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|11|7|Das Gleiche läßt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.  (Johann Wolfgang von Goethe)

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Autor Thema: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?  (Gelesen 2522 mal)

maculatum

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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #30 am: 01. Januar 2019, 15:32:32 »

Also gut! Ich füge mich und breche in den Garten auf, um das besagte Zeug loszuwerden! ;)

Nur nichts übereilen! Nach meiner Erfahrung als mehrjähriger Umgestalter und Pfleger eines privaten öffentlich zugänglichen Parks habe ich andere Erfahrungen gemacht. Ich hatte ähnlich wie du einige 100qm Staudenbeete angelegt, die dem mehr oder weniger kritischen Blick der Besucher standhalten mussten. Gleichzeitig stand der Focus zwangsweise auf dem Thema Arbeitsökonomie.

Klar können die genannten Wildarten schwache Zierstauden unansehnlich machen oder verdrängen. Starke Stauden können das übrigens auch (die schwachen verdrängen). Darum haben wir ja beim Einpflanzen schwache und starke Stauden räumlich getrennt untergebracht.

In mittel- bis hoch konkurrenzstarken höhengestaffelten Staudenpflanzungen, habe ich ab der zweiten Saison nur nach der Gerritsen-Methode "Gärtnern wie eine Kuh" gejätet: Nur das, was den Gesamteindruck auf den ersten (geschulten) Blick stört, wird abgerissen (nicht unbedingt ausgegraben!). Ich hatte alle genannten Wildarten und keine davon hat Probleme gemacht. Noch relativ am lästigsten war bei mir der Gundermann, der schiebt gerne mal einen Trieb in Kniehöhe über eine etwas kleinere Staude. Vogelmiere rupfe ich einmal im Frühjahr oberflächlich ab. Was nachkommt, verschwindet unter den kräftigen Stauden. Ein Aufwühlen des Bodens - womöglich noch mit Hacke - nützt der Vogelmiere mehr als es schadet. Ähnlich ist es beim einjährigen Ehrenpreis. Erdbeeren stören nur, was noch kleiner ist.

Wie gesagt, ich spreche nicht von konkurrenzschwachen Pflanzen wie Leberblümchen oder Teppichphlox.

Falls Dir das Risiko trotzdem zu groß ist, und du lieber alles gründlicher jäten möchtest, möchte ich dich trotzdem dazu ermutigen, das strenge Wildkrautmanagement wenigstens an einigen Stellen im halbschattigen Bereich bewusst zu lockern und deine eigenen Erfahrungen zu machen.

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Hier blüht alles drei Wochen später.

pearl

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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #31 am: 01. Januar 2019, 15:48:54 »


Ich hatte mir etwas mehr "Entlastung" von Euch versprochen!  >:( ;D

ganz entspannt! Ob Spontanvegetation aus heimischen Ruderalkräutern oder gekauften Stauden und Einjährigen besteht, ist einerlei, in jedem Fall muss man die Gesamtsituation betrachten. Das Konzept der Layer- oder Matrix-Pflanzung geht von Lebensgemeinschaften aus in denen die Beziehungen zwischen den einzelnen Exemplaren in einer Pflanzung das Pflegekonzept bestimmen.

Es gibt Pflanzen, die durch einen Gundermannteppich hindurchbrechen. Amsonia tabernaemontana subsp. salicifolia als ausgewachsenes Exemplar kommt unberührt drüber hinweg. Amsonia tabernaemontana subsp. tabernaemontana als Jungpflanze erliegt den Schnecken und bedarf eines Schonraums.

Der Gundermannteppich im Gehölzschatten über Cyclamen hederifolium ist ein Desaster. Letztes Jahr gewesen. Den Cyclamen hat es nichts gemacht, die sehen gerade sehr gut aus, mich hat das Laub von Glechoma hederacea zur Blütezeit der Cyclamen extrem gestört. Jetzt ist es eingezogen und der Waldboden war von schnell rottendem Kirschenlaub bedeckt.

Walderdbeeren wachsen überall auf den sonnigen Stellen am Hang zwischen Bart-Iris und Päonien. Eine perfekte Kombination.

Ich verwende indigene Spontanvegetation wie Stellaria holostea oder Galium mollugo als basic layer. Dort, wo die Farbe und der Habitus passt.

Der Garten entwickelt sich. Die Ruderalkräuter, die am Anfang auftreten und stören, sind später kein Problem mehr. Mit der Reife der Pflanzungen entsteht ein Gleichgewicht zwischen den Pflanzen und eine Gelassenheit des Gärtners.

Sinnvoll ist es in Bezug zur Pflege die Konkurrenztypen kennen zu lernen. Nicht den theoretischen Überbau, sondern aus Erfahrung lernen, welche Pflanzen sich unter welchen Bedingungen im eigenen Garten wie verhalten und welche Kombinationen und Ensembles gut zusammen gehen.

