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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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01. Juli 2021, 00:12:36
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|17|7|Stadtbäume sind die Straßenkinder des Waldes. :'( (dmks)

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Autor Thema: Teure oder billige Samen...  (Gelesen 11853 mal)

cobbler

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Teure oder billige Samen...
« am: 20. Juni 2005, 22:47:08 »

...wollte mal Fragen ob ihr für eure Zucht billige oder teure Samen(Pflanzen) nehmt?
Es gibt ja verschiedene Kategorien im Preis der Samen

Ich muss gestehen, da ich in diesem Jahr das erste Mal Gärtner bin ;D
habe ich die Preiswerteren Samen im Baumark gekauft.

Aber wenn ich das Ergebnis sehe, denke ich dass ich ganz gut damit gefahren bin.

Kann aber leider noch keinen vergleich anstellen, da ich das erste Mal Gemüse anbaue ::)

Wie sieht es denn so bei euch aus?
Würde mich mal interessieren ob ihr die teuren oder etwas preiswerteren Samen (Pflanzen) gekauft habt.Oder sogar Samen (Pflanzen) aus eigener Zucht benutzt?
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cobbler

Simon

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Re:Teure oder billige Samen...
« Antwort #1 am: 20. Juni 2005, 22:51:46 »

Hi!

Also ich benutze fast ausschliesslich Samen die ich hier im Forum oder
woanders getauscht habe.
Oder halt die selbst geernteten Tomatensamen z.B.

Bei den Chilis kaufe ich teilweise neue Sorten dazu, da nehme ich aber auch
 den billigsten Anbieter aus dem Internet.
(Ebay würde ich nicht unbedingt empfehlen da zu teuer und man bekommt oft was anderes als in der Beschreibung steht)

Die Samen im Baumarkt/Gartencenter sind bei uns dermaßen überteuert dass
ich nur ganz selten mal Möhrensamen und Zucchinisamen kaufe.
Ausserdem bekommt man bei uns fast nur die langweiligen
F1 Sorten die jeder hat ;D 8)

Bei den anderen Sachen sind mir sowieso alte Sorten lieber, die
sind wenigstens keine F1 Hybriden und ich kann selber Saatgut ernten und aussähen ;)

Bye, Simon
« Letzte Änderung: 20. Juni 2005, 22:52:45 von Simon »
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brennnessel

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Re:Teure oder billige Samen...
« Antwort #2 am: 21. Juni 2005, 07:34:46 »

Ich kaufe nie teure Samen. Tomaten, Gurken, Kürbisse , Bohnen, Erbsen, Petersilie, Dill etc. baue ich aus selbst gewonnenen und getauschten Samen an, Karotten, Rote Bete habe ich von H.... (in D : A...). Die meisten meiner Schätze habe ich aber bisher von G.Bohl.
Gängige Gemüsepflanzen wie Salat und Kohlrabi gibt mir ein netter Nachbar oft zum Pikieren, wenn er zuviel angebaut hat ;) .
LG Lisl
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Wattemaus

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Re:Teure oder billige Samen...
« Antwort #3 am: 21. Juni 2005, 07:55:18 »

Das kommt wohl meist auf das Gemüse an.
Pflücksalat "Amerikanischer Brauner" kaufe ich immer im Angebot.
Möhren, Radieschen, Spinat dann so von Sperli und Kiepenkerl.
Aber die richtig schönen Sorten, die tauscht man in Foren oder bestellt sie bei Saatguterhaltungsbetrieben.
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Schlumpfmommy

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Re:Teure oder billige Samen...
« Antwort #4 am: 28. Juni 2005, 19:48:55 »

Hi, kleine Frage eines Anfängers.... wie bekomme ich denn die Samen von meinen Tomaten? Habe bis jetzt immer kleine Pflanzen auf dem Markt gekauft, möchte aber gerne tiefer ins Gemüseanbauen einsteigen.

Gruss aus Essen,
schlumpfmommy
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Aella

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Re:Teure oder billige Samen...
« Antwort #5 am: 28. Juni 2005, 20:51:53 »

ganz einfach ;D

reife tomate nehmen, den glibber, in dem die samen stecken auf ein küchentuch streichen, zusammenklappen, beschriften und bis nächstes jahr februar/märz vergessen ;D
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Eigentlich kennen wir uns nur vom säen.

