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Autor Thema: Hydrangea 2019  (Gelesen 10614 mal)

Peace-Lily

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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #15 am: 10. April 2019, 09:40:52 »

Meine Hortensien in einem Garten mit hohen Laub und Nadelbäumen sind abgefressen. Sie sehen furchtbar aus, alle Stängel sind wie abgeschnitten und nur ganz unten treiben Blätter aus. Ich las, dass Rehe Hortensien fressen und so exakt abbeißen, dass es wie geschnitten aussieht. Aber es ist ein Garten in der Stadt, neben einem Park hier gibt es keine Rehe. Habt ihr eine Idee? Hier gibt es Nilgänse, Wasser- und Wanderratten, Nutrias und Kaninchen. Halsbandsittiche. Eichhörnchen. Bestimmt auch Wühlmäuse und normale Mäuse da der Garten neben einem Bach und in der Nähe eines Flusses liegt.

Ich werde sie wohl alle ausgraben müssen und woanders hintun.
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kranich

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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #16 am: 10. April 2019, 13:10:05 »

Ich lasse es hier darauf ankommen. :-\
ich auch, sonst bekomme ich Ärger mit GG, den es tierisch nervt,
wenn ich Abends den Garten mit Tüchern verhänge.  ;)
Im April 2017 war ich noch jeden Abend mit Betttüchern im Garten unterwegs,
gebracht hat es gar nichts, außer etwas Bespaßung für die Nachbarn.
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Liebe Grüße Kranich

biene100

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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #17 am: 10. April 2019, 18:58:02 »

Troll, ich weiss dass Nematoden helfen würden. Ich weiss nur nicht wie ich das machen sollte ? Hier stehn viele viele Töpfe rum. Die meisten mit Hostas drinnen. Da hatte ich jetzt im Frühling auch einen Topf mit Rüsslerlarven drinnen. Und man hat den beiden Töpfen also den Pflanzen drinnen nicht anmerken können letzten Herbst. Ich kann doch nicht 100 Töpfe vorsorglich mit Nematoden giessen. Ach ich glaub es sind mehr, ich zähle nicht mehr. ;D
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Peace-Lily

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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #18 am: 11. April 2019, 10:19:28 »

Wirklich kein Aprilscherz... ;)

Mit diesem Foto eröffne ich den neuen Thread. Vor Weihnachten habe ich noch einige historische Hortensiensorten bei Esveld bestellt. Unter ihnen 'Mme Emile Moulliere', die noch eine späte, leicht geöffnete Knospe hatte.

Diese Hortensien habe ich nahezu den ganzen Winter im Freien stehen lassen und nur an den Tagen mit den tiefsten Temperaturen (hier bis - 8° C) in einen ungeheizten Schuppen gestellt. Die Knospe hat bislang auch allen Spätfrösten widerstanden öffnet sich jetzt. :D

Hört sich super an. Was genau definiert denn Historische Hortensien, wenn ich googele finde ich da nix. Welche Sorten sind das denn und was zeichnet sie aus?
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OmaMo

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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #19 am: 11. April 2019, 10:40:58 »

Meine Hortensien in einem Garten mit hohen Laub und Nadelbäumen sind abgefressen. Sie sehen furchtbar aus, alle Stängel sind wie abgeschnitten und nur ganz unten treiben Blätter aus. Ich las, dass Rehe Hortensien fressen und so exakt abbeißen, dass es wie geschnitten aussieht. Aber es ist ein Garten in der Stadt, neben einem Park hier gibt es keine Rehe. Habt ihr eine Idee? Hier gibt es Nilgänse, Wasser- und Wanderratten, Nutrias und Kaninchen. Halsbandsittiche. Eichhörnchen. Bestimmt auch Wühlmäuse und normale Mäuse da der Garten neben einem Bach und in der Nähe eines Flusses liegt.

Ich werde sie wohl alle ausgraben müssen und woanders hintun.
Böse Nachbarn?

Sonst mit Kaninchendraht schützen, die Blüten kommen trotzdem durch.
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Ich hieß hier mal comora, aber mit zwei Enkeln passt das nicht mehr zu mir

Henki

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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #20 am: 11. April 2019, 11:23:08 »

Google mal nach Hortensiendiebstahl... ;)
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Peace-Lily

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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #21 am: 11. April 2019, 11:34:48 »

Diebe glaube ich sind es nicht, denn es betrifft nur die kleinen neu gepflanzten Hortensien die noch nicht richtig angewachsen und sehr niedrig sind.

