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News: Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)
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Autor Thema: Trockenmauern -- Erfahrungen  (Gelesen 17791 mal)

polluxverde

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #60 am: 12. Januar 2021, 21:38:35 »

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polluxverde

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #61 am: 12. Januar 2021, 21:39:34 »

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thuja thujon

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #62 am: 12. Januar 2021, 23:19:54 »

Hole mal diesen schönen Faden aus der Versenkung
Gute Idee, aber gegen Lilo können wir wohl nicht anstinken.

Hier im Flachland siehts aktuell trostlos aus. Ich muss ein paar dutzend Töpfe Hauswurzen verteilen im Frühjahr oder mir doch noch was anderes überlegen. Zuallererst hätte ich aber gerne die Kratzbeere aus dem Steingarten los... auch deswegen sieht es so kahl aus...
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thuja thujon

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #63 am: 12. Januar 2021, 23:24:31 »

Die verkitschte andere Seite kennt ihr ja schon (sieht jetzt aber auch nicht mehr so aus).
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thuja thujon

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #64 am: 12. Januar 2021, 23:26:02 »

man muss eben hinterher bleiben...
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Starking007

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #65 am: 13. Januar 2021, 08:11:44 »

man muss eben hinterher bleiben...

So gefällt mir das,
bis auf das Stachelmonster
und das Gestelzte............
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Gruß Arthur

Wild Obst

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #66 am: 13. Januar 2021, 10:13:30 »

Wie gut klappt die Ernte des (Apfel?-) Baums direkt neben dem Steingarten? Vor allem in der Kombination mit den "Stachelmonstern" stelle ich mir die etwas herausfordernd vor. Oder täuscht mich die Perspektive auf den Bildern?
Gute Idee, aber gegen Lilo können wir wohl nicht anstinken.

Hier im Flachland siehts aktuell trostlos aus.
Im Flachland und für einen Steingarten lohnen sich Mauern so hoch wie Lilos ja nun wirklich nicht, dann müsste man den Steingarten ja von der Leiter aus ansehen und pflegen.  ;)

Die ganze Anlage mit niedrigen Mauern und dem Steingarten darin sieht doch ganz gut aus.
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lord waldemoor

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #67 am: 13. Januar 2021, 11:25:27 »

ich finde das letzte bild sehr schön und passend verhältnis stein zu grün
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Jörg Rudolf

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #68 am: 13. Januar 2021, 11:45:23 »

Hallo
ich habe einen Lärmschutzwall mit mehreren kleinen Trockenmauern und Terrassen zu einem Steingarten umgestaltet.
Bei der Bepflanzung muss man zuerst die Bedingen analysieren wie Sonnenscheindauer, Feuchtigkeit oder Trockenheit, benachbarte Pflanzen, saurer oder alkalischer Boden.
Mein Steingarten ist nach Osten ausgerichtet und sehr trocken.
Dennoch gibt es eine Menge Pflanzen die dafür in Frage kommen. Ein wichtiges Kriterium ist auch winter- oder immergrüne Pflanzen zu berücksichtigen zumindest wenn man auch im Winter oft seine Trockenmauer / Steingarten betrachtet.
Mit folgenden Pflanzen habe ich gute Erfahrung gemacht: Spornblume in rot und weiß (starke Selbstaussaat) siedelt sich dann auch in Steinspalten an
Für Insektenweide : Bergbohnenkraut, Lavendel, Bergminze (Calmintha)
Für die Mauerkrone auch Diptam (rosa und weiß), Iris, auch die Pflaumeniris gedeiht bei großer Trockenheit mit einer Trockenmauer hat man die Möglichkeit diese in Nasenhöhe zu platzieren
Diverse Geranien: - cinereum, dalmaticum(bei mir vollsonnig)
In den Steinspalten diverse Sempervivium, Sedum (verschiedene Sedumarten habe ich durch Stecklinge direkt in die Steinspalte angesiedelt -spurim, kamtschaticum, -album, -floriferum.
Polsternelken hier sollte man auf die Wirkung des Polsters außerhalb der Blütezeit stärker achten als auf die Blüte(muss natürlich auch schön sein)

Dies nur ein par Anregungen
Mein Steingarten im Januar
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Jörg Rudolf

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #69 am: 13. Januar 2021, 11:46:21 »

noch ein Bild vom Sommer
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RosaRot

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #70 am: 13. Januar 2021, 11:51:37 »

Da oute ich mich doch auch mal als permanente Mauerbauerin...und gebe noch eine andere Farbe dazu...

Hier am Hang geht ohne Trockenmauern (oder andere Mauern, wir haben auch massive Betonstützmauern, wo Gebäude stehen) gar nichts. Das wussten auch die früheren Bewohner, deshalb gab es schon welche vor uns.
Der Hangbereich, den ich jetzt zeige (im Ausschnitt) ist unterhalb eines ehemaligen Stalles mit Auslauf (in einem Geländeteil, der erst 2017 wieder zurück kam) und war entsprechend völlig herunter gerammelt.
Um hier pflanzen zu können, habe ich kleinere Mauern gesetzt, meist so 50 bis 100 cm hoch, mit relativ schmalen Beeten und vielen gewundenen Wegen dazwischen. Vorhandene Bäume habe ich in die Mauern eingebunden, ging nicht anders. Nun hat's eine der sehr großen Kiefern umgehauen, die muss nach und nach zersägt werden, dann lassen sich die Schäden reparieren. So sehr schlimm ist es nicht. Einiges habe ich schon wieder aufgebaut. Prophylaktisch hatte ich schon letztes Jahr neue Bäume und Sträucher gesetzt...so sehr einegwachsen ist es also noch nicht. Vorher standen da übrigens Brombeeren, 6 m hoch oder lang, war durch die Tiere gut gedüngt. Die habe ich ausgegraben(Rootslayer!!!).
Der verwendete Stein ist vorwiegend der, den ich hier aus der Erde grabe, brauner Eisensandstein, (noch mal Rootslayer!!! :D), aber auch ein anderer grauer Sandstein aus der Gegend in behauenen Blöcken (Altmaterial). Manchmal nehme ich auch alte Ziegel von denen ich reichlich habe.

