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News: ... bin ich wieder reumütig bei ihr gelandet, obwohl auch die Berner Landfrauen nicht schlecht waren. Aber Hilde ist bei uns die erste Wahl. (Anonymes Zitat aus einem Fachthread)
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21. September 2019, 05:20:19
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News: ... bin ich wieder reumütig bei ihr gelandet, obwohl auch die Berner Landfrauen nicht schlecht waren. Aber Hilde ist bei uns die erste Wahl. (Anonymes Zitat aus einem Fachthread)

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|19|10|Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein. (Marie von Ebner-Eschenbach)

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Autor Thema: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten  (Gelesen 4154 mal)

Hyla

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #15 am: 20. März 2019, 11:47:15 »

Mein Rat ist, mal in alten eingewachsenen Gärten zu gucken, was dort überhaupt an Bäumen wächst. Denn nicht alles wächst überall problemlos und es ist ja Quatsch, wenn du dir gleich zum Anfang einen pflegeintensiven Patienten in den Garten holst.
Wenn du dann noch schreibst, aus welcher Region du kommst, dann wird dir sicher jemand eine gute örtlich angepaßte Sorte empfehlen können.  :)

Hast du dir schon Gedanken wegen der Bewässerung gemacht? Brunnen oder Leitungswasser? Wenn es Leitungswasser wird, brauchst du einen extra Wasserzähler für das Gartenwasser, damit du darauf keine Abwasserkosten zahlen mußt.
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Beneide niemanden, denn du weißt nicht, ob der Beneidete im Stillen nicht etwas verbirgt, was du bei einem Tausche nicht übernehmen möchtest.  Johan August Strindberg

Gänselieschen

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #16 am: 20. März 2019, 11:59:47 »

Hallo Fräulein Schwarz,

ich finde, dass du dir für den Start genau die richtigen Überlegungen gemacht hast - und hier im Forum zu fragen, ist goldrichtig.

Es wirklich gut, wenn du die Bäume zuerst setzt. Wie groß ist denn der Garten?

Hochbeete sind schnell aufgebaut und genauso schnell wieder weg. Bissel Struktur hast du dann auch gleich.
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fräulein_schwarz

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #17 am: 20. März 2019, 13:35:00 »

Zitat von: Hyla link=topic=[b
Link entfernt!1[/b]3253993#msg3253993 date=1553078835]
Mein Rat ist, mal in alten eingewachsenen Gärten zu gucken, was dort überhaupt an Bäumen wächst. Denn nicht alles wächst überall problemlos.

Hast du dir schon Gedanken wegen der Bewässerung gemacht? Brunnen oder Leitungswasser?

Ja, ich werde mal die Nachbarn befragen, die haben einiges an Obstbäumen im Garten, und es gibt auch einen Gartenbauverein, der glaube ich auch diverse Streuobstwiesen "betreut".

Zur Lage: das Grundstück liegt am Rand des Naturparks Altmühltal, auf 450m, an einem Hang der nach Nordwesten abfällt, insgesamt 3 m Höhenunterschied.

Bewässerung: wir haben einen Gartenwasserzähler setzen lassen, außerdem haben wir eine 6000l Zisterne, wobei die einem ja bei so einem Sommer wie dem letzten wenig bringt. Brunnen wird schwierig, das Grundwasser ist eher tief.

Zitat von: Gänselieschen link=topic=[b
Link entfernt!1[/b]3254003#msg3254003 date=1553079587]
Hallo Fräulein Schwarz,

ich finde, dass du dir für den Start genau die richtigen Überlegungen gemacht hast - und hier im Forum zu fragen, ist goldrichtig.

Es wirklich gut, wenn du die Bäume zuerst setzt. Wie groß ist denn der Garten?

Hochbeete sind schnell aufgebaut und genauso schnell wieder weg. Bissel Struktur hast du dann auch gleich.

Ich bin sehr froh, dass ich das Forum entdeckt habe, ich war schon ganz verzweifeln, weil ich irgendwie erstmal kein Gartenforum gefunden habe, das mir sympathisch ist, und mit "Forenhilfe" aber sehr gute Erfahrungen gemacht habe beim Küche planen :)

 Das Grundstück ist nicht ganz rechteckig, die längere Seite ist 31m, die kürzeste 22. Insgesamt 723 m2, ich denke so ca 200m2 gehen für Haus, Garage+Carport und Einfahrt drauf.

