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Autor Thema: Trockenmauern -- Erfahrungen  (Gelesen 6276 mal)

Starking007

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #75 am: 13. Januar 2021, 13:18:03 »

Hi,
deine sieht gut aus, Winkel und auch die Erdhinterfüllung.
Ich sah zu viele sterile Schotterhinterfüllte.

Altmühltaler Steine?
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Gruß Arthur

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #76 am: 13. Januar 2021, 13:30:29 »

Danke, naja, man muss halt im Blick behalten, wie der Boden beschaffen ist und wofür die Mauer hauptsächlich gebaut wird - wenn sie primär abstützen soll, dann muss das auch jahrzehntelang ohne Probleme gewährleistet sein.
Im Garten, niedrig, zur Bepflanzung, ist das natürlich was anderes.

Nee, Kalk-Dolomitgestein aus Mesenich.
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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #77 am: 13. Januar 2021, 14:40:42 »

Da hast du eine sehr schöne Mauer bekommen. Die sieht sehr gut aus.
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Ein gestylter Garten kommt mir vor wie eine Besserungsanstalt für die Natur
Wer Schreibfehler findet darf sie behalten
Gruß Jörg

Wild Obst

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #78 am: 13. Januar 2021, 15:52:18 »

Mein Steingarten im Januar

Schöner Steingarten! Ich tendiere aber auch dazu, wie Cryptomeria und Starking vorzuschlagen über eine Verkleidung der letzten 1,5m Betonfertigteilmauer (Trockensteinmauer oder Pflanzen) nachzudenken, wenn irgendwie möglich.

Da oute ich mich doch auch mal als permanente Mauerbauerin...und gebe noch eine andere Farbe dazu...
Der verwendete Stein ist vorwiegend der, den ich hier aus der Erde grabe, brauner Eisensandstein, (noch mal Rootslayer!!! :D), aber auch ein anderer grauer Sandstein aus der Gegend in behauenen Blöcken (Altmaterial). Manchmal nehme ich auch alte Ziegel von denen ich reichlich habe.

Die relativ kleinen nicht ganz so regelmäßigen Steine sind sicherlich etwas herausfordernder im Mauerbau, oder? Ich baue meine Mauern auch oft fast nur aus den Steinen, die eben gerade so herumliegen (bei mir Muschelkalk), aber es gibt da immer wieder auch deutlich größere dabei, was meiner Erfahrung nach wirklich hilft, die Mauern stabiler zu machen. Stichwort Bindersteine usw., aber auch alleine schon durch das größere Eigengewicht sind größere Steine dann gewisse "Fixpunkte" in der Mauer und stabilisieren dann auch umliegende kleinere Steine. Je nach Größe sind sie von Hand allerdings auch eine Herausforderung sauber zu setzen.

Ich hab mal gesucht und festgestellt, dass ich nicht wirklich Fotos vom Bau meiner Trockenmauer irgendwo bisher gepostet habe - auch wenn ich sie nicht selber gebaut habe, könnte die Fotos für die, die sowas mal selber machen wollen doch auch interessant sein.

Hier kann man gut sehen, wie die Jungs sich den Winkel der Dossierung, also der Neigung der Mauer gegen den Hang, markiert haben.
Diese Neigung ist wichtig, um den Druck der Erde dahinter besser abzufangen.
Ich habe hier am Anfang auf Seite 1 schon ein paar Bilder von vor ein paar Jahren veröffentlicht, aber ich muss auch mal wieder welche machen und hier posten. Geht aber zur Zeit nicht wirklich wegen Schnee, da sieht man wenig bis nichts von der Mauer...
Ich würde auch mal gerne mit so schönen, regelmäßigen Steinen arbeiten, aber ich habe schon so viele Steine herumliegen, dass ich bisher irgendwie zu knausrig war, extra Steine zu kaufen. Meine Mauern sind oft auch zumindest teilweise auch einfach "Steinendlager". Die Dossierung ist bei meinem bindigen Lehmboden (nur) langfristig wichtig, ein paar Jahre hält/hielt eine etwas zu gewagte Mauer auch ganz gut senkrecht, aber dann musste ich die Mauer wieder flicken bzw. teilweise neu aufbauen.