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RosaRot

RosaRot

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #71 am: 13. Januar 2021, 11:58:07 »

Hier noch eine weiter Ansicht, man ahnt, dass die Mauern unter der Last des Baumes eigentlich noch weitergehen und erkennt als grau zwischen den Ästen die Stallruine, links neben dem Baum ist ein breiter Fahrweg, da fuhren die Gespanne hinauf.


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RosaRot

Starking007

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #72 am: 13. Januar 2021, 12:02:33 »

noch ein Bild vom Sommer

Die hinteren 1,5 Meter würde ich auch noch zuschlichten!
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Gruß Arthur

Cryptomeria

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #73 am: 13. Januar 2021, 12:51:31 »

Das wäre das Schönste. Aber da bräuchte man nochmal sehr viel Material. Zumindest wäre mein Ziel, immergrüne Bepflanzung, heißt: Winters wie sommers blickdicht. Das könnten z.B. auch Gräser sein.
VG Wolfgang
« Letzte Änderung: 13. Januar 2021, 12:53:40 von Cryptomeria »
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Gartenplaner

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Re: Trockenmauern -- Erfahrungen
« Antwort #74 am: 13. Januar 2021, 12:56:33 »

Ich hab mal gesucht und festgestellt, dass ich nicht wirklich Fotos vom Bau meiner Trockenmauer irgendwo bisher gepostet habe - auch wenn ich sie nicht selber gebaut habe, könnte die Fotos für die, die sowas mal selber machen wollen doch auch interessant sein.
Eine Garten-Landschaftsbau-Firma hat mir 2011 die Mauer errichtet, vom Anfang hab ich kein Foto, das war einfach ein breiter Graben, so 30cm tief, so 80cm breit, der mit Schotter gefüllt wurde, darauf wurde dann die erste Steinreihe gesetzt.
Eigentlich, fachlich perfekt, müsste bei so einer Trockenmauer auch hinter den gesetzten Steinen mit Schotter oder Kies verfüllt werden, damit das Wasser aus dem Hang dahinter gut abfliessen kann, und im Winter, wenn der Boden dahinter friert, dessen Ausdehnen und Schrumpfen keine Steine im Laufe der Zeit "rausschiebt".
Es hängt zwar viel vom anstehenden Boden ab, aber das wäre die korrekte Ausführung.
Der Chef der Firma damals meinte aber sofort, dass sie mit meinem Boden hinterfüllen, damit ich gut bepflanzen könnte.
Wenn man es selber macht, kann man natürlich während dem Bauen Pflanzen in Fugen einsetzen und sozusagen "Erddochte" an den Stellen gleich machen, damit die Pflanzen eine Erdbrücke haben, über die sie durch den Schotter den anstehenden Boden erreichen können.
Direkt Boden hinter die Trockenmauer zu füllen birgt natürlich auch Nachteile - bei mir versucht bei den obersten Reihen immer mal wieder Quecke durchzuwachsen, da ja oben dahinter Wiese ist, insgesamt samt sich gerne Zeug aus der Wiese in die Fugen ein, wenn durch die Mahd im Juli die ganzen Samen durch die Gegend gewirbelt werden und im Laufe der Jahre sind die obersten drei Steinreihen etwas nach hinten abgeknickt, da sich die Erde wohl noch gesetzt hat.



Hier kann man gut sehen, wie die Jungs sich den Winkel der Dossierung, also der Neigung der Mauer gegen den Hang, markiert haben.
Diese Neigung ist wichtig, um den Druck der Erde dahinter besser abzufangen.





Damals hatte ich die Idee, doch eine "Igelhöhle" gleich mit einbauen zu lassen, die nicht zufallen könnte.
Allerdings wurde sie zumindest meines Wissens nach bisher noch nicht bezogen.







Nach Fertigstellung und schon bepflanzt:







Und nach ein paar Jahren:



Und Bilder von 2018, man kann erkennen, dass die oberen 3 Steinreihen nach hinten etwas abgesackt sind:









2017 bekam ich von einer Nachbarin noch einige Steine, die aus dem nachbarlichen Hofgebäude stammen, ich wollte eigentlich schon von Anfang an die Linie der Trockenmauer verlängern und so eine ehemalige Grenzlinie nachzeichnen und betonen, so nutzte ich die Steine dafür.
Natürlich konnte ich da nicht wirklich in die Höhe gehen, der Geländeversprung ist sehr klein:





Und saubergeregnet:



Hier nochmal was ganz anderes - halbiert gebrochene Betonplatten als Trockenmauer - hab ich in Appeltern in den Schaugärten fotografiert:





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“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
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