An Hochbeete hatte ich auch gedacht, meine Mama hat seit einigen Jahren eins für Gemüse und holt da wahnsinnig viel Ernte raus. Ich wünsch mir ein Kräuter-Hochbeet in Küchennähe, und irgendwann auch ein bisschen Platz für Gemüse, das ist mir dieses Jahr aber wahrscheinlich noch zu viel.

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Gänselieschen

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #18 am: 20. März 2019, 14:26:45 »

Bissel Gemüse geht gut im Hochbeet, Salat, Möhren, Radieschen...

Wenn du wissen willst, was aktuell ansteht, dann guck einfach mal in die Themen - im Grunde fragen ja alle genau zur richtigen Zeit nach den Dingen, die grad so nötig sind, ob nun Gemüsegarten, Obst, Vögel füttern.... da kommen dann die Ideen wie an einer Perlenkette.

Platz für ein paar Beerenhochstämmchen ist immer schnell gefunden. Die tragen fast sofort, sehen hübsch aus und tragen auch zur Aufteilung in Gartenräume bei, oder am Zaun lang. Und wenn sie irgendwann stören, dann kommen sie wieder weg. Besonders langlebig sind sie ja sowieso nicht. Aber bestimmt auch ganz toll für den Nachwuchs. Von der Hand in den Mund - das lieben Kinder.
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Stefagarten

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #19 am: 20. März 2019, 14:38:16 »

Hehe, wenn ich von dir lese, finde ich mich zu einem guten Teil darin wieder! Wir haben drei noch kleinere Mädchen, vor vier Jahren gebaut. Ich hab also etwas Vorsprung 😉 Untergrund ist hier ähnlich, Höhe 330 m.
Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, dass wir auch erstmal überall Rasen angesät hatten. Dann hab ich den ersten Winter mit Lesen und Planen begonnen.
Wir haben hier auch die Baumauflage, ich hatte gleich mal zu Beginn wegen der Einschränkung gemosert bei der Stadt, und da wurde eine gewisse .. Äh entspannte Haltung signalisiert. Hauptsache Bäume, nachgucken käme wohl keiner. Wir sind auch bislang die einzigen, die die erforderlichen Zahlen erfüllen. Und deutlich übererfüllen.
Ich fand es am wichtigsten, den garten in Nutzungsbereiche zu untergliedern. Also wo kommt Kinderspielecke hin, wo wollen wir Obstbäume, wo sollen mal sitzbereiche entstehen etc.
Dann haben wir begonnen mit dem Spielbereich (was für die Kinder notwendiger und auch am eindeutigsten zu beantworten war). Wir haben ihn in unsere obstwiese integriert, so kann er irgendwann weichen, und die Bäume ringsum übernehme den Platz.  Dann kam die optische Abtrennung dieses Bereiches mit zwei gröberen geschwungenen Beeten.
Im nächsten Jahr habe ich - da vorhanden durch den Bau - die Terrasse in Terasse und Kiesbeet unterteilt und Kiesbeet geplant. Darauf dann...
Was ich meine, ist- ich bin heilfroh, dass wir auch nicht das Geld hatten, um alles gleich anzulegen oder anlegen zu lassen. Dadurch sind viele wunderbare Sachen entstanden wie das Benutzen unserer hier vorhandenen Muschelkalkplatten etc. ich könnte ein viel klareres Bild entwickeln dessen, was ich möchte. Und jaaaa, ich bin auch immer wieder ungeduldig, aber viel weniger als früher. Das stückchenweise Angehen bringt wunderbare Befriedigung, wenn es dann geschafft ist.
Also, nimm dir Zeit, und viel Spaß dabei!

« Letzte Änderung: 20. März 2019, 14:40:30 von Stefagarten »
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Staudo

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #20 am: 20. März 2019, 14:40:25 »

Wir haben drei noch kleinere Mädchen, vor vier Jahren gebaut.

Wie meinst Du das? Waren das Drillinge?
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Es könnte mal wieder regnen.

