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Autor Thema: Ab ins Mesophytikum! - oder "lebende Fossilien" unter sich  (Gelesen 13890 mal)

neo

  • Gast
Re: Ab ins Mesophytikum! - oder "lebende Fossilien" unter sich
« Antwort #45 am: 08. Dezember 2018, 22:29:33 »

Die Strünke mit den Wildbienen müssen wahrscheinlich sonnig stehen? (Weil diese Nisthilfen ja auch glaub`ich.)
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Re: Ab ins Mesophytikum! - oder "lebende Fossilien" unter sich
« Antwort #46 am: 08. Dezember 2018, 22:33:58 »

Da die Kronen dann auch immer abgestorben sind und die Obstbäume vorher ja voll besonnt gestanden haben, ist der Stamm von Osten bis Westen der Sonne ausgesetzt, nur die Nordseite ist schattiger.
Die Bienen können sich mehr oder weniger ihre Ausrichtung aussuchen.
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neo

  • Gast
Re: Ab ins Mesophytikum! - oder "lebende Fossilien" unter sich
« Antwort #47 am: 08. Dezember 2018, 22:48:00 »

ja voll besonnt

Ja eben. Muss mal nachschauen, ob sich bei Strünken im Schatten gar nichts tut, habe mich noch nie geachtet.
Und sonst finde ich deine Fossilienbäume interessant und welche Gedankengänge du machst, in näherem und weiterem Zusammenhang.
Bezüglich dem dicht Pflanzen, ich mag`s persönlich nicht so, wenn sich Bäume zu sehr bedrängen, wir haben so eine Ecke. Aber die wurde sicher auch nicht so geplant gepflanzt mit Blick auf das Endresultat, werden auch wild Aufgekommene dabeisein.
Da kann man dann direkt froh sein, wenn einer mal abstirbt. ;)
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Re: Ab ins Mesophytikum! - oder "lebende Fossilien" unter sich
« Antwort #48 am: 08. Dezember 2018, 23:23:01 »

Hängt davon ab, wieviel oder wenig Feuchtigkeit, Wärme für die Entwicklung von Eiern, Larven gebraucht wird, ich könnte mir vorstellen, dass sich das Artenspektrum dann Richtung Käfer o. Ä. verschiebt - Leben gibt es auch im Schatten an und in abgestorbenen Stämmen  :)
Apropos Leben in abgestorbenem Holz:
"...Unsere wichtigste Erkenntnis war, dass sich die Fähigkeit zum Holzabbau nur einmal entwickelt hat, und zwar vor rund 300 Millionen Jahren.“

Dieses Datum lässt aufhorchen. Denn es fällt erdgeschichtlich zusammen mit dem Ende des Karbonzeitalters. 60 Millionen Jahre lang hatten riesige Sumpfwälder große Teile der Erde dominiert. Abgestorbene Bäume wurden im morastigen, sauerstoffarmen Untergrund nicht abgebaut. So bildeten sich mächtige Schichten organischen Materials, aus denen mit der Zeit die typischen Steinkohleflöze wurden. Nach der bisher gängigen Theorie legten deutliche Klimaveränderungen die Sümpfe trocken. Damit endete das Karbon. Möglicherweise haben aber auch die Pilze eine entscheidende Rolle gespielt. ...
"

Zu der Thematik der dichten oder lichten Baumpflanzung:
Was viele nicht wissen - die englischen Landschaftsgärten, und später die Stadtparks nach dem Vorbild, wurden so angelegt, dass am Anfang zuviele Bäume zu dicht gepflanzt wurden, um schneller die erwünschten Blickwirkungen zu haben.
Fest eingeplant war eine "Durchforstung" nach 30 Jahren, um auszulichten und den schönsten Exemplaren mehr Entfaltungsraum zu gewähren.
Das passierte leider häufig nicht, so dass Baumpflanzungen viel zu dicht wurden und auch Blickachsen zu wuchsen.
Wenn heute dann Gartendenkmalpfleger oder Grünflächenämter das nachholen wollen, sind Bürgerproteste nicht weit  ;D
Baumpflanzungen in Parks sind aber nun mal keine "Naturwälder", in denen es durch natürliche Aussaat auch mal sehr "gedrängt" zugehen kann.
Aber geplant, gepflanzt und natürlich gewachsen sind drei verschiedene Dinge  ;D
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Re: Ab ins Mesophytikum! - oder "lebende Fossilien" unter sich
« Antwort #49 am: 24. August 2021, 13:29:41 »

Mal wieder ein Update, erst ein paar Herbstaspekte vom letzten Jahr:









Die Sequoiadendron und Sequoia kommen richtig in Fahrt, da ist der Durchgang schon "waldähnlich" und ich muss wohl ein paar Äste beschneiden, damit man noch gut durchkommt  8)











Interessante Beobachtung - trotz viel "Druck" durch die ständig auch in die Breite wachsende Cornus-sanguinea-Hecke lassen sich die Sequoiadendron dadurch nicht allzu sehr beeindrucken:





Fotos hab ich nach ein bisschen Freischneiden gemacht, also sie waren noch bedrängter vorher.

Die Ginkgos verharren weiterhin regungslos, naja, der größte hauptsächlich, die beiden kleineren machen doch auch mal Neutriebe, einzelne.
Der Große kriegt brav sein Laub, wächst aber null.
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