Der Winter ist tatsächlich eine ideale Zeit zum Jäten. Ich werde Hesperis matronalis subsp. candida und Helleborus foetidus an manchen Stellen raushauen müssen. Aber auch wieder viel Brombeeren roden und auf Ranunculus repens aufpassen. Im Winter nutzen beide die Zeit den Garten für sich zu gewinnen.
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pearl

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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #32 am: 01. Januar 2019, 15:52:49 »

 :D das freut mich, dass maculatum sich auch hier reingehängt hat! Hallo maculatum!  :D


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MarkusG

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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #33 am: 01. Januar 2019, 17:45:23 »

Ich habe den ganzen Nachmittag in dem unteren Beet (das mit den vielen Rheum tanguticum) Gundermann gejätet. Insofern kam der Aufruf zur Ruhe zu spät!  ;D Außerdem habe ich dabei kräftig den Boden rumgewühlt und damit die ideale Grundlage für Vogelmiere gelegt.  :P

Aber gleichzeitig habe ich zerhäckselte Kiefernzapfen und Kiefernnadeln überall verteilt, so dass kein nackter Boden zu sehen ist.

Das mit der Stellaria holostea finde ich interessant, zumal ich erst kürzlich diesen Gedanken hatte, sie als Unterpflanzung zu benutzen. Sie beginnt nämlich sich bei mir auszusäen.

Bei dem Labkraut muss ich mich erst einmal einlesen.

In der Präriepflanzung habe ich an einigen Stellen im Winter Phlox divaricata gepflanzt und hoffe, dass er sich dort gut ausbreiten kann.

Vielleicht sollten wir diesen Thread benutzen, um empfehlenswerte Unterpflanzungen zu sammeln. Oder gibt es einen solchen Thread bereits?
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AndreasR

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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #34 am: 01. Januar 2019, 17:54:36 »

Och, der Gundermann wächst schnell wieder nach. ;) Sternmiere finde ich auch sehr schön, ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, sie bei mir anzusiedeln, gerade am Gehölzrand sollte das doch passen.
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Andreas

MarkusG

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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #35 am: 01. Januar 2019, 18:17:13 »

Och, der Gundermann wächst schnell wieder nach. ;) Sternmiere finde ich auch sehr schön, ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, sie bei mir anzusiedeln, gerade am Gehölzrand sollte das doch passen.

Sollte ich es schaffen, die Sämlinge zu pikieren, kann ich Dir gerne welche geben.
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AndreasR

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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #36 am: 01. Januar 2019, 18:31:35 »

Das wäre schön, allerdings muss ich in der besagten Ecke erst noch ein wenig "klar Schiff" machen, ansonsten ist's mit den zarten Pflänzchen ganz schnell aus...
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Andreas

Floris

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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #37 am: 01. Januar 2019, 19:32:09 »

... ansonsten ist's mit den zarten Pflänzchen ganz schnell aus...
denk' das mal nicht so leichtfertig!

Gundermann und Sternmiere habe ich mir beide schon vor geraumer Zeit (war ja mal eine Sammlung heimischer Schattenstauden) in den Garten geholt und sie gehören zum festen Inventar, sollen sie auch.
Wie schon mehrmals ausgeführt aber nicht in Kombination mit kleinwüchsigen Besonderheiten.
In den Bereichen mit den robusten, höherwüchsigen Arten gehören sie zum Unterwuchs, mit einer Eigenschaft, die ich durchaus als Vorteil betrachte: Es besteht nicht die Gefahr, dass ich sie aus Versehen wieder ausrotte.
Ich habe im Laufe des Jahres mehr als einen Pflegedurchgang im Garten, wodurch ich nie vor meterlangen Trieben stehe und sich keine Art des Unterwuchses so ausbreiten kann, dass sie die Nachbarn erstickt. Es kommen auch keine Schubkarrenladungen zusammen.
Im zeitigen Frühling, wenn ich die Zwiebelsachen freistelle, jäte ich beide Arten dort eher gründlich, wo ich sie nicht haben möchte. An anderer Stelle rupfe ich nach der Blüte von Gundermann und Sternmiere alles was mir von denen vor die Finger kommt. Sie stören dann nicht den Rest des Sommers, es bleibt aber so viel übrig, dass sie sich bis zum nächsten Frühjahr wieder etabliert haben und blühen. Diese Eigenschaft empfinde ich als sehr angenehm, ich kann recht grob vorgehen ohne mir Sorgen um ihren Fortbestand zu machen.

Walderdbeeren mag ich nur als reinen Bestand, es gefällt mir nicht, wenn sie sich in andere Stauden einmischen. Deshalb jäte ich immer wenn sich die Gelegenheit ergibt die erwachsenen Rosetten mitsamt ihrem Nachwuchs dort wo sie mir nicht gefallen, oft erst im Herbst beim ersten frühen Staudenrückschnitt. Das geht gut, finde ich auch nicht besonders lästig, da habe ich andere Kandidaten für.

Ich habe da noch einige weitere mehr oder weniger heimische Kräutlein die sich selbständig als Unterwuchs unter und zwischen den eigentlichen Gartenstauden herumtreiben. Ich finde, dass die absolut dazugehören, aber das ist mein persönliches Empfinden. Ich stelle aber fest, dass diese kleinen unscheinbaren Pflanzen für die Vielfalt an heimischen Gartenmitbewohnern (insbesondere denen mit mehr als vier Beinen) von Bedeutung sind. Aber sie stehen unter Beobachtung und solange ich das schaffe, betrachte ich sie nicht als Gefährdung.



