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17. August 2019, 16:53:20
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Autor Thema: Kompost  (Gelesen 1094 mal)

b-hoernchen

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Re: Kompost
« Antwort #15 am: 21. Mai 2019, 16:49:39 »

Na, dann woll' mer mal hoffen, dass da in deiner Asche keine Glutreste mehr sind, wenn sie in den Wald fliegt!

Die rostigen Nädel stören höchstens barfüßige Kinder oder Schubkarren fahrende Gärtner, kaum die Pflanzen.

Hatte kürzlich eine Bekannte da, die meine wuchernden Maibeeren bewundert hat - logisch mit Holzasche gedüngt! Warum sollte Holzasche nicht in den Garten? Etwa, damit ich Mineraldünger von der Industrie kaufen kann? Ja super, samt dem Dreck aus dem Phosphatbergbau! In der Holzasche sind nur die Mineralien konzentriert, die die Bäume vorher dem Boden entzogen haben - in meinem Fall ein Holzaustrag von mehreren zig Tonnen aus dem Garten über die letzten Jahrzehnte.
Da ich großflächig mit Holzspänen, Sägemehl mulche, neutralisiert die Holzasche einen Teil der bei der Rotte enstehenden Säuren.

« Letzte Änderung: 21. Mai 2019, 16:51:38 von b-hoernchen »
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lord waldemoor

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Re: Kompost
« Antwort #16 am: 21. Mai 2019, 16:56:30 »

ja etwas schadet nicht, aber vater schüttet mengen über die blumen, früher waren da unmengen von primeln, jetzt kaum mehr welche
kann man hühnermist in den kompost geben, oder extra einen misthaufen machen?
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pearl

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Re: Kompost
« Antwort #17 am: 21. Mai 2019, 16:58:36 »



Und Kompost ist das noch lange nicht - allenfalls Grundstoff für Kompost.
Ich denke, mit Kompost war hier eher der Behälter gemeint. ::)

nein, es war einfach nur ein schönes Bild von meinem Kompost, den ich als Substrat für meine Kübel brauche, in denen ich Vorkultur von Stauden und Gehölzen mache.  ;D Vielleicht mache ich dann ein Bild wie der aussieht, wenn ich ihn siebe - und mein neuestes Sieb ist aus Edelstahl! - und wie ich ihn verwende. In dem Kübel sammel ich auch noch tote Mäuseleichen und altes Katzenfutter, Haare und das, was bei der Maniküre anfällt. Offenbar hat das Fliegen angelockt, die sich jetzt um meinen Kompost scharen.  ;) ;D
« Letzte Änderung: 21. Mai 2019, 17:00:59 von pearl »
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RosaRot

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Re: Kompost
« Antwort #18 am: 21. Mai 2019, 17:01:34 »

Du unterstützt vorbildlich die Insektenpopulation! :D
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Viele Grüße von
RosaRot

b-hoernchen

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Re: Kompost
« Antwort #19 am: 21. Mai 2019, 18:03:15 »

ja etwas schadet nicht, aber vater schüttet mengen über die blumen, früher waren da unmengen von primeln, jetzt kaum mehr welche
kann man hühnermist in den kompost geben, oder extra einen misthaufen machen?
Ich seh' das wie Guano; würde ich von der Menge abhängig machen. Etwas Hühnermist wertet den Kompost sicher auf.
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b-hoernchen

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Re: Kompost
« Antwort #20 am: 25. Mai 2019, 20:36:34 »

Rasenmäher und zerschneiden, ich hatte letztens die Blumenkohlreste für die Tomaten auf dem Beet gelassen und bin 2 mal mit dem Mäher drüber. Trotz 3-4cm Schnitthöhe gab es noch viele fast unversehrte Blätter und Stängel. Nach dem umschichten mit dem Rechen war der nächste Mähgang auch nicht viel besser. Gestunken hats trozdem nach 2 Tagen, nach einer Woche etwa habe ich die Tomaten reingepflanzt.
Was auch hilft beim Häckseln mit dem Rasenmäher: Eine Schicht trockenes Material (Sägespäne etc.) auf die Mähfläche schütten, dann das zu häckselnde Material darüber verteilen und alles zusammen in den Fangkorb hineinmähen. Da hat man zwei Arbeitsgänge (zerkleinern und mischen) in einem gemacht.
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Natternkopf

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Re: Kompost
« Antwort #21 am: 25. Mai 2019, 22:20:41 »

Sehr praktische und gute Anwendung. 👍
Was auch hilft beim Häckseln mit dem Rasenmäher: Eine Schicht trockenes Material (Sägespäne etc.) auf die Mähfläche schütten, dann das zu häckselnde Material darüber verteilen und alles zusammen in den Fangkorb hineinmähen. Da hat man zwei Arbeitsgänge (zerkleinern und mischen) in einem gemacht.

Diese Vorgehen bewährt sich gut, nach meinen eigenen Erfahrungen.