Damals hatte ich die Idee, doch eine "Igelhöhle" gleich mit einbauen zu lassen, die nicht zufallen könnte.
Allerdings wurde sie zumindest meines Wissens nach bisher noch nicht bezogen.

Solche kleineren und etwas größere Höhlen habe ich auch immer wieder gerne, eingebaut, vor allem, wenn es sich durch größere, festsitzende Steine sowieso anbietet.
Damit die Mauer nicht so langweilig wirkt, und weil in der aufgeschütteten Böschung einige "zu schwere" Steine liegen, die ich nicht bewegen konnte, ist der Verlauf der Mauer nicht gerade und ich habe mache der größeren Steine genutzt um kleine Mostlöcher anzulegen.
Ich wollte in meiner nächsten Bauphase auch noch ein "Guckloch" durch eine breite, in der Mitte mit Erde gefüllte Mauer ausprobieren, als ersten Test für ein Trockensteingewölbe. Mal sehen ob ich das je in Groß mache (und auch die Zeit dazu habe), aber in klein bekomme ich das sicher (irgendwann einmal) hin.


2017 bekam ich von einer Nachbarin noch einige Steine, die aus dem nachbarlichen Hofgebäude stammen, ich wollte eigentlich schon von Anfang an die Linie der Trockenmauer verlängern und so eine ehemalige Grenzlinie nachzeichnen und betonen, so nutzte ich die Steine dafür.
Natürlich konnte ich da nicht wirklich in die Höhe gehen, der Geländeversprung ist sehr klein:

Nicht alle Mauern müssen groß sein, um gut auszusehen und einen Zweck zu erfüllen!
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RosaRot

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #79 am: 13. Januar 2021, 17:21:42 »


Da oute ich mich doch auch mal als permanente Mauerbauerin...und gebe noch eine andere Farbe dazu...
Der verwendete Stein ist vorwiegend der, den ich hier aus der Erde grabe, brauner Eisensandstein, (noch mal Rootslayer!!! :D), aber auch ein anderer grauer Sandstein aus der Gegend in behauenen Blöcken (Altmaterial). Manchmal nehme ich auch alte Ziegel von denen ich reichlich habe.

Die relativ kleinen nicht ganz so regelmäßigen Steine sind sicherlich etwas herausfordernder im Mauerbau, oder? Ich baue meine Mauern auch oft fast nur aus den Steinen, die eben gerade so herumliegen (bei mir Muschelkalk), aber es gibt da immer wieder auch deutlich größere dabei, was meiner Erfahrung nach wirklich hilft, die Mauern stabiler zu machen. Stichwort Bindersteine usw., aber auch alleine schon durch das größere Eigengewicht sind größere Steine dann gewisse "Fixpunkte" in der Mauer und stabilisieren dann auch umliegende kleinere Steine. Je nach Größe sind sie von Hand allerdings auch eine Herausforderung sauber zu setzen.

Ja das stimmt. Deswegen verwende ich große oder sehr lange Steine (längs eingesetzt) zur besseren Verankerung im Untergrund oder als Unterbau. Aber auch schwere Decksteine machen sich gut und halten durch ihren Druck das Gefüge zusammen.
Neue Mauern sind immer etwas nicht ganz so stabil (daher leicht durch einen stürzenden Baum zu beschädigen), weil die anstehende Erde (brauner Sand mit Lehmbeimischungen, man kann auch Wände putzen damit) erst wieder sacken (trotz Festklopfens mit Fäustel) und sich richtig in die Ritzen verteilen muss. Das dauert ein Weilchen. Schnee ist gut dafür.
Aus ganz kleinen Steinen baue ich nur Minimäuerchen bzw. häufe sie zu Wällen auf.
Ich mache mal bei Gelegenheit Fotos und zeige wie die braunen Steine in Verbindung mit behauenen Sandsteinen aussehen.
Große sehr schwere Grundsteine (werden mit der Sackkarre an den Platz der Verwendung gekarrt, deswegen gehen steile Wege auch nicht gut, leicht geneigte Mäander sind besser) setze ich mit dem Rootslayer, den kann man wunderbar als Hebel benutzen und die Steine dahin ruckeln, wohin man sie haben will. Das funktioniert besser als etwa mit einer Brechstange.
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Viele Grüße von
RosaRot