Möglicherweise aber doch irgendwelche Nachtgespenster die da rumschleichen und die Pflanzen zertreten, denn der Garten ist frei zugänglich.
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OmaMo

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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #22 am: 11. April 2019, 11:54:52 »

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Ich hieß hier mal comora, aber mit zwei Enkeln passt das nicht mehr zu mir

Peace-Lily

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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #23 am: 11. April 2019, 12:18:16 »

Ja das hört sich auch gut an. So natürliche Abwehrmittel finde ich super ;) Aber ich glaube die sitzen da auch nicht gut. Es ist unter Nadelbäumen, sie wachsen da schlecht. Ich werde sie rausnehmen und erstmal in Kübel setzen. Nur sind nun leider alle Triebknospen weg.Ich habe die geschenkt bekommen, von einer Frau die sie aus dem Garten raushaben wollte den sie neu übernahm. Eine davon hat noch gar nicht geblüht weil im letzten Jahr alle Knospen abegefroren waren und ich bin sehr gespannt. Selbst die einfachen rosa Bauernhortensien können alle sehr verschieden sein. Und je älter desto besser, das sind dann wohl auch historische Sorten.
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troll13

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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #24 am: 11. April 2019, 20:28:14 »

Wirklich kein Aprilscherz... ;)

Mit diesem Foto eröffne ich den neuen Thread. Vor Weihnachten habe ich noch einige historische Hortensiensorten bei Esveld bestellt. Unter ihnen 'Mme Emile Moulliere', die noch eine späte, leicht geöffnete Knospe hatte.

Diese Hortensien habe ich nahezu den ganzen Winter im Freien stehen lassen und nur an den Tagen mit den tiefsten Temperaturen (hier bis - 8° C) in einen ungeheizten Schuppen gestellt. Die Knospe hat bislang auch allen Spätfrösten widerstanden öffnet sich jetzt. :D

Hört sich super an. Was genau definiert denn Historische Hortensien, wenn ich googele finde ich da nix. Welche Sorten sind das denn und was zeichnet sie aus?

Eine allgemeine Definition gibt es eigentlicht wie z. B. bei den "Historischen Rosen". Ich meine damit die ersten Einführungen aus Asien im 19. Jahrhundert und die ersten in Europa durch Züchtung entstandenen Sorten.

Diese begann Anfang des 20. Jahrhunderts bei Lemoine und Moulliere in Frankreich, die dafür weniger als eine Handvoll Hortensieneinführungen von Franz von Siebold und Charles Maries verwendeten. Mit diesem beschränkten Genpool wurde dann auch von anderen weiter gezüchtet, ohne dass hier in nennenswertem Umfang "frisches Blut" hinzugekommen wäre.

Etliche dieser frühen Züchtungen sind offenbar auch heute noch im Originalklon erhalten und sie sind als Gartenpflanzen nicht die schlechtesten.

Dazu muss man wissen, dass spätestens nach dem ersten Weltkrieg und hier vor allem in Deutschland, Belgien und den Niederlanden als Züchtungsziel nicht die "Gartenhortensie" im Vordergrund stand sondern die ideale Hortensie für die Topfplanzenproduktion. Gute Garteneigenschaften wie Winterhärte waren bei diesen späteren Züchtungen nebensächlich und haben offenbar den "schlechten Ruf" von Hortensien mit begründet.

Ein gutes Beispiel für die guten Garteneigenschaften der "historischen Sorten" ist beispielsweise 'Bouquet Rose', die bei mir fast 20 Jahre am selben Platz ohne besondere Pflege steht und bislang immer zuverlässig zur Blüte gekommen ist..
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Peace-Lily

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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #25 am: 12. April 2019, 12:17:36 »

Ach so ist das mit den alten Sorten. Ja wir beobachten hier auch, dass die Hortensien im Topf sehr schön wachsen und
sehr frosthart sind, manche Leute stellen sie im Winter nur nah an die Hauswand und der Topf ist nichtmal sehr groß.

Wir haben hier im Miezhausgarten mehrere Hortensien die über 2 m hoch und breit sind und wunderbar blühen. Eine
TellerLennarts White mit runden Blütenblättern und rosa hellblauen kleinen Blütenköpfchen, damals für 10 Mark beim
Schade gekauft und eine einst wunderbar mittelblaue Tellerhortensie die noch größer ist und ganz viel von Bienen besucht
wird.