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thuja thujon

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Re: Kompost
« Antwort #22 am: 25. Mai 2019, 22:48:03 »

Ich hatte ohne Fangkorb gemäht, der Mulchlüfter wirft nicht so gut nach hinten wie der Lüfter wenn das normale Messer eingebaut ist. Der Mulcher stopft zwar mit Rasen den Fangkorb voll, aber Besenstieldicke Strünke lässt er eben liegen. Das was er gegriffen und kleingemacht hat sehe ich jetzt aber auch am Durchmesser der Tomatenstängel. Nach dem mähen hatte ich Sägespäne verteilt, um freien Stickstoff etwas zu binden und vor allem das die nicht mehr im Weg rumstehen. Ist alles gut, es wächst und das Restunkraut ist seit heute auch gejätet und vor Ort zum abtrocknen und als Mulch liegengeblieben. 
Zitat
Warum sollte Holzasche nicht in den Garten? Etwa, damit ich Mineraldünger von der Industrie kaufen kann? Ja super, samt dem Dreck aus dem Phosphatbergbau! In der Holzasche sind nur die Mineralien konzentriert, die die Bäume vorher dem Boden entzogen haben - in meinem Fall ein Holzaustrag von mehreren zig Tonnen aus dem Garten über die letzten Jahrzehnte.
Und wie willst du die Nährstoffe der letzten Jahrzehnte in den nächsten 2-3 Jahren wieder in Pflanzenmasse umsetzen? Ists da nicht manchmal ein bisschen zuviel des Guten? Unabhängig davon, wer Kompostwirtschaft betreibt, dem fehlt es nicht an Phosphor, Kali oder Calcium. Warum also diese Nährstoffe mit der Holzasche düngen und nicht den Stickstoff, der das einzige ist was in Kompostgärten fehlt?
PS: wenn wir über die Schadstoffe vom Phosphatbergbau reden, müssen wir auch über die Bleireste vom alten Benzin im Kompost reden. Wenn da nie was rauskommt, kann mans nur wegessen, sonst bleibts drin im Boden und wenn man noch von woanders herbekommt, reichert sichs an. Ich sehe das im Kreislauf pumpen jedenfalls manchmal etwas differenzierter.
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b-hoernchen

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Re: Kompost
« Antwort #23 am: 27. Mai 2019, 19:27:13 »

PS: wenn wir über die Schadstoffe vom Phosphatbergbau reden, müssen wir auch über die Bleireste vom alten Benzin im Kompost reden. Wenn da nie was rauskommt, kann mans nur wegessen, sonst bleibts drin im Boden und wenn man noch von woanders herbekommt, reichert sichs an.
Kommt ganz darauf an, wo du gärtnerst und von woher du dein Kompostmaterial beziehst. Neben den Autobahnen ist ein im Durchschnittt (abhängig auch von Geländeneigung und Wasserströmung) etwa 100m breiter Streifen bleiverseucht und müsste für die Nahrungsmittelproduktion gesperrt werden. Ähnliches dürfte für viel befahrene (auch ehemalige) Stradt- und Landstraßentrassen gelten.

Was ist schlimmer, die Äpfel aus Südtirol zu essen, die neben der Autobahn gewachsen sind oder deren Reste in den Kompost zu geben?

Wenn man da konsequent wäre, dürfte man nichts mehr kompostieren ohne vorher eine Analyse zu machen.

Das Holz, das ich verheize, kommt großenteils aus dem einigermaßen straßenfernen Wald - oder aus dem eigenen Garten, ist also schlimmstenfalls "ein-im Kreis-fahren" der Schadstoffe... . Der Kaffeesatz kommt großenteils aus Brasilien. Da gibt's zwar auch Autobahnen (verhältnismäßig wenige im Vergleich zur Landesgröße), aber die Felder sind so riesig groß, dass nur die wenigsten Bohnen direkt neben einer gewachsen sein dürften, da wär's eher Quecksilber in manchen Flüssen, das mir Sorgen machen würde.
« Letzte Änderung: 04. Juni 2019, 23:13:48 von b-hoernchen »
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Natternkopf

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Re: Kompost
« Antwort #24 am: 27. Mai 2019, 21:55:10 »

Von der Sachlage her würde ich das anderes formulieren.
Wenn man da konsequent wäre, dürfte man nichts mehr kompostieren ohne vorher eine Analyse zu machen.

Wenn man da konsequent wäre, würde man mit dem Kompost Erzeugnis zwischendurch eine Analyse machen.

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Re: Kompost
« Antwort #25 am: 27. Mai 2019, 22:52:14 »

Die Pflanzen reichern ja unterschiedlich an. Beim Apfel stecken die Schwermetalle zum Beispiel hauptsächlich im Kerngehäuse. Frucht unbedenklich, Kerngehäuse muss man sich überlegen obs eine Belastung gibt und wenn ja, ob der Mehrwert eines Apfelkrutzen für den Kompost die Schadstoffbelastung, bzw im Kreis pumpen, wirklich wert ist.
Sonnenblumen anbauen und damit den Boden von unerwünschten Schadstoffen sanieren, warum nicht? Da gibts ja vieles was man auch mit ohne Verzicht auf Kompost oder Holzasche treiben kann.

Unterm Strich sollte nur klar sein, Humus im Boden baut man nur auf, wenn auch Stickstoff zum Kohlenstoff im Boden dazukommt. Kali und Phosphor oder Kalk alleine bringt keinen zusätzlichen Humus in den Boden. In Form von Asche verheizt er sogar mehr als er liefert.
C/N-Verhältnis kann man nicht wegdiskutieren. Ich dünge seit Jahren mit Kompost, garteneigenem Mulch und Stickstoff. Mehrnährstoffdünger und von außerhalb bezogene Mehrnährstoffdünger wie Hühnermist, Blumenerde für die Jungpflanzenanzucht usw beschränken sich aufs absolute Minimum. Ich hätte gerne in 25 Jahren einen ausgeglichenen Phosphatgehalt in meinem Gartenboden.
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