Stefagarten

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #21 am: 20. März 2019, 14:41:55 »

Netterweise nein! Aber die waren zwei und fünf, und Nummer drei kam ein Jahr später dazu. Also eben "noch kleiner" 😏
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Natternkopf

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #22 am: 20. März 2019, 15:28:56 »

Salü fräulein_schwarz


- Wir bauen seit Oktober letzten Jahres unser Haus, in das wir an Ostern einziehen werden. Es liegt auf einem 723 Quadratmeter großen Grundstück in einem Ort mit ca 2000 Einwohnern, in einem Neubaugebiet, das zum Glück einiges an alten Häusern drumherum hat.
...
- Der Boden ist ziemlich lehmig, es versickert das Wasser sehr schlecht (wir haben seit Oktober einen "Teich" in einer Senke, die bei den Erdarbeiten entstanden ist),
- deswegen wurde alles was nach den Bauarbeiten verfüllt wurde mit verdichtbarem Material aufgefüllt.
- Der Oberboden ist aktuell ein großer Haufen, wird aber demnächst zumindest grob verteilt, außerdem wird an einer Stelle ein Stück Hang abgefangen, voraussichtlich mit Naturstein (ich will keine L-Steine)

- Jetzt seh ich aktuell diese Schlammwüste und ich krieg ein bisschen Panik, wie soll daraus ohne Unsummen Geld ein Garten werden...vor allem, was mach ich dieses Jahr?
...

- Meine Ideen gehen aktuell in Richtung so viel wie möglich schnell zu begrünen, evtl. mit Gründüngung die den Boden verbessert, damit es wenigstens nicht so wüst aussieht.

So, danke schonmal an alle, die sich diesen Roman durchgelesen haben, und ich hoffe, ihr könnt mir ein bisschen die Angst nehmen :)
Ob ich die Angst nehmen kann weiss ich nicht, jedoch Hinweise verlinken die zeitlich noch passen zum Anwenden und die hilfreich sein könnten.

a) Gartenboden nach dem Hausbau rekultivieren
b) Bodenschonende Baumaßnahmen

Grüsse Natternkopf
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fräulein_schwarz

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #23 am: 20. März 2019, 16:07:13 »

Stefagarten, das klingt (bis auf die Kinderzahl) tatsächlich sehr ähnlich :)

Ich vermute auch, dass die Gemeinde da entspannt ist, vor allem wenn wir eher mehr pflanzen als gefordert. Ich habe leider auch den Eindruck, dass wir da eher die Seltenheit sind, was das angeht (wir haben auch die Auflage, das Garagendach zu begrünen, alle anderen Nachbarn hatten da bisher noch keine Pläne, das auch zu tun, wir haben das schon fest eingeplant für wenn das Gerüst endlich weg ist)

Nutzungsbereiche planen ist ein guter Punkt, da arbeite ich gerade daran. Und ja, der Garten darf gerne wachsen und sich entwickeln, ich will nur irgendwie schnell weg von lehmiger, bei Nässe kaum betretbarer Schlammwüste.

An eine Beeren-Ecke/Hecke hab ich auch gedacht, weil das so ein bisschen Instant-Befriedigung bringt, solange der Obst noch dauert.
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Hyla

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #24 am: 20. März 2019, 17:42:52 »

Zur Lage: das Grundstück liegt am Rand des Naturparks Altmühltal, auf 450m, an einem Hang der nach Nordwesten abfällt, insgesamt 3 m Höhenunterschied.

Bewässerung: wir haben einen Gartenwasserzähler setzen lassen, außerdem haben wir eine 6000l Zisterne, wobei die einem ja bei so einem Sommer wie dem letzten wenig bringt. Brunnen wird schwierig, das Grundwasser ist eher tief. 

Schöne Gegend. Ich war da mal kurz vor vielen Jahren.  :)
Zisterne würde mir nicht viel bringen, aber klasse, daß ihr einen extra Wasserzähler habt! Da sind hier letztes Jahr einige hinten über gekippt, als die Wasserechnung kam. Sandboden alle drei Tage wässern. Das kostet.  ::)

Die Freifläche würde ich einebnen und bis auf einen Teil Wildblumenwiese Rasen aussäen. Erdbeeren kann man schon machen, Rhabarber und auch Kürbis. Die wachsen auf passenden Böden fast ohne Pflege. Die Ernte ist ohne alles nicht wahnsinnig hoch, aber man freut sich trotzdem.  ;)
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Stefagarten

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #25 am: 20. März 2019, 18:27:53 »

Uns hat die Zisterne über den letzten Sommer gerettet, wir haben aber auch über 220 qm Dach, da kommt eben selbst bei zehn Litern richtig was zusammen.
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fräulein_schwarz

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #26 am: 20. März 2019, 18:46:41 »

Zitat von: Stefagarten link=topic=[b
Link entfernt!1[/b]3254133#msg3254133 date=1553102873]
Uns hat die Zisterne über den letzten Sommer gerettet, wir haben aber auch über 220 qm Dach, da kommt eben selbst bei zehn Litern richtig was zusammen.

