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Autor Thema: Rosen und Hortensien?  (Gelesen 774 mal)

Krusemünte

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Re: Rosen und Hortensien?
« Antwort #15 am: 30. Januar 2019, 23:18:48 »

In meinem früheren Garten habe ich hinter eine tolle (weil mehrfachblühend und duftend) rosefarbene unbekannte Strauchrose eine sattgrüne Kletterhortensie gepflanzt. Das funktionierte sehr gut. Der Boden war sehr schlechter, schotteriger eher saurer Sandboden in SSW-richtung. Dadurch dass die Rose den Fuß der Hortensie gut beschattete fühlte sich auch die Hortensie wohl. Dünger haben beide nie gesehen.

In einem meiner jetzigen Vorgartenbeete habe ich neben eine Tellerhortensie die Strauchrose " La Villa Cotta" von Kordes gepflanzt. Die Rose mit ihrem changierendem orange-apricot passt eigentlich nicht in meinen Garten ( war ein Geschenk deshalb darf sie bleiben) aber ich hoffe die Kombination mit weiß/ creme und rose/lilatönen wird funktionieren. Das kann ich aber erst im Sommer berichten.  :P Das ganze steht in westlicher Lage in lehmig-sandigem Boden. Die Hortensie wird von mir mit Dünger versorgt.



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Nox

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Re: Rosen und Hortensien?
« Antwort #16 am: 30. Januar 2019, 23:56:59 »

Ich gärtnere in der Bretagne, von dort kennt man die Bilder üppiger Hortensien am Fusse von Granitmauern.
Granit ergibt sauren Boden und die Hortensien sind blau in allen Schattierungen.
Nun mögen die Bretonen auch andere Gehölze und pflanzen unbekümmert ihre Rosen dazu - und gleich daneben noch Kamelien.
Vom Standort her geht das überraschend gut, hätte ich früher auch nie gedacht - stimmige Gartenbilder sind dann Sache des Könners.

Am besten wächst diese Kombination in leicht sandigem Lehm - Ghislaine de Féligonde ist auch hier erfolgreich, weitere wüchsige Rosen sind Alberic Barbier, Bonica, Charles de Mills, Colette, Therese Bugnet (Rugosa Hybride) und Moje Hammarberg (Rugosa Hybride und ein Wuchsmonster).

Eine Handvoll Muschelkalk bekommen meine Rosen vielleicht alle 5 Jahre mal - wenn überhaupt, jedenfalls sowenig, dass die Hortensien immernoch blau bleiben.
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neo

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Re: Rosen und Hortensien?
« Antwort #17 am: 31. Januar 2019, 07:51:37 »

Und der Sortenkomplex um H. macrophylla und H. serrata mag einfach keine schweren Böden sondern benötigt mindestens halbschattige Standorte mit eher sauren,frischen aber durchlässigen Böden.
Vor Jahren habe ich meine ersten Hortensien nichtwissend einfach in den lehmigen Boden gepflanzt, die wuchsen, wachsen gut. Das sind dann eben die, wo die zwei Rosen sehr nahestehen. Die eine der Hortensien ist dann in einem sehr kräftigen Pink 8), die Rose `Maria Lisa`schwingt etwas entfernt obenauf, aber aus der Erinnerung meine ich, `Maria Lisa`kommt zuerst und wird dann abgelöst. Farbliche Knalleffekte. ;)
Betr. macrophylla an der Sonne: Im kleinen Garten steht eine blau-lila sehr sonnig. Die wurde diesen Sommer sehr gut gewässert, da ich in dieser Ecke sowieso regelmässig wässern musste, und sie kam sehr gut über diesen Sommer. Wo wenig Schatten gib den Hortensien einfach grosszügig Wasser?
Die Blau-Lila kriegt jetzt übrigens auch Rosenbegleitung durch Ghislaine de F., das sollte farblich ganz gut werden denk`ich.
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Karate im Buchs!;)

laguna

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Re: Rosen und Hortensien?
« Antwort #18 am: 31. Januar 2019, 09:01:21 »

Die Rosen "Neige d'Ete" und "The Dark Lady" stehen im Hintergrund, siehe #4 und bekommen leider ab Hochsommer kräftig Mehltau.
Ich denke, daß der Grund nicht Halbschatten ist sondern zu wenig Luftbewegung. Die Rosen, die 2 Meter vor der Wand gepflanzt sind, bleiben gesund.
Nachdem es sich bei meinen Hortensien nicht um Dauerblüher handelt, wechselt die Hauptrolle im Beet.
Juni und Spätsommer bis zum Frost  sind die Rosen die Hauptdarsteller, im Juli/August kommen die Hortensien groß raus.


Ich habe humosen Lehm, kalkhaltig, und die Hydr. aspera bekam noch nie ein extra Substrat. Der Hydr.  Snowflake habe ich vor dem Pflanzen einen Teil Rhodoerde eingearbeitet. Als Dünger gibt's im Frühjahr eine Mischung aus 1/3 Blaukorn und 2/3 Patentkali, pro Pflanze
1 Eßlöffel.
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Das beste Pflegemittel für Rosen ist eine scharfe Schere!
Rosige Grüße von laguna
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