Ich kann vielleicht auch noch meine Puzzleteilchen dazulegen:
Mein Boden ist schwerer Lehm, sehr kalkhaltig, im Winter wenn vollgeregnet pitschnass, aber vor Regenwürmer nur so wimmelnd und gut mit Humus versorgt.
Ich habe zwei größere Flächen Schneeglöckchen, ein Streifen von vielleicht 10m Länge und 2-3m Breite, der sich aus einem vom Nachbarn herübergeschaufelten Tuff innerhalb von 10 Jahren unter einer freiwachsenden Cornus sanguinea-Hecke selber entwickelt hat.
Und die Fläche unter dem alten Feldahorn, da hatte ich 2011 Zwiebeln gepflanzt und konnte 2013 durch großzügige Spenden hier aus dem Forum nochmal aufstocken.
Seitdem vermehren sich die Schneeglöckchen dort sehr gut, die Fläche vor dem Baumstamm wird zögerlicher besiedelt, weil im Sommer recht sonnig und vielleicht zu trocken, aber hinterm Stamm und in der Hecke zum Nachbarn breiten sie sich aus.
Das Falllaub des Feldahorn blieb kaum auf den Schneeglöckchen liegen, dort fegt im Winter immer der Wind durch.
Vor 3 oder 4 Jahren, also 2015/16 fing ich an, Laub einzusammeln und erst im Sommer darauf (2016/17) mit dem Rasenmäher gehäckselt auf der Fläche zu verteilen, vor allem wegen der Cyclamen hederifolium, die ebenfalls auf der Fläche stehen und dort recht gut gedeihen.
Ich glaube, ich fing auch 2016/2017 an, sowohl Cyclamen als auch Schneeglöckchen mit Blaukorn zu düngen.
2018 hatte ich das allererste Mal - bewußt wahrgenommen - zwei Tuffs, die mit Grauschimmel befallen waren auf der Fläche am Feldahorn.
Die Fläche unter der Cornus-Hecke wies keine Auffälligkeiten auf
Ich hab letzten Sommer nochmal gehäckseltes Feldahornlaub verteilt, allerdings - wegen Trockenheit - die Cyclamen letzten Herbst nicht mit Blaukorn gedüngt.
Falls es weitere Grauschimmelvorkommen jetzt geben sollte, werde ich beides bleiben lassen und schauen, wie es sich weiter entwickelt.
Glücklicherweise habe ich all die letzten Jahre Unmengen an Sämlingen gehabt.