Ich hab gerade in deinem Kiesgarten-Thread gespickt, ihr habt ja ein wunderschönes Haus und Grundstück! Dachfläche ist bei uns natürlich deutlich weniger, ich bin gespannt, was da zusammenkommt. Aber der Vorteil von Lehm ist ja, dass das Wasser auch da bleibt (und bleibt...und bleibt...ich bräuchte vermutlich nicht Mal Teichfolie wenn ich mir den Tümpel so anschaue, der aktuell im Garten steht)
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Stefagarten

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #27 am: 20. März 2019, 19:22:21 »

 :)
Aus der Not eine Tugend machen- in genau zwei solche Bereiche, wo nach längerem Regen immer Wasser steht, kommen jetzt eine Weide plus Beet und Birken  :D
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AndreasR

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #28 am: 20. März 2019, 19:35:14 »

Gießprobleme wirst Du bei Lehmboden wahrscheinlich keine bekommen, da sollte die Zisterne eigentlich locker ausreichen. So sehr ich über den schweren Lehm hier fluche, den man 90% des Jahres nicht bearbeiten kann, weil er entweder eine Schlammwüste oder betonhart ist, hält er das Wasser wirklich perfekt. Wenn man bei Null anfängt, kann man natürlich ganz anders planen, ich habe einen Garten "geerbt", der schon 50 Jahre alt ist. Leider habe ich auch den Schachtelhalm mitgeerbt, den kriege ich hier leider nie mehr 'raus. Alle anderen Unkräuter sind eigentlich beherrschbar, wenngleich man für manche harte Geschütze braucht.

Tipps wurden hier ja schon jede Menge gegeben, natürlich hat man den Kopf voller Ideen, und auch an Tatendrang mangelt es nicht, aber gerade beim Garten ist Geduld wirklich eine Tugend, und viele Dinge sollte man lieber gründlich angehen. Für den schnellen Erfolg sind ein paar Hochbeete usw. auf jeden Fall perfekt, auch Bäume kann man gar nicht früh genug pflanzen. Die Pflanzgruben muss man bei verdichtetem Boden sicher gründlich und ausreichend dimensioniert vorbereiten. Offener Boden ist auf jeden Fall immer ein Kandidat für wucherndes Unkraut, großflächig glätten, Rasen einsäen und regelmäßig mähen ist daher bestimmt eine gute Idee.
« Letzte Änderung: 20. März 2019, 21:09:44 von AndreasR »
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Viele Grüße
Andreas

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Re: Aus nix wird Garten...mit ein paar kleinen Schwierigkeiten
« Antwort #29 am: 20. März 2019, 21:03:44 »

Hallo fräulein_schwarz,

wenn du wegen der Höhenunterschiede Terrassierungen vornehmen willst oder musst. brauchst du zunächst einen Gartenplan mit einer Grundidee, wie er sich in den nächsten 10 Jahren am sinnvollsten nutzen lässt und was man daraus machen kann, wenn das Kind (die Kinder?) keinen Bedarf mehr für Sandkisten, Spielgeräte ü.ä mehr benötigen.

Bauliche Anlagen wie Natursteinmauern, Treppen sind teuer und aufwändig und sollten sorgfältig geplant werden, damit man sich keine Chancen verbaut.

700 qm sind zwar kein ganz kleines Grundstück aber auch kein Latifundium. Für eine sinnvolle Größe für Sitzplätze, Spielflächen aber auch für den Platzbedarf von Bäumen gibt es Erfahrungen und Richtwerte.

Mutige PurlerInnen, die dafür keinen Gartenarchitekten beauftragen wollten, haben hier schon Grundstückspläne eingestellt, aus denen hier dann ein "Masterplan" für den eigenen Garten entwickelt wurde.
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Gartenanarchist aus Überzeugung! Und ich bin kein Experte sondern immer noch neugierig...
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