Die Hortensie bilden ja riesige Wurzelballen aber im Topf wenn sie weniger Platz für die Wurzeln haben bleiben sie dann
oben auch kleiner, aber sie wachsen trotzdem gut und blühen reich und haben eine schöne Wuchsform. Sie sind sehr dankbar und flegeleicht.

Die Rose-Bouquet habe ich auch und die sieht ganz gut aus im selben Garten in dem die anderen so abgebissen aussehen.

Ich habe gestern also die Aktion: Rettet die abgebissenen Hortensien gestartet und fünf Stück ausgegraben, ich habe ihnen aber auch gan schön viel zumgemutet. Eine extrem schattigen Platz unter einem riesigen Nadelbaum in extrem verdichtetem Boden und mit nachts dann noch Trampeltieren die im Garten rumgeistern.

Die Bela Blue sah auch nicht gut aus, Die habe ich nun umgesetzt an einen sonnigeren Platz mit lockererem Boden, allerdings sind da im Untergrund dicke Steine um Boden die ich nicht rausgekam, ich hoffe das macht nix. Denn das Gebäude des Gartens wurde mal zerbombt und beim Wiederaufbau haben die die ganzen Trümmer einfach im Boden vergraben um sie nicht wegräumen zu müssen und die finde ich beim Gärntern nun alle, ist eine irre Ackerei.

Ich stelle im Übrigen fest, dass die Hortensien auch gut mir relativ viel Sonne können, wenn sie erstmal dran gewöhnt sind.

Gestern habe ich dann die vier kleinen Zertrampelten mit nach Hause genommen und in Kübel gesetzt. Zwei davon sind weiße Ballhortensien mit gezähntem Rand, ich glaube es ist eine alte Sorte: Schneeball heißt sie, eine ist eine dunkelrosa Teller und die vierte weiß ich nicht weil die seit sie dort im Trümmergarten sitzt noch keine Blüten gezeigt hat. Eine einzige Knospe hat sie jetzt angesetzt aber die ist noch super klein und sieht fast schwarz aus, aber sie fühlt sich kühl an, so als könnte noch was draus werden.

Das ist so spannend, wenn man mal statt ständig was Neues zu kaufen sich den alten kümmernden Schätzen widmet und versucht ihnen bessere Bedingungen zu schaffen.

Gestern jedenfalls fühlte ich mich sehr gut nach dieser Aktion, den alten Schätzen bessere Möglichkeiten zu geben.

Das machte aber vor allem, dass ich vorher im Gartenforum im Hortensien 2019 Thread etwas über historische Hortensien las und da bekommt man dann Lust drauf sich um die alten Dinge zu kümmern, weil sie oft besser sind als die Neuen.

Im Gartenmarkt wurde neulich eine Japanhortensie serrata angeboten. Das ist doch wohl die klassische Berghortensie?

Diese vielen neuen Sorten sind doch wohl alle eher pienzig oder?

P.S. Hat hier jemand die Fliederblütige Hortensie Ayesha und kann berichten? Gehen da Bienen dran? Sie hat ja wohl eher nur die kleinen Blütchen und keine größeren Außenblüten. Meine neuste Errungenschaft ist der Bläuling. Die Blüten sind beim Aufblühen hellgelb und gehen dann langsam ins Hellblaue. Teilweise waren die Blüten gleichzeitig hellgelb rosa und hellblau, das sah toll aus, die grünen Blätter sind eher rundförmig, das sieht gut aus. Aber wahrscheinlich wird sie auch dieses Jahr eher rosa sein, aber das hellgelbe wird wohl bleiben. Auch eine geliebte Sorte ist die Love you Kiss.
« Letzte Änderung: 12. April 2019, 13:11:11 von Peace-Lily »
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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #26 am: 12. April 2019, 20:41:41 »

@ peace-lily,

du nennst hier viele Namen, die man vielleicht sortieren sollte. ;)

'Bela' ist wie 'Schneeball' eine relativ junge Sorte, die in erster LInie für die Topfpflanzenproduktion gezüchtet wurde. Beide sind inzwischen oft auch in den Baumschulen zu finden. Sind übrigens für Insekten ebenso wenig nützlich wie 'Ayesha', da ihre Blütenstände überwiegend aus sterilen Einzelblüten bestehen. Alle drei gehören zudem zu den "typischen Hydrangea macrophylla" die ihre Knospen bereits im Herbst des Vorjahrs und nur an der Triebspitze bilden.

