Gas war mir nicht ganz geheuer.
Erstmal muß man Sauerstoff zuführen, also kalte Luft reinlassen, was ja etwas widersinnig ist.
Und dann hatte ich das Gefühl, daß der CO2 Wert sehr hoch war. Man kennt ja die Warnungen vor geschlossenen Räumen mit erhöhten CO bzw. CO2 Werten.
Zusätzlich war da noch die fehlende zweite Flasche mit fehlender automatischer Umschaltung. So ne Flasche hat bei voller Leistung kaum 1,5 Tage gehalten und war dann mitten in der Nacht leer. Dann kommt Panik auf!
Die GWH Gasheizungen sind nicht brauchbar für bewohnte Räume. Also Wintergärten etc. Dafür müssen zugelassene Gasheizungen rein, die dann die Abgase über Rohre rausleiten und den Raum über Wärmetauscher heizen!
Was die Luftzufuhr angeht muß man schon ein sehr gutes neues GWH haben damit man extra Luft zuführen muß. Bei mir zieht an der (ca 40 Jahre alten) Tür allein schon genug Luft rein. Ansonsten kann man dass mit Kunststoffrohren ganz gut machen und die direkt bis an den Ofen hinlegen, so dass dort immer genug Sauerstoffzufuhr vorhanden ist.
Weiter haben die bei uns offiziell erhältlichen Heizungen ein Sicherheitsventil drin, welches das Gas abstellt, sobald die Zündflamme aus ist.
Wenn man Bedenken hat dass einem die CO2 Konzentration zu hoch ist, kann man die Tür offen lassen wenn man rein geht. Der Austausch reicht.
Ein automatischer Flaschenwechsler ist ein muss! Alles andere ist Käse.
Selbst bei -15° und ohne Sonne reicht mir eine 11kg Flasche ne Woche. Wie man die in 1,5 Tagen leer bekommt ist mir ein Rätsel. In so einem GWH gibts mit Sicherheit kein Problem mit fehlender Belüftung

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Staudo, je kühler desto weniger ist das Problem mit der Nässe, da der große Temperaturunterschied die Luft gleich wieder trocken werden läßt (die kalte rein kommende Luft nimmt sehr viel Nässe auf).
Bei -15° sieht das GWH dann aus wie eine Eishöhle. Jedes Aluprofil hat einen dicken Eispanzer