauchst du kein Gefälle, es geht auch wenn alles eine Höhe hat, in deinem Fall wäre es sogar zu empfehlen. Funktioniert ganz Einfach ohne Gefälle, an dem einen Ende kommt die Pumpe in den Bach die das Wasser dann zum anderen Ende pumpt und von da läuft das Wasser dann wieder zurück zur Pumpe und schon hat man Bewegung im Wasser. Die Fließgeschwindigkeit kann dann durch die Leistung der Pumpe reguliert werden, kleine Pumpe wenig Fließgeschwindigkeit, große Pumpe, viel Bewegung.

So jetzt zur Erklärung warum kein Gefälle mit Staustufen und kleinem Teich. 5 bis 7 m Länge bei, gehen wir mal von 40 cm aus, macht ca 2,5 m², das Becken mit 80 cm im Durchmesser hat ca. 0,5 m², also nur etwa ein fünftel des Bachlaufs. Der Rückstau im Wasserlauf wird meist unterschätzt, nach meinen Erfahrungen beträgt er etwa 4 bis 5 cm im Schnitt, wird ca 15 bis 20 cm aus dem Teich gepumpt bevor das erste Wasser wieder im Teich ankommt.
Verstehe ich das richtig: das wäre dann wie ein langer schmaler, sich schlängelnder Wasserlauf in einer Höhe, wo - wenn die Pumpe aus ist - dann einfach das Wasser drin steht? Kein extra Wasserreservoir notwendig? Wie versteckt man da die Pumpe?
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troll13

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #20 am: 18. Dezember 2018, 21:07:27 »

Wer sagt, der "Garten ist fertig", ist kein(e) richtige(r) Gärtner(in). ;)
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cydora

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #21 am: 18. Dezember 2018, 21:08:32 »

Den Platzbedarf in der Breite habe ich definitiv unterschätzt. Ich dachte da eigentlich ursprünglich auch an weniger Steine, im Prinzip nur eine Reihe in unterschiedlicher Größe. Dass ich aber für die Kapillarsperre zum Verstecken der Folie im Prinzip 2 Reihen nebeneinder brauche, damit hatte ich nicht gerechnet :-\
Deshalb kam auch meine Frage nach der Tonvariante...da würde das wegfallen?
Wie viel Platz muss ich denn nun definitiv links und rechts daneben für die Kapillarsperre einplanen?
« Letzte Änderung: 18. Dezember 2018, 21:15:47 von cydora »
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cydora

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #22 am: 18. Dezember 2018, 21:13:17 »

Ein bißchen Erde wird aber immer in die Bachmitte sickern. Daher räume ich jedes Frühjahr die Steine aus dem Bachbett, spüle den Foliengrund und gebe neue flache Steine drauf (davon haben wir hier mehr als genug; ist wenig Arbeit). Sonst setzt sich das Bachbett allmählich mit Sämlingen aller Art zu.
:-X
Das will ich definitiv nicht! Das jährliche Säubern des Wasserspiels (Steine weg, Wasser raus, Becken säubern, Pumpe rein, alles wieder arrangieren) reicht. Ich darf aus gesundheitlichen Gründen nicht, GG hat Rücken und Sohnemann keine Lust und wird auch nicht mehr ewig da sein...
Also nächste Frage: wie viel und welcher Pflegeaufwand fällt für den Bachlauf an?
(Vielleicht stirbt das Projekt jetzt ganz schnell ;D ;))
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Arachne

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #23 am: 18. Dezember 2018, 22:38:18 »

Du hast sehr viele Gehölze in diesem Bereich stehen, ...
Das in den Bachlauf fallende Laub sollte man beim Reinigungsaufwand nicht vergessen.
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Treasure-Jo

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #24 am: 18. Dezember 2018, 22:43:15 »

Halb so wild mit dem Laub. Das hatte ich auch.

Die Idee mit dem Ton klingt gut, funktioniert aber bei einem kleinen Bachlauf kaum. Der müßte erstens dauernd fliessen, damit der Ton nicht austrocknet, die Tonschicht muss ordentlich dick sein, der Untergrund muss fest sein und und und....  Um eine Folie kommst Du nicht rum.
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Jo

Treasure-Jo

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #25 am: 18. Dezember 2018, 23:04:42 »

Zum Pflegeaufwand: Ich fand es überschaubar. Ich habe nie Steine raus und reingeräumt. Dazu waren die eh zu groß. (siehe Fotos) Ich hatte im Bachbett Kies bzw. Kieselsteine (ca. 1-3 cm Durchmesser. Blätter habe ich herausgeharkt. Ab und an habe ich überzählige Pflanzen im Bachlauf ausgedünnt oder entfernt. Nee, da war echt nicht so viel zu tun.

Ich hatte übrigens zuerst den Teich als Sammelbecken und Ziel des Bachlaufs. Den Aushub habe ich damals für eine ganz leichte Geländemodellierung und eine kleine Steigung im "Quellgebiet" benutzt; aber sehr sanft, damit alles natürlich erscheint. Später hatte ich den Teich entfernt, als meine Tochter auf die Welt kam. Ich habe dann ein Kunststofffass mit ca. 200 l Fassungsvermögen verbuddelt bzw. unterirdisch versteckt, da floss das Bachwasser hin. Im Fass war dann die Pumpe, die das Wasser zur Quelle zurück gepumpt hat. Das hat prima funktioniert. Ab und an musste ich im Sommer Wasser nachfüllen. Das spart Platz gegenüber einem Teich.