Spannend ist hier übrigens, dass offenbar nicht nur die viel gepriesenen Neuzüchtungen wie ENDLESS SUMMER, EVERBLOOM oder wie sie sonst mit Handelsnamen angeboten werden, die Fähigkeit haben, auch "am einjährigen Trieb" Blütenknospen zu bilden. Dies findet man teilweise auch an den Sorten, die ich als "Historische Sorten" bezeichne.

Bei den Tellerformen von Hydrangea macrophylla sind hingegen in der Mitte des Blütenstands viele fruchtbare Einzelblüten vorhanden, die wahre Insektenmagneten sein können. Hier gibt es auch "typische Hydrangea macrophylla" wie Bläuling aber auch Sorten, die aus Kreuzungen zwischen H. macrophylla und H. serrata entstanden sind. Zu ihnen gehören 'Lannarth White' und auch die japanische Sorte 'Love you Kiss'.

Das, was im Baumarkt als "japanische Berghortensie" verkauft wird kann übrigens alles mögliche sein, wenn du keinen Sortennamen gefunden hast. Hydrangea serrata ist noch vielgestaltiger als das, was unter dem Namen H. macrophylla angeboten wird. Dies betrifft nicht nur die Blütenform sondern auch die Wuchsform und Größe der verschiedenen Sorten. Und nicht alle Sorten sind grundsätzlich robuster oder winterhärter als die Sorten von H. macrophylla. Gerade Sorten die in jüngerer Zeit mit japanischen Sortennamen nach Europa eingeführt wurden, haben sich hier bei mir als ausgesprochene Mimosen herausgestellt.
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Peace-Lily

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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #27 am: 13. April 2019, 11:32:19 »

Du weißt ja ganz schön viel über Hortensien, wie ist denn diese Liebhaberei zu denen bei dir entstanden?

Ich mag die auch besonders gerne weil die schon immer im Kindheitsgarten stand und damals in den sechsiger Jahren ja noch als relativer Exot galt und da dachte ich noch es gibt nur eine einzige Sorte.

Dass Bela und Schneeball (nicht die Annabelle) relativ jung ist wirft die interessierende Frage auf, wie jung das ist. Bei H. Macrophylla Schneeball las ich, das sie eine ältere bewährte Sorte sei, so sah das der Verfasser, deshalb ist es interessant wie alt sie wohl ist.

Website: www.hortensien24.de

Beschreibt sie so:

Altbewährte Sorte aus den Hortensienzüchtungen der Firma Kühne. Schneeweiße Ballhortensie mit stabilem Aufbau, sehr blühwillig, im lichten Schatten pflanzen.

https://www.hortensien24.de/de-de/shop/hortensien/artikel/463/hydrangea-macrophylla-schneeball-

Ich hab auch die Endless Summer Coco die ewig rumgemicker hat und sehr langsam wächst und eine Diva Fiore vom Herbstwühltisch für 5 Euro aus dem Baumarkt ,die sehr gut wächst.

Welche historischen Sorten gibt es denn die auch am einjährigen Holz blühen? Ja die Tellerhortensien finde ich wegen dem Bienenbesuch sehr toll oder gibt es auch Tellerhorties an die keine Bienen gehen?

Meine Love you Kiss ist besonders weil sie relativ dunkeles Laub hat und jedese Jahr der rote Rand dünner zu werden scheint, ich glaube bei der Sorte gibt es auch nochmal unterschiedliche Ausprägungen.

Die Lennart white ist auch besonders schön geradet wegen ihrer runden Blütenblätter und den kleinen hellblau und rosa Blütchen, die scheint es aber auch mit gezackten oder spitz zulaufenden Blütenblättern zu geben. Sie wird bei verschiedenen Händlern vershieden abgebildet. Interessant auch, dass der Bläuling oder auch Blauling eine Serrata mit drinnen hat. Das helle gelb in dem die Blüten starten ist wunderschön.

Ich habe auch zwei Berghortensien aus dem Baumarkt die als Insektenmagneten beschrieben werden und noch eine Teehortensieo Oamacha.

Dann noch zwei H. macrophylla Ballhortensien Kamillas, die aber ganz schlecht wachsen und eher kleiner als größer werden.

