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29. November 2022, 19:40:57
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Autor Thema: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?  (Gelesen 68745 mal)

thuja thujon

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Die Treegator sind schon gut, weil sie dem Baum beibringen, tief zu wurzeln. Nach außen wurzeln sie von alleine.
Nach ein paar Jahren ist die Wurzelkrone vom Baum aus dem Stammbereich rausgewachsen, dann bringts nicht mehr ganz so viel, das ist alles.

Der Wassertransportsack bewährt sich seit Jahrzehnten im Garten, Pferdekoppel und Co.
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thuja thujon

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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #541 am: 19. September 2022, 22:16:37 »

Ich hole den Strang mal wieder hoch bevor diese Saison komplett vorüber ist. Irgendwas werden wir doch wohl in 2022 mit Wochenlang trockener Hitze und keine Niederschläge gelernt haben.

Ich habe da so einen Apfel stehen, da sagte man, möglichst gut besonnte Früchte möchte man. Gibt aber oft Sonnenbrand. Weniger komplett besonnen und etwas mehr Laub stehen lassen war schon beim Oeschbergschnitt eine Variante, die trotzdem gut gefärbte Früchte hervorbringen kann. Habe hier auch eine Spindel, die schneide ich nicht klassisch sondern mit verlängertem Klickschnitt, sozusagen Zapfenschnitt nach Peter Matha. Das hat den Nebeneffekt, dass die Früchte näher zum Stamm rücken. Also etwas besser beschattet sind bei Hitzewellen und trotzdem licht stehen und gut färben.
Hat was, kann man mal probieren.
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thuja thujon

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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #542 am: 19. September 2022, 22:17:37 »

Und falls ihr mich noch nicht für komplett bescheuert haltet: ich habe mir jetzt auch einen Überkronenregner für den Apfelbaum mit 7m gebaut. Der Auslass der Düse ist bei 3,33m überm Boden.
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thuja thujon

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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #543 am: 19. September 2022, 22:21:58 »

Damit komm ich bis über die Krone und kann so entweder die Mittagshitze abmildern in dem ich von oben kühle oder in einem sehr engen Zeitfenster auch echten Mehltau, Blattläuse und Spinnmilben von den Blättern waschen. Das soll sozusagen gezielt ausbleibende Gewitter ersetzen.

Zum richtigen Zeitpunkt angewendet kann das durchaus nennenswerte Effekte bei der Dynamik des Krankheitsverlaufs ausmachen. Es dürfen nur kurze heftige `Schauer´ sein, die so früh am Tag sind bei ausreichend Wind, das sie schnell genug abtrocknen, um nicht andere Pilzkrankheiten zu fördern. Diesen Aufwand kann ich nur im Urlaub betreiben.
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Re: Was im Garten verändern, um Wetterextreme des Klimawandels abzupuffern?
« Antwort #544 am: 22. Oktober 2022, 20:25:00 »

In dem Thread, aus dem folgender Link stammt geht es um gekörntes Silikat-Kolloid zur Verbesserung der Wasserspeicherfähigkeit des Bodens:
Agrosil wir im Herbst 2018 flächenhaft in Beete einarbeiten lassen. Das war ein großer Aufwand, aber wenn man es punktuell aufstreut oder auch in kleinen Portionen mit Erde vermischt zu Stauden gibt, kann es wie Froschlaich aussehen und sich so benehmen. Wabbelig. Es sind kleinste Mengen ausreichend und eine gute Verteilung wichtig.
Die ermöglichte Wasserspeicherung ist enorm. Die Wirkung war über gut zwei Jahre erkennbar. Danach haben wir mit Terracottem universal weitergemacht.
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Wer den Garten sehen möchte, wo ich lerne - unterm Goldfrosch-Bild den Globus anklicken! ;-)

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“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
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