Was mir nicht ganz so gelungen ist, wie von mir geplant oder erhofft, waren die Staustufen. Sie sollten beim Ausschalten der Pumpe kleine Rückstaus bilden und so den Bachlauf gefüllt halten. Irgendwie floss das Wasser ab: Die Staudämme waren wohl nicht dicht bzw. ich hätte das Bachbett tiefer ausführen müssen. 
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Irm

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #26 am: 19. Dezember 2018, 10:38:21 »

Halb so wild mit dem Laub. Das hatte ich auch.


Ich habe nur eine ganz kleine Wasserstelle im Garten verbuddelt für eine kleine Seerose, steht NICHT unter einem der Bäume. Ist jetzt schon seit ca. 3 Monaten mit einem Gitter zugedeckt, weil ich sonst ständig Blätter fischen müsste  ;) Bei den vielen Bäumen und Sträuchern bei Cydora sollte man das schon im Auge behalten !

Cydora, wärst Du denn bereit, einen Teil Deiner Sträucher zu entfernen ? um mehr Platz zu schaffen ? damit ein Teil des Rasens bleiben kann ? ein Bachlauf mit sehr flachen Steinen ausgelegt, die dann am Rand im Rasen enden, so dass das Gras z.T. zwischen den flachen Steinen wächst, damits nicht zuuuu steinig wird ? Ein verbuddeltes Faß als Wasserspeicher ?

Klingt alles nach aufwändig, teuer und mit einer Menge Arbeit verbunden  ;D  ;D

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bezi-bhg

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #27 am: 19. Dezember 2018, 10:49:42 »


Ich habe dann ein Kunststofffass mit ca. 200 l Fassungsvermögen verbuddelt bzw. unterirdisch versteckt, da floss das Bachwasser hin.

Wie hast du den Anschluss von der Teichfolie in das Fass hinbekommen? Ein 200l-Fass zu versenken sehe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten, für die 4m³ von Wallu wäre schwereres Gerät nötig... Schlecht bei einem Garten, der nur durch Haus und Garage erreichbar ist...

Was mir nicht ganz so gelungen ist, wie von mir geplant oder erhofft, waren die Staustufen.

Wenn man den Bach waagerecht anlegt und im "Quellbereich" Wasser hineinpumpt wird, dann müsste er doch allein durch den Ausgleich des Wasserspiegels fließen. Geht die Pumpe aus, steht das Wasser. Oder mache ich einen Denkfehler?

Der Auslauf müsste dann allerdings als Überlauf angelegt werden, sonst läuft der Bach leer.
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MD9

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #28 am: 19. Dezember 2018, 16:42:13 »

Verstehe ich das richtig: das wäre dann wie ein langer schmaler, sich schlängelnder Wasserlauf in einer Höhe, wo - wenn die Pumpe aus ist - dann einfach das Wasser drin steht? Kein extra Wasserreservoir notwendig? Wie versteckt man da die Pumpe?
Ja, das verstehst du Richtig. Die Pumpe kann man verstecken in dem mann den Tümpel an dem Ende, genau so wie du es schon geplant hattest, etwas größer machst, so ca. 50 bis 60 cm tief und da kann dann die Pumpe drin liegen, vielleicht noch eine dünne Natursteinplatte drauf und Fertig.
In diesem Fall müssen auch keine absolut dichten Staustufen eingebaut werden, es reicht wenn man mit größeren Steinen die ein oder andere enge stelle einbaut, mal einen Flachen Stein über den das Wasser laufen soll. Den Flachen Stein am besten mit Mörtel einbauen und zwar so das er bei obtimalen Wasserstand in etwa damit abschließt, natürlich bei stehendem Wasser.

Zu Treasure-Jos Problem mit den undichten Staustufen, wenn die wirklich dicht sein müssen geht das nur über eine Folienschürze die in der Staustufe eingearbeitet werden muss. Bedeutet erst dort wo die Staustufe hin soll ein Folienstück einkleben - oder schweißen, wichtig, groß genug so das sie auch noch aus dem Wasser schaut wenn man die Steine mit Mörtel drum herum einbaut.
Die Steine nur mit Mörtel, ohne diese Folienschürze geht zwar auch, ist auch dicht, aber nur bis zum ersten Frost, dann löst sich der Mörtel von der Folie und das Wasser sickert langsam durch. Um das hier jetzt alles genau zu erklären sprengt den Rahmen, vielleicht mach ich, wenn ich das dass nächste mal so was mache Bilder von den einzelnen schritten, ist dann einfacher zu erklären.
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Schöne Grüße aus Ostfriesland
                    Heinz

wallu

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Re: Bachlaufprojekt - und viele Fragen
« Antwort #29 am: 19. Dezember 2018, 17:53:44 »

Ein bißchen Erde wird aber immer in die Bachmitte sickern. Daher räume ich jedes Frühjahr die Steine aus dem Bachbett, spüle den Foliengrund und gebe neue flache Steine drauf (davon haben wir hier mehr als genug; ist wenig Arbeit). Sonst setzt sich das Bachbett allmählich mit Sämlingen aller Art zu.
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Bei dem Bach drohnt eine riesige Eiche, und die schüttet im Herbst Laub und Eicheln ohne Ende, da ist das komplette Ausräumen des Bachbetts immer noch schneller (keine halbe Stunde, zwei Schubkarren voll) als das endlose Puhlen von Laub, Eicheln und Sämlingen zwischen den Steinen. Auch vermoosen die Steine mit der Zeit. Das Ganze fällt nur einmal im Jahr an, aber irgendwie muß das alles raus, wenn es einigermaßen vernünftig aussehen soll  ;). Man glaubt gar nicht wie viele Sämlinge eine dauerfeuchte, vermooste Kieselschicht toll finden.

Nicht unterschätzen sollte man im Sommer den Wasserbedarf selbst eines kleinen Bächleins, besonders wenn er ständig läuft.
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Viele Grüße aus der Rureifel
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