Und selbst bei den einfachen klassischen rosa Macrophyllas scheint es bei der Blütenform Unterschiede zu geben. Manche laufen spitz zu manche rund,

Und die Wuchsformen sind auch verschieden, manche aufrecht manche breitbuschig, manche fast flach am Boden, wie die Serratas.
Ich glaube die Diskussion mit den historischen Hortensien die am einjährigen Holz blühen hatten wir schonmal ich erinnere aber nicht mehr welche es waren.
« Letzte Änderung: 13. April 2019, 11:36:26 von Peace-Lily »
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Peace-Lily

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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #28 am: 14. April 2019, 09:16:58 »

@ peace-lily,

du nennst hier viele Namen, die man vielleicht sortieren sollte. ;) [snipp...]

'Bela' ist wie 'Schneeball' eine relativ junge Sorte, die in erster LInie für die Topfpflanzenproduktion gezüchtet wurde.
Das, was im Baumarkt als "japanische Berghortensie" verkauft wird kann übrigens alles mögliche sein, wenn du keinen Sortennamen gefunden hast. Hydrangea serrata ist noch vielgestaltiger als das, was unter dem Namen H. macrophylla angeboten wird. Dies betrifft nicht nur die Blütenform sondern auch die Wuchsform und Größe der verschiedenen Sorten. Und nicht alle Sorten sind grundsätzlich robuster oder winterhärter als die Sorten von H. macrophylla. Gerade Sorten die in jüngerer Zeit mit japanischen Sortennamen nach Europa eingeführt wurden, haben sich hier bei mir als ausgesprochene Mimosen herausgestellt.


Okay, Bela für den Topf, dann rein damit.

Sag mal gibt es eine Liste der historischen Hortensien mit Info wer sie gezüchtet hat und mit was sie gekreuzt wurden und in welchem Jahr? Das wäre mal spannend.

Ich interessiere mich da besonders für die Kreuzungen der Macrophylla mit H. serrata, weil die ja als Bienenmagneten angepriesen werden.

Das ist so eine Freude wenn hier im Sommer die Bienen und Hummeln die fertilen kleinen Blütchen der einstmals blauen und nun rosa Teller Macrophylla vor meinem Küchenfenster abgrasen. Da sie Hortensie über 2 m groß ist habe ich das dann direkt vor der Nase.

Diese Hortensie war ein Kauf in einem Blumenladen, bei einer Frau deren Blumen dort immer besonders schön aussahen , weil sie sie so sorgsam auf dem Großmarkt auswählte.

Diese Hortensie kaufte ich als Ersatz, weil ich beim Blumengießen bei den Nachbarn in deren Urlaub eine Hortensie auf einer Fensterbank vergessen hatte und diese vertrocknet war.

Sie sah im Topf schon so wunderbar aus, in tollem verwaschenem Jeansblau und einem extrem harmonischen Wuchs.

Als sie abgeblüht war, stellten die Nachbarn sie einfach in den Garten und ich habe sie dann vor Jahrzehnten eingepflanzt. Keiner hätte gedacht, dass sie so groß werden würde und so eine tolle Bienenpflanze wäre.

Die H. serrata bleiben ja eher klein und wachsen breitflächig, wenn man die also mit Macrophyllas kreuzt bekommt man beide Eigenschaften.


Ich finde auch den Habitus der einzelnen Hortensie sehr spannend. Manche wachsen sehr malerisch, andere eher statisch. Die Diva Fiore z.b. die blüht war reich und auch am neuen Holz aber irgendwie sieht sie unlebendig aus.

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troll13

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Re: Hydrangea 2019
« Antwort #29 am: 14. April 2019, 17:06:47 »

Wenn du dich für Hortensien interessierst und umfassende Informationen suchst kann ich zwei Bücher empfehlen:

C. J. Van Gelderen, D. M. Van Gelderen: "Encyclopedia of Hydrangeas" Timber Press
und
Corinne Mallet: "Hortensienatlas" Ulmer Verlag, 2008.

Die neuesten Sorten werden hier zwar nicht besprochen aber beide Bücher bieten immer noch den umfassensten Überblick über das Sortiment, auch mir Hinweisen zu den Züchtern und den Einführungsjahren.

Die Geschichte der Hortensienzüchtung ist bislang noch nicht wirklich ausführlich dargestellt worden. Hier muss man sich die Daten und die Hintergrundinformationen selbst zusammensuchen. Ausführungen dazu in den einschlägigen Webshops muss man jedoch kritisch lesen, weil sie oft stark verkürzt sind und in manchen Fällen auch nicht richtig sind. Dies gilt auch für die Sortenechtheit alter Sorten.

Dies gilt auch für 'Lannarth White'. Die ursprüngliche Sorte sollte nach allen Abbildungen in von Experten verfassten Veröffentlichungen zugespitzte Randblüten zeigen.

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