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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #38 am: 01. Januar 2019, 19:40:22 »

...
Ich habe da noch einige weitere mehr oder weniger heimische Kräutlein die sich selbständig als Unterwuchs unter und zwischen den eigentlichen Gartenstauden herumtreiben. Ich finde, dass die absolut dazugehören, aber das ist mein persönliches Empfinden. Ich stelle aber fest, dass diese kleinen unscheinbaren Pflanzen für die Vielfalt an heimischen Gartenmitbewohnern (insbesondere denen mit mehr als vier Beinen) von Bedeutung sind. Aber sie stehen unter Beobachtung und solange ich das schaffe, betrachte ich sie nicht als Gefährdung.
Verräts du uns, welche Arten das sind?
Würde mich sehr interessieren  :)
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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #39 am: 01. Januar 2019, 19:44:10 »

Zitat
Verräts du uns, welche Arten das sind?
Würde mich sehr interessieren 

Mich auch!  :)
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Floris

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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #40 am: 01. Januar 2019, 21:32:14 »

Die üblichen Verdächtigen halt, all das worüber üblicherweise geschimpft wird: Waldmeister, Scharbockskraut, Ruprechtskraut, Bärlauch, Pfennigkraut , Schöllkraut, Orangerotes Habichtskraut. Die fühlen sich in meinem Garten wohl und ich schaffe, es sie in Schach zu halten ohne dass es mir lästig wird.
Außer der normalen Walderdbeere habe ich noch eine hellfrüchtige und eine immerblühende, außerdem eine die sehr kompakt ohne lange Ausläufer wächst, von der ich aber die Art nicht kenne, möglicherweise ist das auch ein Fingerkraut?
Etwas zahmer sind Günsel, Sauerklee, Duftveilchen gelbweißer Lerchensporn, Zimbelkraut und die Waldsanikel, an trockeneren Stellen Waldziest, Pipinelle und Mittlerer Wegerich.
Sehr nett finde ich auch den Gifthahnenfuß, der sich jährlich neu aussät.
Ansonsten sind die Selbstaussaaten eher gering, ich habe schon Mühe, meine Zweijährigen regelmäßig zu erneuern. Vogelmiere und Ehrenpreis entwickeln sich nicht, möglicherweise ist das allgemeine Nährstoffniveau zu niedrig oder die sommerliche Beschattung zu hoch. Ich denke diese Arten könnten im Staudengarten ein vorübergehendes Problem der Neuanlagen sein. Ist ja mit ein Grund dafür, mit Bodendeckern zu arbeiten und damit auf Bodenbewegung zu verzichten.


 
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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #41 am: 01. Januar 2019, 22:03:45 »

Stimmt, Waldmeister...Scharbockskraut hab ich (noch) nicht in Beeten, mit weißem Ruprechtskraut und Sauerklee experimentier ich grad...
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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #42 am: 01. Januar 2019, 22:09:03 »

Scharbockskraut, Schöllkraut, Habichtskraut, Duftveilchen und Günsel kommen hier auch in moderaten Mengen vor und dürfen bleiben. Ruprechtskraut ist bei mir allerdings eine ziemliche Pest, das samt sich hundertfach überall aus und darf höchstens in ganz wilden Ecken bleiben, denn es blüht zugegebenermaßen ja recht hübsch. Ich würde es in die gleiche Kategorie wie Gundermann oder kriechendes Fingerkraut einordnen.
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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #43 am: 01. Januar 2019, 22:18:22 »

Weil Floris das Duftveilchen erwähnte, das Hundsveilchen empfinde ich auch als angenehm und auch hübsch in der Blüte. Normalerweise ein Mal durchgerupft nach der Blüte und gut ist.
Es hat seit vielen Jahren seine zwei Stellen wo es kommt. Auch andere halten sich an ihre Reviere ( z.B. Waldmeister, Walderdbeere), so ist auch ganz gut mit ihnen umgehen. Ausser das Scharbockskraut, bei dem werde ich auch regelmässig zur weidenden Kuh. ;)
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Re: bodendeckendes Allerlei - Fluch oder Segen?
« Antwort #44 am: 01. Januar 2019, 22:28:33 »

Bei mir ist Ruprechtskraut wesentlich moderater als Gundermann und die rosa Form finde ich farblich, nunja...wohingegen das Laub eigentlich das Schöne ist.
Die weißblühende Form finde ich sehr nett und versuche sie zu fördern, indem ich rosa rausreiße und weiß stehen und aussamen lasse.
Wobei ich Ruprechtskraut nicht wirklich als richtigen Bodendecker ansehen würde, eher als Füller - sie suchen sich offene, leere Stellen.
Bei mir scheint sich Asarum europaeum zu einem wüchsigen Bodendecker zu mausern, aus dem höhere Stauden problemlos herausschauen könnten, 3 gepflanzte Exemplare sind in 5-6 Jahren breite Flatschen geworden und versamen sich seit 2-3 Jahren eifrig.
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