Ralf

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Re:Teure oder billige Samen...
« Antwort #6 am: 28. Juni 2005, 22:50:39 »

Hallo,
@Schlumpfmommy: Es geht sogar noch einfacher: Erfrorene Tomatenpflanzen mit den restlichen halb- und unreifen Früchten auf den Kompost. Wenn du den den Kompost verteilst, gehen bei der nächsten Gelegenheit die Tomaten auf.
@alle: bei billigen Samen aus dem Nicht-Fachhandel habe ich überdurchschnittlich Ärger mit der Keimfähigkeit gehabt. Aber auch Perlen dazwischen - billigste Gurken-F1-Hybriden, beste Sorten, nie wieder bekommen.
Schöne Grüße
Ralf
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cobbler

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Re:Teure oder billige Samen...
« Antwort #7 am: 29. Juni 2005, 10:07:52 »

schau mal hier nach ;)

klick mich
« Letzte Änderung: 29. Juni 2005, 10:08:15 von cobbler »
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cobbler

fisalis

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Re:Teure oder billige Samen...
« Antwort #8 am: 29. Juni 2005, 10:31:00 »

Der Preis ist für mich beim Samenkauf zweitrangig. Ich kaufe nur Samen aus biologischem Anbau. Und auch dort muss man noch drauf achten, dass sie aus weitervermehrbaren und ans hiesige Klima angepassten Linien stammen, was etwa bei der Firma Zollinger garantiert wird (Markenname: "Horticultur"). Im Supermarkt gibts nämlich Biosamen, die bloss ein oder zwei Biojahre hinter sich haben. Derart "verbiote" Samen aus ursprünglich konventionellem Anbau sind minderwertig. Hingegen ist bislang noch sicher, dass Biosamen nicht gentechnisch verunreinigt sind. Oft zahlt man bei Biosamen noch einen kleinen Zuschlag, der in die Forschung oder den Erhalt alter Sorten geht. Auch der ist es mir unbedingt wert. Die Gefahr, dass wir bald nur noch minderwertiges oder gar gentechnisch verunreinigtes Saatgut bekommen, ist sehr hoch. Jeder, der billige Baumarktsamen kauft, trägt zu dieser Entwicklung - ev. unbewusst - bei.
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max.

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Re:Teure oder billige Samen...
« Antwort #9 am: 29. Juni 2005, 10:50:08 »

Zitat
@Schlumpfmommy: Es geht sogar noch einfacher: Erfrorene Tomatenpflanzen mit den restlichen halb- und unreifen Früchten auf den Kompost. Wenn du den den Kompost verteilst, gehen bei der nächsten Gelegenheit die Tomaten auf.
das geht zwar, aber die pflänzchen keimen und reifen viel zu spät. bis die früchte reifen ist es herbst und dann schmecken sie nicht mehr.
gruß
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Heinone

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Re:Teure oder billige Samen...
« Antwort #10 am: 29. Juni 2005, 12:32:38 »

das geht zwar, aber die pflänzchen keimen und reifen viel zu spät.

Nö. Nicht zwingend. Im März ein wenig Kompost (in dem immer keimfähige Tomatensamen sind) in ein paar Blumenpötte und ab damit auf die helle, mäßig warme Fensterbank ...
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Schlumpfmommy

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Re:Teure oder billige Samen...
« Antwort #11 am: 30. Juni 2005, 06:16:36 »

schau mal hier nach ;)

klick mich


vielen Dank, super link, einfach erklärt ;D...konnte ich als Superneuling sogar verstehen.
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brennnessel

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Re:Teure oder billige Samen...
« Antwort #12 am: 30. Juni 2005, 07:28:31 »

Zitat
klick mich
Mir kommt das hier etwas komplizierter beschrieben vor, als es ist:
a) die Gefäße zum Fermentieren müssen nicht fest verschließbar sein, ein lose aufgeleckter Deckel etc. tut ´s auch (damit keine Viecherl hineinfliegen). Ich glaube fast, Luftzutritt ist besser....
b) leichter Schimmel schadet gar nicht, ist eher das Zeichen, dass die Fermentation weit genug ist, um die Samen unter fließendem warmem Wasser auszuwaschen
c) konnte noch keinen so starken Gestank feststellen

Für den Eigengebrauch ist aber die Methode mit dem saugfähigen Papier die allereinfachste und zeitsparendste. Man muss das immer nur sehr gut und lange trocknen lassen. Auch so hält sich der Samen längst über 7 Jahre.

Bei Ralfs Kompostmethode weiß man ja nicht, welche Sorten man da aufzieht.... Geht also nur, wenn einem das völlig unwichtig ist.

LG Lisl



« Letzte Änderung: 30. Juni 2005, 07:31:10 von brennnessel »
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max.

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Re:Teure oder billige Samen...
« Antwort #13 am: 30. Juni 2005, 08:52:59 »

@ heinone
ich dachte, es ginge um selbstaussaat im freiland.
gruß
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Jaffer

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Re:Teure oder billige Samen...
« Antwort #14 am: 20. Juli 2005, 09:18:32 »

Ich kaufe nur Samen von Kiepenkerl (www.samenshop24.de)
Hab supergute Erfahrung gemacht mit läuseresistentem Salat "Estelle"
Kiepenkerl Samen sind sehr teuer, aber ich mag halt nur die.
Möchte nächstes Jahr die Saat- oder Samenbänder versuchen
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