Hallo indiah,
Wie bei allen Hecken sollte man von Anfang an die Hecke schneiden und in kleinen Schritten höher werden lassen.
Also Du schneidest - an dieser Stelle verzweigt sich die Hecke und wächst, sagen wir 10cm;
Dann der nächste Schnitt - die Hecke verzweigt sich schon wieder (aus dem Anfangstrieb sind also mittlerweile mindestens 4 Triebe geworden) usw.
Je kürzer die Abstände bzw. je näher die Schnitthorizonte beieinander liegen, desto dichter wird die Hecke.
Deshalb würde ich an Deiner Stelle lieber Gedult aufbringen, und sie langsam auf die gewünschte Höhe bringen. Wenn sie nämlich 1,60 erreicht hat und nicht dicht ist, hast Du auch nichts erreicht.
Schau Dir Deine Jungpflanzen mal kritisch an - ich vermute nämlich, dass sie nicht gut verzweigt sind.
In dem Fall mußt Du auf jeden fall tiefer als die kleinste Pflanze Kürzen - also 60-80cm.
Aber keine Sorge, 40cm schaffen solche Jungpflanzen locker in einem Jahr - eher mehr (wobei man ja wieder etwas wegschneidet).
Rotbuche ist eine gute Heckenpflanze, doch anders als z.B. Hainbuche sollte man sie nicht stark ins alte Holz schneiden. Das Bedeutet, man sollte dies Hecke regelmäßig (1-2x im Jahr) trimmen und nicht alle paar Jahre eine Radikalaktion durchführen (nur so für die Zukunft.
Ich würde die Rotbuche im Frühjahr schneiden, wenn keine Spätfröste mehr zu erwarten sind (da ist sie nämlich etwas empfindlich, dieses Kind aus dem Unterwuchs). Damit es am Anfang mit dem "hochziehen" etwas schneller geht, kannst Du sie im Spätsommer noch ein zweites Mal schneiden, wobei Du 10-20 cm vom neuen Jahrestrieb stehen lässt.
Also je nach Klimazone Ende April/Mai.
Immer schön könisch (nach oben deutlich schmaler) schneiden.
Im Frühling könnt ihr etwas Kompost verteilen und das erste Jahr ohnehin immer mal wieder wässern .
LG
macrantha