polluxverde

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #80 am: 13. Januar 2021, 21:46:40 »

Hole mal diesen schönen Faden aus der Versenkung
Gute Idee, aber gegen Lilo können wir wohl nicht anstinken.

Hier im Flachland siehts aktuell trostlos aus. Ich muss ein paar dutzend Töpfe Hauswurzen verteilen im Frühjahr oder mir doch noch was anderes überlegen. Zuallererst hätte ich aber gerne die Kratzbeere aus dem Steingarten los... auch deswegen sieht es so kahl aus...
Lilos Trockenmaueranlagen sind Weltkulturerbe, indeed -- aber Dein und Jörg Rudolfs Steingarten brauchen sich auch nicht zu verstecken,
ebenso wie WildObsts, RosaRots, Gartenplaners und weitere hier gezeigte Trockenmauern --alle in ihrer Form und Ausführung individuell
und einzigartig, jede ihren ganz eigenen Sinn und Zweck verfolgend, Schmuckstück und Strukturgeber sowie Geländesicherung in einem--
auf jeden Fall sämtlich ein gelungener Gegenentwurf zu sinnfreien Steinanhaeufungen in so manchen Vorgärten ( Schottergärten )
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Rus amato silvasque

Lilo

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #81 am: 13. Januar 2021, 21:47:39 »

Sehr schöne Mauern,

ganz besonders freue ich mich über die Bilder und die Beschreibung der Vorgehensweise von Rosarot.

Zitat
Weltkulturerbe
  ::)  :)
« Letzte Änderung: 13. Januar 2021, 21:50:59 von Lilo »
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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #82 am: 14. Januar 2021, 15:18:49 »

Ich stelle meine Trockenmauer dann auch mal vor. Die ist aus alten Granitborden aufgeschichtet. Die Löcher sind fürs Getier.
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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #83 am: 14. Januar 2021, 15:20:46 »

Oder für Beleuchtung
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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #84 am: 14. Januar 2021, 15:22:31 »

Hier ist mir gerade ein Tier zu sehr aktiv und schmeißt die Erde/den Sand raus.
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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #85 am: 14. Januar 2021, 15:25:14 »

Die Mauer habe ich setzen lassen, die Randsteine hier wurde selbst einfach lose in den Sand gesetzt. Es hält auch so.
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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #86 am: 14. Januar 2021, 15:28:48 »

Die Fugen muss ich mal wieder etwas füllen, den Giersch dazwischen raus reißen und weitere Stauden in die Fugen setzen. Aber es gibt ja noch so viele andere Sachen im Garten zu tun...
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APO

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #87 am: 14. Januar 2021, 15:33:59 »

Schöne Mauer die du uns zeigst.
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Gruß Jörg

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #88 am: 14. Januar 2021, 15:37:15 »

Ja!!
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Apfelbaeuerin

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #89 am: 14. Januar 2021, 15:46:50 »

Ein paar kleine Mäuerchen hab ich auch, seltsamerweise aber kaum Fotos davon.
Im Frühling steht ein neues zum Bauen an. Da brauch ich dann eh eure Hilfe, weil ein kleiner "Aufgang" (sprich Trittstufen) integriert werden muss und da hab ich keine Ahnung, wie ich's machen soll. Dauert aber noch.
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Liebe Grüße von der Apfelbäuerin



Wer Träume verwirklichen will, muss wacher sein und tiefer träumen als andere (Karl Foerster)
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